Post: Brief kommt mit unsinniger Begründung zurück

Hallo!

Ein wichtiger Brief wurde nicht zugestellt, sondern an den Absender zurückgeschickt.
Als Begründung hat die Post auf dem Retour-Aufkleber angekreuzt:
„Nicht abgeholt“.
Das ist allerdings blanker Unsinn, der Brief hätte einfach in den Briefkasten gesteckt werden müssen.
Der Briefkasten war laut Empfänger zu keinem Zeitpunkt auch nur annähernd voll oder unzugänglich. So bestand überhaupt kein Grund, den Brief irgendwo anders zur Abholung zu hinterlegen und nicht einmal eine entsprechende Benachrichtigung für den Empfänger zu hinterlassen.

(Nebenfrage: Ist ein Zusteller überhaupt verpflichtet, den Empfänger zu informieren, wenn er eine Sendung anderswo abgibt (Nachbar,Filiale)?)

Gibt es nun Möglichkeiten, von der Post eine Art Entschädigung zu bekommen?

(2. Nebenfrage: Die Frankierung wurde online ausgedruckt. Kann der Brief einfach nochmal losgeschickt werden, wenn die Frankierung nicht gestempelt oder sonstwie abgezeichnet ist? Oder werden die Onlinemarken im Versandprozeß als verbraucht im System markiert?)

In der Hoffnung auf Euren Rat

Gruß
Hans

Hallo!

  1. Onlinemarke ist verbraucht !

zum Rest kann ich nicht viel sagen, da ich nicht erkennen kann, was es mit dem Aufkleber und der Lagerung und Nichtabholung zu tun hat.
Normale Brief die in Kasten passen werden eingesteckt und gut ist es. Sonst müsste ja auch eine Benachrichtigung eingelegt werden, wenn Sendung zur Abholung auf Postfiliale bereitliegt.
Er darf gar nicht woanders ablegen, ohne Benachrichtigung schon gar nicht.

Schadenersatz hat man m.E. nicht (man müsste die AGB lesen).
Grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz, das wäre möglich und das lässt sich auch nicht in AGB ausschließen.

MfG
duck313

Hallo,

ich würde mit dem Umschlag bei der Post vorsprechen, sie sollen sich eine (für dich kostenfreie) Lösung einfallen lassen.

Gruß
Christa

Hallo ich habe auch schon festgestellt dass die Post ab und zu seltsame Wege geht . Ich habe mich auch schon beim zuständigen Postamt ( Dienststellenleiter ) beschwert und ironisch einen Sehtest für Briefträger beantragt da anscheinend etliche Austräger nicht mehr richtig lesen können .
viele Grüße noro

Hallo Hans,

einen ähnlichen Fall hatte ich auch schon, da habe ich einfach diese Telefonnummer angerufen: 0228 - 4333111 und mich dann beschwert.

Als kleines Dankeschön habe ich ein Briefblock mit einigen Marken erhalten.

Gruss

Dietrich

Hallo,

Sehtest für Briefträger beantragt

der nützt wenig, ein Sprachtest wäre da wesentlich effektiver.

Denn mittlerweile ist es ja so, das man sogar Post von anderen Städten bei sich im Postkasten hat.

Wohlgemerkt, weder der Empfängername hatte auch nur im entferntesten etwas mit meinem Familiennamen zu tun und die Adresse war in einer 300 Kilometer entfernten Stadt !!

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Was heißt den mittlerweile? Gab es das früher (vor 10, 20, 50, 100 Jahren?) nicht? Kommt das seit neulich gehäuft vor oder hattest Du in den letzten 5 Jahren zwei Briefe falsch im Briefkasten?

Der Grund dafür ist nachvollziehbar: Karl-Heinz Speringer, der Briefsortierer bei der Post, muß alle ca. 100.000 Briefe seine Brille putzen. Da er in der Zwischenzeit einfach nicht damit aufhören will, Briefe zu sortieren (schließlich will er nach etwa 57.000 Stunden Arbeit abends auch mal nach Hause), kommt es täglich zu etwa 6500 falsch einsortierten Briefen. Sein Bruder Max, der die täglich rd. 65 Mio. Briefe in die Fahrräder, Kleinbusse und Trolleys der Zusteller sortiert, hat die gleiche Marotte. Auch wenn die beiden unterschiedlich schnell sind, kommt es dadurch immer wieder mal vor, daß Max einen Brief ungesehen in ein Zustellfahrzeug oder -Behälter steckt, wirft oder legt, den zuvor schon Karl-Heinz falsch einsortiert hat.

Blöderweise vertrauen alle Zusteller in Deutschland, denen das Nachlassen des Sehvermögens der beiden Brüder nicht bekannt ist, auf die wohlbekannte Expertise der beiden Brüder und stecken Briefe trotz der falschen Anschrift in den falschen Briefkasten (in Zustellerkreisen kursiert immer noch die Anekdote, wie damals Karl-Heinz an der Supermarktkasse davon erfuhr, daß Lise Hoffmeier donnerstags auf freitags bei Markus Ehrenkötter zu nächtigen pflegte, während Lises Mann dann regelmäßig zur Vertriebsleitersitzung nach Sindelfingen mußte und Markus’ Gattin immer ihre Schwester in Altona besuchte. Karl-Heinz, ganz der Dienstleister, sprach darauf hin mit Max ab, daß Post für Lise freitags morgens direkt bei Ehrenkötters einzuwerfen sei. Eines Tages bemerkte ein Zusteller die scheinbare Abweichung der Adresse, trug den Brief zur Lundergasse 72 (wo Lise mit ihrem Gatten zu wohnen pflegte), traf dort dort Herrn Hoffmeier an und kam über den Brief ins Plaudern. Der langen Rede kurzer Sinn: die Vorwitzigkeit des Zustellers (bzw. dessen Zweifel an den Sortierkünsten der Brüder Speringer) führte zu zwei schmutzigen Scheidungen und einer Abmahnung für den Zusteller.

Und so kommt es, daß ab und an mal ein Brief falsch zugestellt wird.

Geschichten und Berichte, daß bei der Post angeblich hunderte von Maschinen herumstehen, die auch die handgeschriebenen Anschriften in Sekundenbruchteilen entziffern, oder gar Briefe in Zeitschriften hinein- (und später wieder heraus-)rutschen und so eigenmächtig ihren Zustellweg ändern, sind natürlich - zumindest Karl-Heinz und Max noch leben bzw. berufstätig sind) - frei erfunden.

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Hallo,

nein, das

Was heißt den mittlerweile? Gab es das früher (vor 10, 20, 50, 100 Jahren?) nicht?

gab es zu Zeiten der Deutschen Bundespost und auch in den Anfangsjahren der Dt.Post AG nicht, das Briefe für eine total auswärtige Stadt bei einem im Briefkasten landeten.

Früher landeten höchstens die gleichen Familiennamen aus der selben Stadt mal bei einem und das war kein Problem, die gab man am anderen Tag dem Zusteller wieder mit.

In den letzten 10 Jahren ist es aber mittlerweile Standard, das jeden Monat 3 oder 4 Briefe mit völlig falschen Namen bei einem im Briefkasten landen und man sie nicht einmal los wird, weil ja auch die privaten Briefdienste einwerfen.

Und der Rest von dir ist eine zwar schön geschriebene Geschichte, aber nichts weiter als ein Märchen.

Denn was bei uns in der Straße so im Laufe des jahres an Zustellern rumläuft,hat mit Sicherheit keine deutschen Vornamen.
Das mag vielleicht in kleinen Städten auf dem Lande noch so sein, aber hier im Pott ist das Nada.

Naja, 3-4 Briefe im Monat über die ganze Bundesrepublik hinweg, sind ja kein ernsthaftes Problem. Solltest Du allerdings meinen, daß DU 3-4 Briefe dieser Art zugestellt bekommst, kann ich Dir nur empfehlen, daß Du a) ein ernsthaftes Wort mit Deinem blinden Zusteller wechselst und b) diese Vorfälle nicht verallgemeinerst. Ich habe in den letzten 25 Jahren nicht mehr als fünf Briefe falsch in meinem Briefkasten gehabt und davon war einer an einen Nachbarn gleichen Namens ein paar Häuser weiter adressiert und die restlichen an Nachbarn im Haus.

Stimmt. Ich dachte, ich orientiere mich beim Wahrheitsgehalt einfach mal an den Geschichten, die Du in letzter Zeit hier über die Deutsche Post verbreitet hast.

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Hallo,

Solltest Du allerdings meinen, daß DU 3-4 Briefe dieser Art zugestellt
bekommst, kann ich Dir nur empfehlen, daß Du a) ein ernsthaftes Wort mit
Deinem blinden Zusteller wechselst und b) diese Vorfälle nicht
verallgemeinerst.

Nun, dieses Problem ist wohl nicht nur meines, lies mal:
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/geilenkirchen/staendig-die-falsche-post-im-briefkasten-1.1036315

Stimmt. Ich dachte, ich orientiere mich beim Wahrheitsgehalt einfach mal
an den Geschichten, die Du in letzter Zeit hier über die Deutsche Post
verbreitet hast.

Hast du Aktien von der Post ??? g

P.S.

zu Deiner Aussage High-Tech hier mal ein Bild:

http://www.fuldaerzeitung.de/artikelansicht/artikel/3553892/taglich-15-kilometer-auf-dem-rad-heiko-fieres-ist-postbote-von-870-haushalten

Auf diesem Bild sind im Hintergrund sehr schön die Arbeitsplätze der Briefzusteller zu sehen, wo sie wie schon vor 300 Jahren die Leute von Thurn und Taxis die Briefe in die (heute leider aus billig-Plaste und Metall gebauten) Sortierfächer einsortieren.

Und da du ja ein so ausgewiesener Postexperte bist, wirst du uns ja sagen können, wie man Postintern seinen Arbeitsplatz bezeichnet…

Teveren ist ein Ortsteil von Geilenkirchen. Von völlig anderer Stadt kann also nicht die Rede sein.

Nein, mich stört es nur, wenn hier irgendwelche Märchen verbreitet bzw. Einzelfälle verallgemeinert werden.

Hallo,

also:

Teveren ist ein Ortsteil von Geilenkirchen. Von völlig anderer Stadt kann also nicht die Rede sein.

nun,das ist aber nicht meine Stadt

Und nutz mal eine Suchmaschine, dann wirst du feststellen, das es überall passiert.

Und ich hatte eine Antwort auf meine Frage erwartet:

Und da du ja ein so ausgewiesener Postexperte bist, wirst du uns ja
sagen können, wie man Postintern seinen Arbeitsplatz bezeichnet…

da du ja ein so ausgewiesener Post-Experte bist :smile:

Das hast DU als Beispiel angeführt, nicht ich.

Was? Daß Briefe innerhalb eines Ortes falsch zugestellt werden? Überall schon mal gleich gar nicht und das ist auch nicht das, was Du eingangs schildertest, nämlich daß Briefe in völlig falschen Städten zugestellt werden.

Zusammenfassend:
Entweder ist das, was Du anfänglich beschriebst, repräsentativ. Dann hieße das, daß in Deutschland wenigstens 5% aller Briefe in falschen Orten zugestellt werden würden. Das ist offensichtlich nicht der Fall.
Oder aber, das, was Du beschriebst, passiert nur Dir. Dann würde ich diese Anomalie an Deiner Stelle sowohl der Post als auch dem Guiness Buch der Rekorde zur Kenntnis bringen.
Oder aber, Deine Berichte sind maßlose Übertreibungen tatsächlicher Vorkommnisse. Dann ist es genau das: eine maßlose Übertreibung.