Liebe/-r Experte/-in,
wir spielen hier hin und wieder um ganz kleines Geld ein Texas-Holdem-Turnier, also wirklich nur zum Spaß.
Bei der All-in-Regel scheiden sich jedoch die Geister.
Also folgende Situation:
Jemand kann ein Raise nicht bringen und geht all-in. Die anderen spielen weiter. Gewinnt der all-in-Spieler, bekommt er einen Teil, der Side-Pot geht an die zweitbeste Hand. Verliert er, ist er raus.
Nun zum Problem:
Was gewinnt der All-in-Spieler genau.
Wenn man die Regeln auf den einschlägigen Seiten liest, bekommt er den Betrag, der bis zu seinem All-in im Pot lag und zwar unabhängig davon, wieviel Geld ihm bis zum Call gefehlt hat. In den Side-Pot gehen erst noch folgende Erhöhungen.
Einige von uns meinen, das kann nicht sein, weil er dann nämlich mit relativ wenig Einsatz (nämlich nur dem, was er noch hatte) die evt. viel höheren Einsätze seiner „Vorbieter“ abgreifen könnte. Sie sind der Meinung, dass bereits die Differenz des All-in-Einsatzes zu dem eigentlich notwendigen Call-Einsatz, die seine Vorbieter ja eingezahlt haben, in einen Side-Pot gelegt werden müssten. Ein Sidepot würde also auch zu bilden sein, wenn jemand in der letzten Bietrunde All-in geht und alle anderen nur noch callen. So lese ich das aber in keiner Regel, obwohl es eigentlich gerechter erscheint.
Was ist richtig?
hallo jürgen
ich kenne das problem diese dikusion hatte ich auch schon mehrfach
um deine frage schnell zu beantworten: der spieler der all in geht bekommt genau den betrag von jeden spieler zurück den ER gebracht hat
z.b. er geht mit 2500 an chips all in ihr seit 5 spieler so bekommt er 12.500 an chips zurück wenn er gewinnt alles andere wär quatsch
er kann nicht mehr bekommen als er bringt dann würden ja viele in den bekannten tv tunieren mit wenig chips all in gehen um mehr zurück zu bekommen
ich hoffe ich konnte dir mit meiner antwort weiter helfen
kleiner tipp von mir noch: erzähle bitte nicht jeden das du um geld spielst auch wenn es nur kleine beträge sind das spielen mit geld ist in deutschland nur in den casios erlaubt
so wünsche dir und deinen poker kumpels noch schöne hände und gute blätter
mfg
moneymatze25
Hallo Jürgen,
ich hoffe das hilft dir, zur Vereinfachnung mit fiktiven Werten:
Blinds 5 / 10
Spieler A 100 Chips
Spieler B 200 Chips
Spieler C 300 Chips
Spieler D 500 Chips
Alle haben die Blinds bezahlt Pot: 40
Spieler A 90 Chips
Spieler B 190 Chips
Spieler C 290 Chips
Spieler D 490 Chips
Flop kommt, Spieler A setzt 50 ( hat nun 40 Rest ), Spieler B called ( hat 140 Rest ),
Spieler C raised um 100 auf 150. Spieler D folded.
Spieler A geht All in, zahlt die 40. Spieler B called die restlichen 100 ( ihm bleiben 40 )
Pot: Blinds ( 40 ) + 90 ( Spieler A ) + 90 ( Spieler B ) + 90 ( Spieler C ) = 310
( das kann A gewinnen )
Side-Pot: 60 ( Rest vom Spieler B Call ) + 60 ( Rest vom Spieler Raise ) = 120
Der Turn und River bleiben ohne Wettrunde.
Spieler A gewinnt die Hand und damit den Main-Pot ( 310 ), der Sieger zwischen B und C
bekommt mit der 2. besten Hand den Side-Pot ( 120 )
Also: Ein Spieler kann während eines All-Ins maximal seinen Einsatz so sehr vervielfachen,
wie viele Gegner beim Show-Down vorhanden sind ( + eventuelle Einsätze von schon
gefoldeden Händen )
Wenn Spieler B und C weiter spielen,kommt dies in den Side-Pot, und nur die beiden können diesen Inhalt gewinnen.
Ich hoffe das hilft, ansonsten frag einfach.
Mit freundlichen Grüßen
Crian