Hallo,
ich habe eine etwas seltsame ‚Konstruktion‘ vor und hoffe damit im richtigen Brett zu sein.
Den Hintergrund will ich zuerst beschreiben, dann wird deutlich wozu das Ganze gut sein soll.
Mein Sohn ist in der Ausbildung zum ‚Anwendungsentwickler‘ an einer höheren Berufsfachschule für IT. Die Schule fordert in den Ferien ein acht wöchiges Praktikum, andernfalls ist die Ausbildung beendet. 
Vor Jahren hatte ich mal eine (scheinbar nicht so gute
) Geschäftsidee und habe ein Gewerbe in der IT-Branche angemeldet. Das hat nicht funktioniert, ich habe weder Einnahmen noch Ausgaben. Von den Beiträgen zur IHK bin ich befreit, auf den Steuerformularen stehen seit Jahren nur Nullen.
Wenn es meinem Sohn nicht gelingt, einen Praktikumsplatz zu finden, könnte ich ja u.U. meinen Sohn als Praktikanten bei mir ‚beschäftigen‘ … das erste Problem dabei, tatsächlich beschäftigen könnte ich ihn nicht. 
Hätte das für mich Folgen? Wem müßte ich davon erzählen, wenn ich jeden Ärger vermeiden will, kämen dabei Kosten auf mich zu, wie z.B. Beiträge an die Berufsgenossenschaft (Unfallversicherung) … Einen Lohn würde ich natürlich nicht zahlen, interessiert sich trotzdem das Finanzamt dafür? Manövriere ich mich damit in eine Situation, aus der ich nicht wieder heraus finde?
Wenn ich nichts unternehme, waren die letzten Jahre eventuell umsonst. Es kann passieren, daß mein Sohn die Ausbildung ohne Abschluss beenden muß, nur weil es nicht genügend Stellen gibt, auf denen er für nichts arbeiten kann. Ein paar Euro, auch ein paar Hundert, dürfte ich der Ausweg schon kosten, schließlich habe ich bisher schon ein paar Tausender investiert.
Über Tipps, wie es geht, auch über Warnungen vor Fallen … würde ich mich sehr freuen.
Gruß, Rainer