Pommes frites que l´on mange

Français: "que l´on a(vai)s dit…

ou bien: „qu´on a(vai)s dit“?
Et:
„Pommes frites, que l´on mange souvent en France“?, ou bien:
„Pommes frites, qu´on mange partout en Arabité“?
autant qu´il m´en souvienne, j´ai entendu et bien lu (!) tous les deux versions. Bien-entendu: dans le „l´on“, le l´ n´est pas le pronom; c(e n)´est à peu prêt "rien". Moi, je ne suis pas sur, et jusqu´au présent, je n´ai trouvé personne à me l´expliquer. Peut-ètre qu´il y a quelqu´un loustic et quand-même sachant, qui le sait/save? Je "crains" que ce soit un pure phénomène de mélodie, le l´, là. (?)

Et à la fin, comme reprise du thème „Tu es en vacances“ (ou pareil, je n´ai plus trouvé le thread), oú mon opposition contr´un mode d´apparition de pédanterie avais fait tant de sensation, je vous prie de considérer, comme moi-même je le fais, la „propr´articulation“ des phrases suivantes (schy vussssssongpri!):

Nicolas avait raconté,
„ce que tu m´a(vai)s avoué sans explication explicite“
(mais avalez un possible `r´ trop guttural en „avoué“!)
et:
„tu m´avais aimé à Amiens, donc!“
(aber Vorsicht, nicht aus Versehen ver-sähen!)

Moi-même, je ne suis vraiment pas sûr, comment parler correctement:
„je vais m´en aller vers Avignon!“ Bien compris, le „vers_Avignon“ est en question.
Bien, en cas d´urgence, je préférerais dire: „je vais partir p o u r
Chinon.“, comme Johanna vom Bogen.
Et, j´ai oublié le(s) nom(s) de ces sortes de „liaison“ entre deux mots, vraiment, croyez-moi, sans égard à la recherche de l´effet.
Voudrait quelqu´un aimable me donner des information?

Pour un finale intermédiaire: moi, je prends congé particulièrement des raysons différents. Je serais, néansmoins, encore heureux d´entendre de vrais connaisseurs des langues!

et des `moin´s,
manni.

À côté: le village près de l´Etna, en Sicile, s´appelle vraiment „Lingua Glossa“, als interimperiales „Zunge Zunge“ oder „Sprache Sprache“?

Quelqu´un m´a âbimé mon portrait, d´ailleurs.

Si tacuisses? Pourquoi ne t´es tu tu guère?
Ne savez-vous pas:
„Un bon chasseur chassant chasser doit savoir chasser sans son chien!“

Au moin, j´ai réussi à rester sous observation, j´uis sur, mais pas sous une observation trop rigide, n´est-ce pas?
Avec des clins d´oeil pas figés, Manfrède (Petitjean-foutre)

Je „crains“ que ce soit un pure phénomène de mélodie, le `l´,
là. (?)

Voilà. Das ist genau der Grund. In der Wendung „l’on“ statt „on“ dient das „l’“ nur dem besseren Klang. Es ist ein ähnliches Phänomen wie das „-t-“ in z.B. „Qu’a-t-il dit?“.

Nicolas avait raconté,
„ce que tu m´a(vai)s avoué sans explication explicite“

Es muß hier „m’avais avoué“ heißen, der Zeitenfolge wegen: das Geständnis erfolgte vor der Weitererzählung.

(mais avalez un possible `r´ trop guttural en „avoué“!)

???Was für’n „r“?

„tu m´avais aimé à Amiens, donc!“
(aber Vorsicht, nicht aus Versehen ver-sähen!)

Der Satz ist ok. Falls Du mit dem ver-sähen auf die Liaison von avais + aimé anspielst: die ist ok und sollte gesagt werden. Also in etwa: „awäsämee“. (Stimmhaftes s natürlich.)

„je vais m´en aller vers Avignon!“ Bien compris, le
„vers_Avignon“ est en question.

Keine Liaison, falls Du das meinst.

Et, j´ai oublié le(s) nom(s) de ces sortes de „liaison“ entre
deux mots, vraiment, croyez-moi, sans égard à la recherche de
l´effet.
Voudrait quelqu´un aimable me donner des information?

Wie gesagt, es heißt einfach nur „liaison“.

À côté: le village près de l´Etna, en Sicile, s´appelle
vraiment „Lingua Glossa“, als interimperiales „Zunge Zunge“
oder „Sprache Sprache“?

Da bin ich überfragt.

Gruß Kubi

À côté: le village près de l´Etna, en Sicile, s´appelle
vraiment „Lingua Glossa“, als interimperiales „Zunge Zunge“
oder „Sprache Sprache“?

Hi,

Schreibt sich übrigens in einem Wort: Linguaglossa
ein „ähnlicher“ Stadtname ist vielleicht: Baden-Baden

frag doch einfach mal mailto:[email protected]

Das Städtchen ist übrigens schon ganz nett alt

Zitat
„Il documento in cui si fa per la prima volta il nome di Linguaglossa e un diploma del 1145. In esso il re Ruggero stabiliva per I’Archimandrita Venerabile Luca i confini della Diocesi di Messina.“
Ende Zitat

Eckard.

Hallo, zusammen,

Je „crains“ que ce soit un pure phénomène de mélodie, le `l´,
là. (?)

Voilà. Das ist genau der Grund. In der Wendung „l’on“ statt
„on“ dient das „l’“ nur dem besseren Klang. Es ist ein
ähnliches Phänomen wie das „-t-“ in z.B. „Qu’a-t-il dit?“.

Außer der Satzmelodie gibt es noch einen Grund: „qu’on“ hört sich an wie „con“, deshalb sollte es vermieden werden und stattdessen: que l’on benutzt. „le“ ist in diesem Fall vollkommen ohne Bedeutung.

Gruß

Marta

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Vor allem Klingt es sehr überzeugend!
Hallo, zusammen, und speziellen Dank an Marta,

Außer der Satzmelodie gibt es noch einen Grund: „qu’on“ hört

sich an wie „con“, deshalb sollte es vermieden werden und
stattdessen: que l’on benutzt. „le“ ist in diesem Fall
vollkommen ohne Bedeutung.:

Kannst du dir vorstellen: ich kenne nun einige Franzosen sehr nahe, aber keinein hats mir erklären können!
Das „con“/„quand“ hat mich erklungen!
Denn eine weitere „Regel“ für den Einsatz dieses l im allgemeinen ist mir immer noch schleierhaft.
Ist es nur eine Frage des „mehr oder weniger“ Klingens?
Im allgemeinen, wohl gemerkt.
Ich habe übrigens mein posting in meinem besten Französisch geschrieben (und möchte hier einige Einwände von Kubi zurückweisen, er mag aber gerne weiter professoraliser) ich habe nun natürlich seinen Text nicht vor Augen, weil ich schnell meinen Dank rüberwachsen lassen wollte.
Ich "experimentiere übrigens wie man wohl sehen kann auch mit den verschiedenen Bedeutungsebenen in anderen Sprachen. macht noch mehr Spaß, v.a. in französisch und noch mehr in italioenisch. Nur mein Polnisch jest bardzo maly.

Daß der Ort „LinguaGlossa“ heißt, sah ich denn gestern abend erst im TV. Danke für den Tip, Eckard. Aber gaaanz „Badeb-Baden“ isses ja nicht. Wenn Baden-Baden „Baden-nager“, oder „Badenprend-aux-Bains“ hieße, dann träfe der Vergleich besser.
Oder „Naaaschenbad“.
Grüße an alle, moin, manni

Hi Manni,

À côté: le village près de l´Etna, en Sicile, s´appelle
vraiment „Lingua Glossa“, als interimperiales „Zunge Zunge“
oder „Sprache Sprache“?

Ich glaube nicht, daß die Einwohner von Linguaglossa sich dermaßen für die Sprache interessierten, daß sie ihrem Städtchen einen solchen Namen verpaßt hätten.

Warst Du mal in Linguaglossa? Ich schon. Dann fällt Dir sofort ins Auge, daß nur die von der Zunge abgeleitete Bedeutung sinnig ist: Linguaglossa liegt buchstäblich auf und zwischen Lavazungen.

Wenn Du mal im Internet suchst, findest Du auch die Erklärung zum vermeintlichen griechischen Teil: der Name stammt von „Lingua grossa“, zu deutsch „dicke Zunge“.
http://sicilia.indettaglio.it/eng/comuni/ct/linguagl…

Gruß

J.

Taordipiú
Danke für die Info, José!
Wußtich nich, und da war ich auch noch nicht.
Auf Sizilien war ich hauptsächlich fasziniert von Taormina (und meim anschließenden Hüpfer rüber von Palermo [?] nach Bizerte/Tunésie, 1981); und bin immer noch am nachdenken über eine Beziehung zu Minotaurus.
Rogo kringt „Glossa“ auch umgewandelt „korossar“, so wie der „Koross von Lhodos“. So wie vielleicht auch schott. „Glen“ mir engl. „green“ einhergeht. Oder auseinander. Und im Glenfiddich ertrank sich Gwendolina.
Da aber meines Wissens nach viele Städte in Süd- Mittelitalien (wie Roma und auch Napoli = Neapolis, Neustadt) griechische "Exil"gründungen waren, halte ich eine doppelzüngige Entwicklung von Linguaglossa immer noch nicht für ausgeschlossen (in „Idealunion“ sozusagen).
Wär doch toll, so 2 Zungen. Hassu immer noch eine im Reserveeimer, wenn die andere gradma leckt!

Sind das übrigens 2 Lavazungen? Oder eine, die sich spaltet? Im ersteren Falle müßte der Ort doch „Lingueglosse“ heißen, oder? Glossologisch, meinich.
Und im 2ten Fall „Linguacolonna“, oder?
Kennstu den, wo ein eingewanderter Preuße zum Bayrischen Merkur geht, ne Kontaktanzeige aufgeben, und der Redakteur fragt: „Wieviele Spalten wollen Sie?“

Ciao, moin, manni.

Hi,

Da aber meines Wissens nach viele Städte in Süd-
Mittelitalien (wie Roma und auch Napoli = Neapolis, Neustadt)
griechische "Exil"gründungen waren

Uh, nicht nur da. Allein Sizilien ist voll davon (Porto Empédocle, Siracusa, Agrigento), aber auch z.B. Spanien (Ampuriabrava war schon immer turistisch: es geht auf das griechische Empórion zurück).

Sind das übrigens 2 Lavazungen? Oder eine, die sich spaltet?
Im ersteren Falle müßte der Ort doch „Lingueglosse“ heißen,
oder?

Es sind etliche, da bei jedem größeren Ausbruch die Stadt zuerst bedroht ist. Aber die Namensgeberin dürfte die große Zunge sein, auf der die Stadt gebaut wurde.

„Wieviele Spalten wollen Sie?“

Falsches Brett! :smile:

Gruß

J.

Professoralisierend…
Hallo Manfred,

Ich habe übrigens mein posting in meinem besten Französisch
geschrieben (und möchte hier einige Einwände von Kubi
zurückweisen, er mag aber gerne weiter professoraliser)

Ich weiß nicht, worauf Du hier anspielst. Ich habe nur die Stellen kommentiert, bei denen ich den Eindruck hatte, daß Du Dir nicht sicher warst und eine Bestätigung wolltest.

Wenn ich hätte belehren wollen, hätte ich jeden Deiner Fehler korrigiert…

Gruß Kubi

si tu_en avais envie et en serais trouvé tous,
cher Kubi;
was ich eigentlich anstrebe ist eine auch offizielle Lockerung des „Sprachgebrauchs“, d.h. eine eher „begleitende“ Funktion der Sprachwissenschaft/des Sprachreglements.
Zum Bleistift konnte ja tatsächlich Herr Sieden (oder Erden, oder Duden) bestimmen, was:
„Der Räuber ward unverzüglich enthauptet.“
bedeuten soll.
ob: „Er wurde sofort enthauptet.“
oder: „Er wird sofort enthauptet.“

weil und soweit sich die Buchstabengelehrten eben mehrheitlich seinem Urteil unterwarfen. Und fürderhin verbreiteten, dies sei „die Natur der deutschen Sprache“, obwohl es allerhöchstens eine Sache der Melodie und vielleicht noch der Uniformität der Grammatik ist.

„Sprache“ bewegt sich eben zwischen naturgesetzmäßiger und voluntaristisch steuerbarer Natur, zwischen „gesetzmäßigen freien Fall“ und wirklich frei gewolltem.
„Geschichte“ dabei auch eigentlich nur sehr viel weniger frei.
Denn Nofertiti hätte Babylon nicht atomar zerstören können.
Der produktive „Streit“ zwischen Vereinheitlichung und „Dezentralisierung“ ist immer schon der eigentliche „historische Prozeß“ gewesen, in dem z.B. „Nationen“ entstande.

Behaupte ich.
Das Scheitern des "historischen (imperialistischen) Materialismus ist ein Hinweis auf die Richtigkeit.

Ich finde es aber auch wieder „spannend“, über die „Natur einer Sprache“ zu philosophieren/von ihr zu schwärmen, mit ihr zu spielen (mit der Sprache selbst, nicht mit ihrer nichtexistenten „Natur“). Zum Beispiel der „erotischen Natur der französischen Sprache“. Die sicherlich nicht die „Natur der französischen Sprache“ im Sinne von der „naturgestzlichen Natur“ ist.
Vielleicht eher ein „touch“ dieser schönen Sprache.
Sie ist auch immer ein Anspruch, das, was der eine oder andere verstärkt „in sie hineinlegen will“.
Sicherlich gehen „die Meinungen auch innerhalb Frankreichs“ auseinander, ob man´s „je l´avais_avoué“, oder „je l´avai(s)_avoué“ ausspricht, und da wird es vielleicht auch einen Pariser Hegemonieanspruch geben.
Mit dem „avaler un `r´ trop guttural“ hatte ich übrigens die Variante „je l´avais savouré“ gemeint, die ja phonetisch nicht mehr zu unterscheiden wäre von „je l´avais avou®é“, wenn man das r nicht aussprechen könnte. D´accord, c´est même moins qu´un jeu de mots - pas bien plus qu´un jus de pommes, pardon, jeu de lettres.
Die Sprachwissenschaft stände/stünde allerdings kurz vor der Selbstaufgabe, wenn sie zugäbe, daß ihre „Regeln“ nicht viel mehr als ein unterbreiteter aber nicht immer weit verbreiteter Vorschlag sind.
Gerade die Diskussion der vielen (offengehaltenen) Facetten und Varianten macht meiner Ansicht nach den wirklichen Reichtum einer Sprache aus.
Und „s.Z.m.s.“? „Soviel Zeit muß sein.“
Weil ich „mfG“ nicht verstehe.
Was ist daran „froindlich“?