Positive und negative Eigenschaften

Hallo,

ich habe am Montag ein Bewerbungsgespräch. Ich bin etwas aus der Übung und mir ist beim vielen lesen im web leider keine Lösung auf meine Ich-hasse-das Aufgabenstellung aufgefallen:

Nennen Sie uns je 3 (gerne auch 5) poitive und negative Eigenschaften von sich!

*ahahahahahahahahahahhahahahahaha*
Da wird mir schon schlecht beim schreien. Ich habe beim letzten Jobwechsel in einem Gespräch so einen Müll erzählt, dass mich die Absage nicht gewundert hat.

Also, wer-weiss-was?

Danke vorab

Hallo vorab *scnr*

aalso, das lässt sich so generell einfach nicht beantworten, denn es gibt auf diese Fragen keine „richtige“ Antwort.

So als Beispiel: ein schlampiger Buchhalter wird sicherlich negativ beurteilt, während der Designer, der zugibt gelegentlich etwas chaotisch zu sein keine Probleme bekommen sollte. Genauso ist der Choleriker im stillen Kämmerlein wohl besser aufgehoben als in der Beschwerdeabteilung von Telefonanbietern. Du verstehst was ich meine?

Da Deine ViKa nun so gar nix hergibt und Du auch nicht schreibst, um welchen Job es denn gehen soll, kann ich Dir nur raten eine Liste zu machen.

Ein guter Wunschberufeinsetzen sollte so sein:

  • Liste mit Eigenschaften

Ein guter Wunschberufeinsetzen sollte so nicht sein:

  • Liste mit Eigenschaften

Ich bin:

  • Liste mit Eigenschaften

Dann sortierst Du das, nach Wichtigkeit: vielleicht ist Zuverlässigkeit bei nem Piloten wichtiger als „muss Schnauzbart haben“ :wink:

Sodele, und dann guckst Du welche Eigenschaften Du hast und welche Deiner Meinung nach ein guter Wunschberufeinsetzen haben sollte. Das sind dann die zu erwähnenden positiven. Dann guckst Du, welche negativen Eigenschaften Du hast (die sollten natürlich nicht weit oben in der Liste „wie sollte ein Wunschberufeinsetzen nicht sein“ auftauchen) und die erwähnst Du dann.

Manch Beratungsratgeber rät, positive Eigenschaften als negative zu verkaufen. Also sowas wie „Naja, ich bin leider sehr ehrlich“. Ich für meinen Teil halte davon nix, denn offensichtlich hat sich dieser Trick inzwischen in weiten Personalerkreisen rumgesprochen und man hört „das ist positiv, ich will was negatives hören“.

*ahahahahahahahahahahhahahahahaha*
Da wird mir schon schlecht beim schreien.

Dann hör vielleicht lieber auf mit schreien :wink:

Ich habe beim
letzten Jobwechsel in einem Gespräch so einen Müll erzählt,

Was hattest Du denn erzählt? Und was hättest Du im Nachhinein richtigerweise erzählen sollen?

*wink*

Petzi

Hallo!

Ich kann Dir nur raten, ehrlich zu bleiben!!!
Jeder halbwegs geschulte Personalreferent merkt sofort, wenn Du ihm irgendwelche „Lehrbuch - Eigenschaften“ verkaufen willst.
Mach Dir Gedanken, welche positiven Eigenschaften Du tatsächlich hast. Verzichte darauf, im Gespräch dann eine Liste von Eigenschaften runter-zu-rattern, sondern zähle 3-4 positive Eigenschaften auf und sag ein paar Sätze dazu, warum Du glaubst, dass Du diese Eigenschaften auch tatsächlich besitzt. Jeder hat schon mal ein paar schwierige Arbeitssituationen zu überstehen gehabt, also schöpfe aus Deinen bisherigen Erfahrungen und nenne ein Beispiel, in welcher Situation Du tatsächlich beweisen konntest, dass Du teamfähig, kompromißbereit, organisationsfähig,…, bist.
Zu den negativen Eigenschaften: Suche Dir eine oder max. zwei Eigenschaften (also nicht gleich 10 negative Eigenschaften nennen!!!) aus, die Du auch halbwegs glaubhaft rüber bringen kannst. Und dann füge einen Satz dazu, dass Du an dieser Sache in der letzten Zeit gearbeitet und Dich schon etwas verbessert hast. Z.B. sowas wie „Früher hatte ich Probleme, frei vor einer großen Anzahl Menschen zu sprechen. Aber seit dem Projekt X, bei dem ich einen Vortrag vor 20 Kollegen halten mußte, klappt das jetzt schon viel besser.“ oder so ähnlich.

Viel Erfolg beim Vorstellungsgespräch!

Sehr guter Artikel.
Dafür gibts nen weiteren Stern.

Gruß
BJ