Hallo Sascha,
ICh habe sehr oft gehört dass es da wichtige allgemeine Regeln
für eine Präsentation gibt, also zb wie man anfangen soll
usw…
naja, sagen wir mal so: es gibt da gewisse Konventionen
Was ich immer ziemlich wichtig finde ist:
Vorstellung (Sowas wie „Guten Tag meine Damen und Herren, Mr. Chaiman (bzw. Prüfungsvorsitzender mit Namen), ich möchte Sie herzlich begrüssen zu meiner Präsentation zum Thema xxx.“ Dann weiter - falls nicht alle Anwesenden Dich kennen oder Du vorgestellt wurdest - ganz kurz „Mein Name ist Sascha Heller, und ich habe mich mit diesem Thema schon seit xxx Jahren befasst/dieses Thema gewählt weil…“
So - der Vorteil ist, dass Du diesen Sermon wunderprächtig auswendig lernen kannst und damit die erste Nervosität schon vorbei ist. Gleichzeitig beamst oder overheadprojizierst Du natürlich eine Folie mit dem Inhalt „Titel und Dein Name“ eventuell noch Datum (des Vortrags! Nicht der Folienerstellung!) oder so.
So, nun stehst Du halbwegs sicher, hast Dich organisiert, Laserpointer ist scharf gemacht und Du weisst, wie Du zur nächsten Folie kommen wirst.
Die nächste Folie sollte eine inhaltliche Gliederung sein. Und zwar nicht „ich möchte mit einer Einleitung beginnen, dann zum Hauptteil kommen und zum Schluss kommt der Schluss“. Sondern sowas wie
- Problematik, Thema, Fragestellung
- Unterpunkt 1
…
- Unterpunkt 3-7
- Ergebnis
Sodele. Diese Folie speicherst dann nochmals 25 mal unter nem anderen Namen ab, und bei jeder Kopie ist ein anderes Stichwort fett/farbig während die anderen Punkte schamhaft ergrauen.
Damit hast Du dann gleich die nächte Folie
- Problematik, Thema, Fragestellung
- Unterpunkt 1
…
- Unterpunkt 3-7
- Ergebnis
und auch der eingedöste Zuschauer kriegt mit, dass es nun um die Fragestellung geht
Dann kommt die Folie mit der Fragestellung (selbige Überschrift).
Als nächstes wieder die Übersichtsfolie „damit kommen wir nun zu Unterpunkt 1“
- Problematik, Thema, Fragestellung
- Unterpunkt 1
…
- Unterpunkt 3-7
- Ergebnis
und-so-weiter.
Diese Vorgehensweise hat zwei Vorteile: der gelangweilte Zuschauer weiss immer gleich, wie lange es noch dauern wird. Und der nervöse Vortragende kann sein Timing besser anpassen und verliert nicht so leicht den Faden. Nix schlimmer, als wenn man selber von der nächsten Folie überrascht wird *fg*
Nachteil ist, dass Du damit einen Haufen von Folien kriegst, aber in Zeiten von PowerPoint und Beamern wird das ja keine Materialschlacht mehr 
Wichtig finde ich beim Ergebnis einige Schlagworte, die als Basis für eine weitere Diskussion dienen. Das heisst, nach der Schlussfolie (gleich mehr dazu) kommt die Ergebnisfolie nochmal.
Zur Schlussfolie: da ist’s momentan schröcklich in, diese doofen Word-Clipart-Männchen zu nehmen, das ist Geschmackssache. Je nach Temperament schreibste da was wie „Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit“ oder „The End“. Und Du sagst bitte nicht „So, jetzt bin ich fertig *hapuh*“ sondern „Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit“. Dann sollte eigentlich der Vorsitzende Dir danken und die Diskussion eröffnen. Und wenn dann in der Diskussion ne Frage kommt, wo Du auf Deine Ergebnisfolie verweisen musst, dann klickst Du souverän eines weiter (ist besser als der Sch*** mit zurück und so) und wuusch sieht man nochmal die Ergebnisfolie. Brauchst sie nicht, nun, dann isses halt so 
*wink* und viel Erfolg
Petzi