Prävention von Amokläufen

Hallo zusammen,

ich hab mich in letzter Zeit etwas intensiver mit Amokläufen beschäftigt, unter anderem wie man zukünftig Amokläufe verhindern könnte.

Nun gibt es wohl zwei verschiedene Ansatzpunkte:
Entweder man verändert das Umfeld so, dass dem Amokläufer gar keine Chance gegeben wird, ein Massaker anzurichten (strengeres Waffengesetz, Verbot von Killerspielen, Warn-Systeme an Schulen, …) oder man setzt bei den potentiellen Amokläufern direkt an (Psychologen, Beratungsleher, Gewaltpräventionsberater, …).

Meiner Meinung nach ist letzteres der richtige Weg, weil ich glaube, dass ein Amokläufer nur dann Amok läuft, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht. Durch Menschen, die sich um solche Leute kümmern, wird ihnen dann ein neuer Ausweg gezeigt.

Was sagt ihr dazu?

lg, Juli

Hallo,
der zweite Ansatzpunkt in allen Ehren - aber was genau ist ein potenzieller Amokläufer? Wie soll man den finden? Und wie soll eine Diagnose (vor allem über was) gestellt werden?

Schüler, die in irgendeiner Form verhaltensauffällig sind, können wenn sie bzw. die Eltern es wollen psycholgische Hilfe in Anspruch nehen. Oft wird dies von der Schule empfohlen oder verlangt damit eine weitere Kooperation möglich ist. Wird von der Schule genug und zu negativ Druck aufgebaut, wird das Elternhaus in den meisten Fällen nicht kooperiieren.

Verhaltensauffälligkeiten führen aber nicht zwangsläufig zum kriminellen Handeln - die Hälfte der Amokläufer hatten keine psychische Störung. Hinzu kommt noch, dass die Forschung in diesem Gebiet keine Versuchsobjekte hat - eben weil man erst beim Amoklauf weiss, dass jemand dazu fähig ist und hinterher nicht therapiert werden kann / muss, weil das Blutbad fast immer mit einem Suizid endet.

Ich sehe eher den Ansatz im ersten Teil deiner Frage - Prävention beginnt mit dem Umfeld - Waffenverbot, zumindest eine radikale Einschränkung von Gewaltdarstellungen und deren Freigabe an Minderjährige, ein gut funktionierendes soziales Umfeld und am wichtigsten: aufmerksame und sensible Pädagogen. Die Amokläufe sind fast immer mit dem Motiv „Rache“ behaftet - das reicht von der Demütigung durch eine Lehrkraft, das Gefühl von ungerechter Behandlung oder Mobbing. Hier kann sehr genau und intensiv Präventivarbeit geleistet werden, um einem verwirrten und seelisch verletzten Menschen wieder auf die Beine zu kommen und nicht die Achtung vor den Mitmenschen zu verlieren.

Viele Grüße

Hallo Juli,

ich denke, dass Mobbing in jeglicher Form oft Schuld ist,dass Amok gelaufen wird.
Nuetzt dir diese Antwort etwas?

Gruss: Ge-es

Chili
welche Waffen willst du verbieten ? und warum
die Legalen ? die Illegalen ? die gestohlenen ?
oder die von Ausländern nach D geschmuggelten ?

Dienstwaffen der Polizei ?
große und kleine Hämmer ?

begründe doch mal, hast du Erfahrung mit Waffen ?
oder mit dem Waffengesetz ?

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Psyochologiebrett-Quark
Moin,

ich hab mich in letzter Zeit etwas intensiver mit Amokläufen
beschäftigt,

wie? im Internet?

Nun gibt es wohl zwei verschiedene Ansatzpunkte:

Aha, zwei Punkte. Woher nimmst Du die?

Entweder man verändert das Umfeld so, dass dem Amokläufer gar
keine Chance gegeben wird, ein Massaker anzurichten

Dann verändere mal meine Nachbarschaft

(strengeres Waffengesetz,

ich habe eine Elektrosäge!

Verbot von Killerspielen,

spiele ich nicht!

Warn-Systeme an Schulen,

es gibt auch Amoktöter außerhalb von Schulen

oder man setzt bei den
potentiellen Amokläufern direkt an

Genau! Potentielle Amokläufer sind leicht zu identifizieren.

Was sagt ihr dazu?

Frühlingsphantasien.

Hi

ich lache mich gerde Schief , schärferes Waffengesetz .

von den Waffendelikten gehen 0,02 % auf legale Waffen , wen wollen Sie mit den Waffengesetzen treffen ?
Jäger ?
Personenschützer ?
Geld und Wert Transportfahrer ?
Bedrohte Personen des öffentlichen Lebens , wie Amtsrichter , Juweliere ?

und dann kommt dazu , das die zweithäufigste Stichwaffe ein Schraubenzieher ist .
wollen Sie jedem Elektriker verbieten einen Schraubenzieher in seiner Werkzeugkiste zu haben .

und des weiteren bekommen Sie Kampfkunstartikel , wie Schwerter , Dolche usw , sowieso nur ab 18 Jahre und mit Nachweis des schwarzen Gürtels , was einem Dan entspricht , also erwachsen nicht nur im Sinne des Gesetzes .

ein Bayer wurde sagen : was en Schmarn !

Was Computerspiele im allgemeinen , egal ob jetzt Killerspiele oder simple Second Life , bin ich kein Freund von.
Wir haben als Kinder auch „Killerspiele“ gespielt , Indianer und Cowboy und uns mit Stöckchen bedroht und Peng Peng gerufen , also das kann es nicht sein .

Wenn ich einmal in "was wäre " und Nachdenkerei verfalle , so ist es die allgemeine No Future einstellung , fehlende Bildung , fehlende Initiative , wie kommt es , das trotzt Schulreform rund 50 % der angehenden Azubi’s von den Betrieben mit der Begründung abgelehnt werden :
nicht ausreichende Grundkenntnisse in Mathe oder Rechtschreibung sowie Fachbezogenes Grundwissen , beispielweise als Elektriker das Ohmsche Gesetz , Ausbildung 9 Schuljahr , oder die " kein Bock " einstellung .

Man kann nicht an der Wirkung herumdocktoren , wenn man die Grundursache belässt

gruss

Toni

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Hallo,

wen wollen Sie mit den Waffengesetzen treffen ?

Nunja. Auch wenn die Verfügbarkeit von Schusswaffen (und nur diese finde ich im Zusammenhang mit Amokläufen primär relevant) nicht ursächlich sein mag: Ein einfacher Zugang zu diesen erleichtert zumindest die Ausführung.

Jäger ? Personenschützer ? Geld und Wert Transportfahrer ? Bedrohte Personen des öffentlichen Lebens , wie Amtsrichter ,Juweliere ?

Solange diese nicht garantieren können, dass ihre Waffen sicher vor dem Zugriff anderer geschützt sind: Ja. Und unter der selben Prämisse auch Schützenvereine.

und dann kommt dazu , das die zweithäufigste Stichwaffe ein Schraubenzieher ist .

Dennoch wird ein Amokläufer damit mit Sicherheit weniger Schaden anrichten können als mit einer Schusswaffe.

Natürlich kann man immer damit argumentieren, dass Schusswaffen auch illegal zu beschaffen sind. Zumindest für einen Jugendlichen dürfte der Zugriff darauf dennoch mit größeren Hürden verbunden sein, als die Mitgliedschaft in einem Schützenverein oder die Entwendung von Papas Schusswaffe.

Verhindern kann man mit einer Verschärfung des Waffengesetzes eine Ausführung wohl nicht - zumindest aber erheblich erschweren. Und das wäre in meinen Augen ein Schritt in die richtige Richtung.

egal ob jetzt Killerspiele…

Ein Major der amerikanischen Armee sagte vor einigen Jahren in einem Fernsehinterview, dass er dankbar sei über die Existenz von bestimmten Computerspielen. Die Tötungshemmung junger Soldaten, die in Kriegsgebiete geschickt werden sollten, sei noch nie so schnell zu senken gewesen wie seit der großflächigen Verbreitung dieser Spiele.

Wir haben als Kinder auch „Killerspiele“ gespielt , Indianer und Cowboy und uns mit Stöckchen bedroht und Peng Peng gerufen , also das kann es nicht sein .

Ich sehe einen ganz erheblichen Unterschied zwischen diesen Spielen und den Killerspielen am PC. Das „Töten“ im realen Spiel ist ein „so-tun-als-ob“ und dies ist Kindern auch zu jeder Zeit bewusst. Im Agieren mit ihren Freunden lernen sie gerade dabei das Einüben von Beißhemmungen und das Festigen von Tabus. Ihr „Töten“ endet mit dem Aufstehen der „Opfer“, das am PC mit einem neuen Highscore für die Vernichtung gesichtsloser und „entmenschlichter“ Gegner.

Natürlich führt das Spielen solcher Spiele nicht zwangsläufig zu einer Killerpersönlichkeit. Dazu braucht es noch etliche andere Faktoren, die aber im heutigen Lebensumfeld zunehmend mehr gegeben sind. In jedem Fall führt das Konsumieren von Gewalthandlungen - egal ob im Computerspiel oder beim Anschauen von Gewaltfilmen - zu einer Abstumpfung und Gewöhnung. Jeder normale Jugendliche schüttelt sich zunächst beim Anblick bestimmter Greueltaten. Das ist eine normale Abwehrreaktion, die aber sehr wohl durch entsprechendes „Training“ verlernt werden kann.

Man kann nicht an der Wirkung herumdocktoren , wenn man die Grundursache belässt

In Bezug auf die Bekämpfung der Ursachen stimme ich dir zu. Das bedeutet für mich aber nicht im Umkehrschluss, dass ich die Mittel zur Umsetzung von Gewalttaten auf dem Silbertablett servieren muss.

Schöne Grüße,
Jule

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Hallo Roland,
nun atme erstmal tief durch und werde nicht gleich polemisch.
Das mit den Waffen scheint Dich ja sehr zu interessieren. Mich dafür umso weniger, und das Thema ist nur am Rande bemerkt - die Kernaussage war etwas anderes (Prävention durch sensible Pädagogik und Mobbing im Keim zu ersticken).

Aber da es Dich soo brennend interessiert:
Welche Waffen willst Du verbieten?
Die Legalen?
Ich spreche hier von Schießwaffen. Eine legale Waffe muss man nicht verbieten. Ich finde das bestehende Waffengesetz in Deutschland nicht schlecht.
Die Illegalen?
Ja, klar - die sind doch schon verboten, so ein Quatsch.
Die Gestohlenen?
Ist für mich das Gleiche wie illegal - bei Dir nicht?
oder die von Ausländern nach D geschmuggelten?
s.o. - rein juristisch sind deine Aufzählungen die reinste Wiederholung…

Dienstwaffen der Polizei?
Die sind legal und sinnvoll - wie kommst Du nur auf so ein Unfug?
Große und kleine Hämmer?
???

Ja, ich habe Erfahrung mit Waffen und bin sowohl mit dem deutschen Waffengesetz vertraut als auch mit Ländern, wo die Handhabung mit Waffen lockerer gesehen wird. Ich war auch schon in Ländern, wo auf den Flachdächern Soldaten mit Maschinengewehren liegen und jeder Zivilist eine geladene Waffe im Schlafzimmer hat.

Kannst Du auch Antworten geben oder nur Fragen stellen?

Schönen Abend

Deine Vika…
…klingt nicht sehr positiv. Ich hoffe Du hast trotz Deiner widrigen Lebensumstände einen starken Charakter behalten…

Viele Grüße

Hallo,

Jäger ? Personenschützer ? Geld und Wert Transportfahrer ? Bedrohte Personen des öffentlichen Lebens , wie Amtsrichter ,Juweliere ?

Solange diese nicht garantieren können, dass ihre Waffen
sicher vor dem Zugriff anderer geschützt sind: Ja. Und unter
der selben Prämisse auch Schützenvereine.

Sorry
Ihre Antwort zeugt von unwissenheit der aktuellen Waffengesetze .
Bei einem Schützenverein deponierte Waffen dürfen den Schiessstand nicht verlassen.

Private Schusswaffen sind in einem Tressor noch bestimmten Güteklassen wegzuschliessen , Kurzwaffen müssen in einer zusätzlichem Unterfach in dem Tresor weggeschlossen werden , sowie die Munition nicht im selben Tresor gelagert werden darf .
In Klartext 3 Schlüssel , die unbedingt für Fremde Personen unzugänglich gemacht werden müssen.
so das Gesetz in verständlichen Worten .

Natürlich kann man immer damit argumentieren, dass
Schusswaffen auch illegal zu beschaffen sind. Zumindest für
einen Jugendlichen dürfte der Zugriff darauf dennoch mit
größeren Hürden verbunden sein, als die Mitgliedschaft in
einem Schützenverein oder die Entwendung von Papas
Schusswaffe.

Wie gesagt , der Anteil an "Papa’s Schusswaffen " beträgt bei Waffendelikten 0,02 % in Worten Null Komma Null Zwei Prozent .
klar kann man auch diese 0,02 Prozent mit neuen Gesetzen belangen , warum auch nicht , es ist ja einfacher legale Schusswaffenbesitzer einzugrenzen , als dem Illegalen Vertrieb einen Riegel vorzuschieben.

Verhindern kann man mit einer Verschärfung des Waffengesetzes
eine Ausführung wohl nicht - zumindest aber erheblich
erschweren. Und das wäre in meinen Augen ein Schritt in die
richtige Richtung.

Klarer Unsinn , wie gesagt , lassen sie sich die Zahl 0,02 Prozent noch einmal durch den Kopf gehen .

Ich streite nicht ab , das einige Besitzer es mit den Gesetzen nicht so genau nehmen , doch würden diese Gesetze eingehalten , wäre es hier kein Diskussionsthema .

egal ob jetzt Killerspiele…

Ein Major der amerikanischen Armee sagte vor einigen Jahren in
einem Fernsehinterview…,

Ja , Amerika .
die Fahren auch einen Wagen mit klemmenden Gaspedal mit 180 gegen die Wand , anstelle den Automatikwählhebel auf N zu ziehen .

Die trocknen auch Katzen in Mikrowellen , weil der Hersteller es versäumt hat es in die Bedienanleitung zu schreiben , das es nicht funktioniert .

Sorry , aber wir vergleichen doch nicht so ein IQ mir unserem , Lieber Gott lasse es nie soweit kommen

Toni

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Hallo,

betrachten Sie sich doch bitte mal die Umstände, unter denen Schüler, die in Deutschland Amokläufe veranstaltet haben, das Schießen lernten und/ oder an Waffen kamen.

Im Gegensatz zu anderen Straftaten handelt es sich bei 3 von 4 Amokläufen von Jugendlichen in Deutschland um legale Waffen, deren Lizenzierung über die Mitgliedschaft in Schützenvereinen erfolgte.

Dass hier nicht nur der Zugang zu den Waffen sondern auch die Ausbildung im Umgang damit eine Rolle spielen dürfte, dürfte bei einer derartigen Überrepräsentanz von Schützenvereinsmitgliedern unter den Tätern nahe liegen.

Warum müssen Jugendliche in einem friedlichen Land Schießen lernen? Solange sie noch nicht mal wählen oder selbstständig Verträge unterschreiben dürfen, sollten sie auch keine Waffe in die Hand bekommen.

Sorry , aber wir vergleichen doch nicht so ein IQ mir unserem

Ich wüsste nicht, woran ich den Unterschied festmachen sollte.

Schöne Grüße,
Jule

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Hallo,

betrachten Sie sich doch bitte mal die Umstände, unter denen
Schüler, die in Deutschland Amokläufe veranstaltet haben, das
Schießen lernten und/ oder an Waffen kamen.

Im Gegensatz zu anderen Straftaten handelt es sich bei 3 von 4
Amokläufen von Jugendlichen in Deutschland um legale Waffen,
deren Lizenzierung über die Mitgliedschaft in Schützenvereinen
erfolgte.

Sorry
auch hier wieder Bildzeitungswissen

Es ist VERBOTEN im Schützenverein mit Grosskalibrigen Waffen unter 18 Jahre zu schiessen .
wer es trotztdem im Schützenverein lernt , da bekommt der Schiesleiter eine verbraten , sowie auch Trainer und der Schiesstand wird zugemacht .
Eine eigene grosskalibrige Waffe kann erst mit 21 beantragt werden .

Wie gesagt , es gibt Gesetze die passen schon .
Wenn diese eingehalten würden , gäbe es weniger Probleme .

Ab 18 wird man auch zur Bundeswehr einberufen , spätestend da wird es gelehrt .

Wir diskutieren hier nicht über die Gesetzeslage und verschärfung der Waffengesetze , sondern wir diskutieren hier gerade um vergehen , die gegen diese Gesetze verstossen , bzw verstossen haben.
es nützen keine verschärften Waffengesetze , wenn die aktuellen schon nicht eingehalten werden .

gruss

Toni

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Jugendliche, unausgegoren, geplagt von Lebensangst, Liebeskummer, Versagensangst, zusammen mit der großen Frage nach dem Sinn des Ganzen, veralbert und gemobbt von Lehrern und Mädchen, haben zu allen Zeiten gelegentlich Selbstmord begangen.

Soweit ich weiß, steigt die Kurve der Selbstmordhäufigkeit nach der Pubertät dramatisch an und erreicht ähnliche Höhen erst wieder im hohen Alter.

Ein Selbstmord hat eigentlich fast immer etwas von Rache an sich. Der, die, ihr, sollt sehen, was ihr angerichtet habt, was ihr davon habt, wie schlecht ihr zu mir wart.

Wenn einer nun aber sowieso mit seinem Leben abgeschlossen hat, wenn er es allen „zeigen“ will, wenn er hauptsächlich Lehrern oder Mitschülern die Schuld gibt, was liegt näher, als noch ein paar mitzunehmen? Noch einmal allen beweisen, wie cool man eigentlich ist, was für schreckliche Fehler diese gemacht haben.

Ja und wenn man dann eine Handfeuerwaffe hat, geht das leicht und, was nicht zu vergessen ist, sauber und Medien- Klischee gerecht.

Darum ist vor allen Dingen zu vermeiden, dass Jugendliche Schusswaffen in die Hand bekommen. Wozu Schusswaffen in Privathaushalten gelagert werden, ist mir dabei ein Rätsel, zumindest so lange keine unmittelbare Bedrohung besteht.

Dass Jugendliche mit seelischen Nöten, in Zeiten, in denen Papa und Mama unentwegt schuften müssen, um den Urlaub auf den Malediven zu finanzieren, mehr Ansprechpartner brauchen, ist auch klar.

Dass das Thema „Leben und leben lassen“ mehr in der Schule besprochen und geübt werden müsste, sollte auch klar sein.

Leider ist den Schulen auch heute noch das Ergebnis von a-quadrat mal b-quadrat wichtiger. Schuld daran sind aber nicht die Schulen, sondern die Gesellschaft, die das toleriert und fördert.

Anscheinend verschwimmen alle Ängste und Nöte, die man in dieser Zeit hatte, alsbald im Nebel des Vergessens. Man hat es selbst überlebt, für die akuten Nöte der Jugendlichen gibt es, höchstens, ein verstehendes Lächeln, aber keinerlei Verständnis, von Hilfe ganz zu schweigen. Vielleicht liegt es ja auch daran, dass man sich das Unangenehme von damals nicht so gern in’s Gedächtnis zurück ruft.

Gruß, Nemo.