Hallo,
ich fotgrafiere seit einiger Zeit Landschaften. Man sagte mir, darin sei ich gut. Nun möchte ich mich mal mit Portraitaufnahmen (im Raum) versuchen.
Auch wenn einige jetzt mit der Stirn runzeln mögen, ich fotografiere aus Überzeugung ANALOG!
Nun möchte ich gerne wissen, wie ich den Beleuchtungaufbau mache. Dazu muß ich sagen, es besteht nur ein kleiner Raum.Schräge Wände die auch noch vertäfelt sind auch die Decke. Nur eine Wand ist weiß. Davor steht eine dunkelblaue Couch ein Tisch und ein Sessel. Der Rest ist auch mit Möbel voll.
Wie bekomme ich nun eine brauchbare Aufnahme hin? Ich habe eine Spiegelreflexkamera sowie verschiedene Objektive und auch einen sehr guten Blitz (Leitzahl 64 ) und noch einen 500W Strahler.
Vielen Dank für eure Hilfe.
Gruß Reiner
Hallo,
wenn der Raum zeihmlich klein und zugestellt ist, solltest du besonders darauf achten einen ruhigen Hintergrund zu haben, also z.B. keinen Lampenschirm mit Maromuster als Portraithintergrund, das lenkt vom Gesicht ab und macht das ganze Photo unruhig.
Belichten solltest du möglichst indirekt, da musst du mal etwas rumprobieren, wenn der Strahler zu hell ist, kannst du ein weißes Tuch o.ä. davorhängen. Das ist z.B. dann nötig, wenn dein Modell die Augen zu kneift, weil der Strahler sie blendet 
Einige andere Tipps, u.a. zu Objektiven, Blende etc. kannst du z.B. in diesem Thread hier finden:
http://www.fotocommunity.de/forum/read.php?f=34&i=84…
Viel Spass beim Ablichten
Stanly
Hallo Reiner,
wenn du „gute“ Portraitaufnahemn machen willst, kommst du um einen „guten“ Hintergrund nicht herum.
Ausser wenn du den zu portraitierenden Menschen so beleuchtest, dass er vor einem nachtschwarzen Hintergrund gut zu sehen sein soll (z.B. durch Strahler / Sekundärblitz von hinten) oder du das bewusst so willst dass der Kopf aus dem Dunkel des Hintergrundes auftaucht, müsstest du irgend einen Hintergrund bereitstellen, der mittel-hell (z.B. 50% Grau) ist, wie z.B. ein altes Bettuch, dass du schwach aber gleichmäßig beleuchtest.
Bei der Beleuchtung des Kopfes von vorne bzw. von den Seiten achte auf weiche Beleuchtung um Schlagschatten zu vermeiden, also mach z.B. einen Diffusor vor deinen Blitz und evtl auch vor die Lampen.
Michael
Ich persönlich finde ja, das man Portraits sehr schön im Freien fotografieren kann. Gerade an einem schönen, sonnigen Tag im Herbst.
Schnapp dir eine(n) Assistenten/tin mit großem Goldaufheller, weicher Blitz von vorn, dann hast Du drei Lichquellen (einschl. der Sonne…) und musst dich nicht im Ministudio kreativ einschränken lassen.
Es sei denn, Du möchtest Paßbilder fotografieren (aber auch das habe ich schon im Freien gemacht…
)
Ich ziehe „open air-Portraits“ denen im Studio vor.
Viele Grüße
Jimmy
Das wichtigste fehlt hier noch: Einen Farbkonversionsfilter verwenden, um die Farbtemperatur der Lampe an die Farbtemperatur des Films anzupassen. Bei Baustrahlern sind Billig-Röhren eingebaut, die über ihre Lebensdauer keine konstante Farbtemperatur haben. Ohne Filter oder mit dem falschen kriegst du Farbstiche.
MFG Peter
hey,
ersteinmal…
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
gerade bei portraits ist es wichtig das der hintergrund und die gesamte umgebung nicht gezwungen oder gar unpassend wirkt. siehe meine erklärungen im oben verlinktem beitrag.
einige generelle tipps zu „besseren“ fotos…
http://home.tiscalinet.ch/fotografie/bildgestaltung/…
zu deinem vorhaben. wie wäre es wenn sich die person auf die couch setzt, und ersteinmal einige probeshoots machst (ohne film), damit sich die person an das fotografiert werden gewöhnen kann. wichtig ist vorallem, das auch die person gefragt wird, wie sie sich gern fotografiert sehen würde. ein solches mitbestimmen lockert ungemein auf, und hilft den oft zusehenden krampfhaften ausdruck im gesicht etc zu verhindern.
zur beleuchtung. versuche available light mit stativ. eventuelle fenster mit einbeziehen. vielleicht eine gegenlicht aufnahme (auf das fenster anmessen) und dann den blitz direkt von der kamera mit geringer leistung abfeuern (aufhellblitz).
…
was genau hast du vor?
welche art fotos sollen es werden? business? emotion? …
schau vorher was dir gefällt. es gilt nichts zu kopieren, nur darum, inspiriert zu werden.
http://stefan-rohner.net/
http://www.ball-saal.com/MainPage/People.php?page=1
http://www.4raum.de/
http://www.marzok.com/
http://www.pascalrenoux.com/
http://www.brentstirton.com/
http://www.olafheine.com/
wichtig sei noch!
vergiss allgemeingültige regeln wie „portraitobjektiv ist das 120er“ etc. angewandte regeln bedeuten gleichheit und schnelle tristigkeit der fotos im direktem vergleich. lieber mal keinen konversationsfilter, mal besser das 17mm, mal lieber ein überstrahlter hintergrund, harte kontraste, abgesoffene schatten. wichtig ist die bildaussage…
übirgends. ich persönlich fotografiere auch kaum digital. viel lieber analog. …und dann vorallem in sw.
…
mario