Positiver Skaleneffekt

Hello again :smiley:

Schaue mir gerade die Skaleneffekte an. Dort wird von Einsatzfaktoren geredet ( http://de.wikipedia.org/wiki/Skaleneffekt ).

Dort wird u.a. gesagt, dass das x-fache aller Einsatzfaktoren größer ist als das x- fache der Einsatzfaktoren.

f(a*x1,a*x2…) > a*f(x1,x2…)

Was ist mit Einsatzfaktoren gemeint? Sind damit Inputfaktoren gemeint? Sind damit die Dinge gemeint, die am Prozess der Fertigstellung des Produktes beteilgt sind? Also rohstoffe, Maschinen, Computer etcetera ?

Das würde für mich zumindest Sinn ergeben. In Worte würde für mich die ganze Sache eifnach heissen:

Das Produkt aus der Vervielfachung der eingesetzten Inputfaktoren ist KLEINER als die Ausbringungsmenge, welche die eingesetzen Inputfaktoren herstellen/produzieren.

Oder noch einfacher ausgedrückt:

OUTPUT>INPUT

Banales Beispiel:

Ein Pizzabäcker tauscht seinen Ofen aus. Anstatt, dass er nun pro Pizza 10Minuten warten muss, wie es beim alten Ofen war, ist nun jede Pizza schon in 5Minuten fertig. Der Inputfaktor (neuer ofen) kann mehr Pizzen in weniger Zeit produzieren, als der alte ofen

(weiß jetzt nicht, ob das nen gutes beispiel ist).

Würde er sich dem gleichen Ofen nochmal kaufen, würde man von einem konstanten Skalenertrag reden. Da zwei gleiche ofen die doppelte Menge erbringen würden. Also Output=input.

Ich habe gerade nichtmal ne Ahnung ob ich hier nur müll labere. Deshalb hör ich hier mal auf und warte auf Antworten. -.-

So besseres Beispiel:

Ein Mann Produziert ein Gut

Wenn man das nun um den Faktor 2 erhöht kommt vermutlich das raus:

2 Mann produzieren 2 Güter.

Wenn man es jetzt den Inputfaktor Mann verhundertfacht ist es vermutlich so:

100 Mann produzieren 150 Güter

So, prinizipiell ja eigentlich ganz simpel, aber:

Darf man in diese Rechnung eigentlich zB sowas vergleichen:

f(a*technologisch besserer Ofen) > a*f(technologisch schlechterer ofen)

In dem Sinne wird ja nicht der genau gleiche ofen vervielfacht sondern ein anderer. Aber es handelt sich ja um den gleichen Inputfaktor.

-.-

Na du schon wieder ! :smile:

THEORIE:

Eine rein formale Beschreibung der Skalenerträge (rate of scale) hat man, wenn man die Änderung der Produktivität, bei Änderung der Einsatzmenge beschreibt.
Das Verhältnis der Grenzproduktivität zur Durchschnittsproduktivität gibt darüber Auskunft.

Dieses Verhältnis hängt von deiner Produktionsfunktion ab.
Ist die Grenzproduktivität(GP) größer als deine Durchschnittsproduktivität(DP), so hast du prositive Skalenerträge(SE).
Ist die GP gleich der DP so hast du konstante SE. Natürlich gilt dann, wenn die GP

Erstmal danke für die Antwort und die Erläuterungen :smile:

Das mit dem alten und neuen Ofen habe ich mir schon gedacht, dass man das wohl so nicht machen konnte, eben genau wegen der Homogenität.

Ich kann mikr irgendwie schlecht vorstellen, das, wenn man technische Geräte verdoppelt, man einen mehr als doppelt so großen Output hat.

An den Inputfaktor Kapital habe ich übrigens gar nicht gedacht.

Soweit habe ich jetzt auch alles verstanden, nur eine einzige Frage habe ich noch:

Wenn man diese Ungleichung hernimmt f(a*x1,a*x2…)>a*f(x1,x2…)
darf man dann zb nur einen Inputfaktor betrachten? oder muss man ALLE betrachten?

Also zb x2 gar nicht miteinbeziehen, sondern lediglich nur x1 verdoppeln, verdreifachen etc und dann schauen ob ein positiver, negativer oder konstanter Skalenertrag herauskommt? also zb:
f(2*x1)>2*f(x1)

oder müsste man das mit beiden Inputfaktoren machen, also:

f(2*x1,2*x2)>2*f(x1,x2)

Wenn man also den inputfaktor Kapital verdoppelt, (wir sind jetzt mal in irgendeiner fabrik mit maschinen und arbeitskräften) müsste man dann nicht auch Arbeitskräfte und maschinen verdoppeln? oder kann man den inputfaktor Kapital getrennt von allen anderen inputfaktoren betrachten? Also im Grunde so, wie du das mit dem neuen Pizzaofen erklärt ist.

Wenn ich mir die Ungleichung mit dem Ofen anschaue haben wir ja eigentlich 2 Gleichungen:

einmal: :1*f(x)=f(1*x) für (1xKapital und 1xAusbringungsmenge also 5 pizzen )
und: 3*g(x)