Politiker beginnen zu denken! (ist das möglich)

Seit einiger Zeit gibt es schreckliche Nachrichten über schwere Verbrechen, die mittels sogenannten Kampfhunden ausgeführt wurden. Bitte stellt Euch die Angst und Schmerzen vor, die die Opfer während der Attacken auszuhalten hatten.

In w-w-w gab und gibt es rege Diskussioen, wie man sich im Falle eines Angriffes verhalten soll und welche Waffen man benutzen könne. Die Politiker nützen die Gelegenheit, um uns im Fernsehen einzureden, sie würden bald mit dem Nachdenken beginnen. Wetten, daß vor der Sommerpause nichts und danach wenig geschieht?

Es ist doch keine Gefälligkeit der Politiker sondern Aufgabe der Länder/des Staates, die Bürger weitgehendst zu schützen! Aktuelle Ereignisse sind sofort zu beachten.

Als Sofortmaßnahme müßte die Polizei eine Großaktion starten und so viele Hunde und Hundebesitzer überprüfen, ob die Tiere ordentlich angemeldet und tierärztlich in dem derzeit vorgeschriebenen Zustand gehalten werden. Besitzer, die es nicht so genau nehmen sind sofort und hart zu bestrafen und die Hunde sind einzuziehen.

Die tausenden, dem Steuerzahler schwer auf er Tasche liegenden Politiker in den verschiedenen Landes- und Bundesparlamenten sollen aufhören, sich mit Hunderassen vertraut zu machen und Wortspiele mit „agressiv“ und „Kampf“ zu machen. Sie sollten einen Rahmen für die Hundehaltung erstellen (z.B):

Hunde dürfen nur gehalten werden, wenn eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen ist. Eine solche Versicherung darf nur mit Gesellschaften abgeschlossen werden, die sich vertraglich einverstanden erklären, alle durch Hunde verursachten Schäden (egal ob man den Verursacher kennt oder nicht) finanziell auszugleichen. Dies gilt für die Kosten des Wegräumens eines Hundekothaufens vor einem Geschäft bis zur eventuell nötigen Rentenzahlung an ein gebissenen Kindes bis zu seinem Lebensende.

Danach würden die Versicherer mit tatsächlich arbeitenden Fachleuten (im Gegensatz zu Politikern) auf Kosten aller Hundehalter dafür sorgen, daß dieses Thema nicht mehr so populär wird. Die Politiker könnten sich dann um die Finanzierung der Versicherungen für Ausnahmefälle kümmern, Geld um z.B. Blindenhunde zu versichern, käme genug aus der Versicherungssteuer. In den Parlamenten auf Kosten der Steuerzahler über Ge- und Verbote zu schwätzen, bringt doch nichts.

Tschüss aus Wiesbaden

Hallo,

Seit einiger Zeit gibt es schreckliche Nachrichten über
schwere Verbrechen, die mittels sogenannten Kampfhunden
ausgeführt wurden. Bitte stellt Euch die Angst und Schmerzen
vor, die die Opfer während der Attacken auszuhalten hatten.

Lieber nicht, möchte heute Nacht noch gut schlafen…

Sie sollten
einen Rahmen für die Hundehaltung erstellen (z.B):

Hunde dürfen nur gehalten werden, wenn eine
Haftpflichtversicherung abgeschlossen ist. Eine solche
Versicherung darf nur mit Gesellschaften abgeschlossen werden,
die sich vertraglich einverstanden erklären, alle durch Hunde
verursachten Schäden (egal ob man den Verursacher kennt oder
nicht) finanziell auszugleichen. Dies gilt für die Kosten des
Wegräumens eines Hundekothaufens vor einem Geschäft bis zur
eventuell nötigen Rentenzahlung an ein gebissenen Kindes bis
zu seinem Lebensende.

Der Gesetzgeber hat darauf schon lange eine Antwort. Im BGB §833, Abs.1 wird dargelegt, dass der Halter eines Hundes der Gefährdungshaftung unterliegt; d. h. er haftet für alle von seinem Hund verursachten Schäden unabhängig vom Verschulden.

Das Risiko müsste eigentlich jedem Hundehalter klar sein. Ebenso werden von vielen Versicherungsgesellschaften schon lange spezielle Hundehalter-Haftpflichtversicherungen angeboten, da die Privathaftpflicht hier nicht greift. Die Beiträge zu diesen Versicherungen sind relativ niedrig, so um die 150,-- DM per anno.

Auch eine Zwangsversicherung würde aber das Problem nicht lösen, dass manchen Hunde aufgrund massiver Fehlerziehung (bewusst oder unbewusst) eben zur Killermaschine werden. Die aktuelle Diskussion geht doch dahin, bestimmte Hunderassen generell zu verbieten.

Da muss man sich schon die Frage gefallen lassen, ab wann oder welche Hunde gefährlich sind. Sind es nur die Bullterrier und Pitbulls oder auch Dobermann, Rottweiler und Schäferhund? Oder die Frage, wer eigentlich gefährlich ist: Der Hund oder der Halter?

Danach würden die Versicherer mit tatsächlich arbeitenden
Fachleuten (im Gegensatz zu Politikern) auf Kosten aller
Hundehalter dafür sorgen, daß dieses Thema nicht mehr so
populär wird. Die Politiker könnten sich dann um die
Finanzierung der Versicherungen für Ausnahmefälle kümmern,
Geld um z.B. Blindenhunde zu versichern, käme genug aus der
Versicherungssteuer. In den Parlamenten auf Kosten der
Steuerzahler über Ge- und Verbote zu schwätzen, bringt doch
nichts.

Keine Ahnung, wieviele Hunde z. Zt. in Deutschland gehalten werden; den Versicherungen wird es jedenfalls völlig wurscht sein, wenn sie ab und an mal zahlen müssen. Die Idee, selbst
für´s Hundehäufchen eine Versicherung heranzuziehen, halte ich auch für übertrieben - was entsteht denn da für ein Schaden?

Vernünftig wäre meiner meinung nach ein genereller Leinenzwang innerhalb von Ortschaften - viele Unfälle wären nicht passiert, wenn die Hunde an der Leine geführt worden wären.
Vieleicht sollte man auch darüber nachdenken, gewisse Hunde nur an körperlich und geistig geeignete Menschen zu verkaufen. Mit körperlich meine ich z. B., dass meine kleine Nichte wahrscheinlich nicht in der Lage ist, ihren Deutschen Jagdhund zurückzuhalten, wenn er sich tatsächlich mal losreissen würde.

Der Fehler ist auf jeden Fall beim Mensch zu suchen und nicht beim Hund.

Gruss
Peter

Hallo.

Drei Vorschläge zur Kapfhundeproblematik:

  • genereller Maulkorbzwang
  • bei agressivem Verhalten kastrieren
  • gegebenenfalls einziehen und wegsperren.

Und dann sollte man noch was gegen die Hunde unternehmen…

Tobias Marx

Leinenzwang
Hallö,

als Beispiel: im Land Brandenburg gibt es seit 1999 den generellen Leinenzwang für Hunde innerhalb von Ortschaften.
Nur: niemand hält sich daran, und niemand kontrolliert bzw. ahndet dies. Wozu dann diese Gummi-Gesetze?
Es bleibt die Vermutung, dass die Politiker mit ihrer Hunde-Disskussion nur die eigene Profilierung betreiben und die Gemüter beruhigen wollen, ihnen ist es doch sch…egal, wieviel Kinder von sog. Kampfhunden zerfetzt werden. In den Griff bekommen sie diese Problematik eh nicht.

Servus
Reiko

Weg mit den Bestien!
Hi alle :wink:))

Ich frage mich, was eigentlich so schwer daran ist, diese scheiß Kampfhunde endlich zu verbieten. Das sind doch nichts anderes als Waffen! Schlimmer noch, es sind unkontrollierbare Waffen! Bei einer Pistole kann der Waffenbesitzer die Schußabgabe verhindern, indem er gar nicht erst abdrückt. Bei einem Kampfhund geht das nicht, wie uns der Fall des 6-jährigen Kindes wieder mal gezeigt hat!

Wenn meine Frau mit den Kindern auf dem Spielplatz ist, dann laufen da regelmäßig 2 Männer mit ihren Kampfhunden entlang. Die Hunde sind selbstverständlich nicht angeleint und tragen auch keinen Maulkorb! Die Mütter haben schon versucht, mit den beiden Bestienhaltern zu reden, aber die sind nicht zugänglich. Meine Frau meint, die Hunde wären intelligenter als die Halter …

Was die Politiker jetzt auf regionaler Ebene machen ist auch eine Katastrophe. In Bayern sind Kampfhunde seit 8 Jahren verboten, in Hamburg werden sie jetzt verboten. Einige Kampfhundehalter werden daher vermutlich in ein anderes Bundesland umziehen, so dass es zu einer Konzentration von Killerhunden in gewissen Regionen kommt. Von den Großstädten ist z.B. Köln außerordentlich untätig in dieser Hinsicht! Was wir brauchen ist eine Regelung auf Bundesebene, damit diese Killer aus Deutschland verschwinden!

Liebe Politiker, lasst den Tod des 6-jährigen Jungen nicht wieder mal völlig sinnlos gewesen sein …

cu Stefan.

Hi Hundefreunde,
lasst uns Hunde unterscheiden in Tiere, die Risiken in ihrem Wesen birgen, die aus der Natur heraus entstanden sind, und in Tiere, die der Mensch mit Zielsetzung und Zweckbestimmung gezüchtet hat.
Sog. Kampfhunde sind vergleichbar mit Waffen. Schusswaffen sind in Deutschland generell verboten, nicht weil sie vom Material her gefährlich sind. Ungeladene Pistolen werden nie eine Gefahr bedeuten. So ist es auch mit den Kampfhunden. Ein Pudel wird kaum einen Menschen anfallen und ihm ins Gesicht beissen und schwer verletzen oder gar töten. Dies ist absurd. Eine „geladene“ Kampfmaschine wird dies aber tun, auch wenn sie „nur“ ein Hund ist wie halt ein Pudel.
Kampfhunde gehören deshalb wie Waffen verboten, sollten einkassiert und eingeschläfert werden. Es gibt genug Hunde, die das Herz des Menschen erfreuen. Es muß nicht unbedingt eine Bestie sein.
Ich selbst habe mehrere Hunde und bin sehr glücklich mit ihnen. Ein Kampfhund ist nicht dabei.

Hallo,

Seit einiger Zeit gibt es schreckliche Nachrichten über
schwere Verbrechen, die mittels sogenannten Kampfhunden
ausgeführt wurden. Bitte stellt Euch die Angst und Schmerzen
vor, die die Opfer während der Attacken auszuhalten hatten.

Lieber nicht, möchte heute Nacht noch gut schlafen…

augen zu ist aber auch keine lösung

Sie sollten
einen Rahmen für die Hundehaltung erstellen (z.B):

Hunde dürfen nur gehalten werden, wenn eine
Haftpflichtversicherung abgeschlossen ist. Eine solche
Versicherung darf nur mit Gesellschaften abgeschlossen werden,
die sich vertraglich einverstanden erklären, alle durch Hunde
verursachten Schäden (egal ob man den Verursacher kennt oder
nicht) finanziell auszugleichen. Dies gilt für die Kosten des
Wegräumens eines Hundekothaufens vor einem Geschäft bis zur
eventuell nötigen Rentenzahlung an ein gebissenen Kindes bis
zu seinem Lebensende.

Der Gesetzgeber hat darauf schon lange eine Antwort. Im BGB
§833, Abs.1 wird dargelegt, dass der Halter eines Hundes der
Gefährdungshaftung unterliegt; d. h. er haftet für alle von
seinem Hund verursachten Schäden unabhängig vom Verschulden.

Das Risiko müsste eigentlich jedem Hundehalter klar sein.
Ebenso werden von vielen Versicherungsgesellschaften schon
lange spezielle Hundehalter-Haftpflichtversicherungen
angeboten, da die Privathaftpflicht hier nicht greift. Die
Beiträge zu diesen Versicherungen sind relativ niedrig, so um
die 150,-- DM per anno.

verantwortungsbewußte tierhalter (egal ob hund/katze/pferd) haben eine versicherung für ihr tier abgeschlossen.

Auch eine Zwangsversicherung würde aber das Problem nicht
lösen,

lösen nicht aber den opfern helfen, da wenigstens einer zahlt

dass manchen Hunde aufgrund massiver Fehlerziehung
(bewusst oder unbewusst) eben zur Killermaschine werden. Die
aktuelle Diskussion geht doch dahin, bestimmte Hunderassen
generell zu verbieten.

ist dies nicht rassismus?
besser ist es m.E. gesetze auch durchzu setzen (leinenzwang in geschlossenen ortschaften)

Da muss man sich schon die Frage gefallen lassen, ab wann oder
welche Hunde gefährlich sind. Sind es nur die Bullterrier und
Pitbulls oder auch Dobermann, Rottweiler und Schäferhund? Oder
die Frage, wer eigentlich gefährlich ist: Der Hund oder der
Halter?

wenn der halter weiß das er bei fehlverhalten empfindlich bestraft wird, wird dieser sich überlegen ob er gegen gesetze verstösst, (nur wer soll dies kontrollieren)

Danach würden die Versicherer mit tatsächlich arbeitenden
Fachleuten (im Gegensatz zu Politikern) auf Kosten aller
Hundehalter dafür sorgen, daß dieses Thema nicht mehr so
populär wird. Die Politiker könnten sich dann um die
Finanzierung der Versicherungen für Ausnahmefälle kümmern,
Geld um z.B. Blindenhunde zu versichern, käme genug aus der
Versicherungssteuer. In den Parlamenten auf Kosten der
Steuerzahler über Ge- und Verbote zu schwätzen, bringt doch
nichts.

Keine Ahnung, wieviele Hunde z. Zt. in Deutschland gehalten
werden; den Versicherungen wird es jedenfalls völlig wurscht
sein, wenn sie ab und an mal zahlen müssen. Die Idee, selbst
für´s Hundehäufchen eine Versicherung heranzuziehen, halte ich
auch für übertrieben - was entsteht denn da für ein Schaden?

folgendes hätte ich…>

Vernünftig wäre meiner meinung nach ein genereller Leinenzwang
innerhalb von Ortschaften - viele Unfälle wären nicht
passiert, wenn die Hunde an der Leine geführt worden wären.
Vieleicht sollte man auch darüber nachdenken, gewisse Hunde
nur an körperlich und geistig geeignete Menschen zu verkaufen.
Mit körperlich meine ich z. B., dass meine kleine Nichte
wahrscheinlich nicht in der Lage ist, ihren Deutschen Jagdhund
zurückzuhalten, wenn er sich tatsächlich mal losreissen würde.

Der Fehler ist auf jeden Fall beim Mensch zu suchen und nicht
beim Hund.

…> nicht besser sagen können

Gruss
Peter

gruss
lukas

Hi!

Du hast da was angesprochen, was ich sehr befuerworte - naemlich den Maulkorbzwang. Den wuerde ich fuer ALLE groesseren hunde vorschreiben. Wie willst denn du einen Kampfhund definieren? Da gibts wie bei den Menschen Unterschiede! Also nicht weg mit den Hunden - sondern:

  1. Maulkorb und Leinenzwang auf oeffentlichen Strassen fuer alle Hunde
  2. Fuehrerschein fuer Hunde (Pruefung des Halters)
  3. Pruefung auf artgerechte Haltung
  4. Haftpflichtversicherungspflicht

Mfg. Frank

PS es gibt keine Hunde, die von Natur aus Bestien sind - die Bestien sind immer MENSCHLICH!

Hi Stefan,

Die Hunde sind selbstverständlich nicht angeleint und
tragen auch keinen Maulkorb! Die Mütter haben schon
versucht, mit den beiden Bestienhaltern zu reden, aber die
sind nicht zugänglich. Meine Frau meint, die Hunde wären
intelligenter als die Halter …

Genauso!
Die Bestien befinden sich am anderen Ende der Leine!

MfG
Undine
*dievorjederArtHundAngsthat*

Hi Frank :wink:))

Verstehe mich bitte nicht falsch, ich möchte nicht alle Hunde verbieten. Nur diejenigen Rassen, die sich genetisch bedingt besonders gut zum Kampfhund eignen, weil sie kaum Schmerzen spüren und ein hohes Maß an Aggresivität besitzen. Mir kann keiner sagen, der Drang zu beißen sei bei Hunden nicht genetisch bedingt. Ein Leopoard z.B. lebt davon, dass er andere Tiere frisst, ein Elefant dagegen nicht! Daher muss bei Leoparden eine gewisse Aggresivität schon in den Genen stecken! Man kann daher sicherlich einen „Kampfhund“ anhand seiner Rasse identifizieren! Ein Verbot genau dieser Rassen würde 3/4 der deutschen Bevölkerung glücklicher machen.

Wenn einem Besitzer ein Kampfhund weggenommen wird, dann kauft der sich doch einfach einen neuen. Aber wer gibt einer Mutter ihr völlig sinnlos zerfleischtes Kind zurück?

cu Stefan.

Zustimmung!!So seh ich’s auch.(o.T)
.

Hallo,

also ich bin Hundebesitzer und als solcher glaube ich, daß es zu weit geht zu verlangen den Hundekot von der Versicherung entfernen zu lassen. Deine Haftpflichtversicherung bezahlt ja auch nicht die Bodenentsorgung wenn Du am Straßenrand pinkelst. Im übrigen bezahlt ein Hundebesitzer Hundesteuer die für die durch den Hund verursachten Unannehmlichkeiten verwendet werden sollte. Bei der chaotischen Finanzumverteilungspolitik die bei uns üblich ist kann es aber auch sein, daß diese Steuer in der Praxis für die Unterbringung Obdachloser oder ähnlichem verwendet wird. Dafür kann allerdings mein Hund nichts.

In übrigen macht mein Hund keine Kothaufen auf dem Gehweg, da ich entweder in Wald und Flur mit ihm Gassi gehe oder sollte es doch einmal in der Stadt passieren, habe ich eine Hundekotentsorgungstüte dabei und benütze diese auch.

Im übrigen ist aus meiner Sicht das Problem der Kampfhunde ein einfaches Problem. Es gibt mehrere hundert Hunderassen, die fast alle Charaktereigenschaften aufweisen und es gibt für mich keinen Grund dafür, daß irgendjemand einen Hund halten muß der naturgemäß mehr zur Aggression neigt. Die bekanntermaßen aggressiven Rassen gehören für die private Haltung einfach verboten. Natürlich kann auch ein Schäferhund oder ein Collie aggressiv sein, er besitzt aber nicht die Aggression und den Kampftrieb und es folglich passiert mit den Tieren eben weniger.

Ich kann mir auch keine Maschinenpistole kaufen, eine Steinschleuder bekomme ich überall. Mit der Steinschleuder kann ich aber auch weniger anrichten.

Helmut

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

nein, nein! für die politiker kommt es jetzt darauf an, nach dem motto aussitzen und symbolische gesetzgebung vorzugehen. unter symbolischer gesetzgebung versteht man gesetze, die nichts ändern, aber der bevölkerung zeigen, dass die politik „was tut“.
die momentanen vorschläge (ausser der schon seit jahren existierenden bayrischen radikal-lösung) sind alle reine bürger-verarschung! leinenzwang und maulkorb und „hunde-tüv“ und „hunde-führerschein“ und hunde-psychologe! hahaha!
nur zur info: die kontrolle obliegt dann nicht etwa der polizei, sondern den ordnungsbehörden, also den typen, die auch die kneipen auf mäusekot untersuchen (oder eben nicht oder alle 8 jahre). fein, nur leider sind die kampfhunde im gegensatz zu kneipen nicht stationär. wer also kontrolliert die hunde auf leine, maulkord und psycho-doc-testat??? niemand!!!
klar, dann kommt dann also der beamte schmidtlein auf den rocker, junkie, dealer, zuhälter django zu und erläßt einen verwaltungsakt, dass der binnen 14 tagen ein psychologisches gutachten über seine kampfmaschine vorzulegen hat, widerspruchsbelehrung anbei. ergebnis: django lacht sich tot.
dasselbe gilt für höhere hundesteuer, versicherungspflicht etc:
liebe politiker, diese leute kümmern sich gar nicht drum.
an dieser stelle ein ernstes wort an alle lehrer, die die mehrheit in allen dt. parlamenten stellen: ihr müsst jetzt ganz, ganz tapfer sein! ja, es ist wahr" da draußen außerhalb eurer lehrerzimmer, volvos und landhäuser in der toskana, da gibt es böse leut’, die scheren sich überhaupt nicht um die vielen, vielen tollen gesetze, die ihr so macht. echt: überhaupts nicht! und die gehen mit ihrem kampfhund auch nicht zu eurem freund peter, dem hundepsychologen (obwohl der schomn einen neuen volvo dringend brauchen tät).
wer das für übertrieben hält: laut einer meldung des kölner stadt-anzeiger vom 29.6.2000 ist KEINER der hunde, die in den letzten wochen in köln & umgebung jemand (teils schwrer) verletzt haben, irgendwie behelligt worden oder gar eingeschläfert (mit 1 ausnahme, wo der besitzer reagiert hat).
so sieht die realität in sachen kampfhunde aus!

„jemand, der hunde und kinder hasst, kann kein wirklich schlechter mensch sein“ (W.C.Fields)

Hallo Frank,

nach einer Statistik des Deutschen Städtetages, die kürzlich in einer Zeitung zitiert wurde, tauchen Schäferhunde und Rottweiler mit großem Abstand am häufigsten als Beißer auf - weit häufiger als die sog. Kampfhunde. Mag sein, daß dies einfach in der viel größeren Zahl der vorhandenen Schäferhunde liegt. Wie dem auch sei, wird aber allemal deutlich, daß das Problem mit den beschlossenen Maßnahmen nicht gelöst werden kann.

Als Pittbulls und Co. hier noch nicht so verbreitet waren, in den 60er, 70er und 80er Jahren, trotteten am anderen Ende der Leine die gleichen Typen, die ihr Ego heute mit einem Kampfhund aufpolieren. Nur waren es damals vorwiegend zur Waffe verbogene Schäferhunde.

Jeder kräftige Hund läßt sich zum lebensgefährlichen Beißer machen. Daran ändert auch nichts, daß es Rassen gibt, die durch Züchtung besonders schmerzunempfindlich und aggressiv sind. Allemal ist es populistischer Unfug, deshalb jetzt bestimmte Hunderassen auszurotten. Das entsprechend kriminelle Dumpfbackenpack wird sich dann eben Rottweiler zulegen und die scharf machen.

In Hamburg, immerhin eine Stadt mit weit über 1 Million Menschen, wird in einem Bezirksamt eine Gruppe aus 6 Personen zusammen gestellt (davon ein Verwaltungsfachmann), die nun überwachen und einschreiten sollen, damit die Beschlüsse des Senats von der angesprochenen Klientel auch artig befolgt werden. Das Volk wird zunächst beruhigt, es werden Kosten produziert, aber ändern wird sich so nichts, ändern kann sich so nichts.

Seit längerer Zeit sind in einschlägigen Kreisen Gullydeckel in Mode gekommen, um Schaufenster zu knacken und auszuräumen. Es gab tatsächlich Leute, die das Problem durch Festschrauben der Gullydeckel lösen wollten. Klar, ein Gullydeckel ist besonders effektiv für diesen Einsatzfall. Aber mit nur geringfügig verschlechtertem Wirkungsgrad wird sich auch jeder andere schwere Gegenstand entsprechend verwenden lassen. Die Parallele zu den Kampfhunden fällt wohl nicht schwer.

Nicht bei den Tieren muß man ansetzen. Das Problem liegt ausschließlich bei den Menschen. Dieser Sorte kommt man auch mit Verwaltungsmaßnahmen nicht bei. In Hamburg kann das Ignorieren der einschlägigen Senatsanordnungen mit bis zu 100.000 DM geahndet werden. Sicher könnte man damit einen treusorgenden Familienvater, der tagsüber brav ins Büro geht, einschüchtern. Die sog. Kampfhunde findet man aber nicht in den mittelständischen Wohnvierteln, die findet man ausschließlich an den sozialen Brennpunkten, wo es in den Fluren nach Pisse riecht, die Klingelkästen zerschlagen sind und sich die Polizei nur im Mannschaftswagen hintraut, wo das bißchen Essen lieber gleich zum Frühstück aus der Dose getrunken wird und die DVU ihre Wahlerfolge feiert. Diesen arbeitslosen Sozialhilfeempfängern droht man nun mit Geldstrafen? Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man sich nur brüllend auf die Schenkel schlagen vor so viel weltfremder Politikerdummheit.

Die Maßnahmen sind nur Blendwerk und Hirnkleister für’s Volk. Dabei habe ich auch kein Patentrezept. Sowas wird es wohl auch nicht geben. Die eingeleiteten Maßnahmen sind teuer, z. T. rechtlich angreifbar und dabei hirnrissig, weil nutzlos und am Ziel vorbei.

Gruß
Wolfgang

Hallo Frank,

nach einer Statistik des Deutschen Städtetages, die kürzlich
in einer Zeitung zitiert wurde, tauchen Schäferhunde und
Rottweiler mit großem Abstand am häufigsten als Beißer auf -
weit häufiger als die sog. Kampfhunde. Mag sein, daß dies
einfach in der viel größeren Zahl der vorhandenen Schäferhunde
liegt. Wie dem auch sei, wird aber allemal deutlich, daß das
Problem mit den beschlossenen Maßnahmen nicht gelöst werden
kann.

jedes jahr verunglücken in d mehr (!) hausfrauen bei der putzarbeit tödlich als polizisten oder bergleute oder luftwaffen.-jetpiloten zusammen.
daraus zu schließen, hausarbeit sei gefährlicher als polizeiarbeit, ist aber ein irrtum.
natürlich werden mehr leute von schäferhunden gebissen als von pitbulls, weil es viel, viel mehr schäferhunde gibt (so wie es viel mehr hausfrauen gibt als jet-piloten). wenn in einem dorf 1 pitbull lebt und 1 kind beisst und 500 schäferhunde, von denen 2 ein kind beissen, dann sind schäferhunde zwar im absoluten zahlen doppelt so auffällig wie pitbulls, aber in wahrheit … .
daher hilft nur eines: zuchtverbot, importverbot, erwerbsverbot!
wieso geht das in bayern, aber nicht bei mir in nrw???
frank

Frank,

Deine Einwand stimmt natürlich und ich sagte es auch in meinem Posting. Die in der Statistik aufgeführten Fallzahlen sind von der absoluten Zahl der jeweils zur Rasse gehörenden Hunde abhängig.

Trotzdem sind die jetzt eingeleiteten Maßnahmen völlig nutzlos, denn sie setzen beim Tier an.
Würde man Fleischermesser verbieten, weil damit so viele Leute umgebracht werden, würden zukünftige Täter eben Brotmesser nehmen. Auf die Diskussion übertragen heißt das: Wird die Haltung bestimmter Hunderassen mit welchen Maßnahmen auch immer erschwert oder unmöglich gemacht, nehmen die entsprechenden Leute eben eine andere Hunderasse. Der Knackpunkt ist nämlich, daß man aus jedem Hund einen lebensgefährlichen Beißer machen kann. Die Vergangenheit hats doch gezeigt. Früher waren Pitbulls bei Lude, Alki & Co. nicht bekannt. Da hatte man in diesen Kreisen einen anderen scharf gemachten Hund. Genau das wird wieder passieren. Es wird aber noch mehr passieren: Das Denunziantentum wird massiv gefördert und im öffentlichen Bereich werden neue, aber völlig nutzlose, weil überforderte Stellen mit einem Haufen Bürokratie eingerichtet. Vorher gibt es noch eine Prozesslawine, weil die Maßnahmen u. a. nicht mit dem Tierschutzgesetz in Einklang zu bringen sind. Ferner gibt es Kollisionen mit der Wahrung des Besitzstandes und dem grundgesetzlich garantierten Schutz des Eigentums. Jedenfalls mit den jetzigen alles-über-einen-Kamm-scher-Methoden. Während sich in der ausgebrochenen Hysterie Justiz und Behörden um denunzierte, aber lammfromme Familienköter kümmern, trottet das asoziale Pack unbehelligt mit scharfen Rottweilern durch die Straßen.

Meine Vorschläge zur Problemlösung:

  1. Sofort wirksame Repressalien/Strafen für jeden Halter eines auffällig gewordenen Hundes.
  2. Vom Schoßhund bis zum Bernhadiner: Keine Hundehaltung mehr in der Stadt, zumindest aber in innerstädtischen Bezirken und in Massenquartieren. Ausnahme lediglich die bereits dort lebenden Tiere.
  3. Tierhaltung außerhalb der Ballungszentren nur mit Nachweis von Sachkunde und artgerechter Haltung.
  4. Konsequente Einhaltung des Tierschutzgesetzes mit vollständigem Verbot von Mode- und Qualzüchtungen, sowie Züchtungen, die auf Aggression abzielen.

Dafür brucht man keine neuen Gesetze, keine neuen Verordnungen. Man muß nur das bestehende Tierschutzgesetz anwenden.

Gruß
Wolfgang

Hallo Lukas

verantwortungsbewußte tierhalter (egal ob hund/katze/pferd)
haben eine versicherung für ihr tier abgeschlossen.

Katzen solltest du hier rausnehmen. Die scheißen höchstens in Nachbars Garten oder zerfetzen die eigene Tapete. Der schaden ist immer überschaubar und bezahlbar.

Gruß
Carlos

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