Plutoniumdiebstahl in Karlsruhe

Hallo,
auch in der BRD besteht das Risiko, dass atomwaffentaugliches Material aus zivilen Atomanlagen entwendet wird. Dies hat der Plutoniumdiebstahl in Karlsruhe gezeigt.
Damit besteht auch Gefahr für den neuen Forschungsreaktor FRM II in Garching. Dort möchte die bayerische Staatsregierung atomwaffentaugliches hochangereichertes Uran einsetzen. Um das Risiko eines Diebstahls auszuschließen, sollte der Reaktor noch vor der Inbetriebnahme auf niedrigangereichertes Uran umgerüstet werden. Dieses ist für die Herstellung von Atomwaffen untauglich.

Gruß Mic
http://www.mibor.de

HI,

erkundige dich erstmal nach den richtigen Tatsachen, bevor du solche Behauptungen aufstellst. Es ging lediglich um eine plutoniumhaltige Substanz und nicht um waffenfähiges Plutonium.

Beth

Aber Beth,
vieleicht solltest du noch einmal meinen Artikel durchlesen. Ich habe nicht behaupet, dass aus Karlsruhe atomwaffentaugliches Plutonium gestohlen worden ist. Ich habe aufgezeigt, wie es möglich ist, aus einer zivilen Anlage heraus solche Substanzen zu schmuggeln ist.
In Bayern wird nun hochangereichertes Uran zu Forschungszwecken „verarbeitet“. Stell dir nun mal vor, es wird gestohlen…

Gruß mic

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,

Ja schon aber ich darf noch mal deinen ersten Satz zitieren.

auch in der BRD besteht das Risiko, dass atomwaffentaugliches Material aus zivilen Atomanlagen entwendet wird. Dies hat der Plutoniumdiebstahl in Karlsruhe gezeigt.

Mit anderen Worten, du sagst, aus der WAK habe man waffenfähiges Plutonium geschmuggelt und das ist nicht korrekt. In den offiziellen News (nicht das Verdummungsblatt BILD oder SPIEGEL) wurde mit keinem Wort erwähnt, daß es waffentauglich war, also doch nur eine kühne Behauptung von dir. Es ist doch sehr weit hergeholt, aus dem Vorfall gleich voreilige Schlüsse zu ziehen.

Genauso könnte man die Behauptung aufstellen, daß die im Balkankrieg verschossene uranhaltige Munition eingesammelt wurde, um daraus Nuklearwaffen herzustellen.

Der Vorfall hat nur deshlab so großes Aufsehen erregt, weil Plutonium mit zu den giftigsten Elementen gehört.

Beth

Hallo beth,
im Grunde sind wir uns sicherlich einig, aber gerne nochmals mein Part hier:

Hi,

Ja schon aber ich darf noch mal deinen ersten Satz zitieren.

auch in der BRD besteht das Risiko, dass atomwaffentaugliches
Material aus zivilen Atomanlagen entwendet wird. Dies hat der
Plutoniumdiebstahl in Karlsruhe gezeigt.

Mit anderen Worten, du sagst, aus der WAK habe man
waffenfähiges Plutonium geschmuggelt und das ist nicht
korrekt.

Nein, das habe ich nicht gesagt: ich habe gesagt, dass es möglich ist, dass aus einer zivilen Atomanlage waffenfähiges Plutonium herauszuschmuggelt werden kann. Die Betonung liegt hier auf zivil. Dann kamn mein Schlenker auf den Forschungsreaktor in Garching. Dort soll, in einer zivilen Anlage, mit hochangereicherten Uran, Abfallprodukt Plutonium, experimentiert werden.

In den offiziellen News (nicht das Verdummungsblatt
BILD oder SPIEGEL) wurde mit keinem Wort erwähnt, daß es
waffentauglich war, also doch nur eine kühne Behauptung von
dir. Es ist doch sehr weit hergeholt, aus dem Vorfall gleich
voreilige Schlüsse zu ziehen.

diese Blätter oder Magazine gehören nicht zu meiner tägl. Lektüre.

Genauso könnte man die Behauptung aufstellen, daß die im
Balkankrieg verschossene uranhaltige Munition eingesammelt
wurde, um daraus Nuklearwaffen herzustellen.

Der Vorfall hat nur deshlab so großes Aufsehen erregt, weil
Plutonium mit zu den giftigsten Elementen gehört.

und weil es so leicht war. hier in Deutschland, nicht irgendwo im Busch oder Russland.

Beth

Gruß mic