ich habe eine Frage zu den Paketgebühren.
Vor kurzem habe ich ein Paket auf die Kanarischen Inseln geschickt.
Am Postschalter wollte man die Gebühr für Festlandspanien berechnen.
Erst nachdem ich darauf hinwies, daß der Transport auf die Kanaren teurer ist, wurde der korrekte Preis berechnet.
Wäre etwas passiert, wenn ich nicht entsprechend regiert hätte (zurück an Absender, Nachberechnung oder ähnliches) oder wäre das Paket, nachdem es den Schalter passiert hatte, ganz normal zum Empfänger gelangen?
Es wäre entweder zur Nachberechnung gekommen oder sogar zurück zu Ihnen, denn die Kanaren zählen nicht zur EU, handelt sich somit um Warenversand und ist Zoll pflichtig.
das Paket wäre mit großer Wahrscheinlichkeit zu Ihnen zurückgekommen und Sie hätten es nochmals aufgeben müssen. Sie würden dannn aber nur die Differenz bezahlen. Eigentlich hätte man am Postschalter dies sehen müssen, da auf dem Bildschirm das Land eingegeben werden muss und bei Spanien automatisch auch die Kanaren als Auswahl stehen.
das Paket wäre zuerst nach Frankfurt ins Internationale Frachtzentrum gegangen. Bei der dortigen Bearbeitung wäre es meines Erachtens nach nicht aufgefallen wenn zu wenig Porto bezahlt worden wäre. Denn nicht wie bei Briefen, auf denen Briefmarken kleben und das Porto zu sehen ist, kommt auf ein Paket nur ein Strichcode. Über diesen kann Berichten nach, über Umwege das bezahlte Porto eingesehen werden können. Das nachzuforschen kostet aber denke viel Zeit und wird wohl wenn nur stichprobenartig gemacht. Ob dies tatsächlich möglich weiß ich leider nicht.
wenn sie den Hinweis dem Postbediensteten nicht geschildert hätten, wäre das Paket als „retoure“ zurück an sie gesendet worden und es wären dann noch entsprechende Gebühren für die Nachbearbeitung entstanden.
Gut, dass sie dran gedacht haben, fehler passieren jedem mal.=)