das hat nichts mit einem steigenden Zinsniveau zu tun. Kerngedanke ist die Erkenntnis, dass sich verschiedene Anlagen in der Regel nicht gleich entwickeln. Wir nehme beispielhaft an, dass es eine Aktiengesellschaften gibt, die Winterreifen herstellt und eine, die Sommerreifen herstellt. Wir nehmen weiter an, dass sich der Kurs dieser Aktiengesellschaften analog dem Absatz der Reifen entwickelt. Dass bedeutet, wenn im Frühjahr und Sommer Sommerreifen gekauft werden und keine Winterreifen so steigt der Kurs der „Sommerreifen AG“ und der Kurs der „Winterreifen AG“ fällt und umgekehrt. Wenn Du beide Aktien im Depot hälst, bleibt Dein Depotwert unverändert. Am Ende des Jahres erhält Du von beiden Gesellschaften jeweils eine Dividende. Das bedeutet, vereinfacht ausgedrückt, Du hast in Aktien investiert, eine Dividende kassiert aber keine Schwankungen im Depot, also kein Risiko gehabt. Wenn man es also schafft, Anlagen zu finden, die sich nicht gleich entwickeln (d.h. die idealerweise negativ miteinander korrelieren) kann man sein Portfoliorisiko dadurch verringern.
Nun kann man natürlich nicht die Portfolio Theorie hier in ein paar Sätzen abhandeln. aber wenns Dich interessiert schau mal hier mach: