Praktikum 3 Tage vom privaten Arbeitsvermittler

Man nehme einen privaten Arbeitsvermittler, der einem ein 3 tägiges Praktikum anbietet, mit der Aussicht auf eine Teilzeitarbeit, Sozialversichert.
Man geht am ersten Tag hin und nach 7 h kommt der Leiter und sagt es wird doch nur ein 400€ Job.
Geht man nicht mehr hin, wird dann das AG 1 gestrichen, obwohl das Arbeitsamt im Schreiben bestätigt, das es eine Sozialversicherungsbeschäftigung sein soll?
Soll man 3 Tage a 7h und 8h umsonst arbeiten, nur um das AG1 weiter zu beziehen? Oder kann man einfach hingehen und sich bestätigen lassen , das es keine Teilzeit, sondern nur 400€ Basis sein wird.

Hallo

Man sollte das Arbeitsamt vorab informieren. Ebenso den Arbeitsvermittler, denn der kriegt keine Kohle für einen 400-Euro-Job.

Ist das Praktikum denn bei der AfA angemeldet?

Gruß,
LeoLo

ist ne Masche

Man nehme einen privaten Arbeitsvermittler, der einem ein 3
tägiges Praktikum anbietet, mit der Aussicht auf eine
Teilzeitarbeit, Sozialversichert.

Man nehme weiterhin dazu einen Arbeitslosen, der auf sowas noch reinfällt.

Man geht am ersten Tag hin und nach 7 h kommt der Leiter und
sagt es wird doch nur ein 400€ Job.

Immerhin.

Geht man nicht mehr hin, wird dann das AG 1 gestrichen, obwohl
das Arbeitsamt im Schreiben bestätigt, das es eine
Sozialversicherungsbeschäftigung sein soll?
Soll man 3 Tage a 7h und 8h umsonst arbeiten, nur um das AG1
weiter zu beziehen?

Natürlich nicht. Es kann auf der einen Seite nicht ein 3-Tages-Vollzeit-Praktikum verlangt werden, für einen Job, in dem nachher so viele Stunden (7hx3=21h) die ganze Woche nicht gearbeitet werden. Hier stimmt die Verhältnismäßigkeit nicht.
Ferner ist zu prüfen, ob ein Arbeitsverhältnis nicht bereits entstanden ist, in dem der MA sich in den Dienst des AG stellte.

Oder kann man einfach hingehen und sich bestätigen lassen , das es keine :Teilzeit, sondern nur 400€ Basis sein wird.

Also auch 400-Basis ist irgendwo Teilzeit. Definitiv wird es kein Vollzeitjob sein. Das gehört der Agentur sofort angezeigt. Da das Praktikum unter falschen Vorausssetzungen zustande kam. Denn gegenüber der Agentur hat der AG behauptet eine sozialversicherungspflichtige Stelle anzubieten. Der 400-EUR-Minijob wird pauschal versteuert, was auch pflichtig ist. Der AN kann immerhin noch einen eihenen Rentenbeitrag aufstocken, was zu überlegen ist.

Hallo schritt2

Es geht doch nichts über wilde Spekulationen und verschwörerische Mutmaßungen…

Was für eine Masche soll das denn sein und welcher Sinn sollte für die PAV dahinter stecken?

Ob und warum hier ein Praktikum unter anderen Voraussetzungen begonnen wurde, kann von hier aus gar nicht beurteilt werden. Vielleicht war der Praktikant auch solch eine Flöte, daß man den höchsten geringfügig einsetzen will?

Gruß,
LeoLo