ist jemandem bekannt, wie man mit einfachen Werkzeugen (Kupferwerkzeug) eine bauchige Vase aus Porphyr herstellen kann?
Das hört sich eher wie eine Frage an die Archäologen an. Frag doch mal im nächstgelegenen Museum für Vor- und Frühgeschichte nach. Dort findest Du entweder einen Feldarchäologen (das sind die Testarchäologen), der sich damit auskennt, oder die können Dir Literatur zu dem Thema empfehlen.
Das hört sich eher wie eine Frage an die Archäologen an. Frag
doch mal im nächstgelegenen Museum für Vor- und Frühgeschichte
nach.
Solche ca. 2000 Jahre alten Vasen habe ich vorige Woche im Ägyptischen Museum in Kairo gesehen.
Die Vasen hatten einen „Halsdurchmesser“ von ca. 40 mm, waren ca. 200 mm hoch und erweiterten sich nach dem Hals bauchig auf ca. 150 mm.
Ich habe in der Restaurationswerkstatt nachgefragt. Die Wandstärke soll nur ca. 8 mm betragen.
Die Methode des präzisen Aushöhlens des Innenraums aus solch hartem Material bei dem geringen Halsdurchmesser erschien dort etwas unklar.
Dazu nimmt man Sand als Schmirgel. So hat man schon vor
Jahrtausenden Kernbohrungen in Granit gemacht.
Bohrungen ja, aber Kernbohrungen?
Hast du dafür einen Link oder Beweis?
Ich habe das mal in Friedberg/Hessen in einer Sonderausstellung von Funden aus den Pfahlbausiedlungen der frühen Bronzezeit gesehen. Dort führten Feldarchäologen auch die Rekonstruktionen vorzeitlicher „Werkzeugmaschinen“ vor.
Die Technik ist ähnlich wie bei dem Feuerbohrer, nur wird hier nicht mit einem Massivholzstab in eine hölzerne Unterlage gebohrt, sondern mit einem Röhrenknochen oder Holunderstab unter Zugabe von Quarzsand in Stein.
Bei der Methode war natürlich der Verschleiß an „Bohrern“ enorm, dennoch war das eine ökologische Methode. Es handelte sich schließlich um „Nachwachsende Werkzeuge“ http://www.landschaftsmuseum.de/seiten/Lexikon/Stein…