Power-Auktion, nix vestanden, bitte erklären

Hallo,

könnt ihr mir mal erklären, was das für den Bieter bedeutet.
Ich nenne mal ausnahmsweise eine Auktionsnummer, weil es hier nicht um eine Kritik, sondern nur um ein Beispiel geht:

2228454174

also:
da werden 7 Zwiebelmusterteller angeboten. Geboten wird auf einen Teller. Derzeit liegt das Höchstgebot bei 35 Euro.
Wenn ich jetzt - sagen wir - 100 Euro eingebe und drei Mitbieter folgende Höchstgebote eingeben
1.Bieter 60€
2.Bieter 70€
3.Bieter 80€

Was gilt denn jetzt als Preis ? und für wen?
Und wie biete ich auf 2 Teller?
Für sachkundige Auskünfte wäre ich Euch dankbar, denn mit der Erklärung in dieser Auktion komme ich nicht klar

Gruß
Peter

Hallo Peter,

wenn 7 Teller versteigert werden, bekommen die jenigen Bieter den Zuschlag die die hoechsten Gebote abgegeben haben.
Sprich ( kleines Bsp.) : du bietest Hundert Euro fuer einen, dann ist da einer der will zwei haben fuer 75 Euro, und vier andere bieten nur 50 Euro fuer je einen Teller. Dann gehen die 7 Teller zu dem jeweiligen Gebot weg. Also, wenn du nur 50 Euro , als Bsp., eingibst, bezahlst du am Ende auch nur 50 Euro - es besteht aber natuerlich die Gefahr , das du mit diesem ( doch relativ niedrigen) Gebot noch ueberboten wirst und dann nicht in den Genuss dieses Tellers kommst *gg*

Auf zwei Teller bietest du, indem du einfach die Stueckzahl aenderst - und statt 1 eben 2 eingibst bei der Menge. Dann zaehlt das Gebot natuerlich „pro“ Teller.

Gruss Manu
( die bisher nur ein oder zweimal bei einer Powerauktion geboten hat)

Hallo,

hab da noch einen interessanten Link gefunden , da es wohl auch davon abhaengt wieviele Bieter sich letzten Endes an der Auktion mit beteiligen. vielleicht hilft er dir weiter :
http://pages.ebay.de/help/basics/f-format.html
http://pages.ebay.de/help/sell/multiple.html

Gruessle,
Manu

Hallo Manu,
Danke für die prompte Antwort.
Ich konnte mir das bloß nicht so recht vorstellen, denn

  1. die Bieter kriegen dann aus der Auktion selbst nicht mehr mit, ob sie - wie in meinem Beispiel - nun einen Teller erworben haben und
  2. es ist doch auch ein erhebliches Risiko für den Anbieter.
    In dem von mir bezeichneten Angebot müssen ja 7 rel. hohe Gebote eingehen.
    Finde ich ansonsten keine schlechte Verfahrensweise. Zumindest das pushen macht da ja rel. wenig Sinn - oder? Hoffentlich führt das nicht zu neuen Manipulationsmöglichkeiten.
    Wobei im Porzellanbereich wohl eh jeder weiss, welchen Marktwert ein Gegenstand hat. Deshalb ist für diesen Bereich auch die Diskussion um das Bieten in der letzten Sekunde gegenstandslos.

Viele Grüße
Peter

Hallo

das pushen macht da ja rel. wenig Sinn - oder?

Warum nicht ? Er kann über einen zweiten Account 7 Teller zu 110 EUR bieten, dann sind alle Mitbieter erstmal raus…

Gruß Andreas

Hallo
dann würden die anfallenden Gebühren doch schon an die Schmerzgrenze gehen ?

Gruß
Peter

das pushen macht da ja rel. wenig Sinn - oder?

Warum nicht ? Er kann über einen zweiten Account 7 Teller zu
110 EUR bieten, dann sind alle Mitbieter erstmal raus…

Gruß Andreas

Hallo,

Dann gehen die
7 Teller zu dem jeweiligen Gebot weg. Also, wenn du nur 50
Euro , als Bsp., eingibst, bezahlst du am Ende auch nur 50
Euro - es besteht aber natuerlich die Gefahr , das du mit
diesem ( doch relativ niedrigen) Gebot noch ueberboten wirst
und dann nicht in den Genuss dieses Tellers kommst *gg*

das stimmt nicht ganz: Der Preis ist für alle gleich. Es ist der niedrigste Preis, den ein Bieter, der noch ein Exemplar bekommt, geboten hat.

Beispiel:

7 Teller 8 Bieter

(1) bietet 100,- EUR
(2) bietet 80,- EUR
(3) bietet 75,- EUR
(4) bietet 73,- EUR
(5) bietet 60,- EUR
(6) bietet 57,- EUR
(7) bietet 50,- EUR
(8) bietet 45,- EUR

Damit bekommen die obersten 7 jeweils einen Teller zum Preis von 50,- EUR, dem Gebot von (7), der das niedrigste erfolgreiche Gebot abgegeben hat. (8) geht leer aus.

viele Grüße,

Ralf

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Hallo,
wie man dem link, auf den Manu verweist, entnehmen kann:

„…Die Bieter geben jeweils für die gewünschte Anzahl der Artikel Ihre Gebote in Höhe des Mindestpreises oder darüber ab. Nach Auktionsende erhalten die Meistbietenden ihre ersteigerten Artikel zum Betrag des niedrigsten erfolgreichen Gebots…“

Gruß
Peter

Hallo

ob das pushen soviel Sinn macht, wage ich eh zu bezweifeln. Denn es ist ja nicht nur die Auktionsgebühr und die Verkaufsprovision zu zahlen. Auch der Arbeitsaufwand, der aus einer erneuten Auktion mit wieder pushen, Auktion beobacheten usw. herrührt, steht zu dem möglichen Mehrgewinn m.E. in keinem Verhältnis.

Aber man hat als Verkäufer das Gefühl dem anderen ein paar Euronen zusätzlich aus der Tasche gezogen zu haben…

Gruß Andreas

dann würden die anfallenden Gebühren doch schon an die
Schmerzgrenze gehen ?

das pushen macht da ja rel. wenig Sinn - oder?