Hallo,
mich interessiert ob PPS-Systeme auf MRP II Basis, die ein Planungsproblem vertikal dekomposieren eine Rückkopplung zwischen den einzelnen Ebenen des Stufenmodells verwenden.
Gemeint ist damit eine Neuplanung von Daten einer übergeordneten Planungsstufe wenn sich zeigt dass die ermittelten Daten für die nächste Stufe unrealistisch sind.
Beispiel:
-
Stufe: Produktionsprogrammplanung -> OK
-
Stufe: Mengenplanung -> OK
3.Stufe: Termin- und Kapazitätsplanung -> Es werden Engpässe festgestellt, die mit einem Kapazitätsabgleich beseitigt werden sollen. Der Kapazitätsabgleich verschiebt einige Arbeitsgänge verschiedener Aufträge auf andere Zeitpunkte. Die zuvor in der Mengenplanung ermittelten Bedarfszeitpunkte der Materialbereitstellung stimmen mit den nun verschobenen Terminen nicht überein.
WIRD JETZT EINE REVISON DER DATEN DER PLKANSTUFE MENGENPLANUNG DURCHGEFÜHRT? Oder wird mit den ermittelten Daten weiter geplant?
Frage 2: Wo finde ich eine Marktübersicht über die am häufigsten verkauften PPS-Systeme?
Bislang habe ich in der Literatur keine eindeutige Antwort auf meine Frage gefunden:
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Hans Jung, S. 517
„Im Hinblick auf die Ablaufstruktur wird das Stufenkonzept auch als MRP II-Konzept bezeichnet. Da im MRP II-Konzept Rückkopplungen zwischen den vor- und nachgelagerten Stufen weitgehend unberücksichtigt bleiben, stellt die Kombination der Teilprobleme ein zentrales Element dieses Planungskonzeptes dar“
Link:
http://books.google.com/books?id=9OYW…
Konzepte zur Produktionssteuerung, Prof. Dr. Bernd Skiera,
Auf S.5 ist ein MRP II Modell mit Rückkopplung zu finden
S.8 Anmerkung zu MRP I:
Ist der Mengenplan nicht durchführbar, müssen die Vorgaben der übergeordneten Ebenen in einem Rückkopplungsprozess solange verändert werden, bis ein zulässiger Plan vorliegt.
Link: