Präsentationsprüfung

Hallo,

Blad muss ich eine Präsentation in Fach Deutsch halten (Abiprüfung).
ICh habe sehr oft gehört dass es da wichtige allgemeine Regeln für eine Präsentation gibt, also zb wie man anfangen soll usw…

Jedenfals kann ich mich nicht daran erinner dass wir dies wirklich mal besprochen haben…

Also kann mir jemand wesentliche Tips geben!??!
Was ich meine sind vorallen die wie ich beginnen soll (begrüßung?!?) und wie ich dann meine PRäsentation schliessen soll (…„vielen dank für die aufmerksamkeit…“!!!)

Dankeschön,
Sascha

Hi Sascha,

Deine Frage ist doch sehr allgemein. Deswegen gibt`s von mir auch nur ne ganz allgemeine Antwort: Googlen bringt zum Beispiel folgendes. http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/PRAESENTATIO…

Hast Du speziellere Fragen: jederzeit gerne!

Gruß,
Nic

Hallo Nic,

ist ja schon mal ganz gut!

Danke,
Sascha

Hallo Sascha,

ICh habe sehr oft gehört dass es da wichtige allgemeine Regeln
für eine Präsentation gibt, also zb wie man anfangen soll
usw…

naja, sagen wir mal so: es gibt da gewisse Konventionen :wink: Was ich immer ziemlich wichtig finde ist:
Vorstellung (Sowas wie „Guten Tag meine Damen und Herren, Mr. Chaiman (bzw. Prüfungsvorsitzender mit Namen), ich möchte Sie herzlich begrüssen zu meiner Präsentation zum Thema xxx.“ Dann weiter - falls nicht alle Anwesenden Dich kennen oder Du vorgestellt wurdest - ganz kurz „Mein Name ist Sascha Heller, und ich habe mich mit diesem Thema schon seit xxx Jahren befasst/dieses Thema gewählt weil…“

So - der Vorteil ist, dass Du diesen Sermon wunderprächtig auswendig lernen kannst und damit die erste Nervosität schon vorbei ist. Gleichzeitig beamst oder overheadprojizierst Du natürlich eine Folie mit dem Inhalt „Titel und Dein Name“ eventuell noch Datum (des Vortrags! Nicht der Folienerstellung!) oder so.

So, nun stehst Du halbwegs sicher, hast Dich organisiert, Laserpointer ist scharf gemacht und Du weisst, wie Du zur nächsten Folie kommen wirst.

Die nächste Folie sollte eine inhaltliche Gliederung sein. Und zwar nicht „ich möchte mit einer Einleitung beginnen, dann zum Hauptteil kommen und zum Schluss kommt der Schluss“. Sondern sowas wie

  • Problematik, Thema, Fragestellung
  • Unterpunkt 1
  • Unterpunkt 3-7
  • Ergebnis

Sodele. Diese Folie speicherst dann nochmals 25 mal unter nem anderen Namen ab, und bei jeder Kopie ist ein anderes Stichwort fett/farbig während die anderen Punkte schamhaft ergrauen.

Damit hast Du dann gleich die nächte Folie
- Problematik, Thema, Fragestellung

  • Unterpunkt 1
  • Unterpunkt 3-7
  • Ergebnis
    und auch der eingedöste Zuschauer kriegt mit, dass es nun um die Fragestellung geht :wink: Dann kommt die Folie mit der Fragestellung (selbige Überschrift).

Als nächstes wieder die Übersichtsfolie „damit kommen wir nun zu Unterpunkt 1“

  • Problematik, Thema, Fragestellung
    - Unterpunkt 1
  • Unterpunkt 3-7
  • Ergebnis
    und-so-weiter.

Diese Vorgehensweise hat zwei Vorteile: der gelangweilte Zuschauer weiss immer gleich, wie lange es noch dauern wird. Und der nervöse Vortragende kann sein Timing besser anpassen und verliert nicht so leicht den Faden. Nix schlimmer, als wenn man selber von der nächsten Folie überrascht wird *fg*
Nachteil ist, dass Du damit einen Haufen von Folien kriegst, aber in Zeiten von PowerPoint und Beamern wird das ja keine Materialschlacht mehr :wink:

Wichtig finde ich beim Ergebnis einige Schlagworte, die als Basis für eine weitere Diskussion dienen. Das heisst, nach der Schlussfolie (gleich mehr dazu) kommt die Ergebnisfolie nochmal.

Zur Schlussfolie: da ist’s momentan schröcklich in, diese doofen Word-Clipart-Männchen zu nehmen, das ist Geschmackssache. Je nach Temperament schreibste da was wie „Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit“ oder „The End“. Und Du sagst bitte nicht „So, jetzt bin ich fertig *hapuh*“ sondern „Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit“. Dann sollte eigentlich der Vorsitzende Dir danken und die Diskussion eröffnen. Und wenn dann in der Diskussion ne Frage kommt, wo Du auf Deine Ergebnisfolie verweisen musst, dann klickst Du souverän eines weiter (ist besser als der Sch*** mit zurück und so) und wuusch sieht man nochmal die Ergebnisfolie. Brauchst sie nicht, nun, dann isses halt so :wink:

*wink* und viel Erfolg

Petzi

Hi

Also ich habe letztes Jahr mein Abi gemacht (mit der besagten
Praesentationspruefung im Fach Geschichte) Und die Probleme die du
ansprichst sind meiner Erfahrung nach keine. Denn:

Die Lehrer/Pruefer wissen, dass alle Schueler etwas evtl. sogar sehr
nervoes sind. Das heisst, wenn das anstaendige Leute sind, dann holen
die dich in das Zimmer rein, stellen sich vor, begruessen dich usw.
Das heisst diese kleinen Formalitaeten nehmen die dann in die Hand.
Je nach dem ob du noch was vorbereiten musst, bevor du anfaengst
(Overheadprojetor einstellen, Cd einlegen und Datei oeffnen,
Irgendwelche sachen an die Tafel kleben etc.) kann dann unter
Umstaenden eine unangenehme Stille eintreten. Aber auch da waren die
bei mir sehr hilfreich und haben versucht, die Spannung etwas zu
nehmen.
Am Ende dann ist das aehnlich (Angenommen, dass du die Praesentation
so beendest mit zusammenfassenden schulsssaetzen oder so, dass die
auch merken, dass es zu ende ist): Die sagen dann Danke schoen, oder
so und werden dich dann bitten zu warten, bis sie sich beraten haben.

Zusammenfassung von mir: Mach dir mehr gadanken ueber die
Praesentation (Inhalt und Darstellung) als ueber das Drumherum: Du
bist ja nicht denen ihr einziger Schueler. Die wissen schon, wie sie
das handhaben muessen

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

zu der Gliederungsgeschichte wollte ich noch mal anmerken:

um nicht jedes Mal die Gliederung neu aufrufen zu müssen, empfiehlt es sich auch, einfach auf jeder Folie eine Kurzfassung der Gliederung am oberen oder am linken Rand zu haben, bei der eben der gerade erläuterte Unterpunkt fett hervorgehoben ist. Das empfinde ich persönlich jedenfalls als angenehmer, als wenn man mir jedes Mal eine ganze Gliederungsfolie aufdringlich vor Augen hält.

Ansonsten macht es sich gut, nicht unbedingt eine abgegriffene PowerPoint-Vorlage zu nehmen, sondern der Präsentation einen persönlichen Touch zu verleihen. Die einfachste Variante ist es, sich ein für das präsentierte Thema aussagekräftiges Bild auszusuchen (das man auf der Titelfolie auch als Eyecatcher bringen kann) und dieses in verkleinerter Form auf jeder Folie dezent in die obere rechte Ecke zu packen. Außerdem könntest du noch dezenter unten in einer Ecke deinen Namen erscheinen lassen.

Na ja, auf jeden Fall - die Gestaltung nicht zu bunt machen, sodass die Lesbarkeit und die Übersichtlichkeit immer gewährleistet bleiben (da können die beliebten Farbverläufe von hell nach dunkel manchmal echt schlimm sein!). Möglichst auf jeder Folie eine Überschrift haben. Laut genug sprechen und Blickkontakt zu den Zuhörern halten (auch wenn’s bei Prüfern schwer fallen mag). Einen sicheren Stand einnehmen (also nicht nervös hin- und herkippeln) und vorher überlegen, wo du deine Hände hintust (man kann sie z.B. mit Zeigestock/Laserpointer, Karteikarten etc. beschäftigen, nur auf keinen Fall in die Hosentaschen stecken!).

So, das war mein erstes Brainstorming. :wink:

Grüße,
Anja

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Hallo Anja,

um nicht jedes Mal die Gliederung neu aufrufen zu müssen,
empfiehlt es sich auch, einfach auf jeder Folie eine
Kurzfassung der Gliederung am oberen oder am linken Rand zu
haben, bei der eben der gerade erläuterte Unterpunkt fett
hervorgehoben ist.

Stimmt, das ist auch ne gute Idee :wink: Muss ich bei Gelegenheit mal ausprobieren.

wo du deine Hände hintust (man kann sie z.B. mit
Zeigestock/Laserpointer, Karteikarten etc. beschäftigen, nur
auf keinen Fall in die Hosentaschen stecken!).

*grins* Da fällt mir noch was dazu ein. Mit dem Laserpointer sieht man jeglichen Hauch einer Nervosität sofort am wild tanzenden Punkt :wink: Darum immer aus der Hüfte schiessen. Will sagen: die Hand von aussen an Hüfte bzw. Oberschenkel anlegen dämpft das für den Zuschauer sichtbare Zittern ungemein.

*wink*

Petzi

1 „Gefällt mir“

Hallo Petzi,

*grins* Da fällt mir noch was dazu ein. Mit dem Laserpointer
sieht man jeglichen Hauch einer Nervosität sofort am wild
tanzenden Punkt :wink: Darum immer aus der Hüfte schiessen. Will
sagen: die Hand von aussen an Hüfte bzw. Oberschenkel anlegen
dämpft das für den Zuschauer sichtbare Zittern ungemein.

… oder einfach nen Zeigestock… bei mir würd der Laserpointer warscheinlich eh dann über die ganze Tafel hüpfen :wink:

Jedenfals danke euch allen :wink: