ich habe gestern mal wieder versucht, „Post Mortem“ zu kucken…
Spätestens nach 15 min muss ich wegschalten, weil mir wirklich schlecht wird (nicht im übertragenen Sinn!)
Kann der Kameramann mit seinem Autofocus nicht umgehen?
Dieser dauernde Zoom vor, zurück, vor, zurück, vor, zurück…
Mir wird genauso schlecht, als würde ich beim Autofahren lesen, das vertrage ich ebensowenig.
Da ich dann immer nur einen kleinen Ausschnitt sehe, kann ich hier auch nicht beurteilen, ob damit einfach fehlende Spannung oder ein grottenschlechtes Drehbuch damit übertüncht werden soll?
mir gings genauso…
Bei einem privaten Hobbyfilmer hätte ich gesagt: nochmal üben!
Aber ich fürchte, daß das als ernstgemeintes Stilmittel eingesetzt wurde.
Schade drum
Aber vielleicht werde auch ich zu alt
Viele Grüße
Uschi
Hallo,
ich habe gestern mal wieder versucht, „Post Mortem“ zu
kucken…
Spätestens nach 15 min muss ich wegschalten, weil mir wirklich
schlecht wird (nicht im übertragenen Sinn!)
Kann der Kameramann mit seinem Autofocus nicht umgehen?
Dieser dauernde Zoom vor, zurück, vor, zurück, vor,
zurück…
Mir wird genauso schlecht, als würde ich beim Autofahren
lesen, das vertrage ich ebensowenig.
Da ich dann immer nur einen kleinen Ausschnitt sehe, kann ich
hier auch nicht beurteilen, ob damit einfach fehlende Spannung
oder ein grottenschlechtes Drehbuch damit übertüncht werden
soll?
Kann der Kameramann mit seinem Autofocus nicht umgehen?
Dieser dauernde Zoom vor, zurück, vor, zurück, vor,
zurück…
Doch er kanns sehr gut, weil gewollt. In einer presseerklärung kurz vor Beginn der Serie (Keine Ahnung wo´s stand) stand geschrieben das man diese Art der Kameraführung als spezielles Stilmittel nutzen wolle um den Zuschauer näher am Geschehen teilhaben zu lassen .
Ausserdem wolle man nur Geräte und Arbeitsvorgänge zeigen die auch in der Realität zu finden sind um sich so etwas vom amerikanischen CSI-Original abzuheben.
Doch er kanns sehr gut, weil gewollt. In einer presseerklärung
kurz vor Beginn der Serie (Keine Ahnung wo´s stand) stand
geschrieben das man diese Art der Kameraführung als spezielles
Stilmittel nutzen wolle um den Zuschauer näher am Geschehen
teilhaben zu lassen .
Tja super, „näher am Geschehen“ wäre für mich, wenn ich mir dabei so vorkomme, als würde ich neben den Protagonisten stehen.
Da meine Augen (leider) keinen eingebauten Zoom haben, verstärkt sich bei mir eher der Eindruck, alles nur aus 2. Hand eben durch eine Kamera zu erleben.
„Näher am Geschehen“ ist für mich etwas anderes…
Ausserdem wolle man nur Geräte und Arbeitsvorgänge zeigen die
auch in der Realität zu finden sind um sich so etwas vom
amerikanischen CSI-Original abzuheben.
Würde ja eher für die Serie sprechen, aber solange kann ich leider nicht zusehen, um die Realitätsnähe dieser Serie mitzukriegen, da ich den Zoom so unterträglich finde, dass ich spätestens nach 10 min mit Kopfschmerzen wegzappe
ich gehe davon aus, dass es Absicht ist und ein Stilmittel. Allerdings war ich nach 10 Minuten kurz vor einem epileptischen Anfall und habe abgeschaltet.
ich find den Trailer so blöd, dass ich es mir noch nicht angetan hab.
ich hab immer das Gefühl die Gestalten wollen nen Wettbewerb in dröge gucken gewinnen, so aufgesetzt griiesgrämig und betroffen schauen die aus der Wäsche.
Vorbild ‚24‘ / Link zu Jaenicke-Interview
Hauptdarsteller Hannes Jaenicke hat in einem Interview mit einem Blog(http://www.fernsehlexikon.de/blog/interview-hannes-j…) gesagt, man habe sich die Kamera-Ästhetik bei der US-Serie „24“ abgeschaut.
Ich sehe da nur folgenden Denkfehler. Bei „24“ geht es immer um Zeitdruck, Jack Bauer hat nie eine ruhige Sekunde und die hektische Kamera unterstreicht so das aufgewühlte Innenleben der Hauptfigur. Klar, wenn in 20 Sekunden seine Tochter erschossen werden soll oder gleich die ganze Welt untergeht, dann versteh ich das. Aber warum bei „Post Mortem“ die Kamera wild herum zoomen muss, während Herr Jeanicke durchs Mikroskop schaut oder in aller Ruhe an einem Tatort flaniert, verstehe ich nicht.
Außerdem scheinen mir die Zomms nicht immer „motiviert“. Klar, man kann mal auf ein wichtiges Detail zoomen oder den Gesichtsausdruck eines Darstellers näher ranholen, um die Emotionalität zu steigern. Aber diese wilde Gezoome ist einfach nur affig. Und auch wir haben nach 15min wegen akuter Übelkeitsgefahr umgeschaltet.
aus genau diesem Grund habe ich auch noch keine Folge komplett gesehen. Hier und auch bei Jamie Oliver finde ich es einfach nur sch… Wobei ich es bei J.O. noch nachvollzihen kann. Du sollst ja in der Sendung nicht sehen, wie es geht, sondern nur geilgemacht werden auf die leckeren Rezepte und Dir dann die verf… teuren Kochbücher kaufm.
Bei solchen Sendungen kann man nur hoffen, dass alle, die es stört den Sender anschreiben und darauf hinweisen und dass das dann genug sind, um die Bosse zum Nachdenken… nee… Moment, streicht das… Sooo gut ist diese Welt nicht… *Seufz*
Ausserdem wolle man nur Geräte und Arbeitsvorgänge zeigen die
auch in der Realität zu finden sind um sich so etwas vom
amerikanischen CSI-Original abzuheben.
Das CSI-Labor besteht aus absolut echten Geräten (ich meine, irgendwo was von 4 Mio. US-$ gelesen zu haben), nach denen sich jeder Rechtsmediziner/ Toxikologe alle Finger lecken würde. Nur die Animationen sind manchmal etwas kitschig (Darstellung des Schußkanals mit schmatzenden Geräuschen usw.).
Gruß
So ein Mist mit rein-raus-rein-raus hab ich einmal bei irgendeinem amerikanischen Katastrophen-Zweiteiler gesehen…bzw.: ich hab 5 Minuten davon gesehen - dann hab ich mir gedacht, daß der Regisseur dermaßen einen an der Waffel haben muß, daß er eigentlich in die Geschlossene und nicht auf den Regiestuhl gehört. -> ZAP und aus.
Daß so ein §$%#& nun auch von deutschen Filmemachern abgekupfert wird, ist ja mal wieder typisch…
Das CSI-Labor besteht aus absolut echten Geräten (ich meine,
irgendwo was von 4 Mio. US-$ gelesen zu haben), nach denen
sich jeder Rechtsmediziner/ Toxikologe alle Finger lecken
würde. Nur die Animationen sind manchmal etwas kitschig
(Darstellung des Schußkanals mit schmatzenden Geräuschen
usw.).
Ok, das möchte ich nicht abstreiten. Es sieht in der Tat schon realistisch aus. Was mich nur bei den Serien aufregt (unabhängig davon das ich sie recht gut finde) das vieles nicht wirklich realistisch ist. Z.B. ist eine DNA-Analys nicht in ein paar Minuten erledigt.
Das führte auch schon dazu (stand mal inner Zeitung) das viele amerikanische Angeklagte meinen es ist so einfach und verlangen nahezu unmögliche Untersuchungen etc. weil von wegen bei CSI geht das ja auch…
Tja super, „näher am Geschehen“ wäre für mich, wenn ich mir
dabei so vorkomme, als würde ich neben den Protagonisten
stehen.
Da meine Augen (leider) keinen eingebauten Zoom haben,
verstärkt sich bei mir eher der Eindruck, alles nur aus 2.
Hand eben durch eine Kamera zu erleben.
Also was lernen wir daraus, der Mensch ist nicht annähernd perfekt. WIr sollten mal den eingebauten Zoom bei der nächsten Evolutionsstufe beantragen…
„Näher am Geschehen“ ist für mich etwas anderes…
Wohl wahr, wobei ich persönlich da keine allzugroßen Probleme mit hab.
Würde ja eher für die Serie sprechen, aber solange kann ich
leider nicht zusehen, um die Realitätsnähe dieser Serie
mitzukriegen, da ich den Zoom so unterträglich finde, dass ich
spätestens nach 10 min mit Kopfschmerzen wegzappe
Geht mir bei manch anderen Sendungen auch so. Besonders Viva und MTV leiden unter diesen Krankheit…
Ausserdem wolle man nur Geräte und Arbeitsvorgänge zeigen die
auch in der Realität zu finden sind um sich so etwas vom
amerikanischen CSI-Original abzuheben.
Ok, das möchte ich nicht abstreiten. Es sieht in der Tat schon
realistisch aus. Was mich nur bei den Serien aufregt
(unabhängig davon das ich sie recht gut finde) das vieles
nicht wirklich realistisch ist. Z.B. ist eine DNA-Analys nicht
in ein paar Minuten erledigt.
Das ist aber in allen Serien so. Glaub mir, keiner würde z.B. bei CSI sehen wollen, wie ich heute morgen erstmal eine Stunde lang nach der Ursache für einen Druckabfall im System gesucht habe, dann etwa eine Stunde diese Ursache behoben habe. Und heute Nachmittag wollte ein anderer Teil des Systems nicht mehr anspringen, vermutlich aufgrund von Kommunikationsproblemen, also mußte ich wiederholt das ganze System hoch- und wieder runterfahren, insgesamt ging das Ganze so ca. 2 Stunden. Dank der grandiosen Software gehts nicht anders…Wenn man das live zeigen würde, würde maximal einmal im Monat was passieren, bei einer wöchentlichen Serie. Den Rest der Zeit würden zickige Maschinen betüddelt. Die Auswertung der gemessenen Probe käme dann in der Folge der nächsten Woche, frühestens.
Das führte auch schon dazu (stand mal inner Zeitung) das viele
amerikanische Angeklagte meinen es ist so einfach und
verlangen nahezu unmögliche Untersuchungen etc. weil von wegen
bei CSI geht das ja auch…
Das ist aber kein Problem, CSI zeigt in aller Regel nur wirklich mögliche Untersuchungen. Einmal haben sie aus einer Einzelprobe einen Zeitverlauf bestimmt, das ging bei der gegebenen Konstellation so nicht. Aber alles andere, was ich bisher gesehen habe, war durchaus machbar. Und Gutachten werden vorher in Auftrag gegeben, ggf. wird dann der Gerichtstermin verschoben. Ist in USA auch nicht anders, wenn das Gutachten nicht fertig ist, dann ist es nicht fertig, und wenn die Herren Juristen sich auf den Kopf stellen und mit Kokosnüssen werfen…
Gruß
Kein Anfänger natürlich, sondern Umsetzer eines Stilmittels, die dem Zuschauer unmittelbare Live-Nähe zum Geschehen vermitteln soll, so als sei der Kameramann wie auf einem Kriegsschauplatz in die Aktionen involviert und hätte Mühe, nicht umgestoßen zu werden. Leider verfehlt das hier seinen Zweck, weil es komplett aufgesetzt und kitschig wirkt.