Eben hat man mich gefragt, ob „wider“ den Akkusativ oder den Dativ verlange. Nun, ich konnte die Frage beantworten - es ist ganz klar der Akkusativ. Aber dann kam noch ein Satz hinterher: „XYZ sagt, es müsse der Akkusativ sein, weil man dafür „gegen“ einsetzen kann.“ Ganz klar, auch „gegen“ verlangt den Akkusativ, aber gibt es da tatsächlich einen Zusammenhang oder ist das eher Zufall? Verlangen diese beiden Wörtchen den gleichen Fall, weil sie dieselbe Bedeutung haben?
Also ich persönlich, ohne Quellen oder sonstwas, nur nach Sprachgefühl, halte es für Zufall.
Er ist durch seinen Betrieb reich geworden.
Er ist wegen seines Betriebes reich geworden.
Er ist mit seinem Betrieb reich geworden.
Okay, bei wegen kann man über die gleiche Bedeutung wohl diskutieren, aber im Grunde sagen alle drei Sätze das gleiche aus - bei drei verschiedenen Fällen zu den Präpositionen.
Vielleicht fallen anderen noch bessere Beispiele ein.
Eben hat man mich gefragt, ob „wider“ den Akkusativ oder den
Dativ verlange. Nun, ich konnte die Frage beantworten - es ist
ganz klar der Akkusativ. Aber dann kam noch ein Satz
hinterher: „XYZ sagt, es müsse der Akkusativ sein, weil man
dafür „gegen“ einsetzen kann.“ Ganz klar, auch „gegen“
verlangt den Akkusativ, aber gibt es da tatsächlich einen
Zusammenhang oder ist das eher Zufall? Verlangen diese beiden
Tatsache! Der Duden gibt als Beispiel an:
• „das war wider meinen ausdrücklichen Wunsch“
• „wider [alles] Erwarten“
• „wider Willen“ (na das kennt man ja)
Die ersten zwei Sachen hören sich für mich dermaßen falsch an. Ehrlich gesagt, kann ich mir nicht vorstellen, das zu sagen. Mit Dativ kann ich leben, notfalls auch mit Genitiv.
Vielleicht entwickelt sich das Deutsche auch dahingehend und der Dudeneintrag wird irgendwann angepasst, wenn die Mehrheit wirklich den Dativ benutzt.
Tatsache! Der Duden gibt als Beispiel an:
• „das war wider meinen ausdrücklichen Wunsch“
• „wider [alles] Erwarten“
• „wider Willen“ (na das kennt man ja)
da hätte ich noch den „Orden wider den tierischen Ernst“ anzubieten
Tatsache! Der Duden gibt als Beispiel an:
• „das war wider meinen ausdrücklichen Wunsch“
• „wider [alles] Erwarten“
• „wider Willen“ (na das kennt man ja)
Die ersten zwei Sachen hören sich für mich dermaßen falsch an.
Ehrlich gesagt, kann ich mir nicht vorstellen, das zu sagen.
Ja, im ersten Moment hab ich auch gezögert, aber bei „wider die Natur“ war es mir dann völlig klar, und der Duden hat mich dann noch bestätigt.
Aber ob es einen Zusammenhang zwischen Wörtern gleicher Bedeutung und dem darauffolgenden Fall gibt, konnte noch keiner bestätigen oder widerlegen. Ich halte es für Zufall, aber vielleicht irre ich mich.
eine präposition wäre ein fall nach vorne - also VOR (= prä) deine augenblickliche position.
wenn du mit der hand in einem haufen hundekot landen würdest, wäre das dann eine bähposition.
alles klar?
Ihr wisst aber schon, dass ihr völlig an Schnoofs Frage
vorbeidiskutiert?
also:
ja, die regel ist ungeschrieben, aber es gibt sie.
laut, entsprechend,nach deinem artikel reden wir am thema vorbei und
anlaesslich, auf grund, angesichts des recht seltenen gebrauches von „wider“ tun wir uns schwer, aber
muessen uns entgegen/gegen/wider unseres wissen darueber auslassen