Politiker

Hallo Leutz,

Ich verstehe euch nicht. Wieso guckt ihr eigentlich immer nach den Leuten, den Politikern? Ich brauche doch als Partei keine Werbung wie für Katzenfutter, sondern ein vernünftiges Programm, nach dem ich vorgehe.
Hat schon mal irgendjemand von euch die Programme auf ihre Logik hin überprüft? Denn die wählt ihr, nicht die Leutchen, die so hübsch grinsen.

Frank

Moin!

Ich verstehe euch nicht.

Ich versteh mich ja auch nich :smile:

Wieso guckt ihr eigentlich immer nach
den Leuten, den Politikern?

Mach ich nich.

Ich brauche doch als Partei keine
Werbung wie für Katzenfutter, sondern ein vernünftiges
Programm, nach dem ich vorgehe.

Hättest Du mal ein vernünftiges(!) Programm greifbar?

Hat schon mal irgendjemand von euch die Programme auf ihre
Logik hin überprüft?

Das letzte, logische Wahlprogramm fand ich hier: ISBN 3895552380 Buch anschauen
War echt spannend!

Denn die wählt ihr, nicht die Leutchen,
die so hübsch grinsen.

Was bleibt, ist die Gewißheit, das eigentlich alle nur auf mein Bestes scharf sind :smile:

Gruß vom

Dicken MD.

Hi,

gehen wir sie der Reihe nach durch. Ich würde bei PDS anfangen.
Also: was gefällt dir daran alles nicht:http://www.pds-online.de/programm/programm/index.htm

fragt:
Frank

Moin!

gehen wir sie der Reihe nach durch.

Na mal sehen, ob ich soviel Zeit finde.

Ich würde bei PDS anfangen.

Bei denen hätte ich zwar zuallerletzt gesucht, aber sei´s drum.

Also: was gefällt dir daran alles
nicht:http://www.pds-online.de/programm/programm/index.htm

Das sagt schon dieser Absatz:
„Bei allen Meinungsunterschieden gehen wir gemeinsam davon aus, daß die Dominanz des privatkapitalistischen Eigentums überwunden werden muß. Eine Vielfalt der Eigentumsformen - private, genossenschaftliche, kommunale und staatliche - ist in den Dienst der Bedürfnisse der Menschen und der Erhaltung ihrer natürlichen und sozialen Lebensgrundlagen zu stellen. Unterschiedliche Auffassungen bestehen hinsichtlich der Frage, ob die reale Vergesellschaftung von Eigentum primär durch die Vergesellschaftung der Verfügung über das Eigentum erreichbar ist oder ob der Umwandlung in Gemeineigentum, insbesondere in gesamtgesellschaftliches Eigentum, die bestimmende Rolle zukommen muß.“

Wenn ich das lese, wird mir schlicht übel. Es soll also nicht mehr Mein & Dein geben, sondern nur noch unser. Danke, das hatten wir schon.

Und wenn ich mir dann noch den 2. Absatz von deren Programm („Das Scheitern des sozialistischen Versuchs“) durchlese, dann hört es bei endgültig auf. Nach deren Logik ist also die Schuld für den Zusammenbruch des Ostens im Westen zu suchen. Aha, gut zu wissen.

Sicherlich gibt es auch in deren Programm ganz nette Ansätze, doch mit ihren andererseits völlig aus der Luft gegriffenen Phantasien schießen sie sich selbst in die Knie.

Und wenn man dann noch hier in NFL täglich mitbekommt, welche Vetternwirtschaft die ehemals 100%igen heute noch betreiben, dann fragt man sich schon, wie das aussehen würde, wenn die auf höherer Ebene das Sagen hätten.

fragt:
Frank

antwortet:

Der Dicke MD.

PS: Schönen Gruß…

Mittag! :smile:

Also: was gefällt dir daran alles
nicht:http://www.pds-online.de/programm/programm/index.htm

Das sagt schon dieser Absatz:
"Bei allen Meinungsunterschieden gehen wir gemeinsam davon
aus, daß die Dominanz des privatkapitalistischen Eigentums
überwunden werden muß.

finde ich sinnvoll. Ich möchte nicht zur Miete wohnen, um mich abzocken zu lassen u.ä.

Eine Vielfalt der Eigentumsformen -
private, genossenschaftliche, kommunale und staatliche - ist
in den Dienst der Bedürfnisse der Menschen und der Erhaltung
ihrer natürlichen und sozialen Lebensgrundlagen zu stellen.

Z.B. ein Mehrfamilienhaus, welches gemeinsam verwaltet wird. sinnvoll. Oder LPG`s, damit der Bauer aUCH MAL IN DEN uRLAUB FAHREN KANN: mAN MU? SICH HALT ÜBERLEGEN; WANN WAS SINNVOLL IST: oops, alles groß :smile:

Unterschiedliche Auffassungen bestehen hinsichtlich der Frage,
ob die reale Vergesellschaftung von Eigentum primär durch die
Vergesellschaftung der Verfügung über das Eigentum erreichbar
ist oder ob der Umwandlung in Gemeineigentum, insbesondere in
gesamtgesellschaftliches Eigentum, die bestimmende Rolle
zukommen muß."

Haben wir ja, wie kommunale oder staatliche Einrichtungen. Man soll darüber reden, wie es gemacht wird.

Wenn ich das lese, wird mir schlicht übel. Es soll also nicht
mehr Mein & Dein geben, sondern nur noch unser. Danke, das
hatten wir schon.

Wo stand das? Ich habe das Gegenteil gelesen.

Und wenn ich mir dann noch den 2. Absatz von deren Programm
(„Das Scheitern des sozialistischen Versuchs“) durchlese, dann
hört es bei endgültig auf.

Gescheitert ist er. Es waren zu viele Fehler drin, kannst du aber ändern, da sie zur Mitarbeit auffordern. steht sogar im GG, daß man die Gesellschaft mitgestalten soll, oder so ähnlich.

Nach deren Logik ist also die

Schuld für den Zusammenbruch des Ostens im Westen zu suchen.
Aha, gut zu wissen.

Kopie oder link dahin wäre nett.

Sicherlich gibt es auch in deren Programm ganz nette Ansätze,
doch mit ihren andererseits völlig aus der Luft gegriffenen
Phantasien schießen sie sich selbst in die Knie.

Welche? Wie würdest du was ändern?

Und wenn man dann noch hier in NFL täglich mitbekommt, welche
Vetternwirtschaft die ehemals 100%igen heute noch betreiben,
dann fragt man sich schon, wie das aussehen würde, wenn die
auf höherer Ebene das Sagen hätten.

Was die unter sich machen, geht mich nix an. das ist deren gutes Recht. Oder was meinst du konkret?

Ich möchte das wirklich nicht alles nur oberflächlich betrachten, sondern tiefgründig. Politik ist eine Wissenschaft, die die Regeln unseres Zusammenlebens beschreibt. Und die sind unterschiedlich.

Frank

ich bitte dich, wenn niciht mal die spitzenleute ihr parteiprogramm kennen, ist doch alles über deren relevanz gesagt.

ein grober leitfaden für die gesellschaftliche orientierung, mehr nicht.

Hai Lars,

genau darum gehts mir. Das sind nämlich alles nur Idioten, dumm quatschen und uns das ausbügeln lassen - oder sie sind korrupt - denn in den zwölf Jahren seit der Wende ging es kontinuierlich rückwärts. Darum veranstalte ich das doch hier, damit wir vielleicht mal ein vernünftiges Programm zusammenbekommen, welches allen gerecht wird und dieses dann veröffentlichen und zur diskussion anregen, wie sollen wir sonst einen Weg aus diesem Chaos finden? Oder macht doch gleich ne Partei draus - dann gibts Spendengelder en masse :smile:

Frank

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

seit 12 Jahren
ich finds ganz lustig, dass sich kein politiker ausser lafontaine damals offen dazu geäußert hat, dass die deutsche einheit (west)deutschland 100e von milliarden, ach was, sogar billionen von mark kosten würde.

jetzt mal ohne flachs, hätte es die einheit nicht gegeben, sähe es in (west)deutschland alles ein bisschen (ein bisschen viel?) besser aus.

ist es so schlimm die wahrheit zu sagen? die einheit kostet halt viel, verlangt grosse finanzielle opfer - aber welche realistische alternative hätte es denn zu ihr gegeben?

aber es wird just verschwiegen…

gruss

gebe ich dir zu 100% Recht. Sie ist schweinisch teuer. Hat mich bislang ne Menge Kohle gekostet. Dich mit Sicherheit auch.

Solange man den Osten nicht mit einbezieht wird das auch nicht anders, das verspreche ich dir. wo wäre das Problem, ein vernünftiges Wirtschaftskonzept auf den Tisch zu legen, welches von hellen Köpfen zentral gefertigt wird, und hier zu verwirklichen? Solange wir das alles aus Eigeninitiative machen müssen, wird das nur Quatsch.

Frank

nochwas
Hi,

PDS ist nunmal genauso „korrupt“ oder „demokratisch“ wie die anderen Parteien, haben aber in meinen Augen das wesentlich effektivere Wirtschaftskonzept - da einen Plan. Bei den anderen Parteien habe ich das nicht gelesen. Liegt wahrscheinlich daran, daß sie die fähigeren Leute haben.
Bei SPD und CDU sehe ich keinen Plan und keine klare Linie im Konzept - da ist alles durcheinandergewürfelt.
Das Konzept (hätte ich so selber vorgeschlagen):

die wirtschaftliche Entwicklung demokratisch zu steuern und zu kontrollieren, insbesondere eine aktive Industrie-, Struktur-, Regional- und Beschäftigungspolitik auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene zugunsten sozial und ökologisch verträglicher Wirtschaftsziele zu betreiben;
das Bankensystem demokratisch zu kontrollieren, gesellschaftliche Investitionslenkung einzuführen und Kredite für öffentliche und gemeinnützige Aufgaben zu verbilligen;
Wirtschafts- und Sozialräte auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene zu schaffen, die auf die Wirtschaftsentwicklung Einfluß nehmen;
das System der Steuern und Abgaben so zu verändern und zu vereinfachen, daß hohe Einkommen, vor allem Einkommen aus Geldvermögen, Grundeigentum und spekulativen Gewinnen, stärker belastet werden und zugleich die Kapitalflucht eingedämmt wird, das Kapital auf gesellschaftlich formulierte Wirtschaftsziele, insbesondere auf den ökologischen Umbau, gelenkt wird sowie mittelständische und kleine Unternehmen gefördert werden;
das öffentliche, insbesondere das kommunale Eigentum an Grund und Boden zu sichern und auszuweiten sowie das genossenschaftliche Eigentum zu fördern;
die Benachteiligung kleiner Anteilseigner zu überwinden, Belegschaftsfonds zu erweitern und die Beschäftigten stärker am Produktivvermögen zu beteiligen.

Frank

ist es so schlimm die wahrheit zu sagen? die einheit kostet
halt viel, verlangt grosse finanzielle opfer - aber welche
realistische alternative hätte es denn zu ihr gegeben?

aber es wird just verschwiegen…

Nein, das wird durchaus gesagt (aber nicht laut). Die EU hat z.B. mal die Ursachen für die deutsche Wachstumsschwäche (im Vergleich zum EU-Durchschnitt) untersucht. Ca. 1/3 lag an den Kosten der deutschen Wiedervereinigung. Kannst ja selbst ausrechnen, wie viel das ungefähr ist.

Hallöle,

ich habe ja nicht die volle ahnung, aber ich lasse mich dennoch mal etwas aus ;-D

finde ich sinnvoll. Ich möchte nicht zur Miete wohnen, um mich
abzocken zu lassen u.ä.

alles für alle, egal wer was wovon bezahlt hat ist eine tolle sache wenn man nicht der/die ist die nur gibt.
im falle von eigentum finde ich das somit schon schön schön, :wink: heisst das alle mieter abgezockt würden, aber wer hat bezahlt was mieter nutzt?
es ist somit quasie eine leihgebühr für menschen die sich eigentum nicht leisetn können, wäre ja irre schön wenn einige wenige leute die ihr geld zum erwerb von eigentum sparen ihre eigentum dann umsonst hergeben sollten.
ich habe noch nicht geschafft mir mit bausparverträgen und emsigen nichtausgeben ein haus zu kaufen.
aber die tatsache das man das eigentum anderer mit denen teilen könnte finde ich geradezu genial, so könnte ich dann auch häuslebesitzer werden ohne einen heller ausgeben zu müssen, doll!

Z.B. ein Mehrfamilienhaus, welches gemeinsam verwaltet wird.
sinnvoll. Oder LPG`s, damit der Bauer aUCH MAL IN DEN uRLAUB
FAHREN KANN: mAN MU? SICH HALT ÜBERLEGEN; WANN WAS SINNVOLL
IST: oops, alles groß :smile:

der bauer könnte auch heute noch in den urlaub fahren, wenn wir nicht alle immerzu denken würden das wir niemanden brauchen würden und unabhängig seien.
in meiner kinderzeit sind wir trotz bauernhof dennoch in den urlaub gekommen, ein befreundeter bauer hat die arbeit mit übernommen und dessen familie.
heute zu tage geht das bei herrn und frau bauer so zu das noch nichtmal ihre kinder mit anpacken würden um den herrschaften ein paar entspannende tage zu verschaffen.
füreinander verantwortlich sein würde die zauberformel heissen müssen.
was in vielen südländischen gefilden NOCH klappt müsste her wieder möglich werden… eine hand hilft der anderen…

aber, wir sind eben heute soooooo unabhängig voneinander das wir die suppe dann auch ausbaden bzw. löffeln müssen.

dies mal aus meinem verqueren gedanken mitgeteilt.

gruß

sonja

Hallo Sonja,

was in vielen südländischen gefilden NOCH klappt müsste her
wieder möglich werden… eine hand hilft der anderen…

aber, wir sind eben heute soooooo unabhängig voneinander das
wir die suppe dann auch ausbaden bzw. löffeln müssen.

dies mal aus meinem verqueren gedanken mitgeteilt.

und genau hier liegt das Problem. Es muß zentral organisiert werden und jeder muß mitmachen. Das wars auch schon.

Frank

Hallo Frank,

politisch ungebunden und zunächst für fast alles offen, hätte ich es gerne etwas konkreter.

die wirtschaftliche Entwicklung demokratisch zu steuern und zu
kontrollieren…

Was habe ich mir darunter vorzustellen?

… insbesondere eine aktive Industrie-, Struktur-,
Regional- und Beschäftigungspolitik auf Bundes-, Landes- und
kommunaler Ebene zugunsten sozial und ökologisch verträglicher
Wirtschaftsziele zu betreiben…

Unabhängig davon, ob man mit der Richtung einverstanden ist, greift der Staat heftig in das wirtschaftliche Geschehen ein. Oder was meinst Du damit? Ich bräuchte mehr Konkretes und nicht so viele Schlagworte.

gesellschaftliche Investitionslenkung einzuführen…

Auch das geschieht. So werden z. B. Investitionen in thermische Isolation von Gebäuden gefördert oder z. B. Förderung der Dorferneuerung mit direkten Zuschüssen an Bauherren. Oder sollen etwa staatliche Stellen bestimmen, an welcher Stelle ein Betrieb investiert?

…Wirtschafts- und Sozialräte auf nationaler, regionaler und
lokaler Ebene zu schaffen, die auf die Wirtschaftsentwicklung
Einfluß nehmen;

Alle gewählten Organe von den Gemeinderäten bis zum Bundestag erfüllen diese Aufgabe. Oder was konkret und ganz genau sollen „Wirtschaftsräte“ machen?

das System der Steuern und Abgaben so zu verändern und zu
vereinfachen…

Das kann ich allerdings unterschreiben.

… daß hohe Einkommen, vor allem Einkommen aus
Geldvermögen, Grundeigentum und spekulativen Gewinnen, stärker
belastet werden…

Auch das hätte ich gerne genauer. Da spart jemand für seine Altersversorgung, besitzt also Geldvermögen. Soll das der Fiskus stärker besteuern? Einkommen aus Grundeigentum stärker besteuern - das zahlen dann die Mieter, gelle?!

… das Kapital auf gesellschaftlich formulierte
Wirtschaftsziele…gelenkt wird…

Das geschieht bereits über staatliche Gestaltungsmöglichkeiten, etwa in Form von Steuervorteilen und Abschreibungsmöglichkeiten.

…das öffentliche, insbesondere das kommunale Eigentum an :Grund und Boden zu sichern und auszuweiten…

Mir ist kein Fall bekannt, wo der öffentlichen Hand Grundeigentum streitig gemacht wird. Und wie bitte soll kommunales Eigentum ausgeweitet werden?

…und die Beschäftigten stärker am Produktivvermögen zu :beteiligen.

Diese Idee mußt Du unbedingt den Gewerkschaften verklickern. Das sind nämlich die stärksten Widersacher solcher Gedanken. Ansonsten ist zumindest das Kapital vieler börsennotierter Aktiengesellschaften weitgehend vergesellschaftet. Die Aktien befinden sich im Streubesitz und an der Spitze solcher Unternehmen stehen keineswegs Unternehmer, sondern Angestellte, die Geld bekommen, weil der Monat zu Ende ist.

Grüße mit der Bitte um Aufklärung
Wolfgang

Hallo Frank,

politisch ungebunden und zunächst für fast alles offen, hätte
ich es gerne etwas konkreter.

die wirtschaftliche Entwicklung demokratisch zu steuern und zu
kontrollieren…

Was habe ich mir darunter vorzustellen?

Ganz einfach - öffentlich deine Ideen einbringen. Bieten die auf ihrer Internetplattform z.B. an.

… insbesondere eine aktive Industrie-, Struktur-,
Regional- und Beschäftigungspolitik auf Bundes-, Landes- und
kommunaler Ebene zugunsten sozial und ökologisch verträglicher
Wirtschaftsziele zu betreiben…

Unabhängig davon, ob man mit der Richtung einverstanden ist,
greift der Staat heftig in das wirtschaftliche Geschehen ein.
Oder was meinst Du damit? Ich bräuchte mehr Konkretes und
nicht so viele Schlagworte.

Ideen selbst einbringen. Ich will keine Ikea-Möbel oder teuren Schrott. Ich will auch keine Werbung, nur Information. Die Wirtschaft halt umgestalten, daß sie sinnvoll wird und qualitäts- und umweltbewußter. Das wäre von Wissenschaftlern zu erstellen und zentral koordinierbar.

gesellschaftliche Investitionslenkung einzuführen…

Auch das geschieht. So werden z. B. Investitionen in
thermische Isolation von Gebäuden gefördert oder z. B.
Förderung der Dorferneuerung mit direkten Zuschüssen an
Bauherren. Oder sollen etwa staatliche Stellen bestimmen, an
welcher Stelle ein Betrieb investiert?

Nein - koordinieren, nicht bestimmen.

…Wirtschafts- und Sozialräte auf nationaler, regionaler und
lokaler Ebene zu schaffen, die auf die Wirtschaftsentwicklung
Einfluß nehmen;

Alle gewählten Organe von den Gemeinderäten bis zum Bundestag
erfüllen diese Aufgabe. Oder was konkret und ganz genau sollen
„Wirtschaftsräte“ machen?

Hat da irgendeiner einen Generalplan? Oder warum haben die Leute hier keine Jobs? Keine einzige von den altparteien haben einen durchdachten Wirtschaftsplan. Die machen alle, was sie wollen.

das System der Steuern und Abgaben so zu verändern und zu
vereinfachen…

Das kann ich allerdings unterschreiben.

Wesentlich. Steuern dort, wo sie was steuern. Im Moment sinds Rudern.

… daß hohe Einkommen, vor allem Einkommen aus
Geldvermögen, Grundeigentum und spekulativen Gewinnen, stärker
belastet werden…

Auch das hätte ich gerne genauer. Da spart jemand für seine
Altersversorgung, besitzt also Geldvermögen. Soll das der
Fiskus stärker besteuern? Einkommen aus Grundeigentum stärker
besteuern - das zahlen dann die Mieter, gelle?!

Und was bringt es dir, wenn du dir über Jahre so viel „Geld“ gespart hast und die Wirtschaft im Eimer ist? eine gleichmäßigere Verteilung bringt mehr. Dann kann man die Renten nämlich erhöhen.
Für Kleinsparer ist das ja auch nicht gedacht. Wenn aber einige wenige irre Mengen an Zahlungsmitteln horten, ist das Quatsch.

… das Kapital auf gesellschaftlich formulierte
Wirtschaftsziele…gelenkt wird…

Das geschieht bereits über staatliche
Gestaltungsmöglichkeiten, etwa in Form von Steuervorteilen und
Abschreibungsmöglichkeiten.

Dazu brauchst du aber Eigenkapital. Davon hat heute nicht jeder genug. Warum nicht Strukturen schaffen und diese in Eigenverantwortung übergeben aber zentral koordinieren und bei Bedarf abwickeln oder erneuern? Ideen sind gefragt.

…das öffentliche, insbesondere das kommunale Eigentum an :Grund und Boden zu sichern und auszuweiten…

Mir ist kein Fall bekannt, wo der öffentlichen Hand
Grundeigentum streitig gemacht wird. Und wie bitte soll
kommunales Eigentum ausgeweitet werden?

Öffentliche Strukturen kann man schaffen. Parks? verfallene Häuser in Städten umbauen… Ich bin auch nicht überall Profi.

…und die Beschäftigten stärker am Produktivvermögen zu :beteiligen.

Diese Idee mußt Du unbedingt den Gewerkschaften verklickern.
Das sind nämlich die stärksten Widersacher solcher Gedanken.
Ansonsten ist zumindest das Kapital vieler börsennotierter
Aktiengesellschaften weitgehend vergesellschaftet. Die Aktien
befinden sich im Streubesitz und an der Spitze solcher
Unternehmen stehen keineswegs Unternehmer, sondern
Angestellte, die Geld bekommen, weil der Monat zu Ende ist.

Eben, die haben sich alles unter den Nagel gerissen und meinen das sei sinnvoll. Besitztümer allgemein sollten so verteilt werden, daß ihr Wert für die Allgemeinheit erhalten bleibt oder vermehrt werden kann. Wenn einer 30.000 Wohneinheiten besitzt und die Bewohner diese verschlampen lassen und auf den Vermieter schimpfen, ist keinem von Beiden gedient. Kleinere Wohneinheiten, die in Gemeinnutz verwaltet werden sind doch OK.
Ist immer die Frage, wie sinnvoll es ist. Dazu sollten die entsprechenden hellsten Köpfe Konzepte zur Umsetzung erarbeiten. Wir haben Unmengen an Technologien in unseren Instituten liegen, welche im Moment nicht umgesetzt werden, weil die Koordinierung fehlt.

Frank, der hofft aufgeklärt zu haben.

Hallo Frank,

die wirtschaftliche Entwicklung demokratisch zu steuern und zu
kontrollieren…
Ganz einfach - öffentlich deine Ideen einbringen. Bieten die
auf ihrer Internetplattform z.B. an.

Dafür braucht man weder die PDS noch sonst irgend eine Partei. Dieser Weg steht heute jedem offen, ganz ohne Kontrolle und Steuerung. Abgesehen davon haben wir schon jetzt ein Übermaß an Kontrolle und Steuerung durch den Staat.

Die Wirtschaft umgestalten, daß sie sinnvoll wird und
qualitäts- und umweltbewußter. Das wäre von Wissenschaftlern
zu erstellen und zentral koordinierbar.

„Zentral koordinieren“ ist der Juckepunkt. Das Experiment hat es gegeben. Es hieß DDR und ist letztlich genau daran gescheitert. Wirtschaft läßt sich nicht zentral koordinieren und kollektiv bearbeiten. Ich sehe jeden Tag in meiner unmittelbaren Umgebung den als Folge von Zentralismus damals produzierten Schrott.

Jede Wirtschaftseinheit lebt von einem oder wenigen Zugpferden, die ihre Existenz mit ihrem Tun verknüpfen. Zentrale Steuerung durch Bürokraten oder durch noch so gute Köpfe bringt eben nur den zentral gesteuerten Einheitsgegenstand hervor, keine Vielfalt, keinen Wettbewerb, an dem jeder einzelne Betrieb in seinen Fähigkeiten entweder wächst oder untergeht.

Willst Du konkrete Beispiele für das jämmerliche Versagen zentraler Steuerung haben? Ich kann sie Dir im Dutzend liefern. Es fängt wirklich bei Kleinigkeiten an. Ich gehe an ein Fenster und versuche, es zu öffnen. Der Kunststoffgriff bricht sofort ab. Na, dann kauft man eben einen anderen Griff. Denkste! Es gibt nur diese eine Sorte vom VEB Baubeschläge oder wie auch immer der Moloch hieß. Sodann möchte ich auch durch das Fenster sehen können. Fehlanzeige! Es gibt praktisch keine Isoglasscheibe aus DDR-Produktion, die nach ein paar Jahren noch intakt ist. Das interessierte keinen. Es gibt nur einen Hersteller und wenn der Mist baut, ist’s auch egal. Pleite gehen konnte er jedenfalls nicht.

Es war ganz gewiß nicht alles schlecht in der DDR. Aber ausgerechnet die zentrale Lenkung (oder nenne es, wie Du willst, z. B. „Koordination“) jetzt erneut zu servieren, ist unbelehrbar. Das war die zentrale Schwachstelle schlechthin. Wir brauchen nicht noch mehr Bürokraten und Koordinatoren, wir brauchen mehr Leute, die eigenverantwortlich und ohne Reglementierungen arbeiten. Dabei entspricht es menschlichem Naturell, daß sich die Leute auf die faule Haut legen, wenn sie die Früchte ihrer Arbeit nicht selbst ernten können oder wenn man sie bevormundet.

In Ansätzen gabs auch in den alten Bundesländern die Beurteilung von Technologie durch Wissenschaftler von Unis. Da gab es z. B. ein Modellvorhaben des Bundes, wo Leute mit Ideen staatliche Förderung erhalten konnten und dafür u. a. ein Gutachten eines einschlägigen Profs beibringen mußten. Mir gehörte damals eines dieser 100 ausgewählten Unternehmen für den Modellversuch. Da kamen dann von der Uni wortreiche Gutachten, die sich auf „kennen wir nicht“ eindampfen ließen. Ja, woher sollen die Herrschaften die Sache auch kennen, wenn die Technologie neu ist?! Außerdem haben die Damen und Herren Wissenschaftler, so sie denn technisch orientiert sind, höchst selten auch nur den Schatten einer Ahnung von spezieller Anwendung, Vermarktung, Marketing und der gesamten kaufmännischen Seite. Alle genannten Fähigkeiten müssen in der Person des Unternehmers vereint vorhanden sein. Was dieser einzelne Mensch auf die Füße stellt, läßt sich auch von ganzen Kompanien zentraler Planer und Koordinatoren nicht steuern, ja nicht einmal begreifen. Die Bürokraten-Mischpoke kann nur lähmen - allemal mit dummen Fragen und verzichtbarem Formalismus.

Nein Frank, die Idee, dem Staat und Verwaltungs-Apparatschiks die Wirtschaft en Detail in die Hand zu geben, ist Geschichte, die sich nur noch als abschreckendes Beispiel eignet. Wenn man gleichzeitig noch die menschliche Neidmentalität nutzt und so begründet Gewinnmöglichkeiten stutzt, findet Wirtschaft nicht mehr statt. Dann werden eben nur noch Fenstergriffe produziert, die beim ersten Benutzen abbrechen - und keinen interessiert es.

Es ist Dir unbenommen, meine Aussagen für Unfug zu halten. Dann überlege bitte, welche Staaten bis vor wenigen Jahren eine zentral gelenkte Wirtschaft hatten. Sodann überlege, welche neuen Technologien diese Staaten hervor brachten. Überlege, welche Erzeugnisse aus z. B. Elektronik und Maschinenbau in den Staaten des ehemaligen Ostblocks sklavisch abgekupfert wurden. Gab es je einen umgekehrten Fall? Spätestens diese Überlegungen sollten Dich stutzig machen.

Gruß
Wolfgang

Hallo Frank,

die wirtschaftliche Entwicklung demokratisch zu steuern und zu
kontrollieren…
Ganz einfach - öffentlich deine Ideen einbringen. Bieten die
auf ihrer Internetplattform z.B. an.

Dafür braucht man weder die PDS noch sonst irgend eine Partei.
Dieser Weg steht heute jedem offen, ganz ohne Kontrolle und
Steuerung. Abgesehen davon haben wir schon jetzt ein Übermaß
an Kontrolle und Steuerung durch den Staat.

Sag ich doch die ganze Zeit. Wir brauchen lediglich einen Generalplan, der unser Zusammenleben und dessen Entwicklungsziel regelt. Sprich Ziel und (dynamischen?) Weg dahin. Damit läßt sich sehr viel Staat sparen. Wenn man das Grundkonzept der PDS nimmt und es weiterentwickelt kann daraus etwas sehr sinnvolles werden. Ich will nie wieder Pappnasen im Kasperletheater wählen müssen.

Die Wirtschaft umgestalten, daß sie sinnvoll wird und
qualitäts- und umweltbewußter. Das wäre von Wissenschaftlern
zu erstellen und zentral koordinierbar.

„Zentral koordinieren“ ist der Juckepunkt. Das Experiment hat
es gegeben. Es hieß DDR und ist letztlich genau daran
gescheitert. Wirtschaft läßt sich nicht zentral koordinieren
und kollektiv bearbeiten. Ich sehe jeden Tag in meiner
unmittelbaren Umgebung den als Folge von Zentralismus damals
produzierten Schrott.

Das Experiment gibt es immer noch. Es nennt sich Konzern, funktioniert auch nicht anders als die DDR und es geht auch nicht anders. Ich muß den ganzen Tag lang miterleben, was für Müll ich mir aus BRD-Produktion zulegen muß. Das ist dort genau nicht anders. Nur haben die Konzerne keinen so weitreichenden Überblick mehr und das Finanzsystem scheint zu bröckeln. Deshalb lieber wieder das Handwerk fördern und Regionalwirtschaft. Ich will auch keine Westbrötchen mehr und vergiftete Öko-Lebensmittel und und und… Lieber weg vom Geldkapital und hin zu Bildung. Wie willst du sonst das Millionenheer von der Straße bekommen? die sind nicht in der Lage, sich selbst zu einer Fa. zu organisieren. Das muß man ausschließlich zentral machen. Gib den Leuten einen Plan, verwalte sie zentral und wenn sie ihren Plan verwirklichen sollen sie auch besser leben. Laß sie Kultur bauen oder irgendwas vernünftiges lernen - dazu müssen notgedrungen jetzt bestehende Strukturen umgebaut werden. D.h. ich muß direkt in die Konzerne eingreifen, da sie anderen Ideen den Markt verbauen. Dienstleistungen müssen wieder finanzierbar werden - im Osten ging das.

Bedenke bitte, daß wir uns seit dem Krieg erst auseinanderentwickelt und dann zusammengedroschen wurden. In dieser Zeit haben wir uns stetig weiterentwickelt. Jetzt sind die kuriosesten Strukturen entstanden - hier MÜSSEN wir uns quer durch die Republik über die Gesamtbilanz unterhalten und in diesem Jahr einen vernünftigen Neuanfang planen. Wieder den Menschen und die Familie und ihre Entwicklung in den Vordergrund stellen. Wir brauchen auch keine Finanzdienstleister und Aktienmärkte. Die sind alle unproduktiv und kosten der gesamten Gesellschaft eine Menge Geld.
In diesem System sagen mir andere, was ich zu tun und zu lassen habe, das paßt mir nicht.
Vergiß bitte nicht, daß wir im Osten nach dem Krieg aus den uns zur Verfügung stehenden Mitteln das Beste machen mußten und extra noch geplündert wurden. Wir hatten kaum Rohstoffe, im NSW konnten wir wenig kaufen, der Zugang zu eurer Technologie wurde uns verwehrt.
Wirtschaft ist doch nicht das wichtigste. Die Grundbedürfnisse müssen gedeckt werden und Luxusgüter kann man regional im Handwerk herstellen. Dabei ist halt jeder gefordert - es muß aber auch Spaß machen. Wir brauchen weder langweilige Konsumtempel noch irren Fernverkehr. Ich kann Tomaten auch hier anbauen. Im Winter brauche ich keine. Erdbeeren esse ich im Sommer vom Beet.
alles, was hier abläuft, ist für meine Begriffe vollkommener Schwachsinn und entartet seiner jahrtausendelangen natürlichen Entwicklung in Jahren, Monaten, Tagen. Wohin führt das, sags mir? Alles nur gedrängt durch Ökonomiewahnsinn. Wollen wir den Menschen weiterentwickeln oder Ökonomieterrorismus? Wir haben doch die chance dazu, uns ein kleines Idyll aufzubauen. Warum macht keiner mit und hat vernünftige Vorschläge? Lieber regionale Selbstversorgung mit Sicherungssystemen, auflebenlassen des Handwerks und nebenbei erforschen, was die Welt tatsächlich zusammenhält. Ohne Größenwahnsinn.

Was meinst du?

Jede Wirtschaftseinheit lebt von einem oder wenigen
Zugpferden, die ihre Existenz mit ihrem Tun verknüpfen.
Zentrale Steuerung durch Bürokraten oder durch noch so gute
Köpfe bringt eben nur den zentral gesteuerten
Einheitsgegenstand hervor, keine Vielfalt, keinen Wettbewerb,
an dem jeder einzelne Betrieb in seinen Fähigkeiten entweder
wächst oder untergeht.

Er muß nicht untergehen. Die Leute müssen sich bilden können und arbeiten, damit daraus etwas vernünftiges wird. Auch im Ostsystem ging das nicht anders als mit Führungskräften, nur brauchte ich mich als Physiker oder Arzt nicht noch mit Verwaltung rumschlagen.

Willst Du konkrete Beispiele für das jämmerliche Versagen
zentraler Steuerung haben? Ich kann sie Dir im Dutzend
liefern. Es fängt wirklich bei Kleinigkeiten an. Ich gehe an
ein Fenster und versuche, es zu öffnen. Der Kunststoffgriff
bricht sofort ab. Na, dann kauft man eben einen anderen Griff.
Denkste! Es gibt nur diese eine Sorte vom VEB Baubeschläge
oder wie auch immer der Moloch hieß. Sodann möchte ich auch
durch das Fenster sehen können. Fehlanzeige! Es gibt praktisch
keine Isoglasscheibe aus DDR-Produktion, die nach ein paar
Jahren noch intakt ist. Das interessierte keinen. Es gibt nur
einen Hersteller und wenn der Mist baut, ist’s auch egal.
Pleite gehen konnte er jedenfalls nicht.

Es war ganz gewiß nicht alles schlecht in der DDR. Aber
ausgerechnet die zentrale Lenkung (oder nenne es, wie Du
willst, z. B. „Koordination“) jetzt erneut zu servieren, ist
unbelehrbar. Das war die zentrale Schwachstelle schlechthin.
Wir brauchen nicht noch mehr Bürokraten und Koordinatoren, wir
brauchen mehr Leute, die eigenverantwortlich und ohne
Reglementierungen arbeiten. Dabei entspricht es menschlichem
Naturell, daß sich die Leute auf die faule Haut legen, wenn
sie die Früchte ihrer Arbeit nicht selbst ernten können oder
wenn man sie bevormundet.

In Ansätzen gabs auch in den alten Bundesländern die
Beurteilung von Technologie durch Wissenschaftler von Unis. Da
gab es z. B. ein Modellvorhaben des Bundes, wo Leute mit Ideen
staatliche Förderung erhalten konnten und dafür u. a. ein
Gutachten eines einschlägigen Profs beibringen mußten. Mir
gehörte damals eines dieser 100 ausgewählten Unternehmen für
den Modellversuch. Da kamen dann von der Uni wortreiche
Gutachten, die sich auf „kennen wir nicht“ eindampfen ließen.
Ja, woher sollen die Herrschaften die Sache auch kennen, wenn
die Technologie neu ist?! Außerdem haben die Damen und Herren
Wissenschaftler, so sie denn technisch orientiert sind, höchst
selten auch nur den Schatten einer Ahnung von spezieller
Anwendung, Vermarktung, Marketing und der gesamten
kaufmännischen Seite. Alle genannten Fähigkeiten müssen in der
Person des Unternehmers vereint vorhanden sein. Was dieser
einzelne Mensch auf die Füße stellt, läßt sich auch von ganzen
Kompanien zentraler Planer und Koordinatoren nicht steuern, ja
nicht einmal begreifen. Die Bürokraten-Mischpoke kann nur
lähmen - allemal mit dummen Fragen und verzichtbarem
Formalismus.

Nein Frank, die Idee, dem Staat und Verwaltungs-Apparatschiks
die Wirtschaft en Detail in die Hand zu geben, ist Geschichte,
die sich nur noch als abschreckendes Beispiel eignet. Wenn man
gleichzeitig noch die menschliche Neidmentalität nutzt und so
begründet Gewinnmöglichkeiten stutzt, findet Wirtschaft nicht
mehr statt. Dann werden eben nur noch Fenstergriffe
produziert, die beim ersten Benutzen abbrechen - und keinen
interessiert es.

Es ist Dir unbenommen, meine Aussagen für Unfug zu halten.
Dann überlege bitte, welche Staaten bis vor wenigen Jahren
eine zentral gelenkte Wirtschaft hatten. Sodann überlege,
welche neuen Technologien diese Staaten hervor brachten.
Überlege, welche Erzeugnisse aus z. B. Elektronik und
Maschinenbau in den Staaten des ehemaligen Ostblocks sklavisch
abgekupfert wurden. Gab es je einen umgekehrten Fall?
Spätestens diese Überlegungen sollten Dich stutzig machen.

Gruß
Wolfgang