Hallo,
wer sich informieren möchte und nicht nur das Geschwafel der Politiker zur „Rettung“ des deutschen Gesundheitswesens glauben will, der sollte mal hier reinsehen: http://www.pkv.de/downloads/PKV-Reformkonzept.pdf
Und hier: http://www.pkv.de/downloads/pm050707.pdf (hier gehts um die Gier der Ersatzkassern nach den Alterrückstellungen der Privaten… zum weiterverprassen.
Ich weiß, es ist keine Frage. Doch bestimmt für einige interessant.
Grüße
Babalou
Oh, wir arbeiten wohl bei der PKV? Angst?
nein, ich arbeite nicht bei einer PKV.
Ich bin selbständig.
Und Angst schon gleich gar nicht. Denn diese beiden Modelle der SPD wie von der CDU/CSU verstoßen gegen unsere Verfassung.
Ergo werden sie nicht eingeführt.
Politker schwafeln viel, wenn sie vor einer Wahl stehen.
außerdem hätte ich jederzeit die Möglichkeit meine Produkte zu wechseln.
Von KV zu Kapitalanlagen z.B.
Das Problem ist: wenn wir es so machen würden, wie die Kassen es möchten, dann hätten wir in 5 Jahren den gleichen Stand wie heute und 3 weitere Jahre den Konkurs. Denn dann gibt es nichts mehr um es abzugreifen.
Doch das ist alles Gerede: es wird nicht kommen. Die Kassen werden umlernen müssen. Sie werden kaufmännisch rechnen lernen müssen.
Rücklagen bilden usw. Und zwar auch eigener Kraft! Nicht indem sie zu den Altersrückstellungen der privaten schielen. Da hängt ihnen (den Kassen) die Zunge zuz weit unten! Diese 14 Milliarden erhalten sie nie.
Übrigens: kannst du mir erklären, warum die Kassen-Pflegepflichtversicherung Pleite ist und die der Privaten den Beitrag sogar senken konnte?
Spricht Bände, oder?
Grüße
Babalou
Übrigens: kannst du mir erklären, warum die
Kassen-Pflegepflichtversicherung Pleite ist und die der
Privaten den Beitrag sogar senken konnte?
Spricht Bände, oder?
eher, Babalou, oder;
denn die GKV müssen jeden aufnehmen,
während die PKV sich ihre (gesunden) Leute herauspicken kann.
Dann gibt es die ‚Aussteuerung‘, die ‚Beitragsanpassung (besonders für Ältere)‘, …
Wer kauft/baut und bezahlt eigentlich die teuren Geräte und Krankenhäuser (erst mal)?
Ich stimme zu, daß gespart werden muss (und zwar sehr),
aber das wird uns niemals vor dem (sehr) baldigen (Gesamt-)Kollaps hier retten.
Dazu gehört weitaus mehr.
Etwa die Hälfte der Abgaben wäre eine Lösung.
Nur, wer kann das versprechen - und einhalten…
Gruss - digi
(ab September erst mal in NL)
Hallo,
wie wärs eigentlich mit der Gesamtzwangskrankenversicherung für ALLE!!
Beamte, Selbständige, Angestellte, …für einfach alle?
Die deckt die Basisversorgung ab, wäre auch gar nicht so teuer, mehrere Module an Zusatzversicherung kann jeder nach Belieben oben drauf packen und natürlich auch mehr dafür zahlen.
Ich behaupte mal das dieses System der einzige Ausweg ist.
Hart für viele, aber die Karre ist schon zu tief im Dreck um sie ohne größere Beschädigung wieder rauszuziehen.
Familienversicherung muss bleiben, Arbeitslose müssen weiterhin versichert sein. Kann nicht sein daß hier 190.000 ohne KV rumlaufen.
Prinzipiell Ähnliches wäre mein Vorschlag für die Rente.
OK, diese Vorschläge sind nicht mein geistiges Eigentum, in mehreren europäischen Ländern ist dies die Praxis.
Nach langen Überlegungen und mehr oder weniger sinnhaften Diskussionen mit Freunden, Bekannten und Kollegen komme ich selber zu dem Schluß: Nur wenn es Allen „gut“ geht, gehts dem Einzelnen gut.
Viele Grüße
Laber
Falsch!
Übrigens: kannst du mir erklären, warum die
Kassen-Pflegepflichtversicherung Pleite ist und die der
Privaten den Beitrag sogar senken konnte?
Spricht Bände, oder?eher, Babalou, oder;
denn die GKV müssen jeden aufnehmen,
während die PKV sich ihre (gesunden) Leute herauspicken kann.
Die irgend wann genauso krank werden. Das wird immer vergessen. Und kranke PKVler sind wesentlich teurer als Kassenpatienten
Dann gibt es die ‚Aussteuerung‘,
Es gibt keine Aussteuerung! Das gab es mal vor 40 Jahren.
die 'Beitragsanpassung
Die hat die Kasse noch stärker (jedes jahr wird die BBG angehoben. Da die Kassen aber eine Prozentualen Anteil wollen, steigt auch dieser Beitrag.
(besonders für Ältere)’, …
Auch falsch.
3 Möglichkeiten:
- er ist schon von jung an bei der PKV, dann hat er einen geringerewn Beitrag als die Kassenmitglieder in seinem Alter
- er senkt seine Absicherung etwas (nicht so weit wie die Kassenabsicherung!). das spart Beitrag.
- er wechselt in den Standarttarif. Ist er lange genug in der PKV gewesen, dann kann der Beitrag bei 70 Euro/mtl. liegen.
Wer kauft/baut und bezahlt eigentlich die teuren Geräte und
Krankenhäuser (erst mal)?
Die PKVen. denn mit den paar Kröten, die die Kassen an die KH bezahlen ist kein Kernspintograph zu kaufen.
Ich stimme zu, daß gespart werden muss (und zwar
sehr),
aber das wird uns niemals vor dem (sehr) baldigen
(Gesamt-)Kollaps hier retten.
Glaubst Du, dass die 8-10% Privatversicherten die 90 % Kassenversicherten retten könnten? Wohl kaum. Besonders wenn man bedenkt, dass ein Teil der Privatversicherten sog. „schlechte Risiken“ sind, also krank und alt. Ich vermute mal, dass von den 8,3 Mio Privatversichetten etwa 3 Mio zu den Spezies zählen. Ergo sinkt die Zahl der Konkurshelfer auf etwa 5 Mio. Und die sollen die Kassen retten? Ganz besonders, da diese die Alterrückstellungen (14 Mrd) mit absoluter Sicheheit nicht bekommen.
Die PKV hat ein Model angeboten.
doch das ist nicht so werbewirksam, als zu sagen: denen nehmen wir einfach alles weg und geben es den Kassen.
Der Neidfaktor spielt in D eine ganz gewichtige Rolle.
Nicht umsonst sind die meisten Größen der Kommunisten Deutsche gewesen. (Marx, Engels, Luxemburg…)
Grüße
Babalou
Die Rechnung ist falsch.
Hallo Michael
wie wärs eigentlich mit der Gesamtzwangskrankenversicherung
für ALLE!!
Beamte, Selbständige, Angestellte, …für einfach alle?
Die deckt die Basisversorgung ab, wäre auch gar nicht so
teuer, mehrere Module an Zusatzversicherung kann jeder nach
Belieben oben drauf packen und natürlich auch mehr dafür
zahlen.
Ich behaupte mal das dieses System der einzige Ausweg ist.
Hart für viele, aber die Karre ist schon zu tief im Dreck um
sie ohne größere Beschädigung wieder rauszuziehen.
Familienversicherung muss bleiben, Arbeitslose müssen
weiterhin versichert sein. Kann nicht sein daß hier 190.000
ohne KV rumlaufen.
Glaubst Du, dass ca. 5 Mio PKV-Versicherte (die Gesunden nur. Kranke sinds noch einmal ca 3 Mio. Aber die kosten ja!) so viel Geld reinbringen?
Wohl kaum.
Prinzipiell ähnliches wäre mein Vorschlag für die Rente.
Haben wir doch schon! Der heutige Rentner bekommt gerade mal 53 % (wenn er fleissig in die BfA oder LvA eingezahlt hat.Das ist Sozialhilfeniveau!
OK, diese Vorschläge sind nicht mein geistiges Eigentum, in
mehreren europäischen Ländern ist dies die Praxis.
In diesen Ländern ist die Vorraussetzung ganz anders. Hier weiß jeder von Anfang an, dass er zusparen muss. Oder gut bumsen (damit er Kinder hat, die ihn versorgen). Dort ist es auch ganz normal, dass die Kinder die Alten unterstützen. Bei uns nicht. Wir haben keinen Familienverbund mehr.
Nach langen Überlegungen und mehr oder weniger sinnhaften
Diskussionen mit Freunden, Bekannten und Kollegen komme ich
selber zu dem Schluß: Nur wenn es Allen „gut“ geht, gehts dem
Einzelnen gut.
Das ist eine alte Weisheit.
Es gibt 2 Lösungen: entweder mehr sparen fürs Alter oder mehr Kinder. Beim zweiten kommt das Problem dazu, dass diese Kinder, um die Alten zu unterstützen, auch Arbeit haben müssen. Und das ist der Haken am Kinderkriegen.
Unsere Probleme sind nicht mit mehr Kinder gelöst. Nein, wir vergrößern sogar noch das Problem. Wir leben nicht mehr im 19.Jahrhundert. Da ging es noch. Denn Globalisierung war ein Fremdwort. Dazu die hohe Sterblichkeit der Alten wie der Jungen. Da konnte Bismark so etwas bringen.
Heute kann man sagen, dass die jetzt Geborenen eine gute Chance haben 100 Jahre alt zu werden.
Damit sind alle Rechnungen für die Katz!
eine GKV ist ein Auslaufmodell. Das kann in der Zukunft nach dem System nicht mehr funktionieren!
Grüße
Babalou
eine GKV ist ein Auslaufmodell. Das kann in der Zukunft nach
dem System nicht mehr funktionieren!
Glaubst du wirklich die PKV kann das Problem lösen. Dort zahle ich (noch) weniger Beiträge und erhalte (noch)mehr Leistungen, wie lange kann das funktionieren? Ohne viele gute Risiken, ist dieses Prinzip nicht wirklich lange möglich.
Die Rechnung ist vielleicht falsch.
Hallo,
Hallo Michael
wie wärs eigentlich mit der Gesamtzwangskrankenversicherung
für ALLE!!
Beamte, Selbständige, Angestellte, …für einfach alle?
Die deckt die Basisversorgung ab, wäre auch gar nicht so
teuer, mehrere Module an Zusatzversicherung kann jeder nach
Belieben oben drauf packen und natürlich auch mehr dafür
zahlen.
Ich behaupte mal das dieses System der einzige Ausweg ist.
Hart für viele, aber die Karre ist schon zu tief im Dreck um
sie ohne größere Beschädigung wieder rauszuziehen.
Familienversicherung muss bleiben, Arbeitslose müssen
weiterhin versichert sein. Kann nicht sein daß hier 190.000
ohne KV rumlaufen.Glaubst Du, dass ca. 5 Mio PKV-Versicherte (die Gesunden nur.
Kranke sinds noch einmal ca 3 Mio. Aber die kosten ja!) so
viel Geld reinbringen?
Wohl kaum.
Doch das glaub ich. Leider hat das mit Glaube nichts zu tun, da gibts doch bestimmt harte Fakten zu. Aber mal abgesehen von Zahlen halte ich das für die einfachste und logischste (logischer gibts nicht, ich weiß) Lösung.
Prinzipiell ähnliches wäre mein Vorschlag für die Rente.
Haben wir doch schon! Der heutige Rentner bekommt gerade mal
53 % (wenn er fleissig in die BfA oder LvA eingezahlt hat.Das
ist Sozialhilfeniveau!
Beamte und Selständige aber doch nicht? Auch hier kann die Rente nur eine Grundversorgung darstellen. Und diese Doppelzüngigkeit bezüglich unseres Rentensystems muss endlich aufhören.
OK, diese Vorschläge sind nicht mein geistiges Eigentum, in
mehreren europäischen Ländern ist dies die Praxis.In diesen Ländern ist die Vorraussetzung ganz anders. Hier
weiß jeder von Anfang an, dass er zusparen muss. Oder gut
bumsen (damit er Kinder hat, die ihn versorgen). Dort ist es
auch ganz normal, dass die Kinder die Alten unterstützen. Bei
uns nicht. Wir haben keinen Familienverbund mehr.
Richtig! Das ist leider hier noch nicht so. Wird auch noch dauern, kommt aber!„gut bumsen“ hätt ich vielleicht etwas anders formuliert, aber im Grunde genommen triffst du den Punkt.
Nach langen Überlegungen und mehr oder weniger sinnhaften
Diskussionen mit Freunden, Bekannten und Kollegen komme ich
selber zu dem Schluß: Nur wenn es Allen „gut“ geht, gehts dem
Einzelnen gut.Das ist eine alte Weisheit.
Es gibt 2 Lösungen: entweder mehr sparen fürs Alter oder mehr
Kinder.
Beides gleichzeitig!
Beim zweiten kommt das Problem dazu, dass diese
Kinder, um die Alten zu unterstützen, auch Arbeit haben
müssen. Und das ist der Haken am Kinderkriegen.
Unsere Probleme sind nicht mit mehr Kinder gelöst. Nein, wir
vergrößern sogar noch das Problem. Wir leben nicht mehr im
19.Jahrhundert. Da ging es noch. Denn Globalisierung war ein
Fremdwort. Dazu die hohe Sterblichkeit der Alten wie der
Jungen. Da konnte Bismark so etwas bringen.
Heute kann man sagen, dass die jetzt Geborenen eine gute
Chance haben 100 Jahre alt zu werden.
Damit sind alle Rechnungen für die Katz!
eine GKV ist ein Auslaufmodell. Das kann in der Zukunft nach
dem System nicht mehr funktionieren!
Grüße
Babalou
Richtig.
Ok, also dieses vernetzte System kann ich jetzt auch nicht vollständig lösen, aber mein Vorschlag wäre doch mal ein Anfang.
Vielleicht find ich ein paar interessante Zahlen und wir finden hier im Forum die Lösung für diese ganze Misere! 
Viele Grüße
Laber
Hallo,
das Sytem der Privaten ist gänzlich anders finanziert als das der Kassen. Dass es funktioniert siehst am Unterschied zu Kasse. Eigentlich müsste die Kasse bestens dastehen. Denn von den ca. 60 Mio Versicherten sind die meisten gesund (so wie auch bei den Privaten) Mit dem Unterschied, dass die Privatpatienten wesentlich teurer kommen als ein Kassenpatient. Geh mal nur davon aus, dass ein Arzt vom Kassenpatienten (von der Kasse)den 1,5 fachen Satz der GOÄ erhält, bei den Privaten kassiert er den 2,3 fachen Satz der GOÄ und nicht selten auch den 3,5 fachen. Dazu gibt es keine schwarze Liste der Medikamente. Der Patient erhält jedes, das in D zugelassen ist. Kommt noch dazu, dass der Privatpatient, wenn er ins KH muss, meist im 2-Bettzimmer liegt und einen Chefarzt bemüht. Fernsehen und Telefon kommt auch dazu. Beim Zahnarzt gibt sich der Privatpatient nicht mit der Amalgam- oder Kunststoffplombe zufrieden: er lässt meist Inlys machen (= 10-facher Preis von Amalgam). Tagegeld (Verdienstausfall) wird unbegrenzt bezahlt, bei den Kassen 18 Monate. Du siehst. die Kosten der Privaten sind höher und trotzdem kommen sie damit aus. Sag jetzt nicht, dass die drauflegen. Private sind gewinnmaximierte Unternehmen. Die sind zu Gewinnen verpflichtet. Im Gegensatz zu Kasse: wenn die Minus macht, gibts den Strukturausgleich.
Da stimmt doch was nicht bei der Finanzierung der Kassen, oder? Besonders wenn man sieht, dass die Privaten teilweise billiger werden.
An den Privaten herumsägen ist das gleiche, als wenn ich Plattfüße habe und zur Heilung meinen Nachbarn die Füße absäge.
Um einen Missstand zu bessern, sollte man die Fehler kurieren, nicht auf den anderen zeigen: haltet den Dieb.
Übrigens haben die Privaten schon einen interessanten Vorschlag gemacht. Nachteil: die Kassen bekämen Konkurrenz. Und das können sie gar nicht vertragen.
Grüße
Babalou
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
das Sytem der Privaten ist gänzlich anders finanziert als das
der Kassen. Dass es funktioniert siehst am Unterschied zu
Kasse. Eigentlich müsste die Kasse bestens dastehen. Denn von
den ca. 60 Mio Versicherten sind die meisten gesund (so wie
auch bei den Privaten) Mit dem Unterschied, dass die
Privatpatienten wesentlich teurer kommen als ein
Kassenpatient. Geh mal nur davon aus, dass ein Arzt vom
Kassenpatienten (von der Kasse)den 1,5 fachen Satz der GOÄ
erhält, bei den Privaten kassiert er den 2,3 fachen Satz der
GOÄ und nicht selten auch den 3,5 fachen. Dazu gibt es keine
schwarze Liste der Medikamente. Der Patient erhält jedes, das
in D zugelassen ist. Kommt noch dazu, dass der Privatpatient,
wenn er ins KH muss, meist im 2-Bettzimmer liegt und einen
Chefarzt bemüht. Fernsehen und Telefon kommt auch dazu. Beim
Zahnarzt gibt sich der Privatpatient nicht mit der Amalgam-
oder Kunststoffplombe zufrieden: er lässt meist Inlys machen
(= 10-facher Preis von Amalgam). Tagegeld (Verdienstausfall)
wird unbegrenzt bezahlt, bei den Kassen 18 Monate. Du siehst.
die Kosten der Privaten sind höher und trotzdem kommen sie
damit aus. Sag jetzt nicht, dass die drauflegen. Private sind
gewinnmaximierte Unternehmen. Die sind zu Gewinnen
verpflichtet. Im Gegensatz zu Kasse: wenn die Minus macht,
gibts den Strukturausgleich.
Da stimmt doch was nicht bei der Finanzierung der Kassen,
oder? Besonders wenn man sieht, dass die Privaten teilweise
billiger werden.
An den Privaten herumsägen ist das gleiche, als wenn ich
Plattfüße habe und zur Heilung meinen Nachbarn die Füße
absäge.
Um einen Missstand zu bessern, sollte man die Fehler kurieren,
nicht auf den anderen zeigen: haltet den Dieb.
Du bestätigst ja, was ich meine. Weniger Beitrag (für Einzelne) und Mehr Leistung. Was macht die GKV denn deiner Meinung nach falsch. Und komm mir bitte nicht mit den Verwaltungskosten.
Liegt es an der kostenlosen Familienversicherung, an der großen Zahl der Geringverdiener, die dazu führen, dass doch nicht viel Geld mit Topf ist, wie du darstellst? An der schlechten Wirtschaftslage, mit immer weniger Einkommen?
Gruß JTR
Hallo,
was soll das denn bringen??
Du hast zwar mehr Beitragszahler aber auch mehr Leistungsempfänger.
Und am System der GKV (keiner weiß, was der Arzt wie abrechnet) ändert das rein gar nichts.
Gruß
HaWeThie
das bringt was!
Hallo,
Wie hoch ist denn der Krankenversicherungsbeitrag / Rentenbeitrag für Beamte? Politiker?
(Das Letzte was ich jetzt will ist eine Beamtendiskussion lostreten, bitte nicht)
natürlich haben dann nicht alle den Leistungsanspruch wie ein Privatpatient. Wer das will, muss Zusatzmodule abschließen.
Wenn wirklich ALLE da rein zahlen, denk ich schon daß dieses System funktioniert. Suche aber grade noch ein paar Zahlen raus.
Viele Grüße
Laber
Diskussion mit Beteiligung Ahnungsloser.
Hallo,
tolle Diskussion. Es wird wieder mit den klassischen Totschlägerargumenten gearbeitet. Die PKV pickt die Rosinen, die PKV steuert aus, die PKV Versicherten sind nicht sozial.
Die typischen Forderungen sind auch gleich da: Familienversicherung muss bleiben, etc.
Ich glaube die meisten haben immer noch nicht verstanden worum es wirklich geht.
Die GKV und das Umlageverfahren sind am Ende. Die Politiker suchen nach einem Weg drei oder vier Jahre zu überbrücken. Das ändert nichts an der Misere. Immer weniger sozialversicherungspflichtig Beschäftigte müssen eine immer größere Zahl (absolut und prozentual) von älteren Menschen finanzieren, die kaum Beiträge zahlen.
Das löse ich nicht indem ich die Zahl der Versicherten erhöhe, sondern in dem ich die Sozialversicherung umkrempel. Das tut aber 90% der Wählern weh und wird deshalb immer weiter hinausgeschoben.
Die Beamten werden die GKV noch schneller ruinieren, weil Sie mehr Kinder, mehr erwerbslose Ehepartner und eine höhere Lebenserwartung haben. Das macht die Politik aber nicht bange, weil es sonst die Staatsfinanzen zerrüttet. Also weg mit dem Problem in die GKV.
Bürgerversicherung hört sich schön und sozial an. Es ist aber weder schön noch sozial. Es ist der Brandbeschleuniger in einem Schwellbrand!!!
Lasst die Diskussionen, wenn Ihr Euch nicht mit den Zahlen und Fakten auskennt.
Die PKV Versicherten zahlen 19% der Umsätze im Gesundheitswesen und sind nur 9% der Bevölkerung. Ihr werdet ein Sterben der Arztpraxen erleben, wenn Ihr dieses Geld aus dem Gesundheitsmarkt herausnehmt.
Wir brauchen weniger Staat und mehr private Eigenverantwrtung. Wir brauchen mehr Kapitaldeckung um die Lasten der Zukunft (die nächsten 40 - 50 Jahre) zu finanzieren. Das ist das Modell der PKV und nicht der GKV.
Viele Grüße
Thorulf Müller
lass uns doch diskutieren…
Hallo,
wenn wir alles wüssten, gäbs ja keine Diskussion.
Ausserdem gibts ja grade dafür ein Board wie dieses hier.
Bei der versprochenen Zahlensuche dreh ich zwar hier durch, aber nichtsdestotrotz ist das ein interessantes Thema, wo man einfach andere Meinungen zulassen sollte.
Grundsätzlich geb ich dir recht, mehr Kapitaldeckung, weniger Umlagesystem. Das gibt einfach die heutige Bevölkerungsstrucktur vor. Aber ich bin gegen eine Holzhammer- oder Hackebeilmethode, ein Mittelweg ist meiner Meinung nach am Besten.
Grundversorgung über Umlage, mehr kann jeder selber über Kapitaldeckung versichern. Und das sowohl für die Krankenversorgung als auch für die Rente.
Viele Grüße
Laber
Hallo,
das ist kein Diskussionsfeld, sondern ein Thema bei dem man sich mit Fakten auseinandersetzen sollte.
Und den goldenen Mittelweg. oder auch „waschmichabermachmichnichtnasslösung“ gibt es nicht.
Die Gesamtzwangsversicherung ist sozialpolitischer und gesellschaftlicher Mord, dazu verfassungswidrig!
Krankenversicherungsbeiträge haben auch nichts mit Lohnhöhen zu tun und sind von Löhnen zu entkoppeln, mit Ausnahme der Krankengeldversicherung.
Viele Grüße
Thorulf Müller
Hallo,
Du bestätigst ja, was ich meine. Weniger Beitrag (für
Einzelne) und Mehr Leistung. Was macht die GKV denn deiner
Meinung nach falsch. Und komm mir bitte nicht mit den
Verwaltungskosten.
Nein, das ist nur ein Teil davon. auch die Privaten haben oft einen „Wasserkopf“. Nein, es gibt keine echte Konkurrenz, Ärzte können fast ungestrtaft fingierte Rechnungen stellen, es werden keine Altersückstellungen gebildet, teilweise haben sie huinderte von Filialen (völlig unnötig!). Die Privaten kommen auch mit einer Zentrale aus und keiner beschwert sich. Eine Telefonhotline reicht da völlig.
Das nur aus dem Stehgreif. Die teilweisen überhohen Gehälter der Bosse ist nicht mal so gravierend.
Aber vielleicht weiß einer meiner Kollegen noch Gründe, warum die Kassen mit ihren Beiträgen nicht auskommen, die Privaten aber schon.
Liegt es an der kostenlosen Familienversicherung
Ist mit Sicherheit auch ein Grund, aber nicht der wichtigste. Übrigens soll diese Familienversicherung abgeschafft werden. Lebenspartner ohne eigenes einkommen müssen dann einen eigenen Beitrag zahlen. Kinder werden immer mitversichert sein.
, an der
großen Zahl der Geringverdiener
das hat die Private teilweise ebenso: Versicherte mit einer nur geringen Absicherung und dafür geringe Beiträge.
, die dazu führen, dass doch
nicht viel Geld mit Topf ist, wie du darstellst? An der
schlechten Wirtschaftslage, mit immer weniger Einkommen?
Hier ist ein haken der Kassen. Die privaten müssen Teile der Beiträge gewinnbringend anlegen. Das fehlt bei den Kassen. So wie daas Gels reinkommt so geht es wieder raus.
Warum kommt die Pflegepflichtversicherung der Privaten mit dem Geld aus (trotz wesentlich niedrigeren Beiträgen), die Kassen aber nicht?
Hier kann man sehr gut vergleichen, denn die Versicherungsart ist die gleiche.
Grüße
Babalou
hallo mThorulf
du antwortest dem falschen. Ich bin ja der gleichen Meinung (siehe auch meine Antworten und die links oben)
Was mich immer wundert: alle reden von der Kopfpauschale, von der Bürgerversicherung. Doch keiner hat sich den Vorschlag der Privaten angesehen.
Und gerade das wäre eine Alternative.
Grüße
Babalou
Hallo,
ich antworte nicht dem Falschen, sondern stelle meine Antwort über die anderen Antworten um diese unselige Diskussion zu beenden.
Es gibt unverrückbare Fakten, die eine Bürgerversicherung ausschließen bzw. zur Erhöhung der Finanzierungsprobleme führen.
Die Kopfpauschale ist ein Modell, dass dann funktioniert, wenn die Zumutbarkeitsgrenze auf 18% erhöht wird. Das bedeutet aber, dass der einzelne 50% mehr zahlt als heute.
Das PKV Modell ist ja keine Alternative, sondern ein Umbau des bestehenden Modells und eher schwer zu verstehen und zu vermitteln. Es ist aber richtig, ich muss die Entgeltgrenze senken um den Teil der Bevölkerung sozial zu versichern, der auch sozial bedürftig ist; und ich muss einen Kontrahierungszwang für freiwillig Versicherte in einem bestimmten Zeitrahmen nach Beginn der Versicherungsfreiheit einführen.
Ich erhöhe damit die Nachhaltigkeit der Finanzierung für einen größeren Teil der Bevölkerung und erhöhe den Solisarbeitrag der PKV zur GKV.
Viele Grüße
Thorulf Müller