ich hab da mal eine Frage zum plötzlichen Kindstod. Es wird ja immer kontrovers diskutiert, ob des Schlafen des Säuglings im Bett der Eltern ein Risikofaktor ist oder nicht. Ich frage mich aber, warum das ein Riosikofaktor sein soll. Überall steht nur, dass das Kind nicht mit den Eltern in einem Bett schlafen soll, aber nirgendwo steht, warum nicht.
Überall
steht nur, dass das Kind nicht mit den Eltern in einem Bett
schlafen soll, aber nirgendwo steht, warum nicht.
Ist das denn noch aktuell?
Ich habe schon mal gelesen, dass das Schlafen im eigenen Zimmer ein Risikofaktor für plötzlichen Kindstod sein soll. Jedenfalls würde das immer nur in unbeobachteten Augenblicken passieren. Dass jemandem sein Kind am plötzlichen Kindstod wegstirbt, während er es auf dem Arm trägt, das ist m. W. noch nie passiert.
Im Krankenhaus haben sie mir damals was erzählt von Überhitzung, oder dass man sich eventuell auf den Säugling rauflegen könnte. Im Zusammenhang mit Plötzlicher Kindstod kenne ich das gar nicht.
Na ja, zu warm zudecken sollte man Kinder wohl nicht, und auch nicht sich auf sie rauflegen, aber ich glaub eigentlich nicht, dass das einem so leicht passiert.
Unser ist heute 14 und, sofern er je in Lebensgefahr geraten sein sollte, dann sicher nicht in unserem Bett, in dem er sich auch noch heute gern aufhält Sein erstes eigenes Bett bekam er mit 4 Jahren
Ich fürchte eher die üblichen Impfungen als Risikofaktor insoweit …
Schau mal z.B. unter www.aegis.ch
LG
sine
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am liebsten hätten es die Kindermediziner, dass der Säugling auf einer flachen Matratze ohne „Nest“ im Gittersubenbett schläft - gut durchlüftet und ohne Luftstaugefahr. Das Baby legt in diesem Alter in der Tat nicht großen Wert auf Kuscheltierberge, Kissen und Himmel - aber sehr wohl auf die körperliche Nähe der Eltern. Es tut der Seele des Kleinen gut diese Nähe zu spüren. Die Gefahr liegt nur darin, dass es zwischen dicken Daunendecken und Kissen erstickt wird - aber darauf achtet man doch, oder? Genauso dass man nicht direkt Mund zu Mund/Nase mit dem Kind schläft, weil es dann die ausgeatmetete Luft von den Eltern einatmet.
Soll jeder machen wie er denkt und mit sensiblen Verstand.
mein Sohn hat seine Babyzeit komplett bei uns im Bett verbracht, meine Tochter auch überwiegend. Wir haben keins von Beiden zerdrückt (man ist auch im Schlaf noch ausreichend wach, um das nicht zu machen), und keinem von beiden wurde es je zu warm (was ich nicht nachvollziehen kann - Baby unter der Bettdecke, weil ich beim nächtlichen Stillen eingeschlafen war, das im Sommer, einen wärmenden Erwachsenen auf jeder Seite - und trotzdem war dat Kind am nächsten morgen munter und zufrieden).
Da passiert so leicht nichts. Man bedenke auch, dass z.B. in Ägypten (und sicher nicht nur dort) üblicherweise die ganze Familie in einem Bett schläft, hierzulande die Betten früher auch enger belegt wurden.
Gerade kleine Kinder genießen die Nähe zu den Eltern - unsere wurden ab Krabbelalter im eigenen Bett schlafen gelegt, lagen dann aber nachts ganz schnell `von selbst´ bei uns, oft, ohne dass wir es bemerkten.
Zu plötzlichem Kindstod habe ich nur gehört, dass man Kinder nicht auf dem Bauch schlafen legen soll - die Bauchlage war eine Ärztemarotte aus den 70ern, die dann anscheinend die Fälle von plötzlichem Kindstod in die Höhe getrieben hat.
Genauso dass man nicht direkt
Mund zu Mund/Nase mit dem Kind schläft, weil es dann die
ausgeatmetete Luft von den Eltern einatmet.
Ist das ein Scherz, oder gibt es davor wirklich Warnungen?
Ich habe daran noch nie gedacht, aber es stimm schon.
Obwohl… Der Sauerstoffanteil der ausgeatmeten Luft wird um lediglich 4 % gemindert. Er liegt also noch bei 17 %.
Ob ich nun 21 %ige oder 17 %ige Luft einatme, wird ja wohl keinen großen Unterschied machen und auf keinen Fall zum Ersticken führen.
Aber wenn dann wieder die Mutter die Luft des Kindes einatmet und dann das Kind wieder und dann die Mutter^^
Man wird sich ja aber nich den Mund des Kindes an seinen mit Sekundenkleber festkleben.
Mir kommt aber gerade eine ziemlich gute Selbstmordidee. Die hätte Shakespeare eigentlich auch verwenden können.
ich hab da mal eine Frage zum plötzlichen Kindstod. Es wird ja
immer kontrovers diskutiert, ob des Schlafen des Säuglings im
Bett der Eltern ein Risikofaktor ist oder nicht. Ich frage
mich aber, warum das ein Riosikofaktor sein soll. Überall
steht nur, dass das Kind nicht mit den Eltern in einem Bett
schlafen soll, aber nirgendwo steht, warum nicht.
Ich hab mal das Gegenteil gelesen: Wenn ein Kind nachts aufhört zu atmen, kann es durch die Bewegungen der Eltern wieder dazu angestupst werden, weiterzuatmen.
Ein Grund für das nicht-im-Bett-Schlafen lassen könnte die Gefahr der übermäßigen Wärme sein.
Aktuelle Richtlinien, die wir in der Kinderklinik auch den eltern weitergeben sind folgende:
Baby in Rückenlage
Baby im Schlafsack
Zimmertemperatur 19-21 Grad
Keine Tücher, Decken, oder Nestumrandung im Bett
und Rauchfrei
Das Schlafen im elterlichen Bett stellt insofern eine Gefahr dar, dass die schwere Decke über das Kind rutschen könnte und es darunter erstickt, ohne dass die Eltern es bemerken.