Potentiometer Kontrolle (Rauschfaktor ? )

Ich hab wider mal eine Menge Neue + Alte Potentiometer kontrolliert auf den Rauschfaktor,(ungefähr 500 Stück) und Werte von zirca 30Kohm bis 10Mohm,die Schaltung war folgende:die Poti hab ich mit einer 10mA Strombegrenzter 10Volt Spannung an die 2 Außenanschlüsse Versorgt,den Schleifer mit demselben Ohmwert Belastet,und dort den Laborverstärker und ein Analoges Voltmeter angeschlossen.Die Poti die Krachten wurden Entsorgt,dann waren viele Neue die beim schnell drehen Stark Rauschten,u.manche weniger,von 500 Stück waren nur 15 Stück bei denen man überhaupt nichts hörte,kein Rauschen,kein Knaxen,man hörte kein Endanschlag,und diese waren nur 2Marken u.zwar Dralowid u.noch eine andere Marke.
Hat jemand eine Andere Erfahrung gemacht.? ich würde mich freuen
auf eine Diskussion. Danke
Gruß Transitron

Impedanzniveau
Guten Tag,

ich bastle hauptsächlich an Audio-Schaltungen rum und da ist bei mir jenseits der 22 kOhm (Standard-Reihe) sowieso Schluss, wg. des Widerstansrauschens und möglicher Störempfindlichkeit. Außerdem können die heutigen OPs ja bis 40 mA blasen und auch auf 2 kOhm Last noch gut klingen.

OK, mit VCA-Steuerung mache ich in Eigenbau nicht rum. In Geräten hat es die aber schon und da sind Potis bis 1 MOhm drin. Aber wg. der RC-Filterung vor dem VCA ist da eben auch nichts zu merken.

Nichtsdestotrotz gibt es sicher auch Unterschiede zwischen 2-EUR-Ware und Tonstudiomaterial wie z.B. von Penny & Giles oder den besseren Serien von ALPS mit Leitkunststoff, statt Kohlebahnen. Wobei es Potis mit Leitkunststoff IMHO auch von Burns und einigen wenigen anderen hat.

Dazu kommt noch das Thema, dass die Teile auch benutzt werden möchten, damit die Schleiferbahnen sauber gehalten werden. Einige der alten Schätzchen (Fisher CA-2030) die noch die orginalen 30 Jahre alten „Wertarbeiten“ an Lautstärkesteller haben, kratzten am Anfang auch. Jetzt nach mehrern Monaten ständigen Gebrauchs ist Ruhe. Noch nicht einmal ein Aussetzer an der Stelle auf der Schleiferbahn wo die Loudness abgreift. Das habe ich bei neueren Geräten leider schon erleben dürfen.

Stück waren nur 15 Stück bei denen man überhaupt nichts
hörte,kein Rauschen,kein Knaxen,man hörte kein Endanschlag,und
diese waren nur 2Marken u.zwar Dralowid u.noch eine andere
Marke.

Ich schätze, dass da auch einfach Fertigungstoleranz reinspielt. Wenn du mal die Serie von Radioohm im Kunststoffgehäuse nimmst, da wackelt halt eben die Achse, während das Verhalten völlig i.O. ist und das Gehäuse auch gekapselt. You get what you pay for. Metallachsen und Gehäuse mit entsprechend ordentlichen Lagern kosten nun mal. Da geht der Spaß jenseits der 5 EUR erst los.

Und natürlich mit Kontaktspray fern bleiben. Vielleicht Propanol oder Tunerspray. Aber dann vorsicht mit dem Auswaschen von Schmiermittel aus den Potiachsen!

Gruß

Stefan

Hallo Sefan Dewald erst mal Danke für die Msg. Es waren alle in Metallgehäuse mit Metallachse,hab die mal von einem Gäschäfts-Konkurs aufgekauft.Da müssen wohl auch Gebrauchte darunter gewesen sein.Bitte kannst du mir nochmal sagen welche die besten sind,nach deinem Ermessen ? Danke
Transitron

Nachtrag:Stefan ich hab mir jetzt abgeschrieben Penny & Giles,ALPS mit Leitkunstoff, IMHO von Burns, aber wo finde ich diese,auch beim großen "K…elektronikversand ? ich brauche nähmlich auch sehr Hochohmige bis 10 Mohm für Zeitgeber. Transitron

Hotline

Nachtrag:Stefan ich hab mir jetzt abgeschrieben Penny &
Giles,ALPS mit Leitkunstoff, IMHO von Burns, aber wo finde ich
diese,auch beim großen "K…elektronikversand ? ich brauche
nähmlich auch sehr Hochohmige bis 10 Mohm für Zeitgeber.
Transitron

Guten Tag,

ich würde mich mit solchen Fragen an die Hotline von RS Components wenden. Sonst wäre noch Schuro angesagt.

Gruß

Stefan

Anmerkung
Hallo,

ich brauche nähmlich auch sehr Hochohmige bis 10 Mohm für Zeitgeber.

Zeitgeber für längere Zeiten bastelt man nicht mit Poti und Elko. Die Toleranzen und das Temperaturlaufen sind viel zu groß. Wie wäre es mit einem µC?
Aber wenn’s denn sein muss: man kann ja auch den Kondensator größer machen. Oder ein anderes Timer-IC verwenden. Oder den Einstellbereich verkleinern. Oder einen Schalter und Widerstände verwenden.
Gruß
loderunner

JA ja du hast Recht aber für µC bin ich schon zu alt (70)ich verwende zur Zeit den Programmierbaren Zeitgeber CD4541BC der teilt bis 2*16 herunter da verwende ich Styroflex-kondensatoren,nur ein Beispiel zu nennen mit ein Poti von 2 Mohm bekomme ich Zeiten 2,5sek bis 10minuten oder 10 Minuten bis 20 Stund (logisch wenn man keine Quarzgenaue Zeiten braucht)schwieriger würde die Einstellskala ausfallen ! gruß Transitron

Hallo Stefan ja genau bei RS-Components kann ich mal nachsehen was die jetzt für Marke vertreiben,vor Jahren hatten die nur LESA Poti u. diese waren sehr schlecht. RS-Components haben wir auch hier in Italien in Mailand
Gruß Transitron

Hallo,

verwende zur Zeit den Programmierbaren Zeitgeber CD4541BC der
teilt bis 2*16 herunter

Kann man den denn nicht kaskadieren, also zwei oder mehr hintereinander schalten? Ggf. mit Steckbrücken den Teilerfaktor einstellen und mittels kleinerem Poti mit Vorwiderständen oben und/oder unten nur einen eingeschränkten Bereich genauer einstellen?
Gruß
loderunner