Was tun, wenn eine Gruppe ‚geschlechtsneutral‘ beschrieben
werden soll?
Als „Umgehung“ von „Studentinnen und Studenten“ ist „Studierende“ recht verbreitet; „Absolvierende“ klingt aber seltsam, paßt wohl eher nicht, von daher tatsächlich wohl „Absolventinnen und Absolventen“.
Du bist neu im Forum, wie ich deiner Visitenkarten (Vika) entnehme.
Ich wuerde mich freuen, wenn du da noch ein bisschen
hineinschriebest. Ich finde es immer besser, wenn man so ungefaehr
weiss, mit wem man es zu tun hat, das erleichtert auch die
Kommunikation, denn es macht schon einen Unterschied, ob der
Gegenueber 14 oder 70 Jahre alt, Mann oder Frau, Professor oder
Bauarbeiter ist. Dann weiss man in welchem Stil man schreiben sollte
und was man an Wissen voraussetzen kann.
Was tun, wenn eine Gruppe ‚geschlechtsneutral‘ beschrieben
werden soll?
Absolvent ist geschlechtsneutral, genauso wie Student, Mandant oder Patient. Die Idee, daß der Artikel „der“ automatisch eine geschlechtsspezifische Aussage enthält, ist genauso falsch wie dämlich. Leider hat sich die Seuche/der Seucherich seit Mitte der 80er Jahre erheblich verbreitet und zur weitgehenden Unlesbarkeit vieler Texte geführt.
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt: Neulich las ich in einem Geschäftsbereicht, daß man mit Mitarbeiter auch Mitarbeiterinnen gemeint habe, zur besseren Lesbarkeit aber die Vereinfachung gewählt hätte.
Du bist neu im Forum, wie ich deiner Visitenkarten (Vika)
entnehme.
[…] Ich finde es immer besser, wenn man so ungefaehr
weiss, mit wem man es zu tun hat,
dazu brauche ich keine ViKa, manches erkenne ich schon an den Fragen. Z.B. Dein Link in Deinem Posting eins drüber. So fragt nur ein unemanzipierter Mann.
Du bist neu im Forum, wie ich deiner Visitenkarten (Vika)
entnehme.
[…] Ich finde es immer besser, wenn man so ungefaehr
weiss, mit wem man es zu tun hat,
dazu brauche ich keine ViKa, manches erkenne ich schon an den
Fragen.
Stimmt, aber mit der Vika wuesste man noch mehr.
Z.B. Dein Link in Deinem Posting eins drüber. So fragt
nur ein unemanzipierter Mann.
Was ist ein „unemanzipierter Mann“?
der Gegenueber
Damit bist Du in Deine eigene Denk-Falle getappt!
Habe ich gar nicht gemerkt. Merke ich immer noch nicht. Welches ist
denn meine eigene Denk-Falle? Haette ich konsequenterweise das
Gegenueberes schreiben muessen, ungeachtet der Tatsache, dass meine
vorgeschlagenen Regeln (noch) grammatisch falsch sind?
Bitte lege dar, welche Ansichten du bei mir vermutest, b.z.w. welche
du aus meinen Beitraegen herausliest. Dann kann ich mich dazu
aeussern. Mit deinen Andeutungen kann ich leider nicht viel anfangen.
Ich wuerde mich ueber eine Antwort freuen, da ich vermute, hier etwas
ueber mich lernen zu koennen.
also ich sehe häufig AbsolventInnen, um bei Deinem Bsp. zu bleiben. Ich finde, dass das sehr bei uns übertrieben wird. Neulich hat sich ein Moderator im Radio darüber aufgeregt, dass wohl Politikerinnen sich darüber aufgeregt haben, eine Einladung war an Mitglieder gerichtet… ja an wen den sonst? Mitgliederinnen gibt es ja wohl kaum, er machte dann noch einen derben Scherz, den ich lieber mal weglasse und grüßte alle Hörer und Hörerinnen an den Lautsprecher und Lautsprecherinnen.
PS: auf meinem Frühstückstisch steht immer eine Salzstreuerin
Z.B. Dein Link in Deinem Posting eins drüber. So fragt
nur ein unemanzipierter Mann.
Was ist ein „unemanzipierter Mann“?
Das Gegenteil eines emanzipierten Mannes.
der Gegenueber
Damit bist Du in Deine eigene Denk-Falle getappt!
Habe ich gar nicht gemerkt. Merke ich immer noch nicht.
Welches ist denn meine eigene Denk-Falle?
Na die, daß (angeblich) der Artikel „der“ das nachfolgende Substantiv neutral erscheinen läßt.
Bitte lege dar, welche Ansichten du bei mir vermutest, b.z.w.
welche du aus meinen Beitraegen herausliest. Dann kann ich mich dazu
aeussern. Mit deinen Andeutungen kann ich leider nicht viel
anfangen.
Ich lese nichts „heraus“, ich lese, was dasteht.
Und ich hatte schon bei Deinem zitierten Posting keine Lust, darauf zu antworten, ergo habe ich auch heute keine. Auf der Basis von „alles ganz widerlich“ und „Schwachsinn“ (Deine Worte!) diskutiere ich nicht.
Ich wuerde mich ueber eine Antwort freuen, da ich vermute,
hier etwas ueber mich lernen zu koennen.
Es gibt regalweise Literatur zum Thema, früher vorzugsweise nur in Frauenbuchläden, heutzutage sogar - welch’ Fortschritt - in gemischt-geschlechtlichen Buchläden.
Aber gern, lieber Fritz,
und danke, daß Du den Antwortpart übernommen hast.
Mein PC hat heute nachmittag den Geist aufgegeben, sodaß ich jetzt aus dem Internetcafe funke.
Was ist ein „unemanzipierter Mann“?
Einer, der sich nicht auf die emanzipierten Frauen einstellen
kann.
Kompliment für diese Antwort aus Männermund.
der Gegenueber
Damit bist Du in Deine eigene Denk-Falle getappt!
Habe ich gar nicht gemerkt. Merke ich immer noch nicht.
Welches ist :denn meine eigene Denk-Falle?
Egal ob Männlein oder Weiblein! Es ist immer " das
Gegenüber!
es gibt keine geschlechtsneutrale Beschreibung einer
gemischt-geschlechtlichen Gruppe.
doch, das generische maskulin!
Das findet der 1 Lehrer normal (sprich: neutral), die 99
Lehrerinnen nicht.
ich wette die mehrheit der lehrer (!) kennt den unterschied zwischen genus (grammatisches geschlecht) und sexus (biologisches geschlecht). und wenn nicht, dann dürfen sie mir gerne zeigen, wo bei einem tisch „der tisch ist schön. ER ist aus mahagoni“ genau die hoden zu finden sind.
Käme bei mir darauf an, worum es geht.
mir käme es auf das publikum bzw. die „kunschaft“ an manchmal nutzt es nichts, mit dem kipf durch die wand zu gehen, wenn die mehrheit eben blöd ist. ich persönlich würde einfach „absolventen“ schreiben.