Pokerspielen im Internet

Hallo,

angenommen ein Minderjähriger eröffnet ein Konto auf einer Pokerseite auf den Namen seines volljährigen Freundes. Dieser stimmt zu, dass der Minderjährige in seinem Auftrag spielt.
Der Pokeranbieter erklärt jedoch in seinen AGB, dass eine
Kontoeröffnung erst ab 18 Jahren erlaubt ist und Kontos
von Minderjährigen geschlossen und Gewinne einbehaten werden.
Jetzt gewinnt der Minderjährige aber bei einem Turnier 5000€, lässt es auf das Konto seines (angemeldeten) volljährigen Freund auszahlen.
Ein weiterer Turnierteilnehmer bemerkt unterdessen, dass er bei dem Turnier tatsächlich gegen einen Minderhährigen angetreten ist und droht diesen wegen Betruges anzuzeigen.

Meine Fragen:
1.) Handelt es sich herbei überhaupt um Betrug?
(es wurde ja im Auftrag ausgeführt und ist theoretisch damit zu vergleichen, dass der Minderjährige nur daneben saß und Anweisungen gab)
2.) Womit muss der Jugendliche bei einer Anklage rechnen? (In AGB steht nur, dass Gewinne einbehalten werden können)

Danke für Antworten

Hi,

der Betrugsvorsatz steckt schon im ersten Satz.
Ein „in seinen Auftrag“ spielen geht gar nicht. Glücksspiel ist Glücksspiel und ist unter 18 Jahren verboten!

Nicht nur der Minderjährige dürfte hier mit einer Anzeige rechnen sondern auch der volljährige Freund.
Betrug dürfte dabei nur einer von vielen anderen Aspekten sein.

Gruss

Ok dass es für den Minderjährigen vom Gesetz verboten ist, sich sebst anzumelden, ist klar.

Wie würde sich das ganze darstellen, wenn beide volljährig sind und der
erste nur den Account des zweiten benutzt?

Was sind denn die „vielen anderen Aspekte“?

Vielen Dank