in einen nicht genutzten Raum verbannt. Betreibe ihn jetzt
offen dh. ohne
Deckel und oh Wunder er läuft.
Temperatur- oder Stromversorgungsproblem ist also wahrscheinlich. Bedenke, dass Du im anderen raum wahrscheinlich auch eine andere Stromversorgung hast.
Rückfrage: wenn Du das Teil tatsächlich einfach mal so in einem anderen Raum betreiben kannst - ist das dann auch sicher ein „Blade“? Du meist nicht zufällig einen Pizzabox-Server (das sind die ganz flachen 1HE Rackserver). Grund für die Frage: Blades stecken normalerweise zu Mehreren in einem speziellen Gehäuse - das hat man nicht einfach so rumliegen. Aber eigentlich ist das nicht relevant.
Ich trage mich mit dem Gedanken
das Ding in Rente zu schicken weil ein celeron1700 mit 2gb ram
als Server nicht so toll ist.
Der Celeron würde mich nicht stören, wenn er bisher kräftig genug war wird er auch weiter seinen Dienst tun
8 jahre alt und hat ein Hardwareproblem, keine Ersatzteile, kein Support - das würde mich stören 
Es ist ein SuperServer 5013G-i
von Supermicro. Vielleicht ein neues mainboard rein und gut.
Weiss vielleicht jemand wo man Boards für Blades herbekommt?
Du gehst davon aus, dass es eine Norm für Blades/Pizzaboxen gibt. Gibt es meines Wissens nicht. ATX sagt nur, dass das Board von der Rückblende und den Bohrlöchern her passt. Andere Einflüsse: wo liegen die Stecker (damit die bestehenden Kabel passen), und wo liegt der Prozessor (damit die Kühllösung passt). Diese Einflüsse normt ATX nicht.
Der Supermicrohändler ist da ein wenig unlustig…und
übertrieben teuer. Von den Abmessungen würde jedes ATX board
passen, aber in den meisten Fällen müsst ich ne Hutze aufs
Gehäuse bauen wegen dem Prozessorkühler. Daher wäre ein Blade
- kompatibles Board schon angebracht, denke ich.
Tja, wenn es „Blade-kompatibel“ gäbe. Gibt es aber m.E. nicht. Die Hersteller nehmen zwar manchmal Standard-Boards, aber das mechanische drumherum wird dann maßgeschneidert. Du kannst also nur die Datenblätter von allen möglichen Mainboards filzen und sehen, ob Du eins bekommst, das mechanisch halbwegs passt, und den Rest dann selber basteln.
Außerdem vorher gut recherchieren. Ich habe z.B. noch einen HP LP2000 in Betrieb (na ja, sagen wir mal sein Blechkleid), und da war usrprünglich zwar ein handelsübliches ASUS Mainboard drinnen, aber das hat HP mit einem angepassten BIOS versehen. Die ersten Umbauversuche (SCSI raus und SATA rein) sind dann daran gescheitert, dass das HP BIOS sich zickig gegen den SATA Controller gesperrt hat. Ich musste das Board erst einmal auf ASUS BIOS zurückbauen, und dann hat es so funktioniert wie es sollte. Allerdings habe ich dadurch die HP hardware-Diagnose und die Remote-Zugriffslösung (HP ILO) verloren, da dies eim HP BIOS verankert waren.
Unterm Strich lohnt sich die Baslelei, wenn man Zeitaufwand und Risiko einkalkuliert, auf keinen Fall, außer man verbucht das auf das Konto „Spaß und Hobby“, aber das hat im geschätlichen Bereich eigentlich nicht zu suchen.
Ich gebe Dir allerdings gute Chancen, das Kühlproblem - denn danach schaut es aus - in den Griff zu bekommen. Vor allem auch, weil die Lüfter in den letzten Jahren wegen der „leise“ Fraktion deutlich besser geworden sind. Wenn es also nur um einen Lüfter mit Drehzahlabfall geht kannst Du ihn leicht gegen einen anderen, eventuell sogar särkeren tauschen.
Armin.