Polizeiberuf

Wäre das egal, hätte der Kerl den Status einen Beamten auf
Lebenszeit bei der Bundeswehr. Da das offensichtlich NICHT so
ist, scheint es nicht egal zu sein.

Hat nichts mit seinen Qualifikationen und Fähigkeiten zu tun, sondern mit seiner persönlichen Entscheidung. Ein Angebot hat er bekommen und abgelehnt.

Der Dienstherr ist nicht identisch.
Polizisten sind „Landes“-Beamte.
Dein Vergleich von Äpfel und Birnen ist aber zeimlich
niedlich. Können Ex-Soldaten also beim örtlichen Finanzamt
anfangen? Oder als Lehrer? Schließlich ist der Dienstherr ja
der Gleiche - wen interessiert da schon die Qualifikation?

Natürlich können Ex-Soldaten auch beim Finanzamt oder als Lehrer anfangen. Sobald sie die Ausbildung/Studium dafür absolviert haben. Das wird bei der Polizei schließlich auch noch gemacht. Und vor nicht allzu langer Zeit war es auch so, dass Ex-Soldaten einen Wiedereingliederungsschein hatten, mit dem sie bei den Behörden anfangen konnten.
Es geht bei dieser Sache aber vielmehr darum, dass einige Voraussetzungen bei der Polizei und bei der Bundeswehr relativ gleich sind (z. B. Sport). Diese Voraussetzungen braucht man als Lehrer oder im Finanzamt bestimmt nicht. Da aber die Voraussetzung bei der Polizei und bei der Bundeswehr gleich ist, dachte ich, dass andere Tests (z. B. Gesundheitstest, Deutschtest, etc.) auch gleich sind, was jawohl nicht so ist.

Wenn Du ein staatliches „Unternhemen“ führst und dort 80
Männer und 20 Frauen sind, dann hast Du dafür zu sorgen, dass
man sich in Richtung 50 / 50 entwickelt. Was, wenn nicht
gelebte Gleichberechtigung soll dieses Verhalten denn sein?

Das sehe ich auch so, jedoch ist es bestimmt keine Gleichberechtigung, wenn man bei gleicher Qualifikation nach dem Geschlecht geht.
Was meinst du, was abgehen würde, wenn ein Unternehmen sich äußert und sagt, dass sich zwar 100 Personen bei ihnen beworben haben und alle gleich gut sind, aber man dann ein weiteres Auswahlkriterium hineinbringt und nur alle weißen Personen nimmt. Das wäre deiner Meinung nach Gleichberechtigung, da man ja irgendein völlig sinnloses Kriterium mit einbringen muss??? Leutet mir nicht wirklich ein. Dann sollen sie besser halbe halbe machen oder wenigstens so tun, als wenn jemand besser wäre als der andere.

Minderheiten und überhaupt…

Was meinst du, was abgehen würde, wenn ein Unternehmen sich
äußert und sagt, dass sich zwar 100 Personen bei ihnen
beworben haben und alle gleich gut sind, aber man dann ein
weiteres Auswahlkriterium hineinbringt und nur alle weißen
Personen nimmt.

In Amerika, wenn es da nicht den Afroamerikaner nimmt, gibt’s direkt Post vom Anwalt O.o

Allerdings ist das mit der „gleichen Eignung“ schwer zu beweisen, da nie zwei Personen hundertprozentig gleich sind: der eine ist einen Monat früher geboren und kann deswegen etwas länger bleiben, der Andere hat die Kindergymnastik besucht und wird deswegen wohl etwas robustere Rückenmuskulatur haben, einer hat nen Leberfleck unter’m rechten Auge, der die Kollegen irritiert…

Guck du mal ins Psychobrett. Da war unlaengst ein Artikel ueber Menschen, die sich auf die Schwaechen anderer „konzentrieren“.

kopfschuettelnd

Ist doch immer dasselbe hier

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Allerdings ist das mit der „gleichen Eignung“ schwer zu
beweisen

Das ist klar, dennoch heisst der Satz bei der Werbung: „Frauen werden bei gleichen Qualifikationen bevorzugt behandelt“. Und damit gehen die davon aus, dass es eine „gleiche Eignung“ gibt. Die könnten besser den Satz streichen und einfach trotzdem mehr Frauen einstellen. So regt sich keiner darüber auf, oder?

Quoten?

Das ist klar, dennoch heisst der Satz bei der Werbung: „Frauen werden bei gleichen Qualifikationen bevorzugt behandelt“.

Dieser Satz ist pures Gewäsch und nur aus irgendeiner Richtlinie zur Erhöhung der Frauenquote entstanden.
Ist das Gleiche mit „Behinderte“. Nur um den Schein zu wahren.
In der Praxis findet man dann schnell irgendwelche Gründe, warum dann doch der andere Kandidat besser ist. Oft sind es dann fadenscheinige Details wie „Der besucht Yoga und ist deswegen stressresistenter“.

Die könnten besser den Satz streichen und einfach trotzdem mehr Frauen einstellen. So regt sich keiner darüber auf, oder?

Sollten sie. Teilweise, besonders im Öffentlichen Dienst, geht es aber um irgendwelche Quoten und Richtlinien die erfüllt sein möchten.
Und wenn das Bundesministerium für Frauen, Kinder und Familie sagt „In jeder Stellenanzeige muß das drinnen stehen sonst …“ dann wird das halt gemacht.
Und sucht schon im Vorfeld Möglichkeiten, damit dieser Fall gar nicht erst eintritt.

Wäre ich Frau, würde ich mich persönlich beleidigt fühlen, wenn ich aufgrund der Tatsache „Du paßt in die Quote“ eingestellt würde und nicht , weil ich klar besser bin als der Kerl. /kopfschüttel

Gruß,
Michael

Natürlich können Ex-Soldaten auch beim Finanzamt oder als
Lehrer anfangen. Sobald sie die Ausbildung/Studium dafür
absolviert haben. Das wird bei der Polizei schließlich auch
noch gemacht.

BINGO!

Nur: Wenn man den Einstellungstest nicht besteht, weird man keine Ausbildung mahcen können.
Worüber regst Du Dich also auf?

Es geht bei dieser Sache aber vielmehr darum, dass einige
Voraussetzungen bei der Polizei und bei der Bundeswehr relativ
gleich sind (z. B. Sport).

Sie sind nun mal nicht identisch, und damit kann man das Thema auch abschließen.

Das sehe ich auch so, jedoch ist es bestimmt keine
Gleichberechtigung, wenn man bei gleicher Qualifikation nach
dem Geschlecht geht.

Was denn jetzt? Siehst Du es auch so, oder siehst Du es nicht so?
Wenn Du es nicht so siehst, dann kann ich Dir nicht helfen.

Was meinst du, was abgehen würde, wenn ein Unternehmen

Äpfel, Birgen und so weiter!
Ein Unternhemen ist nicht der Staat, hat nicht DIESE Verantwortung seinen Mitarbeitern gegenüber und hat bei schlechter Leistung durchaus die Möglichkeit, selbige zu kicken.

sich
äußert und sagt, dass sich zwar 100 Personen bei ihnen
beworben haben und alle gleich gut sind, aber man dann ein
weiteres Auswahlkriterium hineinbringt und nur alle weißen
Personen nimmt.

Wenn ein Unternehmen so dämlich ist, seine Auswahlkriterien zu veröffentlichen, ist es selbst schuld.

Aber böse gesagt: Wenn ich nur hellhäutige Männer zwischen 28 und 30 einstellen will, dann mache ich das - wer will es einem privaten Unternehmen untersagen?

Es geht bei Papa Staat aber um die Einhaltung von Gesetzen - ob Du das jetzt einsiehst oder nicht…

Gruß
Guido

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Hi!

Und gerade von jemanden der den Staat/die Staatsgewalt
repräsentiert, kann man doch wohl erwarten, dass er drei Sätze
unfallfrei schreiben kann.

Ach so und bei der Bundeswehr wäre das egal?

Wäre das egal, hätte der Kerl den Status einen Beamten auf
Lebenszeit bei der Bundeswehr.

Soldaten sind keine Beamte.

.m

OT Sach ich doch
Hi!

Wäre das egal, hätte der Kerl den Status einen Beamten auf
Lebenszeit bei der Bundeswehr.

Soldaten sind keine Beamte.

Sach ich doch:
Wäre und Hätte…

Konjunktivierende Grüße *g*
Guido

Trotzdem ist es eine Benachteiligung anderer. Genau damit haben die Stellen das gemacht, was eigentlich nicht sein sollte. Vlt. kann hier jemand zum Thema einen neuen Strag eröffnen.

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