Positives Ziel

Hallo,

nun bín ich endlich Nichtraucher, allerdings fällt es manchmal schwer, das Rauchen zu lassen. Wie jedes Jahr möchte ich mir für das nächste Jahr Ziele setzen, positiv, erfüllbar, ralistisch usw. Nun habe ich eine Frage: Wie könnte das Ziel „Ich möchte nicht mehr rauchen“ bzw. „Ich möchte Nichtraucher bleiben“ positiv ausgedrückt lauten? Liegt es an meinen Entzugserscheinungen:smile:, dass mir nichts einfällt? Habt Ihr eine idee, wie mein Ziel positiv formuliert lauten könnte?

Danke im voraus und schöne Weihnachten

Jaro

Hallo,

Hallo auch :smile:

nun bín ich endlich Nichtraucher, allerdings fällt es manchmal

gratuliere, lass dir auf die Schultern klopfen von einer, die
seit 2 Jahren nicht mehr raucht (vorher Kette) und weiss,
wie tapfer du bist :smile: wann hast du aufgehört?

schwer, das Rauchen zu lassen. Wie jedes Jahr möchte ich mir
für das nächste Jahr Ziele setzen, positiv, erfüllbar,
ralistisch usw. Nun habe ich eine Frage: Wie könnte das Ziel
„Ich möchte nicht mehr rauchen“ bzw. „Ich möchte Nichtraucher
bleiben“ positiv ausgedrückt lauten?

na z.B: „ich habe nicht mehr nötig, mich zu vergiften…“ oder:
„der Gestank wird mir bestimmt nicht fehlen“ :wink: oder auch:
„endlich keine Selbstlügen mehr“… oder auch: „mein Körper
wird es mir danken, endlich frei durchatmen zu dürfen“,
„keiner muss mehr unter meinem unangenehmen Tabakgeruch leiden“,
„endlich nicht mehr draussen in der Kälte stehen und heimlich
eine qualmen“, „nie mehr Stress wegen vergessenen Feuerzeugs“…
Da gibt es viele von, nämlich genau so viele, wie es Gründe
gibt, Ex-Raucher zu bleiben…

Liegt es an meinen
Entzugserscheinungen:smile:, dass mir nichts einfällt?

recht wahrscheinlich… die Nikotinsucht ist in ihren Ausmaßen
nicht zu unterschätzen, wobei die körperlichen Entzugserscheinungen
in etwa 2 Tagen abgehandelt sind, was es so schwer macht, ist die
psychische Sucht, aber wenn man sich dessen erstmal _bewusst_
geworden ist, fällt einem das Aufhören etwas leichter :smile:

Rauchen aufhören ist ein aktiver Prozess, wer es geschafft hat,
darf sich beglückwünschen zu seiner Stärke.

Habt Ihr
eine idee, wie mein Ziel positiv formuliert lauten könnte?

siehe oben… gute Entzugshilfe gibt es im Stern-Nichtraucherforum,
das hat mir vor 2 Jahren geholfen, gemeinsam aufhören macht stark :smile:

Danke im voraus und schöne Weihnachten

Alles Liebe und viel Erfolg bei deiner neuen, gesundheitsbewussten
Lebensweise :smile:

Jaro

GeekGirl

http://www.stern.de/community/forum/forum.jsp?forum=49
(Anmeldung erforderlich)

Hallo GeekGirl,

keine Verneinung benutzen, da es sonst den umgekehrten Effekt hat. Das Unterbewußtsein überhört die Verneinung. z. B:
Bewußtsein:

„ich habe nicht mehr nötig, mich zu vergiften…“

Unterbewußtsein:

ich habe mehr nötig, mich zu vergiften

usw.

oder: „der Gestank wird mir bestimmt nicht fehlen“ :wink:
oder auch: „endlich keine Selbstlügen mehr“…
" keiner muss mehr unter meinem unangenehmen Tabakgeruch leiden",
„endlich nicht mehr draussen in der Kälte stehen und heimlich eine qualmen“,
" nie mehr Stress wegen vergessenen Feuerzeugs"…

Gruß
Monika

Hallo,
Sprüche hätten bei mir wenig Wirkung (allerdings habe ich bisher auch nicht das Bedürfnis gehabt aufzuhören). Setzt Dir Ziele, die mehr oder minder im Konflikt mit dem Rauchen stehen, z.B. Joggen oder jede Form körperlicher Betätigung, die die Lunge streßt.

Gruss
Enno

Hallo GeekGirl,

Hallo Monika,

keine Verneinung benutzen, da es sonst den umgekehrten Effekt
hat. Das Unterbewußtsein überhört die Verneinung. z. B:
Bewußtsein:

„ich habe nicht mehr nötig, mich zu vergiften…“

Unterbewußtsein:

ich habe mehr nötig, mich zu vergiften

usw.

Dann muss mein Unterbewusstsein wohl entartet sein :wink: bei mir
hat das nämlich hervorragend funktioniert und auf diese
Dinge habe ich energisch hingearbeitet; sagen wir so:
die genannten Vorteile waren mir Ziele vor Augen und haben
mich angespornt.

Ich kann aber nicht verneinen, dass sicherlich jeder anders
programmiert ist, dem einen hilft dies, dem anderen das;
mir hat halt das geholfen und das habe ich weitergegeben :smile:

Gruß
Monika

Viele Grüße,
GeekGirl

Meine Aufhörmethode lässt sich möglicherweise als eine Art der
Selbstsuggestion betrachten: ich habe mir die weiter oben genannten
Sätze bildhaft vor Augen geführt und so langsam verinnerlicht.

Bsp.: Ich wurde mir einfach dessen bewusst, dass Tabakgeruch
(vor allem kalter) im Grunde abscheulich stinkt und habe mich
gefragt, wie meine nichtrauchenden Mitmenschen wohl gelitten
haben müssen und mir gesagt, dass ich das nicht mehr will.

Das gleiche gilt für die Wirkungen auf meine Gesundheit, meine
Nerven, den Geldbeutel usw. So habe ich mir eine Wut auf die
Zigaretten erarbeitet, die ich mir selbst zunutzegemacht habe.

Was soll ich sagen? Am 13.1.2004 sind es 2 Jahre als erfolgreiche
Exraucherin, also kann „meine Methode“ so schlecht nicht sein :wink:

VG,
GeekGirl

Hallo GeekGirl,

keine Verneinung benutzen, da es sonst den umgekehrten Effekt
hat.

Ja genau!! Und genau danach suche ich, also, wenn Du auch auf die Verneinung verzichtest:smile:, hieß es, es positiv auszudrücken, nur wie drücke ich nicht rauchen positiv aus?

Jaro

Hi
Kauf dir jeden Monat vom gesparten Geld was nettes :smile:

bei mir waren das im Ersten Jahr diverse Paar Schuhe (ich hatte so 150-200 DM Rauchkosten/Monat, inkl. Feuerzeugbenzin, Feuersteine, Brandschäden an Anzügen :smile:) - wenn man 2,3 4 Monate zusammenlegt (falls das iel nicht zu fern ist…) kanns auch mal ne Espressomaschine oder irgend ein anerer Technik-Orgasmus sein.

Ich bin im vierten Jahr, diesen Monat gabs ein Externes USB-Gehäuse, den Monat davor Parallelogramm-Vbrakes für’s Fahrrad …
Gruss,
HH

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

komisch, wo is bloss meine Antwort hin… na wird wohl was schiefgegangen sein… *kopfkratz*

hatte geschrieben:

Hallo GeekGirl,

keine Verneinung benutzen, da es sonst den umgekehrten Effekt
hat.

Ja genau!! Und genau danach suche ich, also, wenn Du auch auf
die Verneinung verzichtest:smile:, hieß es, es positiv
auszudrücken, nur wie drücke ich nicht rauchen positiv aus?

FREI ATMEN :wink:

Jaro

GeekGirl

Hall GeekGirl,

Dann muss mein Unterbewusstsein wohl entartet sein :wink: bei mir hat das nämlich hervorragend funktioniert und auf diese Dinge habe ich energisch hingearbeitet; sagen wir so:

:die genannten Vorteile waren mir Ziele vor Augen und haben mich angespornt.
Vielleicht war es eher das, als der vorherige Text.:

Ich kann aber nicht verneinen, dass sicherlich jeder anders programmiert ist, dem einen hilft dies, dem anderen das; mir hat halt das geholfen und das habe ich weitergegeben :smile:

Klar, nur ich habe andere Erfahrungen gemacht, als ich mit Autosuggestion experimentiert habe. Auch in den Büchern darüber wird manchmal darauf hingewiesen.

Viele weihnachtliche Grüße,
Monika

Hi Jaromil!

Ich weiß ja nicht, wie lange du schon unter den Nichtrauchern bist. Ich habe auch vor nun etwa 9 oder 10 Wochen aufgehört. Die ersten Wochen hatte ich noch immer das Verlangen ab und zu, war mir aber sicher, dass ich nicht mehr rauchen will. Vielleicht steckst du ja auch gerade in dieser „Entwöhnungsphase“. Ich sehe die Leute in der Stadt rauchen und ich bin froh, nicht mehr zu denen zu gehören. Ich finde mitlerweile, dass das echt Scheiße aussieht. Mir hilft das viellecht am meisten, es nicht mehr zu vermissen. Ich kann es schon gar nicht leiden, wenn einer auf der Straße im Gehen raucht. Das mochte ich schon früher nicht. Aber gestern hat mir eine Frau fast die Tasche angezündet(Übertreibung!). Aber ob ich das für immer schaffe, weiß ich doch nicht. Habe schon so oft gehört, dass Menschen rückfällig werden. Aber der klare Geruch in der Wohnung, wenn man die Tür reinkommt, herrlich!
Bitte setze deine Ziele nicht zu hoch, schließlich willst du sie ja auch erreichen und nicht nachher frustriert feststellen, dass die Ziele unrealistisch waren. Nimm dir besser immer ein Ziel vor und verfolge es. Wenn du die Sache im Griff hast, steuerst du das nächste Ziel an. Nimm nicht so einen Tag wie der 31.12. Sobald ein Ziel im Kopf vorformuliert ist, setze es um. Wenn du dafür den 31. brauchst, kannst du es schon fast vergessen, da du die Sache vor dir herschiebst.

Ich wünsche dir, dass du alle Ziele erreichst!
Schöne Feiertage und Grüße
Fabi

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Hallo Jaro,

„Nicht-Rauchen“ direkt in ein positives Ziel umzuwandeln ist wohl kaum möglich. Einige Ideen für Alternativ-Ziele wurde ja auch schon geschrieben. Hier kommt nochmal eine kleine Ideenreise zum Thema Nicht-Rauchen, die dir möglicherweise zu positiven Zielen helfen kann, die unmittelbar mit dem Nicht-Rauchen zusammenhängen. Lass dir Zeit beim Sinnieren darüber. Die Fragen mögen dir komisch gestellt vorkommen, aber sie können dir vielleicht helfen, ganz neu über das Nicht-Rauchen nachzudenken:

Was tust du, wenn du Nicht-Rauchst? Was tust du anstatt zu rauchen? Wie erlebst du es, nicht zu rauchen, und wo spürst du es zuerst, in dem Moment, wo du darüber nachdenkst? Woran erkennst du zu allererst, dass du Nicht-Rauchst? Ist das ein bestimmtes Körpergefühl, Bilder, Töne, Gerüche, Geschmäcker? Wer erkennt als erstes (zweites usw.), dass du Nicht-Rauchst und woran erkennt er/sie es zuerst? Und woran erkennst du, dass er/sie es erkannt hat? Was ist anders an eurer Beziehung, jetzt, wo du nicht mehr rauchst?

Diese Art, über Dinge nachzudenken und Ziele zu finden, kommt übrigens aus dem NLP (Neurolinguistisches Programmieren).

Viele Grüße und viele Ziele
Ulla

nun bín ich endlich Nichtraucher, allerdings fällt es manchmal
schwer, das Rauchen zu lassen. Wie jedes Jahr möchte ich mir
für das nächste Jahr Ziele setzen, positiv, erfüllbar,
ralistisch usw. Nun habe ich eine Frage: Wie könnte das Ziel
„Ich möchte nicht mehr rauchen“ bzw. „Ich möchte Nichtraucher
bleiben“ positiv ausgedrückt lauten? Liegt es an meinen
Entzugserscheinungen:smile:, dass mir nichts einfällt? Habt Ihr
eine idee, wie mein Ziel positiv formuliert lauten könnte?

Danke im voraus und schöne Weihnachten

Jaro

hi jaro,

ich bin durch einen allen-carr-kurs zur nichtraucherin geworden. da wird sowieso genau andersrum argumentiert. was mir übrigens auch einleuchtet, denn wenn du durch das nicht-mehr-rauchen verzicht leisten musst, wirst du spätestens beim nächsten herben schicksalsschlag keine kraft mehr (für den verzicht) haben.

daher sagt man (bei allen carr): ich darf jederzeit rauchen, aber sicher! denn ich bin doch erwachsen! aber ich möchte zuerst einmal in die lage kommen, selber entscheiden zu können, ob und wann ich rauche (und nicht das nikotin/die gewohnheit).

auch wollte eigentlich das rauchen nicht für immer lassen. „nie wieder“ klingt so endgültig und absolut. also habe ich mir jeden tag gesagt: „ich möchte gern eines tages mal wieder eine rauchen (vielleicht nach einem guten essen, zusammen mit guten freunden…) aber das muss nicht unbedingt heute sein. morgen vielleicht.“

es dauerte nicht lange und ich dachte, ich müsste eine rauchen - so in dem sinn, wie „ach, ich muss ja heute noch dies oder jenes tun (rasenmähen, müll rausbringen etc.)“
als es dann soweit war, fing ich an, mich zu vertrösten: „heute ist es mir nicht recht. aber morgen rauche ich ganz bestimmt wieder. versprochen!“

ich habe dieses versprechen an mich bisher unzählige male (nämlich fast jeden tag seit 2 jahren) gebrochen. komischerweise bin ich mir deshalb gar nicht böse :smile:

und die 2 oder 3 mal (öfter wirklich nicht!), wo ich doch geraucht habe? da hat mir z.b. eine freundin eine zigarette angeboten und ich wollte mal wissen, was denn an dem gepaffe so dran ist, dass alle sich immer das teure stinkige zeugs kaufen müssen.
aber ich verstehs nicht (mehr) *freu*

entzug vom nikotin hast du nur wenige tage lang. danach ist es nur noch die gewohnheit: die hände müssen noch umerzogen werden und eine sinnvolle beschäftigung finden für die zeit, in der sie sonst schon nach der nächsten zigarette gegrabbelt haben. und fertich iss.
wenn alle raucher wüßten, wie einfach das aufhören ist, wär die tabakindustrie wohl längst pleite. darum wird ja der mythos aufrecht erhalten, dass man sooooo schwer davon weg kommt :wink:

viel erfolg
ann

hallo Jaro, kenne das Problem mit dem positivformulieren vom autogenen training
,von den formelhaften Vorsatzbildungen…(Jahrelang vermittelt)
Die meiner Meinung nach beste Formulierung ist wohl: Lunge frisch und frei.
oder auch: Lunge sauber und frei.
solche Vorsätze sollten positiv formuliert, griffig und kurz sein.

viele grüße…nashorn

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Positive Formulierungen
Hallo Jaro,

Hier ein paar positive Formulierungen:

Die Luft in meiner Wohnung ist in Zukunft herrlich frisch wie an einem Frühlingsmorgen.

Meine Tapeten und Gardinen strahlen vor Weiße (oder in ihren Farben, je nachdem).

Meine Lunge ist rein, stark und gesund.

Mein Blut ist prall voll von Sauerstoff und gibt mir Kraft und Energie.

Ich bin souverän und frei und kann über meine Zeit frei bestimmen.(d.h. z.B. nach dem Essen noch am Tisch sitzen bleiben, statt zum Rauchen hinauszugehen - dies nur als Erklärung)

Ich habe immer genügend Geld, um mir positive, freudemachende, nützliche Dinge zu kaufen.

Ich bin ein freier Mensch und erreiche meine Ziele im Leben.

Die Menschen werden mich bewundern, weil ich stark, frei und selbstbewusst bin und das erreiche, was ich mir vorgenommen habe.

In diesem Sinne: Frohe Feiertage und ein gutes, souveränes neues Jahr!
Klio

Dank an Alle für Tipps u. Aufmunterung!(OWT)
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