Pollenallergie - Antihistamine in Schwangerschaft?

Guten Tag!

Ich bekomme jetzt schon Probleme mit meiner Pollenallergie, bin aber im dritten Monat schwanger. Darfich Antihistamine nehmen oder besser nicht? Was können die Folgen sein?

Hallo Frau Decker,
von der Einnahme von Antihistminika in der Schwangerschaft wird generell abgeraten, vor allem in den ersten 12 Schwangerschaftswochen (SSW). Wenn unbedingt erforderlich, kann ab der 12. SSW ein leichtes Antihistaminikum unter strenger Kontrolle eingenommen werden.
Alternativ, und das ist ab Beginn der Schwangerschaft möglich, kann ein Präparat mit wenig Cortison als Nasenspray oder ein Präparat mit Cromoglicinsäure, ebenfalls als Nasenspray verwendet werden.
Weitere Alternativen sind homöpathische Antiallergika.Diese wirken antiallergisch, ohne den Histaminspiegel zu beeinflußen, wie das die Antihistaminika tun. Sie können von einem homöpathisch gut ausgebildeten Arzt verschrieben werden.
Insgesamt wird die Frage der Antihistaminika während der Schwangerschaft sehr kontrovers diskutiert und sie werden sicherlich die unterschiedlichsten Meinungen dazu hören. Für einen Teil der Experten sind Antihistaminika in der Schwangerschaft kein Problem, die anderen lehnen sie generell ab.
Ich rate Ihnen, auf das Nasenspray mit niedrig dosiertem Cortison oder Cromoglicinsäure zurückzugreifen, oder, wenn sie bei Ihnen wirken, auf antiallergische Homöopathika.
Ich wünsche Ihnen in jedem Fall eine gute und problemlose Schwangerschaft - trotz Heuschnupfen.
Viele Grüße
Ingeborg Steffes-Tremer

Guten Tag!

Ich bekomme jetzt schon Probleme mit meiner Pollenallergie,
bin aber im dritten Monat schwanger. Darfich Antihistamine
nehmen oder besser nicht? Was können die Folgen sein?

Guten Abend,

auf jeden Fall mit dem zuständigen Arzt absprechen.
Generell können H1-Antihistaminika in der Schwangerschaft eingesetzt werden. Ältere Präparate wie z. B. Clemastin und Dimetinden sind im 1. Trimenon gegenüber neueren nicht so gut untersuchten Präparaten vorzuziehen.
Quelle: Schäfer, Spielmann Arzneimittelverordnung in der Schwangerschaft u. Stillzeit
Seite 62

Viele Grüße

hallo, frage in deiner apotheke nach homöopatischen mitteln gegen allergie.im notfall kann man immer kurzfristig zu normalen mitteln greifen. es ist nicht nachgewiesen, dass sie dem fötus schaden(ab dem dritten schwangerschaftsmonat ist die einnahme von arzneimitteln weniger risikoreich als bevor )beschpreche das auf jeden fall mit deinem frauenarzt
grüsse
karvezide

Hallo.
Also erst einmal kommt es auf die Probleme an. Man kann trotz der Schwangerschaft lokal behandeln, sprich Cromoglicinsäure oder schwache Cortisonhaltige Nasensprays und Augentropfen kann man anwenden. Tabletten sollte man meiden, das empfehlen eigentlich auch die Hersteller.
Sonst sollten sie Nasenduschen mit Kochsalz machen, Kochsalzhaltige NAsensprays benutzen, täglich haare waschen, Klamotten nicht im Schlafzimmer aufbewahren, Fenster geschlossen lassen, Pollenfilter benutzen etc.
Es gebe auch noch die Homöopatische Variante. Ich hatte Galphemia glauca D4 benutzt, hat mir auch geholfen. Aber ich hatte Fließschnupfen, tränende Augen, Husten und Niesen. Luffa D6 wäre eher bei behinderter Nasenatmung, Arundo D6 bei Juckreiz in Hals und Rachen. Soweit ich weiß gibt es auch noch ein Komplexmittel Heuschnupfen DHU oder so. Aber suchen sie sich doch mal einen Heilpraktiker, wenn sie sich unsicher sind. Es gibt Leute, die brauchten keine Medikamente mehr durch die Homöopathie, bei mir hat es sich nur verbessert. Wenn sie allerdings schon Atemprobleme haben, suchen sie den richtigen Weg im Gespräch mit einem Allergologen. Ein Asthmaanfall würde eher Probleme für das Kind bedeuten. Wünsche ihnen alles gute und hoffe sie finden für sich den richtigen Weg. Mit lieben Grüßen Jurisch
Die frage ist wie sehen die PRobleme aus? In der Schwangerschaft sollte man eher lokal behandeln. Augentropfen mit Cromoclicinsäure,die dann täglich anwenden, Nasensprays die gering cortisonhaltig sind, wären dann auch hilfreich. Man kann auch schon viel mit NAsenspülungen erreichen, täglich die Haare waschen, Fenster geschlossen halten, Pollenfilter etc.
Homöopathisch gibt es auch möglichkeiten die wirklich helfen. Ich selbst hatte Galphemia glauca in der D4 benutzt.

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Ärzte Zeitung, 26.02.2007
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Homöopathie lindert Allergien akut und langfristig
Gegen akute Beschwerden gibt es viele Einzel- und Komplexmittel / Prophylaktische Behandlung im Herbst beugt Pollenallergien vor

Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte; süße, wohl bekannte Düfte streifen ahnungsvoll das Land. - Damit Pollenallergiker die hier von Eduard Mörike ausgedrückte Freude an der Natur erleben können, brauchen sie eine wirksame Therapie. Und bei allen Formen von Allergien kann Homöopathie weiterhelfen.

Von Wolfgang Geissel

Gegen laufende Nase, Niesreiz, juckende Augen, Husten und andere Allergie-Symptome wünschen sich viele Patienten eine Therapie mit Homöopathika. „Homöopathie eignet sich sowohl zur Akutbehandlung bei Allergien als auch zur langfristigen Prophylaxe“, sagt Dr. Markus Wiesenauer aus Weinstadt. Und auch wenig in der Homöopathie erfahrene Kollegen könnten mit einfachen Mitteln vielen Patienten helfen.
Drei homöopathische Einzelmittel sind zu empfehlen

Je nachdem, welche Beschwerden dominieren, empfiehlt Wiesenauer bei allergischen Symptomen eins von drei homöopathischen Einzelmitteln, und zwar in der Dosierung von fünf Kügelchen oder einer Tablette drei- bis fünfmal täglich. Habe aber im Sommer dann immer eine laufende NAse, muss niesen, die Augen tränen.
Wenn du eher Probleme mit dem Atmen hast, musst du eher Luffa D6 nehmen, wenn du Juckreiz im Rachen und Hals hast, dann Arundo D6.
Es gibt auch ein Komplexmittel Heuschnupfenmittel dhu oder so.