porträtfotos

ich wollte wissen, da ich für die schule eine collage erstellen muss, was ich beim fotografieren der menschen am meisten beachten muss, damit es perfekt aussieht?
vielen dank schonmal im voraus!
ich wünsch euch noch ein schönes wochenende!

  1. http://www.digitalkamera.de/Tip/default-de.asp?Stw=0…
  2. Sollte auch googlen mit den richtigen Suchbegriffen so einiges bringen
  3. Kurzes Fazit:
    Mittleres Tele benutzen, möglichst bei offener Blende, damit der Hintergrund unscharf wird (nennt sich freistellen).
    Nicht blitzen und kein direktes Licht benutzen. Am idealsten ist weiches Tageslicht was durch ein Fenster kommt (wenn man in der Wohnung fotografiert) bzw. draußen, aber nicht in vollen Mittagssonne. Schau’, dass es keine Schatten unter den Augen gibt - wenn doch, hol’ dir eine Styroporplatte zum aufhellen, die reflektiert gut.

Hi Christina,

einfache aber komplexe Frage.
Wieviel Kentnisse hast Du denn und was steht Dir zur Equipment Verfügung?
Die Hinweise von Olaf sind OK. Um das Blitzen kommst Du in geschlossenen Räumen aber meist nicht drumrum. Hier sollte aber dann mit einer sog. Softbox gearbeitet werden und der Blitz nur als Aufheller verwendet werden. Hängt dann von der Kamera ab ob dies möglich ist.
Steht keine Softbox zur Verfügung, kann man sich auch mit Taschentuch oder Joguhrtbecher helfen. Brennweite sollte so zwischen 50 und 100 mm liegen, je nach Kamera und Blende ganz auf.

Mehr Infos gehen evt. wenn Du sagen kannst welche Kamera etc. Dir zur Verfügung steht.

Gruß
Jürgen

Hallo Jürgen
ich habe eine spiegelreflexkamera canon eos 300. ich habe aber wenig zubehör. ich habe nur ein ojektiv 28-90mm zoom. kenntnisse beim portraitfotografieren habe ich noch nicht. ich will mir demnächst noch einen filter extra fürs portraitfotografieren zulegen. welches objektiv wäre denn am besten geeignet, oder eicht meins schon dafür?
vielen dank

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Hallo Christina,

die „klassische“ Portraitbrennweite liegt bei 135mm. Aber mit den 90, die Dir zur Verfügung stehen, kommst Du auch schon ganz gut hin.

Gruß Ebi

Hallo Jürgen
ich habe eine spiegelreflexkamera canon eos 300. ich habe aber
wenig zubehör.

Digital? Naja wie auch immer Spiegelreflex ist schon gut.

ich habe nur ein ojektiv 28-90mm zoom.

Egal ob Analog oder Digital, die 90mm Brennweite reichen schon.
Aber interessant wär’ zu wissen, welche Offenblende bei Tele es hat.

kenntnisse beim portraitfotografieren habe ich noch nicht.

Übung macht den Meister!

ich will mir demnächst noch einen filter extra fürs
portraitfotografieren zulegen.

An was für einen Filter denkst du denn? Höchstens ein leichter Weichzeichner macht wohl Sinn, aber wenn du digital fotografierst, kannst du das auch am PC machen.

Hi
fotografier mit offener Blende, (hoffentlich nicht 5.6, 2,8 wär besser aber vermutlich eher unwahrscheinlich bei so nem zoom), leg die Schärfe auf die Augen (AF abschalten, hand fokussieren).
Fotografier outdoor nicht mit Sonne ganz oben (Adolf-Schlagschatten-Bärte), mit Blitz indoor möglichst indirekt (Decke) blitzen mit aufheller (wenn vorhanden) und nimm Abstand von Wänden (niemamd will bei Porträts die Rauhfaser erkennen oder den Nippes im Regal oder nen halben Spiegel) und achte auf den Hintergrund. Sollte soweit weg sein das er in der Unschärfe ersäuft.
HH

Hi,

was soll man denn unter deiner collage verstehen?

Sollen es gänzlich verschiedene bilder und motive werden, oder möchtest du dich nur auf portraits beschränken?

Möchtest du eine portait-collage machen hast du ja schon viele wichtige tipps alà weiches licht, brennweite (deine genügt aber eigentlich um gute ergebnisse zu erzielen), blende usw.
Damit hast du allerdings die anleitung für das lehrbuch-portrait.

Bei der kunst ist es aber wichtig sich durch krativitär auch von den konventionen zu lösen, gerade bei collagen, denn sonst wirkts n bissl wie einheitssuppe.

Da kann man auchmal mit den dingen „spielen“, die man sonst vermeiden will.
Z.b: ganzkörperportrait mit massivem schlagschatten gegen eine mauer…

Was auch toll wirkt sind extreme portraits mit makro-objetiv, wo schon die ohren im unschafren verschwimmen (da brauchts aber ein model mit super teint, denn sonnst wirkt der kleinste pickel, wie ein vulkan samt krater)

Also, viel spaß und gute ergebnisse

LG Alex:smile:

Hallo Jürgen
ich habe eine spiegelreflexkamera canon eos 300.

OK, das ist doch schon mal was. Analog hat halt den Nachteil das Du das Ergebnis nicht sofort siehst, aber die 300 ist ansonsten für Deinen Zweck voll ausreichend.

ich habe aber wenig zubehör.

Dann geh ich mal davon aus das Du keinen externen Blitz hast!?

ich habe nur ein ojektiv 28-90mm zoom.

Die 90 mm sind für Portrait OK. D.h. mache die Bilder bei voller Brennweite (ganz ranzoomen und dann soweit weggehen das es passt).
Kamera auf Av stellen (Zeitautomatik) und die Blende voll aufmachen (= kleinste Zahl die sich in dem Modus bei 90 mm einstellen lässt, ist abhängig vom Objektiv).

So kann es schon losgehen. Autofocus am besten in die Mitte legen oder Manuell scharfstellen.

Wenn Du Schatten auf dem Gesicht hast und keinen Reflektor (z.B. Styroporplatte o.ä. mit zweiter Person zur Hand hast) helf Dir mit dem Blitz weiter.
Schalt in dem Av Modus bei gleichen Einstellungen einfach den Blitz manuell ein. (Besser wäre das ganze im M Modus zu machen und alles Manuell zu machen aber Dir das hier zu erklären sprengt den Rahmen und ist zu kompliziert für den Anfang).
Um den Blitz weicher zu machen nimmst Du 1 Lage von einem Papiertaschentuch und wickelst dies vor den Blitz. Ggf. die Blitzleistung ein wenig reduzieren (weiß nicht ob das bei der 300 geht).

kenntnisse beim portraitfotografieren habe ich noch nicht.

Die bekommst Du jetzt aber bald ganz von selbst!

ich will mir demnächst noch einen filter extra fürs
portraitfotografieren zulegen.

Benötigst Du denke ich nicht. Eher evt. ein anderes Objektiv. Unschärfe u.a. Filtereffekte dann eher am PC nachholen und die Bilder oder Negative einscannen.

welches objektiv wäre denn am besten geeignet, oder eicht meins schon dafür?

Ist nicht so einfach zu sagen, hängt vom Geldbeutel ab. Welche Blendenwerte hat denn deins? Steht nach der Brennweitenangabe auf dem Objektiv. Sind 3 Zahlen in der Art: 1 : 3,5 - 5,6

Für Portrait ist eine Brennweite von um die 100 mm gut (hättest Du ja mit den 90 mm) und eine möglichst große Blende (= kleine Blendenzahl). Bei Zoomobjektiven wie Deins ist 2,8 über den kompletten Bereich super (dann müsste 1 : 2,8 ohne weitere Zahl draufstehen). Das macht das Objektiv dann aber auch teuer.

Viel Erfolg!
Jürgen

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was du am meisten beachten musst, beim fotografieren von menschen?

es ist ziemlich einfach, und liegt auf der hand. …den menschen.
es ist beinahe unbedeutend welche techniken du verwendest, oder wie sehr du der fotografie vertraut bist. es bedarf eben mehr um ausdrucksstarke portraits zu erschaffen, als eine sundhaftteure fotoausrüstung.

es sind die kleinigkeiten.
stichwort natürlichkeit, neutralität, gewohnte umgebung, die konzentration auf das wesentliche.

fotografiere den menschen wie er ist, und nicht wie er sein soll. letzteres wirkt niemals natürlich, sondern surreal und unecht. fotografiere den menschen in einer ihm bekannten umgebung in der er sich völlig frei bewegen kann, die ihm liegt, die er kennt und die er mag. sowas befreit, und löst viele verspannungen die ohnehin beim stressigem fotografiert werden auftreten werden. fotografiere den menschen, so das seine persönlichkeit sichtbar wird. es ist dazu wichtig die person näher zu kennen, wenn das nicht möglich ist, dann sollte man wenigstens versuchen sich in einem gespräch so weit als möglich kennen zu lernen. die somit „gewonnene meinung“ über die person, hilft dir, die person so darzustellen, wie du sie siehst.

conclusio bis hierher… eine „fremde“ person kann man nicht aussagekräftig fotografieren.

ich habe fotos von sozialarbeitern gesehen, die fotografisch absolut unerfahren waren. diese fotos allerdings, waren so voller leben und ausdruck, das sich viele fotografen wünschten, eben solche fotos schiessen zu können.


bevor ich hier noch weiter schreibe…wüsste ich gern, ob das bisher gesagte, dir etwas nützt…falls nein, kann ich mir wohl jedes weitere wort ersparen.

damit du siehst was ich meine…
ein beispiel…

http://www.stefan-rohner.net/

mario

…kann mich Mario nur anschliessen was dieses Thema angeht.

Meine Erfahrung hier ist jedoch dass Du hierzu 100% mit Deiner Kamera vertraut sein musst. Vielleicht ist Mario der selben Meinung?

Die Kamera Bedienung muss quasi aus dem „Unterbewusstsein“ kommen, dass Du ohne viel zu überlegen mit den vorhandenen Bedingungen klar kommst und Dich voll auf das Objekt konzentrieren kannst.

Am Anfang widmet man sich meist mehr der Kamera bis man diese voll beherrscht. Ist zumindest meine Erfahrung.

james nachtwey sagte einmal, das er für die arbeit, so wie er sie im moment macht, erst bereit war und sich zu ihr im stande fühlte, als er wusste, das es nichts weiter über die fotografie zu lernen gab.

natürlich ist das nur die halbe wahrheit. man lernt immer dazu, aber was er damit wohl meinte ist, das was du ansprichst… gute fotos entstehen nur dann, wenn man sich vollends auf das foto konzentrieren kann, und nicht durch die technischen aspekte abgelenkt wird.

allerdings denke ich nicht, das dies allein möglich ist, wenn man sich jahrelang mit fotografie beschäftigt hat. viele „anfänger“ ignorieren die möglichkeiten zur manuellen steuerung ihrer kamera bewusst, und setzen ganz und gar auf deren automatikfunktionen und erzielen damit wunderbare fotos.

wir wissen alle, das bewusstes eingreifen viele fotos erst möglich macht, aber eben nur dann, wenn dieses eingreifen nicht vom eigentlichem fotografieren ablenkt, ist es meiner meinung nach vom vorteil.

dazwischen gibt es, so denke ich, eine phase in der man denkt, das man seine eigenen fotos nur verbessern kann, in dem man das eigene technische verständnis mit möglichst vielen informationen füttert. man glaubt das die technische unversiertheit allein noch über gute/schlechte fotos entscheidet. man verliert dabei allerdings sehr schnell den eigendlichen blick zum wesentlichen und man beschäftigt sich viel zu sehr mit der technik … ich selbst befinde mich im moment wohl auch in dieser „pahse“… leider. wie lange man die technik als wichtigsten aspekt der fotografie ansieht, hängt wohl auch davon ab, wie schnell man fortschritte macht, und endet irgendwann ähnlich nachtwey in dem man glaubt nichts mehr lernen zu können. hinzu kommt auch, das diese phase bei technik interessierten menschen wohl weit länger andauern kann.

irgendwann kann man sich dann einzig auf das foto konzentrieren, und die bedienung erfolgt wie du schon sagtest, völlig ferngesteuert… die kamera wird zum werkzeug, und steht nicht mehr im mittelpunkt der fotografie.

wirklich gute fotos kann man meiner meinung nach allein in „stufe 1 oder 3“ machen. „stufe 2“ gilt es möglichst schnell zu überwinden.

mario