Wie hoch dürfen die Versandkosten sein? Mal angenommen, man verschiebt die Klärung der Versandkosten auf Wunsch des Verkäufers auf später (wenn du gewonnen hast, checke ich die Kosten) was muss man akzeptieren oder nicht?
Die „nicht-vorhandenen-Versandkosten“ waren im Prinzip kein Bestandteil des Kaufvertrags. Sie müssen also im nachhinein gemeinschaftlich ausgehandelt werden. Dies kann aber nicht als Freibrief des Verkäufers gesehen werden, alles zu verlangen, um ggf. entgangene Gewinne aus der Aktion wieder gutzumachen.
Im akuten Fall: Lt. Info der Post Kosten von ca. 5 Euro, verlangt werden über 50 Euro!
Liege ich hier richtig oder nicht? Wie weiter vorgehen?
Gruß
Falke
PS: Ich bin kein Porto-Knauserer! Es sollte nur fair zugehen!
Generell achte ich schon darauf, dass die Versandkosten VORHER klar sind, um genau solche Debatten zu vermeiden. Naja, das hilft dir im Moment nicht weiter …
wie reagiert(e) denn der Verkäufer, als Du ihm mitgeteilt hast, dass die Post für 5 und nicht für 50 Euro versendet? Womit Begründet der Verkäufer die Differenz? Je nachdem, was für ein Artikel es ist kommen zwar auch noch „ein paar Cent“ für Verpackungsmaterial (Umschläge, Pappe, Luftpolsterfolie, etc.) dazu, aber niemals so viel!
Wenn mir ein Käufer eine günstigere Versandvariante nennt als die, die ich angegeben habe, so nehm ich das dankbar auf. In Deinem Fall würde ich den Verkäufer auffordern, die Differenz zu erklären, da Du aufgrund unlauteren Wettbewerbs ansonsten vom Kaufvertrag zurücktreten wirst.
Laß mal hören, um welchen Artikel und um welchen Preis (wegen Artikel/Porto-Verhältnis) es geht und vor allem wie’s ausgeht!
Viel Erfolg jedenfalls!
Vince.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
der Artikel liegt in der USA. Es handelt sich um ein paar Konzertkarten. Also nichts großes, schweres, sperriges, keine Möbel etc.
Zufälligerweise habe ich heute auch einen Brief aus den USA erhalten, wo ich vier alte Konzertkarten gekauft habe. Porto war in diesem Fall $0.80. Wenn man das Porto checkt (http://ircalc.usps.gov/default.htm), komme ich bei einem super angenommenen Gewicht von 200 g (= ca. 9 oz) auf ca. $3.80 - $10.00. Packe ich noch Einschreibe-Gebühren von $2.30 drauf, ein wenig Goodwill und Verpackung, lande ich vielleicht bei $15.00.
Ich habe ihn erst vor wenigen Minuten angeschrieben, daher kann ich noch nicht mit einer Antwort rechnen.
so einen Fall hatte ich auch schon mal - seither kläre ich die Versandkosten vorher.
Den Ratschlag, ansonsten „vom Verkauf zurückzutreten“ kann auch ein Eigentor werden. Erstens bekommst Du die Ware dann nicht und zweitens gibt’s warscheinlich eine schlechte Berwertung.
In meinem Fall hatte ich die Auktion für 1,00 Euro gewonnen, das echte Porto kostete bei DHL im ungünstigsten Fall 6,90 (bei geschickter Packweise auch nur 4,10 Euro) und die Verkäuferin wollte 13,50 haben, weil sie mit irgendeinem obskuren Paketdienst verbandelt war. Ihr wäre mein Rücktritt sehr gelegen gekommen, weil sie sich ein besseres Ergebnis gewünscht hatte.
Nach einigen deutlichen Mails konnte sie dann doch zur Post gehen.
Ähnliche Versuche mit dem Porto habe ich schon einige Male erlebt (Porto gilt nur für 2 CD’s, bei 3 CD’s muß Porto 2 x gezahlt werden), wenn Verkäufer das Ergebnis zu mager fanden.
Von daher würde ich lieber eine schlechte Bewertung riskieren (und entsprechend kommentieren) als vom Kauf zurücktreten.
Soviel der Versand eben kostet. Ist auch ggf. ein Unteschied ob da nur „Versand“ oder „Verpackung und versandabwicklung“ oder ähnliches steht.
Mal angenommen, man
verschiebt die Klärung der Versandkosten auf Wunsch des
Verkäufers auf später (wenn du gewonnen hast, checke ich
die Kosten ) was muss man akzeptieren oder nicht?
Wenn man den Artikel ersteigert, ja.
man kann ja aber auch von sichaus vorher klären as es kostet und dem Verkäufer dies mitteilen und fragen ob er damit einverstanden wäre.
Die „nicht-vorhandenen-Versandkosten“ waren im Prinzip kein
Bestandteil des Kaufvertrags. Sie müssen also im nachhinein
gemeinschaftlich ausgehandelt werden. Dies kann aber nicht als
Freibrief des Verkäufers gesehen werden, alles zu verlangen,
um ggf. entgangene Gewinne aus der Aktion wieder gutzumachen.
Im akuten Fall: Lt. Info der Post Kosten von ca. 5 Euro,
verlangt werden über 50 Euro!
Aeh, Frage: Weiter unten lese ich, das dies hier ggf. aus den USA kommt. Kann es sein, das dieses „Paket“ zufällig im Zoll gelandet ist und danochmal die Zollgebühren drauf kommen?!
Trotzalledem sind 50,- zu viel! Ich hab auch schonmal einen günstigen Artikel (