Plötzlicher Kindstod Unbegründete Angst

Liebe Mamis und Papis,

vielleicht kennt der ein oder andere von euch das Problem und kann mir Ratschläge geben, wie ich dagegen ankommen kann:

Jede Nacht, wenn ich meine Tochter (knapp 9 Wochen alt) in ihr Bettchen lege zum schlafen, und ich mich ebenfalss schlafen lege (direkt daneben), hab ich auf einmal fast panische Angst, dass ihr in der Nacht was passieren könnte… sie könnte aufhören zu atmen etc. Wie ihr merkt, traue ich mich gar nicht richtig, darüber zu schreiben… ich weiß absolut nicht damit umzugehen.
Ich lieg dann noch lange wach und warte, dass sie mal zwischendrin seufzt o.ä., nur damit ich höre, es geht ihr soweit gut. Wenn ich mal nix höre, steh ich auf, beuge mich zu ihr runter und warte…

Oder wenn ich im TV/Radio/Internet irgendwas über schlimme Kinderkrankheiten höre/sehe, kommen mir fast die Tränen und bekomm´s mit der Angst zu tun und hoffe, dass ihr nie was passiert. Aber dieses Gefühl ist dann nicht nur für den Moment da, sondern dauert den ganzen Tag lang an und zieht mich runter (dabei IST doch gar nichts mit der Kleinen).

Wie werd ich diese Angst los? Auf Dauer ist das für mein seelisches Wohlbefinden nicht gut…(Schon alleine das zu schreiben, hat mich schon wieder richtig aufgewühlt…)

Mit meinem Freund / Familie möchte ich darüber nicht reden, weil ich sie nicht auch noch aufregen möchte.

Ist das alles vielleicht sogar „normal“?!
Für eure Hilfe / Ratschläge schonmal DANKE
Gute Nacht
Anke

Hallo Anke,

mach Dir nicht zu viele Sorgen und steigere Dich nicht so in etwas rein.;o)
Angst um ihr Kind hat jede Mutter/Vater und auch ich hatte bei meinen Kinder(beim ersten besonders)immer Angst das was passiert,gerade Nachts.Ich weiss noch als mein Sohn 10 Tage alt war und das erste mal durchschlief und nicht wie sonst (auch in der Nacht) alle 4 Stunden schrie wegen Hunger.Ich bin ewige Nächte zum Bettchen gelaufen,um zu sehen ob er noch atmet.Bei meiner Tochter die übrigens das erstemal mit 2 Jahren durchschlief,hatte ich immer Panik,das sie etwas hat,weil sie Nachts alle 4 - 5 Stunden weinte.

Oder wenn ich im TV/Radio/Internet irgendwas über schlimme
Kinderkrankheiten höre/sehe, kommen mir fast die Tränen und
bekomm´s mit der Angst zu tun und hoffe, dass ihr nie was
passiert. Aber dieses Gefühl ist dann nicht nur für den Moment
da, sondern dauert den ganzen Tag lang an und zieht mich
runter (dabei IST doch gar nichts mit der Kleinen).

Du,das geht mir auch so,auch wenn ich wieder was von sexuellen Missbrauch oder Kinder-Morden höre/sehe,kommen mir die Tränen,bin halt sensibel,oder?
Und ich bete und hoffe,das meinen Kindern nie etwas passiert,aber diese Horrorvisionen aus den TV/Radio/Internet verdränge ich weit gehens,schließlich sollen meine Kinder unbeschwert aufwachsen,wobei ich ihnen schon erklärt habe,das es auch böse Menschen gibt.Und wenn die Kinder mal krank werden,gehe ich mit ihnen zum Arzt und krank werden sie öfters,das kann man nun mal nicht ändern,auch wenn man es gerne möchte,man kann nur auf gesunde Ernährung achten und sein Kind durch viel frische Luft abhärten.;o)

Wie werd ich diese Angst los? Auf Dauer ist das für mein
seelisches Wohlbefinden nicht gut…(Schon alleine das zu
schreiben, hat mich schon wieder richtig aufgewühlt…)

Wenn Dich das alles so aufwühlt,wäre ein Gespräch mit den Kinderarzt die beste Lösung,der kann Dich da auch ein bisschen beruhigen.

Mit meinem Freund / Familie möchte ich darüber nicht reden,
weil ich sie nicht auch noch aufregen möchte.

Mit meinen Mann/Freund/in rede ich aber schon über solche Dinge,das tut richtig gut.Mit meinen Eltern würde ich über sowas auch nicht reden,weil die mich dann als „Bekloppt“ darstellen*g*

Ist das alles vielleicht sogar „normal“?!

In gewisserweise ja,nur nicht zu viel reinsteigern.;o)

Für eure Hilfe / Ratschläge schonmal DANKE
Gute Nacht

Guten Morgen von Biene

Liebe Anke

Jede Nacht, wenn ich meine Tochter (knapp 9 Wochen alt) in ihr
Bettchen lege zum schlafen, und ich mich ebenfalss schlafen
lege (direkt daneben), hab ich auf einmal fast panische Angst,
dass ihr in der Nacht was passieren könnte.

Dann leg sie doch einfach in dein eigenes Bett, oder auf deinen Bauch. Nach meiner Erinnerung ist das mit 9 Wochen noch kein Problem so zu schlafen (für das Kind). Deine Tochter wird es sehr angenehm finden, und du kannst dich auch entspannen. Ich glaube, beim plötzlichen Kindstod sind die betroffenen Babies immer alleine im Bettchen, oder vielleicht sogar alleine im Zimmer. Auf dem Arm der Mutter ist m.W. noch keines auf diese Weise gestorben.

Ich finde das relativ normal, wenn man mit einem so kleinen Baby noch sehr besorgt und sehr dünnhäutig ist und viele Ängste hat. In der freien Natur ist es ja keineswegs eine Selbstverständlichkeit, dass so etwas hilfloses wie ein Baby lange überlebt. Wenn dann die Mutter nicht extrem vorsichtig und umsichtig ist, dann kann da leicht etwas passieren. Ich glaube, deswegen müssen frischgebackene Mütter so sein.

Dass es den plötzlichen Kindstod gibt, ist ja Fakt, auch wenn er selten ist, und wenn man das als Mutter weiß, ist das eben beunruhigend. Mir würde es helfen, wenn ich mich genau erkundigen würde nach den Wahrscheinlichkeiten, wann er auftritt. Ich würde mich ein bisschen über diese Faustregeln (nicht Bauchlage etc) hinaus erkundigen, wann und in welcher Situation sowas passiert. Da gibt es ja reichlich Informationen im Internet.

Es scheint da auch eine Theorie zu geben, wonach es an Giftgasen liegt, die sich in der Matratze bilden, insbesondere in alten Matratzen. Nach dem, was ich da gerade gelesen habe, würde ich auf jeden Fall eine gute neue Matratze nehmen, aber nicht diesen luftdichten Überzug, und die anderen Tips trotzdem noch befolgen. Ich hab es aber nur überflogen. Hier ist eine Diskussion darüber:
http://schlafumgebung.de/forum/messages/4542.html

Viele Grüße
Simsy

Hallo Anke,

vielleicht wird deine Angst kleiner, wenn du dich über die Risikofaktoren zum „plötzlichen Kindstod“ informierst (google mal…).
Wenn man die Risikofaktoren kennt, kann man ganz konkret etwas dagegen tun.

Viele Grüße
Dirk

hallo,

meine tochter schlief in den ersten monaten mit in unserem bett und ungefähr bis zum dritten geburtstag im eigenen bettchen direkt neben unserem bett. als sie ganz klein war, hab ich trotz der physischen nähe immer wieder meinen finger vor ihr kleines näschen gehalten, um zu prüfen, ob sie noch atmet. ich denke, diese sorgen sind normal und unschädlich, solange man dabei nicht total panisch wird.

mach dir keine sorgen wegen deiner sorgen :wink:

alles gute für euch!
tabaiba

Hallo,

Es scheint da auch eine Theorie zu geben, wonach es an
Giftgasen liegt, die sich in der Matratze bilden, insbesondere
in alten Matratzen. Nach dem, was ich da gerade gelesen habe,
würde ich auf jeden Fall eine gute neue Matratze nehmen, aber
nicht diesen luftdichten Überzug, und die anderen Tips
trotzdem noch befolgen. Ich hab es aber nur überflogen. Hier
ist eine Diskussion darüber:
http://schlafumgebung.de/forum/messages/4542.html

Vergiss es, das ist Scharlatanerie. Geführt von einem
„Doktor“ (hoffentlich ‚med‘ und nicht Wirtschaftswissen-
schaften) zum Zwecke der Anpreisung von Matratzenhüllen
oder sowas.

„Plötzlicher Kindstod“ ist ja, wie Du sicher weißt,
meistens nicht so „plötzlich“, nur das „Bemerken durch
die Eltern“ ist es wohl.

Grüße

CMБ

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Hallo

Vergiss es, das ist Scharlatanerie. Geführt von einem
„Doktor“ (hoffentlich ‚med‘ und nicht Wirtschaftswissen-
schaften) zum Zwecke der Anpreisung von Matratzenhüllen
oder sowas.

Ist das sicher? Ist das nur einer, der diese These vertritt?

„Plötzlicher Kindstod“ ist ja, wie Du sicher weißt,
meistens nicht so „plötzlich“, …

Ne, weiß ich nicht. Als meine Kinder klein waren, gab es noch nicht viele Infos darüber, nur halt das mit der Bauchlage und mit dem Rauchen; oder ich kannte die Infos halt nicht.

…nur das „Bemerken durch
die Eltern“ ist es wohl.

Allerdings finde ich es überhaupt nicht verwunderlich, dass das gehäuft bei Babies passiert, die ein eigenes Zimmer haben. Das war für mich irgendwie klar, dass man ein Baby niemals aus den Augen verlieren darf. (also nicht, dass man es ständig anstarren muss, aber dass man immer weiß, was das Baby gerade macht).

Viele Grüße
Simsy

Sorgen ja, aber ohne Übertreibung
Liebe Anke,

Einerseits gehört es zum Elternleben, sich Sorgen um die Kinder zu machen. Man hört verschiedene Medienberichte mit ganz anderen Ohren, bei jedem Bremsenquietschen wirft man lieber einen Blick in den Garten, ob die Kinder auch noch dort spielen.

Auf der anderen Seite kommt mir deine Reaktion ein wenig zu heftig vor. Nun ist die Geburt deiner Tochter aber auch erst 9 Wochen her, da wird sich noch viel einschleifen. Sicherlich bist du heute auch noch viel unsicherer und dünnhäutiger, als du in einiger Zukunft sein wirst. Vielleicht hat deine Überempfindlichkeit auch noch etwas mit deiner hormonellen Situation zu tun, da kann aber eine Frau wohl mehr dazu sagen als ich.

Dirzuliebe, denn du hast jetzt genug um die Ohren, würde ich aber doch versuchen, Hilfe gegen diese Angstzustände zu suchen. Sprich mit deiner Hebamme darüber oder mit deinem Frauenarzt. Vielleicht empfehlen sie dir einen Psychologen. Denn es ist ganz normal, sich um die Kinder zu sorgen, doch wenn die Sorge einen auffrisst, dann sollte man lernen damit umzugehen. Und warum dann nicht lieber früher als später?

Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Wachsen und Gedeihen deiner Tochter.

Gruß
Hardey

Hallo

Vergiss es, das ist Scharlatanerie. Geführt von einem
„Doktor“ (hoffentlich ‚med‘ und nicht Wirtschaftswissen-
schaften) zum Zwecke der Anpreisung von Matratzenhüllen
oder sowas.

Ist das sicher? Ist das nur einer, der diese These vertritt?

IMHO ja. Die „anderen Mediziner“ sind hier vom Typ

 Nach jahrzehntelangem Studium, internationalen Untersuchungen 
 und Studien, Übersetzungen und Publikationen zu den Themen 
 "Ärztliche Ausbildung" und "Nutriologische Behandlung von
 Krankheiten" klagt der heute 68-jährige Mediziner öffentlich 
 fatale Versäumnisse der Schulmedizin an. 

„Angeklagte“ (http://www.arminwitt.de/kapuste_index.html)--).

„Plötzlicher Kindstod“ ist ja, wie Du sicher weißt,
meistens nicht so „plötzlich“, …

Ne, weiß ich nicht.

Allerdings finde ich es überhaupt nicht verwunderlich, dass
das gehäuft bei Babies passiert, die ein eigenes Zimmer haben.

Das meinte ich.

Grüße

CMБ

Hi,

du liebst dein Kind und hast angst, das etwas passieren könnte. Völlig normal und es wird auch „immer“ so (mal mehr mal weniger) bleiben. Jetzt ist es das Schlafen oder Krankheiten, dann kommen Autos und Strassenverkehr, Schule und Leistungen, Freunde und und und.

Alles in allem ist das das Los des Elternsein und du triffst bestimmt nie auf taube Ohren wenn du darüber mit anderen (auch deiner Familie) redest oder reden möchtest.

Unsere Beiden sind vom ersten Tag an in ihrem Kinderzimmer ins Bett gebracht worden (wie im Krankenhaus auch) und wir fühlten uns wie Rabeneltern, hörten wir doch das fast alle ihre Kinder die ersten Monate im elterlichen Schlafzimmer nächtigen lassen. In meinen/unseren Augen aber ist es für Kinder genauso wichtig, glückliche, ausgeschlafene und kraftvolle Eltern zu haben die bei allem was sie tun ein „gesundes Mittelmaß“ finden.

Genau das solltest du auch bei deinen Ängsten versuchen, ein gesundes Maß an Angst, Vorsicht und und und. Lass dich aber auf keinen Fall verrückt machen. Spreche mit anderen Müttern (Babyschwimmen, Krabbelgruppe, Spielplatz, Supermarkt, etc.) und versuche dir hier und da was abzugucken bzw. dir von allem das Beste herauszusuchen. Speziell im Hinblick auf deine aktuellen Ängste werden diese bestimmt besser zu handhaben, wenn du die Sichtweise anderer kennst und mit deiner Vergleichen kannst.

Ich wünsche Dir alles Gute
Grüsse
Me

Hallo Anke,

ja ich kenn das! Auch habe jahrelang jeden Abend zu meinen Kindern geschaut, bevor ich selber zu Bett ging. Auch ich hatte diese Ängste, die mir den Schlaf raubten. Ich weiß ja nicht, wie du zum Glauben stehst, aber mir haben da Gebete sehr geholfen. Ich hab einfach das Wohlergehen meiner Kinder in Gottes Hände gelegt, und ihn gebeten, auf sie aufzupassen. Auch Schutzengel leisten da gute Dienste. Das hat mich beruhigt, und bislang auch geholfen. Die Ängste werden nämlich im Laufe der Zeit nicht weniger, aber anders: Schulweg alleine gehen, Radfahren zu Freunden, Mopedführerschein, Autoführerschein… Such dir eine Methode, die dich beruhigt, bevor du zum Nervenbündel wirst.

Viel Erfolg
Kay

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Simsy,

zum Schlafen im Bett der Mutter habe ich aber ganz andere Informationen:

"Im ersten Jahr sollte das Baby im Schlafzimmer der Eltern im eigenen Bettchen schlafen.

Das Schlafen der Kinder im eigenen Bett im Zimmer der Eltern senkt das Risiko für SIDS. Es wird vermutet, dass die Kinder durch die Schlafgeräusche der Eltern in der eigenen Atmung angeregt werden. Die Kinderbettmatratze sollte fest sein, damit das Kind nicht darin versinken kann. Das Schlafen im Bett der Eltern erhöht das Risiko für SIDS insbesondere für ganz junge Kinder und wenn die Eltern Raucher sind. Die Matratzen der Elternbetten sind in der Regel weicher und die Decken können zu Überwärmung oder Überdecken des Kindes führen.
Für viele Mütter ist es angenehmer, das Kind nachts zum Stillen ins Bett zu holen. Dagegen ist nichts einzuwenden. Die Kinder sollten nach dem Stillen nach Möglichkeit wieder in ihr Bettchen gelegt werden. Das gemeinsame Schlafen auf dem Sofa scheint ein besonders hohes Risiko darzustellen und sollte vermieden werden."

http://www.lgl.bayern.de/gesundheit/sids_ploetzliche… (Hervorhebungen von mir)

Viele Grüße,
Anja

Liebe Anke,

deine Sorge ist da und du möchtest deinem Kind alles Gute. Deinem
Kind hilfst du am besten in dem du die umgebung sicher und entspannst
gestaltest. Soweit so gut.

Du wirst dich sicherlich schon informiert haben - der plötzliche
Kindstot tritt bei Säuglingen bis zu einem Jahr auf. Die Statistik
zählt 0,04% - das ist schon mal sehr, sehr wenig. Wenn du dann auch
die äußeren Umstände (kein Zigarettenrauch, gelüftetes, nicht
überheiztes Schlafzimmer, kein „Nest“, keine Decke, kein Kissen, nur
Schlafsack, Rückenlage beim Schlafen, bis zum 6. Monat stillen) -
sinkt dieses Risiko noch weiter!

Meine Hebamme hat mir damals gesagt, dass das höchste Risiko zwischen
6 Monaten und einem Jahr liegt. Ich habe diese Aussage nicht nochmal
irgendwo gelesen. Aber wenn das so ist, dann habe ich mir immer
vorgestellt dass ich in den ersten 6 Monaten „vorarbeite“ um mein
Kind zu stärken und habe die o.g. Punkte konsequent durchgezogen. Ich
hatte auch diese Angst. Aber wenn du die Risikofaktoren ausschließt
und dein Kind sechs Monate wird, dann hast du mehr Vertrauen in der
Energie des Kindes. Es wird lebendiger, aufmerksamer,
kontaktfreudiger und deine Angst lässt nach!

Alles Gute

Hallo Simsy,

also das Elternbett und Bauchlage ist wirklich NICHT zu empfehlen. Das
Baby kann duch die intensive Körpernähe überhitzt werden und wenn sie
sich auch noch so hinlegen, dass sie Gesicht zu Gesicht liegen und das
Kleine die ausgeatmete Luft der Eltern direkt einatmet ist das
ebenfalls risikoreich - ganz andere Probleme kommen später noch hinzu
wenn das Kind lernen soll alleine zu schlafen. Bauchlage ist erstmal
ein DON’T - auf jeden Fall bis sich das Kind selber in die Bauchlage
dreht.

Sorry, aber dein Ratschlag geht absolut kontrer des aktuellen
Kentnisstandes über die Ursachen vom plötzlichen Kindstod.

Viele Grüße

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Das stimme ich ganz zu!
Hallo Anke und Dirk,

…aus diesem Gründe, hier ein paar Links von m.E. seriösen Quellen (am Ende der Antwort)
Ansonten, glaube ich, aller Müttern dieser Welt geht uns mal so. Und noch einen Tipp:
Warum nicht mit dem Arzt darüber reden der bei der Entbindung dabei war (war überhaupt eins oder hast Du „nur“ mit Hebamme entbunden?) und/oder der der Deiner Schwangerschaft betreut hat? Ohne Panikmache verbreiten zu wollen, das könnte vielleicht doch eine Depression postpartum sein… (Hier würde mehrmals der Kinderarzt erwähnt…)

Aber gut, sich über diese Sachen zu informieren ist immer gut. Aber denkt an den wirklich niedrigen Prozentzahlen von Kindern, die hierzulande so etwas widerfährt…

Kopf hoch und ganz, ganz liebe Grüße,
Helena

http://www.rund-ums-baby.de/
(Meine absolut Lieblingsseite, wenn es um Kinder geht)

http://www.urbia.de/topics/article/index.html?o=home…
(Also nix mit dem „auf dem Bauch legen zum schlafen“!!!)

http://www.netdoktor.de/ratschlaege/baby_und_kind/ba…

http://www.netdoktor.de/004984.htm
(Sie geben auch Tipps zur Prävention)

http://www.babynews.de/content/view/102/128/

http://www.gesundheitpro.de/Pl%C3%B6tzlicher%20Kindstod

http://www.kindersicherheit.de/html/pl_kindstod.html

Hallo Anja

Das Schlafen der Kinder im eigenen Bett im Zimmer der Eltern
senkt das Risiko für SIDS. Es wird vermutet, dass die Kinder
durch die Schlafgeräusche der Eltern in der eigenen Atmung
angeregt werden. Die Kinderbettmatratze sollte fest sein,
damit das Kind nicht darin versinken kann. Das Schlafen im
Bett der Eltern erhöht das Risiko für SIDS insbesondere für
ganz junge Kinder
und wenn die Eltern Raucher sind. Die
Matratzen der Elternbetten sind in der Regel weicher und die
Decken können zu Überwärmung oder Überdecken des Kindes
führen.

Ich denke, das kann man getrost vergessen. Das ist
‚Bayerische Ideologie‘ (www.lgl.bayern.de) - ein Kind
soll gefälligst in „seinem Bettchen“ schlafen.

Solche „Statistiken“, die SIDS von Kindern im
Elternbett mit SIDS von Kindern im Bettchen
vorm Elternbett methodisch richtig vergleichen
habe ich noch nie gesehen. Entweder habe ich
nicht richtig gekuckt, oder die Aussage ist reine
Propaganda (manche sagen auch: bewusste Lüge).

Grüße

CMБ

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Hallo Chili,

Das Baby kann duch die intensive Körpernähe überhitzt
werden und wenn sie sich auch noch so hinlegen, dass
sie Gesicht zu Gesicht liegen und das Kleine die
ausgeatmete Luft der Eltern direkt einatmet ist das
ebenfalls risikoreich -

Sorry, aber das sind doch Märchen. Babys haben
30,000 Jahre lang „ausgeatmete Luft der Eltern direkt
eingeatmet“ und haben sich später die Welt unter-
tan gemacht.

ganz andere Probleme kommen später noch hinzu
wenn das Kind lernen soll alleine zu schlafen.

Nein, das ist (imho) genau andersrum. Die Probleme kommen
später, wenn das Kind zu früh nachts alleine gelassen
wurde. Vor allem (imho) auch die psychischen. Ein Kind
kann m.E. nur dann *wirklich* alleine schlafen lernen,
wenn es in seinem Gehirn die nötige „Sicherheit durch Nähe“
in den entscheidenden Jahren aufbauen konnte. Ansonsten
kann man natürlich einem Kind alles Mögliche andressieren.

Sorry, aber dein Ratschlag geht absolut konträr des aktuellen
Kentnisstandes über die Ursachen vom plötzlichen Kindstod.

Aha!

Grüße

CMБ

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Hallo

also das Elternbett und Bauchlage ist wirklich NICHT zu
empfehlen.

Von Bauchlage habe ich nichts geschrieben. Lies noch mal ganz genau nach.

Gruß Simsy

Hallo Semjon,

Entweder habe ich
nicht richtig gekuckt, oder die Aussage ist reine
Propaganda (manche sagen auch: bewusste Lüge).

Das Argument, dass Eltern ihre Kinder beim Schlafen erdrücken könnten, ist wohl inzwischen überholt, da muss anderes herhalten.

Gruß
Elke

Hi,
http://www.naturalchild.org/guest/tami_breazeale.html

Hier gibt es Fakten zu „co-sleeping“ (allerdings auf Englisch) und Verweise zu wissenschaftlichen Untersuchungen, die sich unter anderem mit co-sleeping und SIDS auseinandergesetzt haben.
Fazit: es gibt Untersuchungen, die darauf hindeuten könnten, dass im Elternbettschlafen die SIDS-GEfahr vergrößert (allerdings nur bei Eltern, die rauchen), aber die Aussagekraft dieser Untersuchungen wird angezweifelt, weil die Resultate nicht mit SIDS-Todesfällen in separaten Betten verglichen wird, und es gibt Untersuchungen, die das Gegenteil, bzw. keine Vor- oder Nachteile in Bezug auf SIDS beweisen.

Gruß
Elke