PopUp-Werbung + Vorschriften in DE

Moin moin!

Wie sieht die aktuelle Rechtsprechnung in DE aus im Bezug auf PopUp-Werbung? Gibt es eine Richtlinie, was die Position und das Layout des Schließen-Links angeht? Und darf beim Klicken des SCHLIEßEN-Links eine Weiterleitung zum Werbepartner geöffnet werden oder darf sich lediglich das PopUp-Fenster schließen?

MfG
Lutz

Hallo,

Wie sieht die aktuelle Rechtsprechnung in DE aus im Bezug auf
PopUp-Werbung? Gibt es eine Richtlinie, was die Position und
das Layout des Schließen-Links angeht? Und darf beim Klicken
des SCHLIEßEN-Links eine Weiterleitung zum Werbepartner
geöffnet werden oder darf sich lediglich das PopUp-Fenster
schließen?

zum Glück ist in Deutschland nicht alles gesetzlich geregelt. Auch nicht, ob und wie sich Popups auf Seiten, die man freiwillig besucht öffnen und schließen.

Gruß

S.J.

Ob das nun Glück ist oder nicht sei mal dahin gestellt. Nervig ist es allemal, wenn statt der erwarteten Aktion (nämlich SCHLIEßEN des Fensters) eben etwas anderes ausgeführt wird (nämlich ein angeblicher Klick auf das Werbebanner). Eigentlich ist das eine Täuschung und mich überrascht die Antwort, dass es dagegen keine rechtliche Handhabe geben soll!? Irgendwas hatte ich mal von einem Urteil gelesen, aber das ist schon etwas her und ich erinnere mich nicht mehr an den genauen Wortlaut, deshalb fragte ich ja hier. Na, mal schauen, ob vielleicht noch jemand sich an den Artikel erinnert. Ansonsten wäre es sehr schade, wenn die Werbe-Betreiber eine derartige Handhabe gegen die Benutzer hätten…

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Ob das nun Glück ist oder nicht sei mal dahin gestellt. Nervig
ist es allemal, wenn statt der erwarteten Aktion (nämlich
SCHLIEßEN des Fensters) eben etwas anderes ausgeführt wird
(nämlich ein angeblicher Klick auf das Werbebanner).

Sehe ich auch so.

Eigentlich ist das eine Täuschung und mich überrascht die
Antwort, dass es dagegen keine rechtliche Handhabe geben

Nicht jede Täuschung ist rechtlich zu beanstanden. Wenn ich dich täusche, in dem ich dir sage, dass ich eine vollbusige blonde 17 Jährige bin, ärgerst du dich vielleicht, wenn du die Wahrheit erfährst, rechtlich zu beanstanden ist das aber eher nicht.

erinnert. Ansonsten wäre es sehr schade, wenn die
Werbe-Betreiber eine derartige Handhabe gegen die Benutzer
hätten…

Wie gesagt: Keiner wird gezwungen eine bestimmte Seite aufzurufen.

Gruß

S.J.

Hi,

es ist technisch ohne bemerkbaren Aufwand möglich, Popups zu unterbinden. Ich beispielsweise habe schon seit langem kein Popup in meinem Firefox mehr gesehen (Stichworte: AdBlock, NoScript, bzw. „Popups nicht erlauben“).

Daher kann man m. E. auch nicht von einer „Handhabe gegen den Benutzer“, womit Du vermutlich eine Art Zwang meinst, sprechen. Man muß auch in Deutschland nicht jeden Furz regeln und ich glaube auch nicht, daß es eine solche Regel gibt. Aber: IanaL.

Gruß S

Es geht ja auch nicht um den Zwang eine derartige Seite zu benutzen, sondern um das Recht des Users nicht von den Werbefirmen zugemüllt zu werden, so es denn verboten ist - und genau das wollte ich ja herausfinden.

Letztendlich ist ja ein Webseiten-Betreiber für die Inhalte seiner Webseite verantwortlich und wenn dann Werbebanner falsch funktionieren, es rechtlich geahndet werden kann und dann ein toller Abmahn-Anwalt auf die Seite aufmerksam wird, kann man ganzschön am A sein. Deswegen möchte ich halt vorher wissen, ob es da eine Regelung für gibt.

Dann warte ich mal ab, ansonsten muss ich halt davon ausgehen, dass es keine rechtliche Grundlage gibt und hoffe, dass ich kein Opfer dieser Abmahnbewegung werde, nur weil ich einem Werbeanbieter vertraut habe…

Es geht weder darum, dass ich für mich diese Einblendungen unterbinden kann oder nicht, noch geht es darum, dass man in Deutschland nicht alles regeln muss. Dass man das nicht muss ist mir klar, aber jeder, der sich mal ein wenig im Internet umgesehen hat wird mitbekommen haben, dass das deutsche Rechtssystem leider sehr stark gegen Webseitenbetreiber arbeitet und es dann wohl weniger verwunderlich ist, wenn man verunsichert lieber die Finger davon lassen möchte, bevor man eine Geldstrafe wegen irgendetwas aufgebrummt bekommt, was man zwar zu verantworten hat, jedoch auf Andere vertraut hat.

Außerdem fände ich eine klare Regelung aus Sicht des Verbraucherschutzes wenig bedenklich und schon garnicht überflüssig, sondern vielmehr notwendig!