Plötzlicher Kindstod Unbegründete Angst

Hallo Simsy,

entschuldigung, habe wohl zu schnell gelesen - du hast geschrieben sie
soll das baby auf ihren Bauch legen. Das mag für ein kurzes Nickerchen
am Tag ok sein (obwohl schon da oft die Babys ins schwitzen kommen) und
für die Nachtruhe stelle ich mir das unglaublich einengend vor - nur
auf dem Rücken liegend und womöglich noch Angst zu haben, dass das Baby
runterkullert…

Viele Grüße

Hallo Semjon,

Ich denke, das kann man getrost vergessen. Das ist
‚Bayerische Ideologie‘ (www.lgl.bayern.de) - ein Kind
soll gefälligst in „seinem Bettchen“ schlafen.

deine eigene Meinung in allen Ehren, ich vertraue lieber darauf, was offiziell gültig ist. Wenn du danach googelst, findest du diesen Hinweis bei weitem nicht nur auf bayrischen Seiten, sondern auf so ziemlich allen ernst zu nehmenden Webseiten (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Gemeinsame Elterninitiative Plötzlicher Säuglingstod e.V. etc.). Offiziellen Behörden bei einem solchen Thema Ideologie zu unterstellen, finde ich dreist. Insofern finde ich eher deine Ansicht ideologisch.

Gruß,
Anja

PS: Auf Wiki findet man übrigens folgenden Hinweis: „Eine neuere Studie aus Schottland konnte nochmals zeigen, dass vor allem Säuglinge, die jünger als 11 Wochen alt sind, ein erhöhtes Risiko für den plötzlichen Säuglingstod haben, wenn sie das Bett mit den Eltern teilen.“

Hallo auch,

es gibt anscheinend immer wieder Menschen, die die Augen vor neuen
Erkenntnissen und das Fortschreiten der Wissenschaft verschließen.
Beweise und aussagekräftige Statistiken werden überheblich und
besserwisserisch abgetan und es gilt nur die eigene Meinung.

Ganz schön anstrengend eine Diskussion mit dir zu führen, denn sie
führt einfach zu nichts und hilft der Fragenden nicht.

Schutzmaßnahmen gegen den plötzlichen Kindstot schaden dem Kind
nicht, hilft der Mutter sich zu entspannen und ihr die Angst zu
nehmen, was sich auch wieder positiv auf das Kind auswirkt.

Schönen Tag noch

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Hallo Chili,

Meine Hebamme hat mir damals gesagt, dass das höchste Risiko
zwischen 6 Monaten und einem Jahr liegt. Ich habe diese Aussage nicht
nochmal irgendwo gelesen.

ich habe beim Googeln gerade die folgende Angabe gefunden:

„die meisten Kinder sterben zwischen dem zweiten und vierten Lebensmonat“

http://www.zeit.de/zeit-wissen/2007/03/Kindstod?page=2

Viele Grüße,
Anja

Hallo Anja,

deine eigene Meinung in allen Ehren, ich vertraue lieber
darauf, was offiziell gültig ist.

Hahaha!

In Polen ist z.B.: „offiziell gültig“, dass Miniröcke
sündig sind. „Offiziell gültig“ - von *Dir*, Anja?

Wenn du danach googelst, findest du diesen Hinweis bei weitem
nicht nur auf bayrischen Seiten, sondern auf so ziemlich allen
ernst zu nehmenden Webseiten (Bundeszentrale für gesundheitliche
Aufklärung, Gemeinsame Elterninitiative Plötzlicher Säuglingstod
e.V. etc.).

„Ernst zunehmende Seiten“ sind solche, die ihre Behauptungen
belegen und nicht das nachplappern, was als „Volkstumswissen“
gilt. Wenn Du mir helfen könntest, an welcher Stelle Deine
„ernstzunehmenden Seiten“ ihre Behauptungen auf welche Weise
belegen, wäre ich Dir dankbar.

Offiziellen Behörden bei einem solchen Thema Ideologie
zu unterstellen, finde ich dreist. Insofern finde ich
eher deine Ansicht ideologisch.

Kommt darauf an. Ich vertraue auch grundsätzlich keinem
Handwerker, dass er seine Arbeit so macht, wie ich es
mir vorstelle obwohl dieser Glaube bequem wäre.

PS: Auf Wiki findet man übrigens folgenden Hinweis: „Eine
neuere Studie aus Schottland konnte nochmals zeigen, dass vor
allem Säuglinge, die jünger als 11 Wochen alt sind, ein
erhöhtes Risiko für den plötzlichen Säuglingstod haben, wenn
sie das Bett mit den Eltern teilen.“

Ich habe keine „Studie aus Schottland“ gefunden. Kannst
Du einen Link zu dieser Studie posten? Dann könnte man
mal nachsehen, was diese Studie ergeben hat.

Sonst ist das wie „neuere Studien aus Amerika haben
ergeben, dass Saddam Hussein hinter den WTC-Anschlägen
steckt“.

Grüße

CMБ

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Hi,

deine eigene Meinung in allen Ehren, ich vertraue lieber
darauf, was offiziell gültig ist.

Hahaha!

In Polen ist z.B.: „offiziell gültig“, dass Miniröcke
sündig sind. „Offiziell gültig“ - von *Dir*, Anja?

es geht hier nicht um religiöse Ansichten, sondern um Daten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Deine Paranoia ist wahrlich erstaunlich. Nein, die Bundeszentrale hat nicht die Aufgabe, arme Kinder grundlos dem mütterlichen Bett zu entreißen.

PS: Auf Wiki findet man übrigens folgenden Hinweis: „Eine
neuere Studie aus Schottland konnte nochmals zeigen, dass vor
allem Säuglinge, die jünger als 11 Wochen alt sind, ein
erhöhtes Risiko für den plötzlichen Säuglingstod haben, wenn
sie das Bett mit den Eltern teilen.“

Ich habe keine „Studie aus Schottland“ gefunden. Kannst
Du einen Link zu dieser Studie posten?

Ja. Tappin D, Ecob R, Brooke H. Bedsharing, roomsharing, and sudden infant death syndrome in Scotland: a case-control study. J Pediatr. 2005 Jul;147(1):32-7.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?db=pub…

"OBJECTIVE: To examine the hypothesis that bedsharing with an infant is associated with an increased risk of sudden infant death syndrome (SIDS). STUDY DESIGN: A 1:2, case:control study in Scotland UK, population 5.1 million, including 123 infants who died of SIDS between January 1, 1996 and May 31, 2000, and 263 controls. The main outcome measure was sharing a sleep surface during last sleep. RESULTS: Sharing a sleep surface was associated with SIDS (multivariate OR 2.89, 95% CI 1.40, 5.97). The largest risk was associated with couch sharing (OR 66.9, 95% CI 2.8, 1597). Of 46 SIDS infants who bedshared during their last sleep, 40 (87%) were found in the parents’ bed. Sharing a bed when

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Hallo Chili,

Schutzmaßnahmen gegen den plötzlichen Kindstot schaden dem
Kind nicht, hilft der Mutter sich zu entspannen und ihr die
Angst zu nehmen, was sich auch wieder positiv auf das Kind
auswirkt.

Wie erklärst Du Dir (oder mir) dann, dass z.B. im
„asiatischen Kulturkreis“, in dem es Usus ist, dass
Babies *grundsätzlich* im Bett mit der Mutter schlafen,
SIDS beinahe gar nicht vorkommt?

Anderes Beispiel:
„A comparison of the sleep-wake patterns of cosleeping solitary-sleeping infants“, Mao et. al., CHILD PSYCHIATRY & HUMAN DEVELOPMENT 35, 2004

 Across age, cosleeping infants had more awakenings per 
 night (mean 5.8(1.50) versus 3.2(1.95); t = 3.16, p = .006). 
 The percent of the nighttime spent awake did not differ 
 between groups, suggesting that cosleeping infants had 
 shorter awakenings. Cosleeping infants spent 40% of the 
 night face-to-face with their mothers.

Was das bedeutet, sollte doch klar sein. Schlafen im Bett mit
der Mutter *schützt* möglicherweise sehr stark vor SIDS (
offensichtliche „Risikopersonen“ wie Alkoholiker und Drogen-
abhängige einmal ausgenommen).

Lette, Leute :wink:

Grüße

CMБ

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Hi!

Wie erklärst Du Dir (oder mir) dann, dass z.B. im
„asiatischen Kulturkreis“, in dem es Usus ist, dass
Babies *grundsätzlich* im Bett mit der Mutter schlafen,
SIDS beinahe gar nicht vorkommt?

Erstens gibt es zahlreiche weitere Einflussfaktoren und zweitens wäre es schön, wenn du deine Aussage ebenfalls mit Studien belegen würdest.

Cosleeping infants spent 40% of the night face-to-face with their mothers.

Genau, die CO2-reiche Atemluft der Mutter einatmend. Klingt sehr risikoverhütend.

Gruß,
Anja

Hallo Anja,

Wie erklärst Du Dir (oder mir) dann, dass z.B. im
„asiatischen Kulturkreis“, in dem es Usus ist, dass
Babies *grundsätzlich* im Bett mit der Mutter schlafen,
SIDS beinahe gar nicht vorkommt?

Erstens gibt es zahlreiche weitere Einflussfaktoren und
zweitens wäre es schön, wenn du deine Aussage ebenfalls mit
Studien belegen würdest.

Cosleeping infants spent 40% of the night face-to-face
with their mothers.

Genau, die CO2-reiche Atemluft der Mutter
einatmend. Klingt sehr risikoverhütend.

Schlaf doch mal probeweise ‚face to face‘ mit Deinem
Freund, dann wirst Du sehen, was Du von seiner Ausatem-
luft einatmest.

Es ist wohl so, dass bei SIDS Autopsien ~ 2/3
Asphyxien bestimmt wurden(CMAJ, June 20, 2006, 174(13), 186):

 Nearly two-thirds of them had structural evidence 
 (tissue markers) of pre-existing, chronic low-grade 
 asphyxia, and other studies identified biochemical
 markers of asphyxia, including vascular endothelial 
 growth factor (VEGF) in cerebrospinal fluid (CSF)

Und das klar sein sollte, dass die ‚menschliche Schlafunruhe‘
zu viel mehr Schlaf/Wachzyklen beim Baby führt.

Man sollte auch nicht vergessen, dass im
„angelsächsischen Kulturkreis“ das Schlafen
von Eltern und Kindern im selben Bett
kulturell auf tiefste verpönt (!) ist und
daher beim lesen solcher „Schlussfolgerungen“
ganz genau auf die Voraussetzungen geschaut
werden muss.

Es reicht schon, die 5 drogenabhängigen Mütter,
die ihre Babies totgewalzt haben, mit in die ‚normale‘
Statistik aufzunehmen, um ein „angenehmes“ Resultat
zu erzielen, welches ohne diese 5 Fälle ganz anders
ausgesehen hätte.

Du bist Wissenschaftler, wie kannst Du ‚an sich‘
glauben, was andere Wissenschaftler so proklamieren :wink:

Grüße

CMБ

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Hallo Semjon,

Cosleeping infants spent 40% of the night face-to-face
with their mothers.

Genau, die CO2-reiche Atemluft der Mutter
einatmend. Klingt sehr risikoverhütend.

Schlaf doch mal probeweise ‚face to face‘ mit Deinem
Freund, dann wirst Du sehen, was Du von seiner Ausatem-
luft einatmest.

es ist Fakt, dass wenn du nah dran am Gesicht eines anderen schläfst, du seine Atemluft spürst und dementsprechend mit einatmest.

Es ist wohl so, dass bei SIDS Autopsien ~ 2/3
Asphyxien bestimmt wurden(CMAJ, June 20, 2006, 174(13),
186):

Nearly two-thirds of them had structural evidence
(tissue markers) of pre-existing, chronic low-grade
asphyxia, and other studies identified biochemical
markers of asphyxia, including vascular endothelial
growth factor (VEGF) in cerebrospinal fluid (CSF)

Ja, und was soll mir das sagen?

Man sollte auch nicht vergessen, dass im
„angelsächsischen Kulturkreis“ das Schlafen
von Eltern und Kindern im selben Bett
kulturell auf tiefste verpönt (!) ist und
daher beim lesen solcher „Schlussfolgerungen“
ganz genau auf die Voraussetzungen geschaut
werden muss.

Mit solchen Befangenheits"argumenten" kannst du wahrlich jede wissenschaftliche Studie schlechtreden. Dann hat es auch keinen Sinn, überhaupt welche zu lesen. Selbst wenn ich dir 100 andere Quellen für meine Aussagen zitiere, wirst du an jeder etwas auszusetzen, weil sie nicht in deine Ideologie von der Mutter-Kind-Bindung passt.

Was du tust, ist, sich Fakten für deine Ideologie zurechtzubiegen. Wird eine Studie zitiert, die nicht zu deiner Ideologie passt, verunglimpfst du sie als voreingenommen. Dann suchst du dir Zitate aus anderen Studien heraus, die keine direkte Aussage zur Fragestellung haben, und interpretierst sie selbst so, wie es dir passt. Kommt ein Einwand gegen deine Interpretation, erwiderst du mit solch „wissenschaftlichen“ Kommentaren wie „schlaf doch mal probeweise face-to-face mit deinem Freund“. Ich glaube eher einer wissenschaftlichen Studie als solchen Ausreden.

Es reicht schon, die 5 drogenabhängigen Mütter,
die ihre Babies totgewalzt haben, mit in die ‚normale‘
Statistik aufzunehmen, um ein „angenehmes“ Resultat
zu erzielen, welches ohne diese 5 Fälle ganz anders
ausgesehen hätte.

Mit solchen völlig haltlosen Behauptungen kann man wiederum jede Studie, die einem nicht in den Kram passt, diffamieren. Ich wette, hätte ich eine Studie zitiert, die zu deiner persönlichen Meinung passt, hätte es von deiner Seite keine solchen haltlosen Gegenbehauptungen gegeben.

Du bist Wissenschaftler, wie kannst Du ‚an sich‘
glauben, was andere Wissenschaftler so proklamieren :wink:

Gerade weil ich mit der Wissenschaft etwas am Hut habe, maße ich mir nicht an, einzelne Sätze aus verschiedenen Studien herauszureißen und selbst etwas in sie hineinzuinterpretieren, ohne mich mit der Materie wirklich auszukennen. Da vertraue ich lieber den wirklichen Experten.

Gruß,
Anja

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Hallo Anja,

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?db=pub…

"OBJECTIVE: To examine the hypothesis that bedsharing with an
infant is associated with an increased risk of sudden infant
death syndrome (SIDS). STUDY DESIGN: A 1:2, case:control study
in Scotland UK, population 5.1 million, including 123 infants
who died of SIDS between January 1, 1996 and May 31, 2000, and
263 controls. The main outcome measure was sharing a sleep
surface during last sleep. RESULTS: Sharing a sleep surface
was associated with SIDS (multivariate OR 2.89, 95% CI 1.40,
5.97). The largest risk was associated with couch sharing (OR
66.9, 95% CI 2.8, 1597). Of 46 SIDS infants who bedshared
during their last sleep, 40 (87%) were found in the parents’
bed. Sharing a bed when

Letter to the Editor—Commentary on Authors’ Response,
Alexander et al.
Sir:
The authors obscure the fact that our letter was submitted
in May 2005, while our article was published in October 2005.
In the interim, an important paper (1) was published in July 2005
that replicated the findings of the European Concerted Action on
SIDS (ECAS) study (2) cited in our initial comments and led us to
modify our views on the safety of bedsharing. They also misrepresent
our article (3), which was not a study of sudden infant death
syndrome (SIDS) risks but a study of whether or not smoking
mothers are getting the message that they should not bedshare.
Our comments on the safety for infants at least 11 weeks old of
bedsharing with nonsmoking mothers was clearly stated to be
based not on our own research, but on the published scientific
evidence.
Finally, without denominator (control) data, the authors
cannot test their marketing slogan that infants should sleep
‘‘alone, supine, and in a crib’’; the fact that the authors
found that SIDS is rare in the setting of an infant sleeping ‘‘alone,
supine, and in a crib’’ sheds absolutely no light on the risks
of bedsharing without denominator (control) data.

References
1. Tappin D, Ecob R, Brooke H., Bedsharing, roomsharing, and sudden
infant death syndrome in Scotland: a case–control study. J
Pediatr 2005;147:32–7.
2. Carpenter RG, Irgens LM, Blair PS, England PD, Fleming P,
Huber J, et al., Sudden unexplained infant death in 20 regions
in Europe: case control study. Lancet 2004;363:185–91.
3. Lahr MB, Rosenberg KD, Lapidus JA. Bedsharing and maternal
smoking in a population-based survey of new mothers. Pediatrics
2005;116:e530–42. http://pediatrics.aappublications.org/cgi/reprint/11…

Martin B. Lahr, M.D., M.P.H.
Disability Determination Services
Oregon Department of Human Services
Salem, OR 97305
Kenneth D. Rosenberg, M.D., M.P.H.
Office of Family Health
Oregon Department of Human Services
Portland, OR 97232Grüße

CMБ

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Hallo,

Schlaf doch mal probeweise ‚face to face‘ mit Deinem
Freund, dann wirst Du sehen, was Du von seiner Ausatem-
luft einatmest.

Ja, das passiert manchmal - und dann drehe ich mich aus diesem
Luftkanal weg - ein Neugeborenes kann das nicht.

Es gibt auch Babybetten, die eine Seite offen haben. Das kann man ans
Elternbett ranmontieren. Jeder hat seinen Raum und dennoch ist man nah
beieinander und kann die Hand am Baby haben.

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Hallo Anja,

Genau, die CO2-reiche Atemluft der Mutter
einatmend. Klingt sehr risikoverhütend.

Schlaf doch mal probeweise ‚face to face‘ mit Deinem
Freund, dann wirst Du sehen, was Du von seiner Ausatem-
luft einatmest.

es ist Fakt, dass wenn du nah dran am Gesicht eines anderen
schläfst, du seine Atemluft spürst und dementsprechend mit
einatmest.

Wie geht das denn? Bei ‚homo‘ veränderte sich der
Ausatmewinkel der Luft ziemlich weit nach unten.
Stell Dich mal gerade vor den Spiegel und nähere
Deine flache Hand aus der Entfernung in Richtung
Deiner Nase und schau mal, ab wann Du die Ausatemluft
spürst. Weiterhin kannst Du mal berechnen (abschätzen),
wie sich die Zusammensetzung eines dünnen schnellen
Atemstroms von 30°C (bezüglich CO2) nach
100ms ändert.

Es ist wohl so, dass bei SIDS Autopsien ~ 2/3
Asphyxien bestimmt wurden(CMAJ, June 20, 2006, 174(13),
186):

Nearly two-thirds of them had structural evidence
(tissue markers) of pre-existing, chronic low-grade
asphyxia, and other studies identified biochemical
markers of asphyxia, including vascular endothelial
growth factor (VEGF) in cerebrospinal fluid (CSF)

Ja, und was soll mir das sagen?

Das soll Dir sagen, dass diese Kinder in den
meisten Fällen bereits atemgeschädigt waren
und Atemdepression aufwiesen.

Man sollte auch nicht vergessen, dass im
„angelsächsischen Kulturkreis“ das Schlafen
von Eltern und Kindern im selben Bett
kulturell auf tiefste verpönt (!) ist und
daher beim lesen solcher „Schlussfolgerungen“
ganz genau auf die Voraussetzungen geschaut
werden muss.

Mit solchen Befangenheits"argumenten" kannst du wahrlich jede
wissenschaftliche Studie schlechtreden. Dann hat es auch
keinen Sinn, überhaupt welche zu lesen. Selbst wenn ich dir
100 andere Quellen für meine Aussagen zitiere, wirst du an
jeder etwas auszusetzen, weil sie nicht in deine Ideologie von
der Mutter-Kind-Bindung passt.

Das will ich gar nicht. Allerdings wäre ich mit ähnlichen
Argumenten die „Rassenwissenschaft“ der 20’er und 30’er
Jahre angegangen.

Was du tust, ist, sich Fakten für deine Ideologie

Genau das erwarte ich von Dir. Mit *dieser Haltung*
solltest Du nicht nur mir gegenüber, sondern auch
gegenüber den „publizierten Beiträgen“ auftreten :wink:

Es reicht schon, die 5 drogenabhängigen Mütter,
die ihre Babies totgewalzt haben, mit in die ‚normale‘
Statistik aufzunehmen, um ein „angenehmes“ Resultat
zu erzielen, welches ohne diese 5 Fälle ganz anders
ausgesehen hätte.

Mit solchen völlig haltlosen Behauptungen kann man wiederum
jede Studie, die einem nicht in den Kram passt, diffamieren.
Ich wette, hätte ich eine Studie zitiert, die zu deiner
persönlichen Meinung passt, hätte es von deiner Seite keine
solchen haltlosen Gegenbehauptungen gegeben.

In diesem Falle war es wohl doch nicht so ‚haltlos‘,
nach Studium des Artikels und der Artikel, die diesen
zitieren, sieht es so aus, als ob Du in obigem Absatz
„drogenabhängig“ durch „rauchend“ und „totgewalzt“
durch „lungengeschädigt“ ersetzen müsstest.

Du bist Wissenschaftler, wie kannst Du ‚an sich‘
glauben, was andere Wissenschaftler so proklamieren :wink:

Gerade weil ich mit der Wissenschaft etwas am Hut habe, maße
ich mir nicht an, einzelne Sätze aus verschiedenen Studien
herauszureißen und selbst etwas in sie hineinzuinterpretieren,
ohne mich mit der Materie wirklich auszukennen. Da vertraue
ich lieber den wirklichen Experten.

Es gibt schon „wirkliche Experten“, aber nicht jeder, der
etwas publiziert, ist gleich ein „wirklicher Experte“.
Tatsächlich zählt nur der allergeringste Teil zu den
„wirklichen Experten“. Dein Mentor wird Dir dieses
„generelle Urteil“ sicherlich bestätigen.

Grüße

CMБ

Hallo,

Schlaf doch mal probeweise ‚face to face‘ mit Deinem
Freund, dann wirst Du sehen, was Du von seiner Ausatem-
luft einatmest.

Ja, das passiert manchmal - und dann drehe ich mich aus diesem
Luftkanal weg - ein Neugeborenes kann das nicht.

OK

Es gibt auch Babybetten, die eine Seite offen haben. Das kann
man ans Elternbett ranmontieren. Jeder hat seinen Raum und
dennoch ist man nah beieinander und kann die Hand am Baby haben.

Auch OK.

Wie das nun jeder genau implementiert, ist eigentlich
egal. Klar sollte sein, dass das Kind *angemessenen*
und bequemen Schlafplatz haben muss und nicht etwa
zwischen den Eltern oder in zu engen Betten eingepfercht
wird.

Grüße

CMБ

Hallo Semjon,

Wie geht das denn?

dazu hat dir Chili weiter oben etwas geschrieben und das entspricht auch meiner Erfahrung.

Es ist wohl so, dass bei SIDS Autopsien ~ 2/3
Asphyxien bestimmt wurden(CMAJ, June 20, 2006, 174(13),
186):

Nearly two-thirds of them had structural evidence
(tissue markers) of pre-existing, chronic low-grade
asphyxia, and other studies identified biochemical
markers of asphyxia, including vascular endothelial
growth factor (VEGF) in cerebrospinal fluid (CSF)

Ja, und was soll mir das sagen?

Das soll Dir sagen, dass diese Kinder in den
meisten Fällen bereits atemgeschädigt waren
und Atemdepression aufwiesen.

Es bestreitet niemand, dass Kinder, die an SIDS versterben, eine Prädisposition dazu mit sich getragen haben. Dennoch ist offensichtlich, dass es Einflussfaktoren gibt, die das Risiko des Todes bei prädisponierten Kindern steigern. Insofern sehe ich weiterhin keinen Widerspruch zu meiner Aussage, der sich aus deinem Zitat ergeben würde.

Mit solchen Befangenheits"argumenten" kannst du wahrlich jede
wissenschaftliche Studie schlechtreden. Dann hat es auch
keinen Sinn, überhaupt welche zu lesen. Selbst wenn ich dir
100 andere Quellen für meine Aussagen zitiere, wirst du an
jeder etwas auszusetzen, weil sie nicht in deine Ideologie von
der Mutter-Kind-Bindung passt.

Das will ich gar nicht. Allerdings wäre ich mit ähnlichen
Argumenten die „Rassenwissenschaft“ der 20’er und 30’er
Jahre angegangen.

Der Unterschied der Auswirkungen der Rassenideologie und des Hinweises, das Schlafen im gemeinsamen Bett sei ein Risikofaktor, scheint dir nicht geläufig zu sein.

Mit solchen völlig haltlosen Behauptungen kann man wiederum
jede Studie, die einem nicht in den Kram passt, diffamieren.
Ich wette, hätte ich eine Studie zitiert, die zu deiner
persönlichen Meinung passt, hätte es von deiner Seite keine
solchen haltlosen Gegenbehauptungen gegeben.

In diesem Falle war es wohl doch nicht so ‚haltlos‘,
nach Studium des Artikels und der Artikel, die diesen
zitieren, sieht es so aus, als ob Du in obigem Absatz
„drogenabhängig“ durch „rauchend“ und „totgewalzt“
durch „lungengeschädigt“ ersetzen müsstest.

Siehe oben. Wenn wir von SIDS sprechen, gehen wir immer davon aus, dass die Kinder auf irgendeiner Weise eine Prädisposition mit sich tragen. Dennoch lässt sich durch Vermeidung von Risikofaktoren die Wahrscheinlichkeit eines SIDS bei diesen Kindern senken.

Gerade weil ich mit der Wissenschaft etwas am Hut habe, maße
ich mir nicht an, einzelne Sätze aus verschiedenen Studien
herauszureißen und selbst etwas in sie hineinzuinterpretieren,
ohne mich mit der Materie wirklich auszukennen. Da vertraue
ich lieber den wirklichen Experten.

Es gibt schon „wirkliche Experten“, aber nicht jeder, der
etwas publiziert, ist gleich ein „wirklicher Experte“.

Jedenfalls gehe ich davon aus, dass sich diese Leute besser mit diesem konkreten Thema auskennen, als du und ich.

Gruß,
Anja

1 „Gefällt mir“

Hallo,

Erstens gibt es zahlreiche weitere Einflussfaktoren und
zweitens wäre es schön, wenn du deine Aussage ebenfalls mit
Studien belegen würdest.

Stand in dem Artikel (mit Verweis auf Studie), den ich in meinem Posting an Semjon verlinkt habe.
http://www.naturalchild.org/guest/tami_breazeale.html

Gruß
Elke

Liebe Mamis und Papis,

Wie werd ich diese Angst los? Auf Dauer ist das für mein
seelisches Wohlbefinden nicht gut…(Schon alleine das zu
schreiben, hat mich schon wieder richtig aufgewühlt…)

Hallo Anke
Der plötzliche Kindstod wird meistens durch mangelnden
Blutfluss zum Gehirn verursacht.

Bamberger Mediziner haben kürzlich festgestellt
das 1,5% der Neugeborenen besonders gefährdet sind.
Bei ihnen fliest das Blut in der Schlagader, die den Hirnstamm
mit em Atemzentrum versorgt,sehr langsam.
Liegt das Baby beim Schlafen auf dem Bauch und hat den
Kopf zur Seite gedreht, „kann“ der Blutfluss zum
Gehirn stocken.
Vorsorge: Per Ultraschall kann man den Blutstrom
in der Ader messen.
http://www.femgate.de/news/wissenschaft/ploetzlicher…
soviel zu neuen Erkenntnissen
Gruß Kai