Sonderfälle Pluralbildung männlicher und …
weiblicher Wörter.
Hallo, Opi Wah,
du hast dir ein ganz exquisites Wort ausgesucht.
Normalerweise ist im Deutschen zuerst die mannliche Form da, die früher, als es noch keine feministische Linguistik gab, im Plural sowohl mannliche wie weibliche Personen meinte.
Die weibliche Person kennzeichnet man durch das Suffix (die Nachsolbe) „-in“.
Also:
Singular: der Arbeiter / die Arbeiterin;
Plural: die Arbeiter (sowohl Weiblein wie Männlein).
Es gibt im Deutschen aber wenige Wörter, wo zuerst die Femininform existiert und durch Anfügen eines „r“ die maskuline Form entstehet.
Eigenartigerweise sind das Wörter, bei denen man nicht just etwas Positives assoziiert.
Beispiele:
Hexe / Hexer
Witewe / Witwer
Hure / Hurer
Hier wird der Plural normal wie bei anderen Wortern gebildet:
S: die Hexe, P: die Hexen;
S. der Hexer, P: die Hexer;
S: die Witwe, P: die Witwer;
S: der Witwer, P: die Witwer;
S: die Hure, P: die Hurer;
S: der Hurer, die Hurer.
Es gibt dann noch welche, bei denen es nur die Femininform gibt.
Beispiele:
S: die Nutte, P: die Nutten;
S. der Nutter, P: die Nutter;
S: die Amme /Hebamme, P: die Ammen / Hebammen;
S: der Ammer / Hebmanner, P: die Ammer / Hebammer.
Die Ammer P: die Ammern ist oder sind was anderes. 
Meine konkrete Frage: Die Hexe und der Hexer gehen (irgendwohin). Heißt es dann verkürzt beide Hexen oder beide Hexer ???
Weder noch, sondern: Die Hexen und die Hexer gehen …
Gugg doch mal in die [FAQ:188], da gibt es einen Abschnitt dazu.
Ansonsten ist ein Blick in eine Grammatik sicher hilfreich.
Gruß Fritz