Polynomdivision (Newton)

Hi Leute!
Wir machen in Mathe gerade die Kurvendiskussion durch! Nun berechne ich die Extremstellen. Wende ich die Polynomdivision an, bekomme ich im endeffekt 3 x-Werte heraus. Nun kommt es aber vor das ich die Newton-Formel anwenden muss. Nun mein problem! Bei der Formel bekomme ich maximal einen X-Wert heraus! Nähmlich den, bei dem F(xi) fast bzw. genau o ist! Mit diesen Ergebnissen kann ich jedoch unmöglich die Polynomdivission durchführen! 1: keine geraden zahlen (fast unmöglich die Poly. zu machen) 2: großes Risiko das bei der Poly. Rest bleibt. Wie bekomme ich da also meine 2 weitere x-Werte heraus?

Danke mfg Daniel :smile:

Nun kommt es
aber vor das ich die Newton-Formel anwenden muss. Nun mein
problem! Bei der Formel bekomme ich maximal einen X-Wert
heraus!

Naja du kannst mit dem Newton näherungsverfahrern schon auch die anderen Nullstellen herausfinden(ob du die complexen Nullstellen auch herausfinden kannst weiß ich jaetzt nicht genau - ich glaube nicht)
Wenn du also eine Nullstelle hast kannst du diese durch Polynomdivision von der funktion abspalten und du kommst auf ein Polynom mit einem um 1 niedrigerem Grad;das kannst du dann meistens schon mit der Lösungsformel für quadratische Gleichungen lösen - ansonsten noch eimal Newton.

Nähmlich den, bei dem F(xi) fast bzw. genau o ist! Mit
diesen Ergebnissen kann ich jedoch unmöglich die
Polynomdivission durchführen!

Praktisch liefert die Polynondivision nur bei ganzzahligen werten schöne ergebnisse - aber divisionsrest dürfte bei f(xi)~0 eigentlich keiner bleiben

1: keine geraden zahlen (fast
unmöglich die Poly. zu machen) 2: großes Risiko das bei der
Poly. Rest bleibt. Wie bekomme ich da also meine 2 weitere
x-Werte heraus?

Danke mfg Daniel :smile:

Bitte ich hoffe es hilft dir

Ansonsten kannst du im internet leicht eine Lösungsformel für gleichungen 3ten bzw 4ten Grades finden sind zwar kompliziert aber liefern garantiert 3 bzw. 4 Lösungen.
wenn dir das zu anstrengend ist versuchs halt nochmal mit newton es müssten eigentlich alle nullstellen gefunden werden

Zörs Martin

Hier die Funktion :smile:
Hi Leute!
Danke erstmals für eure Antworten!
Es geht um die Funktion f(x)=x³+x²-3,75 !!!
Bei 1,5 bekomme ich einen Nullstellenwert heraus!
Nun damit die Poly? Bei der Poly muss ich doch immer schaun wie oft (x-1,5 in dem fall) in meine Funktion reinpasst! Bei geraden zahlen kein Problem ----> x-1 aber bei Zahlen wie zb. 1,752???
Da kann doch nie eine Lösung ohne Rest bleiben oder?
mfg D

x1 = -1.14097 - 1.27416 i
x2 = -1.14097 + 1.27416 i
x3 = 1.28193

Also das mit der Nullstelle bei 1.5 glaub ich dir nicht mei mathe-programm hat obige nullstellen ausgeworfen

wenn du also die erste Nullstelle bei 1.28193 einsetzt kommt dir
f(1.28193)=-2.828294943135745*10^-6 heraus also ungefähr null auf einem Taschenrechner

für diesen Wert ist eine Polydiv blöd aber müsste auch fuktionieren

bei mir schaut das so aus
(x³+x²+0*x-3.75)/(x-1.28193)~x²+2.28193x+2.94170
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
/ +2.28193x²+0*x-3.75
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
/ +2.94170x-3.75
-2.94170x+3.77105
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
/ - 0.02105R
wobei der rest praktisch vernachlässigbar ist den kannst du ja nichtmal zeichnen

des weiteren kann man die gleichung x²+2.28193x+2.94170 mit der lösungsformes für quadratische gleichungen lösen

x²+2.28193x+2.94170 =0

x1,2=2.28193/2 +/-Sqrt[(2.28193/2)^2- 2.94170]

hoffentlich verständlich Martin

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Danke!!!
Hi Martin!
Ja danke, war verständlich.
Hab es jetzt auch gerade mit einem Matheprogramm gerechnet, deine Nullstellen scheinen zu stimmen, was mich ehrlich gesagt etwas verwundert, aber das ist jetzt erstmal egal!
Danke für deine Hilfe :smile:
mfg Daniel

PS: Auch danke an Aike! Habt mir beide helfen können :smile:

Gut! Und ‚Nacht!‘
Hallo, Daniel und Martin!
Ich kann euch beide nur bestätigen!
Hab den ganzen Tach rumgerechnet und nun
keinen Dampf mehr und wollte nur Mut
zusprechen.
Man kann übrigens zeigen, daß Ungenauigkeiten
bei der Nullstellenfindung sich auf die Polynom
Division nur in mehr oder weniger beschränktem
Maße auswirken!
Habt ihr eigentlich den Cardano schon mal
durchgeführt?
Ich kann sie inzwischen schon fast blind, aber
mache immer vor allem diese Scheiß Kommafehler!
Aber 4ten Grades Cardanisch hab ich noch nie bis zum
Ergebnis durchgerechnet! Ihr?
Na denn erstmal good nite!

Manni

Nö Manni/Aike
Cardano/Ferrari hab ich noch nicht ausprobiert aber schreib mal hört sich interessant an - ich weiss nur dass es die Formel gibt

Martin

PS: DANKE^2 dein Deutsch ist echt leichter zu lesen geworden find ich echt gut

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Dracanische Maßnamen
Hallo, Martin und Freunde, es ist mir eine Freude, die Cardanische Methode (in leicht abgewandelter eigener Version) an iesem konkreten Beispiel einmal vorzuführen.
Das ganze Rätsel besteht im wesentlichen in der Umwandlung der Gleichung 3ten Grades in eine „triquadratische Gleichung“.

f(x)=x³+x²-3,75 = 0 für welche x?
Funktionsgraph ergibt Nullstelle bei xo = ~1,3

BERECHNUNG frei nach Cardano:
a) Eliminierung des quadratischen Gliedes:

x³+x²-3,75 = {(x+1/3)^3 - x^2 - x/3 - 1/9} + x^2 -3,75 =
(x+1/3)^3 - x^2 + x^2 - x/3 - 1/9 -3,75 =
(x+1/3)^3 - x/3 - 1/9 - 3,75 =
b) Vorbereitung der Substitution
(x+1/3)^3 - x/3 - 1/9 - 3,75 =
(x+1/3)^3 -(x+1/3)/3 + 1/9 - 1/9 - 3,75 =
(x+1/3)^3 -(x+1/3)/3 - 3,75 =
z^3 - z/3 - 3,75 mit z = x + 1/3

c) Leicht abgewandelter „Trick“ von Cardano:
mit z = z-v+v ist
z^3 - z/3 - 3,75 = (z-v+v)^3 - z/3 - 3,75 =
(z-v)^3 +3*(z-v)*v*z + v^3 - z/3 - 3,75 =
(z-v)^3 +3*(z-v)*v*z - z/3 + v^3 - 3,75 =
Nun kommt die Erfindung der „imaginären“ (eingebildeten) Zahlen:
Wenn es solch ein v gäbe, daß die die beiden mittleren Summanden mit dem z-Faktor sich gegenseitig aufhöben, also wenn 3*(z-v)*v*z - z/3 = 0 möglich wäre, bliebe von der Gleichung ja nur:
(z-v)^3 + v^3 - 3,75 = 0 und da dann z-v = 1/9v wäre, (1/9v)^3 + v^3 - 3,75 = 0 malnehmen mit v^3 ergibt:
(1/9)^3 + v^6 - 3,75v^3 = v^6 - 3,75v^3 + 1/9^3 = 0
Damit ist die "triquadratische Gleichung fertig!

c) PQ-Formel ergibt:
v1,2^3 = 1,875 +/- Wrz[1,875^2 - 1/9^3] =
1,875+/-1,8746342 = ~3,75 und ~0,000366 also

v1 = ~1,553566
v2 = ~0,07152

d1) Rückeinsetzen z = 1/9v + v ergibt:
z1 = 1/(9*1,553566) + 1,553566 = 1,625
z2 = 1/(9*0,07152) + 0,07152 = 1,625
Wie man sieht ein einziges Ergebnis, und das ist „normal“, in diesem Falle ist es notwendig identisch.
d2) Rückeinsetzung x = z - 1/3 ergibt
x1 = x2 = 1,625 - 1/3 = ~1,292
was dem Graphen entsprechen TUT!
Natürlich haben sich leichte Rundungshelfer eingeschlichen!
Dwennoch kann man „polynomdividieren“:

(x^3 + x^2 - 3,75)/(x-1,292) = x^2 + 2,292x + 2,961
x^3 - 1.292x^2
2,292x^2
2,292x^2 - 2,961x
2,961x - 3,75
2,961x - 3,826
Rest 0,076 - so what???!!! NIL!Nought!

Restpolyninom also r(x) = x^2 + 2,292x + 2,961 mit den beiden konjugiert-komplexen Nullstellen
xo2,3 = -1,146 +/- Wrz(-1,6477) = -1,146 +/- 1,284i
Zum Problem der „erratenen Polynomdivision“, also wenn man nicht die exakte Nullstelle hat wegen Newton orso:

Nach dem Fundamentalsatz der Algebra zerfällt ein Polynom 3ten Grades ja immer in das Produkt eines reellen Linearfaktors mal einen quadratischen Prim- oder Nichtprimfaktor, also in (x-µo)*(x^2+px+q).
Wenn man nun µo nicht exakt weiß, also ein µ = µo + d gefunden hat, mit natürlich möglichst kleinem |d|, dann sieht die Zerlegung wie aus?
(x-µ)*(x^2+px+q) immer gleich 0, und das ist gleich
(x-µo-d)*(x^2+ax+b) = 0 für x = µ natürlich nur.
Und das ist gleich:
(x-µo)*(x^2+ax+b) - d*(x^2+ax+b) und f. x=µo = 0 =
(x-µo)*(x^2+px+q) + (x-µo)*(ax+b-px-q) - d*(x^2+ax+b)=
0 + 0 - d*(x^2+ax+b)
also je kleiner d, desto besser auch a und b!!

Habt ihr beiden euch auch schon Gedanken über den Fundamentalsatz der Algebra am denken tun getan?
Und habt trotz mainer Schraibe meinen noilichen „Gegenbewais“ und meine eigene Aufklärung verfolgt?
Und warum ist das Problem noch nirgens in der Literatur aufgetaucht?
Wär das nicht ein Thema für eine Pissertation?
Und wie findet ihr meine anschauliche Definition der imaginären Einheit „i“ als „Wegwendung, die keine Abwendung ist, nur ihre Doppelausführung!“
Ich persönlich wende mich ja manchmal auch nur weg von dieser schnöden Welt, „schnief“, „rümpf“!
Und habt ihr unsere Besprechung hier im Forum vor einiger Zeit über die Herleitung der Eulerschen Formel
e^[ix] = cosx + isinx eigentlich mitgekricht?
Unter anderem meine „hôpital-moifrische Herlaitung“, die gleichzeitig die limes-Definition von e^x wieder auf den Thron erhebt.

Zum Schluß ein oich vielleicht bereits bekannter Appetizer aus meiner Giftküche, eine Variation des Wallis´schen Produktes:
Was ergibt das unendliche Produkt
(1/2)*(4/3)*(5/6)*(8/7)****([4n-3]/[4n-2])*(4n)*(4n-1)**
??? Und vor allem warum???
Das war mein Zugang zur Gammafunktion vor einigen Jahren! Inzwischen binnich zeternder Grammatiker…

Und für Frischlinge zur Einführung:
Was ist das (konvergente) Ergebnis von:

(1+1/2)*(1+1/4)*(1+1/16)*(1+1/256)***(1+1/2^2^n)**
und vor allem, warum???

Für leichte Fortgeschrittene:
Prod{1-1/n^2},1

OT:stuck_out_tongue:rodukte
Hallo,

Prod{1+1/n^2},1

hallo manni

Habt ihr beiden euch auch schon Gedanken über den
Fundamentalsatz der Algebra am denken tun getan?
Und habt trotz mainer Schraibe meinen noilichen „Gegenbewais“
und meine eigene Aufklärung verfolgt?

Verfolgt ja baer bei weitem noch nicht an der lösung lass mich noch ein bischen überlegen - vielleicht komm ich selbst drauf.

Und warum ist das Problem noch nirgens in der Literatur
aufgetaucht?

Keine ahnung

Wär das nicht ein Thema für eine Pissertation?

eher nicht denk ich aber das heißt auch nix

Und wie findet ihr meine anschauliche Definition der
imaginären Einheit „i“ als „Wegwendung, die keine Abwendung
ist, nur ihre Doppelausführung!“

anders mehr kann ich dazu echt nicht sagen ich bin im ersten semester
was erwartest du von mir okay da ginge schonnochmehr aber ich mach ja auch noch anderes

Ich persönlich wende mich ja manchmal auch nur weg von dieser
schnöden Welt, „schnief“, „rümpf“!

sö schnod find ich sie garnicht sein tun - solang es solche leute wie dich gibt(dein deutsch fasziniert mich auch wenn es „nicht leicht“ zu lesen ist)-das soll jetzt keine motivation sein zurück ins problem der verständigung zu springen - belassen wir verständigungssprache ~deutsch

Und habt ihr unsere Besprechung hier im Forum vor einiger
Zeit über die Herleitung der Eulerschen Formel
e^[ix] = cosx + isinx eigentlich mitgekricht?
Unter anderem meine „hôpital-moifrische Herlaitung“, die
gleichzeitig die limes-Definition von e^x wieder auf den Thron
erhebt.

Leider nein ich zumindestens

Zum Schluß ein oich vielleicht bereits bekannter Appetizer
aus meiner Giftküche, eine Variation des Wallis´schen
Produktes:

nochnievongehört klingtaberinteressant

Was ergibt das unendliche Produkt
(1/2)*(4/3)*(5/6)*(8/7)****([4n-3]/[4n-2])*(4n)*(4n-1)**
??? Und vor allem warum???

Das war mein Zugang zur Gammafunktion vor einigen Jahren!
Inzwischen binnich zeternder Grammatiker…

Gamma??/zeta?
zeta kenn ich ein bischen aber Gamma

Nutuiwiedermallieberdimöhrchen…
Ciaoi, Moinmoin, Manni

Zörs Martin
PS Was is mit bobby marlene aus kolumbien an den bongos?
nichimmernurdieMöhrchen