Guten Morgen,
beziehe momentan als arbeitsloser Jung-Akademiker leider ALG II. Um meine Situation zu verbessern bzw. auch was vernünftiges zu machen habe ich mir überlegt ein Praktikum zu machen.
Jetzt meine Frage. Muss ich dass beim Arbeitsamt mitteilen, auch dann wenn das Praktikum unendgeldlich ist?
danke
MfG
Hallo,
du musst das dem Arbeitsamt auf jeden Fall mitteilen!
Desweiteren musst du beachten, dass du nur ein paar Wochen im Jahr (wieviel genau weiß ich leider nicht) ein Praktikum machen darfst. Was genau das heißt kann dir sicherlich jemand vom Amt sagen.
Gruß
Phoebe
Habe grade mit meinem Arbeitsberater gesprochen. Es ist nur ein undentgeldliches Praktikum bis 4 Wochen möglich. Es sollte daher Geld fliesen, zumindest ein bischen, dass dann angerechnet wird. Die Arbeitsstelle sollte dann aber auch nicht als Praktikum angemeldet werden, weil das Arbeitsamt dies nicht gerne sieht. Daher ist am besten wenn man auf 400€ angemeldet ist.
So long
Hi,
jetzt weißt du ja schon Bescheid. Beachte, dass du die Fahrtgelderstattung (sehr mickrig, aber immerhin) nicht entgehen lässt.
Laut Auskunft meines Sachbearbeiters kann man bis 12 Wochen pro Jahr Praktikum machen.
Gruß
andré
Dass Problem ist, dass ein Praktikum nur dann genehmigt wird, wenn die Chance auf die Übernahme in ein Arbeitsverhältnis besteht, ansonsten nicht. Es bleibt dann nur die Möglichkeit wenn man Geld dafür bekommt z.B. als 400€. Dies wird dann natürlich angerechnet.
Aber oftmals scheidert es dann daran, dass die Firma 20% Pauschal Sozialverischerungsbeiträge bezahlen muss.
Also wer ist dann der Dummer - Ja, genau leider der ALG II-Bezieher. Es bleibt dann alles beim Alten und das Arbeitsamt zahlt weiter und wieder nichts vernünftiges gemacht. Bravo - Schei** Bürokratie
Dass Problem ist, dass ein Praktikum nur dann genehmigt wird,
wenn die Chance auf die Übernahme in ein Arbeitsverhältnis
besteht, ansonsten nicht. Es bleibt dann nur die Möglichkeit
wenn man Geld dafür bekommt z.B. als 400€. Dies wird dann
natürlich angerechnet.
Das habe ich anders gehört und erfahren. Ein Praktikum kann bei der Agentur als Trainingsmaßnahme laufen. D.h. es hat den gleichen Stellenwert wie etwa ein Seminar „Wie bewerbe ich mich richtig?“. Es muss nicht davon ausgegangen werden, dass dich die Firma am Ende übernimmt und sie muss das auch nirgends unterschreiben.
Ich würde mich nochmal ans Amt wenden. Wenn die das Praktikum unter den gegebenen Umständen ablehnen, mach es einfach trotzdem. Hast ja nix zu verlieren. Die Agentur muss und wird es nicht erfahren, weil sie dir eh keine Alternativen anzubieten hat.
Gruß
andré