gestern war in Plus Minus ein Bericht über ungerechtfertigtes Abkassieren der Gynäkologen.
Hier ein Bericht dazu: http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=17048
Grüße
Raimund
gestern war in Plus Minus ein Bericht über ungerechtfertigtes Abkassieren der Gynäkologen.
Hier ein Bericht dazu: http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=17048
Grüße
Raimund
tröste Dich…
…bei mir wirkt auch schon BSE!
Grüße
Raimund
Hallo Raimund,
ich hab den Bericht gesehen (der Test war ja im rhein-Main-gebiet)
Ich denke, da liegt es auch an den Versicherten die so „dumm“ oder
„naiv“ sind und einfach zahlen.
Die Frauenärzte in unserem Einzugsbereich waren wenigstens so
clever und haben es so geschickt angefangen, dass tatäschlich in
fast allen Fällen (jedenfalls in denen, die mir zu Ohren kamen)
eine über die Vorsorge hinagehende Beratung erfolgte.
Sie hatten sich aber auch bereits im Januar mit und kurz geschlossen.
Gruss
Günter
Hallo Günter,
die haben gestern aber auch gebracht, dass die Ärzte die Patientinnen fast schon erpressten. Sie sagten: wenn Sie die Gebühr nicht zahlen, wird nur ein Abstrich gemacht.
Und das ist m.M. nach kriminell
Grüße
Raimund
Hallo Raimund!
Den Patienten interessiert nur die Praxisgebühr und den Doc überhaupt nicht. Letzterer will Positionen abrechnen, ganz unabhängig davon, ob diese erbracht wurden oder nicht. Deshalb geht die Überschrift „Praxisgebühr“ am Thema vorbei. Es geht vielmehr um die fehlende Kontrolle abgerechneter Leistungen. Die kassenärztliche Vereinigung, die diese Kontrolle leisten soll, ist ein zahnloser Tiger, überflüssig wie ein Kropf. Außenstehende können grundsätzlich nicht kontrollieren, was im Behandlungszimmer geschieht. Nur der Patent kann das. Dafür müßte er aber ein Interesse an der Kontrolle haben, was nur über das Portemonnaie entstehen kann. Auf gut deutsch: Eine Eigenbeteiligung der Patienten muß her. Daraus ergäbe sich eine Rechnungskontrolle wie bei jeder x-beliebigen Dienstleistung durch den Leistungsempfänger.
Den Fernsehbericht kannst Du in der Pfeife rauchen, weil er falsch betitelt nur eine untergeordnete Randerscheinung beleuchtete. Das tatsächliche Problem ist der Abrechnungsbetrug, der ohne die geringste Kontrolle zum Normalfall gehören dürfte.
Gruß
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
ich denke, dass man das in Griff bekommen kann, indem man den gesetzlich Versicherten genauso wie den privat Versicherten unterschreiben lässt, was gemacht wurde. Wo liegt das Problem?
Grüßle Bea
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
hallo Wolfgang,
…an die Kunden und Selbstbeteiligung fürchten die Ärzte wie der Teufel das Weihwasser.
Ich habe mal einem Arzt gesagt: das Beste wäre, wenn nur noch nach leistung gezahlt wird und die Patienten die Rechnung erhalten würden, die sie abzeichnen müssen.
Der wäre beinahe aus den Latschen gekippt!
Das war dann auch mein letzter Besuch bei diesem Arzt. Denn diese Reaktion sagt mir, dass er bei den kassenpatienten krumme Dinger dreht.
Grüße
Raimund
Einmischung
Hallo ihr alle,
schon seit einiger Zeit hat JEDER Patient das Recht am Quartalsende vom behandelnden Arzt eine genaue Aufstellung über die abgerechneten Leistungen zu verlangen (sieht aus wie ein Einzelvebindungsnachweis der Telekom *g*).
Leider nehmen das nur sehr wenige Versicherte in Anspruch, obwohl das eine gute Kontrollmöglichkeit für die Versicherten ist und schliesslich ja auch der Arzt merkt, das er nicht mehr alles mit den Patienten machen kann.
Gruß Jörg
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Bea!
ich denke, dass man das in :Griff bekommen kann, indem :man den gesetzlich :Versicherten genauso wie den
rivat Versicherten
unterschreiben lässt, was :gemacht wurde. Wo liegt dasroblem?
Eine Unterschrift ohne Konsequenzen für den Unterzeichner ist eine Unterschrift ohne (Eigen-)Verantwortung. Was nichts kostet, wird blind unterschrieben. Es wäre eine Formalie, bei der kaum jemand Veranlassung genauerer Prüfung sähe. Dann kann man die Sache auch bleiben lassen.
Ich stelle mir ein System ganz ohne kassenärztliche Vereinigungen vor. Ein System mit Selbstbeteiligung und „Schadenfreiheitsrabatt“, von dem nur Kinder, Jugendliche und Schwangere ausgenommen sind. Ich stelle mir ferner vor, daß alle ohne Ausnahme versicherungspflichtig sind und nicht nach Einkommen, sondern einen festen Beitrag zahlen, der sich im freien Wettbewerb aller Kassen ohne Ausgleichszahlungen ergibt. Für Kinder und Bürger ohne eigenes Einkommen wird der Beitrag aus Steuern finanziert.
Die Einbeziehung aller Bürger vom Minister, über Beamte, Angestellte, Hausfrauen bis zu Selbständigen verbreitert die Beitragsbasis. Wegfall der kassenärtlichen Vereinigungen spart Verwaltungskosten. Selbstbeteiligung bringt Kostenkontrolle. Wettbewerb ohne Ausgleichszahlungen unter den Krankenkassen bringt effiziente Strukturen. Darüber hinaus halte ich die Einführung eines Qualitätssicherungssystems in Krankenhäusern und bei niedergelassenen Ärzten für erforderlich.
Ich bin fest davon überzeugt, daß sich mit solchem Gesamtpaket die Kosten des Gesundheitswesens dauerhaft in den Griff bekommen lassen. Nicht einmal die privaten Versicherer müßten maulen. Sie wären Wettbewerber mit allen anderen Kassen.
Na, wie gefällt Dir der Entwurf?
Gruß
Wolfgang
Die Zukunft der Sozialkassen vs. Erlkönig
Hallo Wolfgang,
ein wundervoller Ansatz, dem ich folgende Erweiterungen und Korrekturen beifügen möchte:
Schadenfreiheitsrabatt - Ist der falsche Ansatz, weil alte und/oder kranke Menschen nichts dafür können, dass sie Leistung in Anspruch nehmen.
Vorschlag - Risikozuschlag für Risiken, z.B. Hobbys (Ausbau und Sanierung von Altbauten finde ich schon Extrem) wie Mountainbike, etc. - bei Leistungen (Unfall) erkennt der Arzt das ja!
Entfall der Familienversicherung - weil Familienpolitik ist ein Steuerthema und keine Sache für Sozialkassen! Außerdem wird nirgendwo soviel betrogen - z.B. die Hausfrau, die 400 Euro hinzuverdient und dann noch mit Ihrem Mann ein Konto mit Zinsen oder eine vermietete Eigentumswohnung hat und dennoch in der Familienversicherung ist.
Zuschüsse für Kinderbeiträge über Steuern.
Alle in einem Basisbaustein - dann aber mit Vorsorge im Alter, also Alterungsrückstellungen, womit wir bei privaten Krankenversicherungen für alle sind.
Wichtig wäre noch, dass das Thema Finanzierung und System in der Diskussion getrennt werden und der Basisschutz anlaog dem Vorschlag des Verbandes wechselbar bleibt!
Wir nehmen dann noch Zahnersatz, Krankengeld und private Unfälle aus dem Leistungskatalog - und schon haben wir die Vorschläge, die die beiden großen privaten Krankenversicherer bereits vor 3 Jahren in die Diskussion gebracht haben!!
Finde ich eine gute Sache (weil ich an den Konzepten auch beteiligt war) - leider kommt Herr Rürup zu der Erkennntis, dass das nicht finanzierbar wäre - nur die Frage muss als berechtigt gelten - wie finanzieren wir es heute? - auf Kredit und Kosten unser Kinder und Enkel!
Fazit - vor 20 Jahren war alles bekannt und keiner hat gehandelt!
Heute - jammern auf hohem Niveau und nach uns die Sinnflut!
Der Sozialstaat und die Sozialversicherung sind am Ende und nicht mehr finanzierbar. D.h. laufe wer noch kann, oder zahle in Zukunft in die Sozialkassen unbegrenzt ein auf jeden Euro Einkommen unabhängig vom Status!
Viele Grüße
Thorulf Müller
Hallo Wolfgang,
Hallo Bea!
ich denke, dass man das in :Griff bekommen kann, indem :man den gesetzlich :Versicherten genauso wie den
rivat Versicherten
unterschreiben lässt, was :gemacht wurde. Wo liegt dasroblem?
Eine Unterschrift ohne Konsequenzen für den Unterzeichner ist
eine Unterschrift ohne (Eigen-)Verantwortung. Was nichts
kostet, wird blind unterschrieben. Es wäre eine Formalie, bei
der kaum jemand Veranlassung genauerer Prüfung sähe. Dann kann
man die Sache auch bleiben lassen.
Also hier stellst du alle für „ein wenig“ doof hin, kann ich nicht akzeptieren. Sorry. ich und die meisten anderen lesen mit Sicherheit, was sie unterschreiben.
Ich stelle mir ein System ganz ohne kassenärztliche
Vereinigungen vor. Ein System mit Selbstbeteiligung und
„Schadenfreiheitsrabatt“, von dem nur Kinder, Jugendliche und
Schwangere ausgenommen sind. Ich stelle mir ferner vor, daß
alle ohne Ausnahme versicherungspflichtig sind und nicht nach
Einkommen, sondern einen festen Beitrag zahlen, der sich im
freien Wettbewerb aller Kassen ohne Ausgleichszahlungen
ergibt. Für Kinder und Bürger ohne eigenes Einkommen wird der
Beitrag aus Steuern finanziert.
Wobei ich einen kleinen Betrag für Kinder auch für angemessen halte.
Die Einbeziehung aller Bürger vom Minister, über Beamte,
Angestellte, Hausfrauen bis zu Selbständigen verbreitert die
Beitragsbasis. Wegfall der kassenärtlichen Vereinigungen spart
Verwaltungskosten. Selbstbeteiligung bringt Kostenkontrolle.
Wettbewerb ohne Ausgleichszahlungen unter den Krankenkassen
bringt effiziente Strukturen. Darüber hinaus halte ich die
Einführung eines Qualitätssicherungssystems in Krankenhäusern
und bei niedergelassenen Ärzten für erforderlich.
Bin dafür!
Ich bin fest davon überzeugt, daß sich mit solchem Gesamtpaket
die Kosten des Gesundheitswesens dauerhaft in den Griff
bekommen lassen. Nicht einmal die privaten Versicherer müßten
maulen. Sie wären Wettbewerber mit allen anderen Kassen.Na, wie gefällt Dir der Entwurf?
Schick es an Ulla! Bis auf die Ausnahmen unterschreibe ich 
Gruß
Wolfgang
Grüßle Bea
LOL, und du hättest bald die falsche Medizin bekommen *gg* (Späßle)
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Wolfgang,
eine Versicherungspflicht für Selbständige lehne ich komplett ab.
ein Selbständiger muss auch über seine Absicherung bestimmen können.
So war es früher (weiß nicht mehr vor wievielen xxx Jahren). Dann kamen die gut verdienenden angestellten dazu und, das muss so um 1983 gewesen sein, auch die gut verdienenden Gewerblichen.
Ich halte diese Regelung für absolut gesund und gut.
warum soll sich das Bessere (die Privaten) nach den Schlechteren (die Kassen) richten? Ist es nicht umgekehrt wesentlich logischer?
Das wäre sonst der gleiche Fehler, der mit den Schulklassen gemacht wird: die guten müssen sich den schlechten anpassen. Das Ergebnis ist die Pisa-Studie.
nein, das marode Kassensystem gehört renoviert. Ein echte Konkurenz! Selbstbetreiligungen, Kontrollen, Leistungsabstufungen (z.B. Heilpraktiker für einen zusätzlichen Obulus).
Die Bürgerversicherung ist der Tod der Kassen - und leider auch der der Privaten. Was haben wir dann davon?
Nicht!
Die Sch*** mit den Kassen wird nur um ein paar jahre hinausgeschoben. Doch dann sind wir wieder auf dem gleichen Stand wie heute.
Inzwischen sind die privaten tod. also auch keine Ausweichmöglichkeit mehr!
Ich könnte mir vorstellen, dass Günter z.B. liebend gerne ins Konkurrenzgeschäft einsteigen würde. Seine DAK gerne als flexibles, konkurrenzfähiges Unternehmen sehen würde, das nicht auf Zuschüsse angewiesen ist. Klar, ein knallhartes Geschäft. Doch im Sinne der Kunden… und der Kassen.
Mein Model:
Kassen, die sich gegenseitig Konkurrenz machen. auch mal eine hopps gehen lassen. Leistungsangebote, wie die Kassen es wollen mit einer Grundversorgung. Dann als Bausteine einzelne Leistungen andockfähig. Alterrückstellungen, Selbstbeteiligungen, Rechnungen an den Patienten, dessen Unterschrift (für die er auch noch haftet), Beitragsrückerstattung, Primärarztmodell, freie Wahl der Kasse oder Versicherung, Risikoprüfung für Toppleistungen, Rauswurf bei Versicherungsbetrug, …
usw.
Natürlich ebenso eine Bezuschussung für Kinder und Einkommensschwache.
Ebenso: sämtliche Arztbünde als Interessenvereinigungen degradieren. (so in der Richtung wie die Maklervereinigungen), also Lobbyarbeit.
Wäre bestimmt auch eine harte Nuss für die Privaten.
Grüße
Raimund
Hallo Jörg,
schon seit einiger Zeit hat JEDER Patient das Recht am
Quartalsende vom behandelnden Arzt eine genaue Aufstellung
über die abgerechneten Leistungen zu verlangen (sieht aus wie
ein Einzelvebindungsnachweis der Telekom *g*).Leider nehmen das nur sehr wenige Versicherte in Anspruch,
und wer weiß das von den Versicherten?
obwohl das eine gute Kontrollmöglichkeit für die Versicherten
ist und schliesslich ja auch der Arzt merkt, das er nicht mehr
alles mit den Patienten machen kann.
Was meinst Du, wie die Ärzte den Patienten abwimmeln, der so eine Abrechnung verlangt?
der ist Persona non grata!
Am Telefon bei der Terminnachfrage:" wir sind so voll, dass der nächste Termin in einem halben Jahr wieder vergeben werden kann!"
Also nächstes sollte die Kopfprämie wegfallen: nur noch leistungsbezogene Bezahlung. Die GOÄ dann etwas anheben. Und schon tut der Arzt was dafür.
Grüße
Raimund
Hey Raimund,
das wäre aber doch genau das Verfahren, bei dem Krankenkasse Geld ohne Ende sparen könnten. Ist natürlich klar, dass ein hoher Prozentsatz der Mediziner sich dagegen sträuben. Schließlich macht es schon ein Unterschied, ob er nur eine Beratung und Verordnung für Magentropfen bezahlt bekommt, oder ob noch klammheimlich eine Magenspiegelung oder Ultraschall abgerechnet werden kann.
Gruß
Inge
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Wolfgang,
guter Vorschlag - stehe ich voll dahinter.
Vor allen Dingen bin ich für die wirkliche Wettbewerbsfreiheit
innerhalb der GKV und die Abschaffung des FInanzausgleiches.
Vereinfacht würde das so aussehen:
Das heisst, jeder Versicherte (also nicht Mitgliederbezogen) kann
wählen zwischen der Grundversorgung und kann dazu andere Leistungen
wählen.
Der Beitrag hierfür wäre generell vom Versicherten allein aufzubringen, lediglich für den Teil der Grundversorgung sollte
das bisherige Prinzip beibehalten werden.
Für die Grundversorgung dürfte es keine Gesundheitsprüfung geben.
Für die Grundversorgung gilt Versicherungspflicht für alle
Bürger (wegen des Solidaritätsprinzips).
So würde ich es machen - leider (oder Gott sei dank ) darf ich es nicht.
Gruss
Günter
Hallo Wolfgang!
Na, wie gefällt Dir der Entwurf?
soweit ganz gut. Aber durch einschlägige Erfahrung (Ärzte sind ja
nicht unbedingt die dümmsten…) könnte ich mir ad hoc folgenden
Spruch vorstellen „Sicherheitshalber machen wir jetzt noch eine
Ultraschallaufnahme“, usw
Die vorher nicht gemachten, aber abgerechneten Untersuchungen mussten
ja von der Sache her schon zur Diagnose passen. Jetzt werden sie eben
kurz mitgemacht, wenn auch überflüssig. Wieviel % der Bevölkerung
würden das merken?
Und dann der „Verdünnungsschein“? Daran ändert sich gar nichts.
Beschissen wird immer wieder. Die kriminelle Energie ist der
Verwaltung immer voraus. Und hier liegt ein Milliardenmarkt, der
abgesahnt werden muss.
Gruß
TeeBird
„Sicherheitshalber machen wir jetzt noch eine
Ultraschallaufnahme“,
Diese Sprüche gibt es heute auch schon.
Grüßle
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
sagen wir mal so…
hallo Inge,
Magenspiegelung kann er nicht unterjubeln, Das sind immer nur Kleinbeträge, mit denen da betrogen wird.
Doch 1000 mal 20 Euro sind auch 20.000 Euro Gewinn!
Bei den Privatversicherten gibt´s für die Ärzte ein Programm, das die Rechnung „optimiert“, soll heißen, das Programm nimmt die eingetippte Behandlung und sucht in der GOÄ nach Behandlungen, die hier dazu passen und nicht auffallen.
Doch gemeinerweise haben inzwischen die Privaten das Gegenprogramm.
Es ist ein täglicher Kampf, wer besser ist: der betrügende Arzt oder die abwehrende Versicherung.
Vor jahren gab es in ein paar Kliniken die Anweiseung von der Verwaltung, die Kosten, die in der allgem. Pflegeklasse bei Kassenpatienten entstehen und nicht über die Kasse abgerechnet werden können einfach den Privatpatienten aufzubrummen.
Kam natürlich irgend wann raus!
Ich sage allen meinen Kunden, dass sie unbedingt alle Rechnungen aller Ärzte genau kontrollieren sollen. Es ist schließlich ihr Geld. Denn wenn die Kosten stärker steigen, als kalkuliet, dann gibt es natürlich wieder eine Beitraganpassung.
Grüße
Raimund
Hallo!
folgenden Spruch vorstellen :„Sicherheitshalber machen wir :jetzt noch eine
Ultraschallaufnahme“, usw
Na klar kommen solche Sprüche. Aber die Patienten sind genau so dumm, wie man sie hält oder wie sie sich halten lassen. Bisher sind überflüssige Leistungen oder unwirtschaftlich eingesetzte Mittel den gesetzlich Versicherten herzlich egal, solange keine Schmerzen mit der Prozedur verbunden sind. Der Druck aufs Portemonnaie per Selbstbeteiligung ändert das Bewußtsein schlagartig. Der Patient wird vom Leistungsemfänger zum zahlenden Kunden. Aus eigener Erfahrung kann ich versichern, daß Hinterfragen Wunder wirkt und manchmal erst von gehetzter oder gelangweilter Bastelei zu planvollem Vorgehen über Diagnostik zur wirtschaftlich sinnvoll eingesetzten Therapie führt. Leute ohne Interesse am gelben Schein, die alles selbst bezahlen, Tacheles hören und plausible Ergebnisse sehen wollen, kennt jeder Arzt auch heute schon. Wer selbst bezahlt, für sich selbst Verantwortung trägt (war noch nie delegierbar), informiert sich. Warum soll nicht funktionieren, was in jedem anderen Bereich des Lebens zur Selbstverständlichkeit gehört?
Das alles braucht nach Generationen aus Unmündigkeit und Schicksalergebenheit viel Zeit der Gewöhnung und sicher wird es Patienten, aber auch Ärzte geben, die damit nicht zurecht kommen mögen. Ich halte es aber für nicht sehr klug, stets die Letzten zum Maßstab zu nehmen. Menschen orientieren sich grundsätzlich und überall an den Anforderungen. Bei geringen Anforderungen erhält man recht bald einen Haufen müder, bequemer Tränen. Auf dem Stand sind wir derzeit.
Gruß
Wolfgang