Hallo,
ich bräuchte mal dringend hilfe, und zwar möchte ich einen PC-Ventilator(12 V, 0,35 A) über ein Potentiometer regeln. Dazu die erste Frage: geht das überhaupt?
2. Frage: Was für ein Potentiometer brauche ich dafür? mich würde auch ganz generell interessieren, wie ich sowas berechne.
und rein interesse-halber: was passiert/muss ich ändern, wenn ich 2 solcher lüfter anschließe??
und: wo bekomme ich dieses potentiometer möglichst günstig her?
hi, also das das ein normales (kohleschicht) poti aushält bezweifel ich.
achte auf die Leistung.
Es geht aber mit einem Drahtpoti oder einem einstellbaren Spannungsregler, dabei kannst dann wieder ein einfaches Poti verwenden.
ein einfaches poti hat einen nachteil: wenn es zu niedrig eingestellt ist, kann es leicht passieren, dass der lüfter beim einschalten nicht anläuft und damit deine hardware nicht gekühlt wird. abhilfe schafft z.b. so eine schaltung: http://www.modding-faq.de/index.php?artid=518
und was für ein poti bräuchte ich in meinem fall? wie
berechnet man das generell?
Hallo Hendrik!
Wenn Deine Lüfterdaten(12 V;0,35 A) stimmen,dann hätte der Lüfter einen
„Innenwiderstand“ von 12 : 0,35 = 34 Ohm.
Das Potentiometer braucht in etwa den gleichen Wert,dann hätte man schon mal am Lüfter nur noch die halbe Spannung(bei 34 Ohm-Einstellung).
Ich würde einen Typ mit 100 Ohm nehmen, Belastbarkeit 4 Watt !,das gibt es nur als Drahtpoti,z.B. bei Conrad(Best.Nr. 444790),Ca. 4,60€.
Das Poti schaltet man hier als Regelwiderstand,also Mitte(Schleifer) und Anfang verbinden,so hat es „nur“ 2 Anschlüsse.
Das schaltet man in den Stromkreis des Lüfters dazwischen.
Dann kann man die Lüfterspannung von ca. 3 V - 12 V einstellen.
Das sollte reichen,um die Drehzahl und das Geräusch anzupassen.
Es gibt m.K. nach auch Lüfterbausteine,die nach der Temperatur die Drehzahl regeln(Über einen Temp.-Sensor).
ja, das aushalten ist nicht das problem. die lüfter laufen nicht unbedingt an, wenn der vorwiderstand (in form des potis) zu groß ist. und dann mag das die hardware nicht. da muss man die spannung erst wieder „hochdrehen“, damit der lüfter anläuft, und dann anschliessend wieder für die gewünschte drehzahl runterdrehen. das verhindert die von mir gepostete schaltung.
C1 aus deiner Schaltung könnte auch direkt ohne Spannungsregler parallel zu dem Vorwiderstand geschaltet werden. Man sollte dann aber noch Faktor 10 an Kapazität drauflegen.
So mache ich es zumindest immer mit nervig lauten Lüftern. 100Ohm in Reihe und 470µ parallel zum Widerstand. Dann läuft der Lüfter auch an. In diesem Falle wäre es halt parallel zum Poti.
Ich hätte aber auch noch eine nicht ganz so unlineare Schaltung hinzuzufügen: Eine einstellbare Zenerdiode. Praktisch nimmt man sich dafür einen beliebigen(für die Leistung geeigneten) bipolaren Transistor und hängt ein Poti drüber. Die beiden terminals an Kollektor und Emitter und den Schleifer an die Basis. 1k Poti ist meistens ausreichend.
Danke erstmal für die vielen Antworten.
ich möchte das ganze am besten so einfach wie möglich halten(also erst mal ohne Schaltung; die kann man immer noch nachrüsten, wenns nicht so funktioniert, wie ich das gerne hätte). Dass der Lüfter am Anfang nicht anläuft, ist eigentlich egal, da er nicht zur kühlung gebraucht wird.
Ich werde es mal mit dem von duck313 genannten poti von conrad versuchen.
die zenerdiode stellt aber nicht das sichere anlaufen sicher. dadurch wird die schaltung zwar „unlinear“, aber genau das ist gewollt: beim einschalten sieht der lüfter seine volle betriebsspannung, anschliessend stellt sich der reduzierte wert ein.