Hallo,
meine Frage ist weniger medizinischer Natur, aber ich fand kein Brett für krankenkassenspezifische Fragen und hoffe, hier bin ich nicht ganz verkehrt mit meinem Anliegen.
Ich war Anfang des Jahres bei meiner Orthopädin wegen Rückenschmerzen. Diese löste mir mehrere Blockaden im Kreuz und im Nackenbereich und schrieb mir 6 x manuelle Therapie auf. Nun waren infolge der Blockaden sowohl der Nacken- als auch der Kreuzbereich so extrem verspannt, dass mir nach 5 Terminen die Physiotherapeutin anriet, mir ein weiteres Rezept verschreiben zu lassen, da es ja auch um 2 Baustellen gehe. Von den Verspannungen im Nacken habe ich nach wie vor gelegentlich Kopfschmerzen, da sich die Behandlung vorwiegend auf den Kreuzbereich konzentrierte (dieser war einfach schwerer verspannt und machte auch im Alltag die größeren Beschwerden).
Meine Orthopädin nun erklärte mir telefonisch, ich könne mir kein weiteres Rezept verschreiben lassen, da ich das Budget, welches sie für jeden Patienten im Quartal habe, schon längst gesprengt habe. (Einmal Sprechstunde und 6 x manuelle Therapie) Ich weiß, dass sie für die gesetzliche Lage nichts kann - finde diese Begründung dennoch medizinisch einfach nicht gerechtfertigt. Welche Möglichkeiten hat sie denn grundsätzlich, um mir zu helfen? Und welche Argumentationsansätze habe ich, wenn ich nochmal mit ihr reden wollen würde? Wer kann da Rat geben?
Ich würde gern noch dazu sagen, dass ich kein Dauer-Patient der Orthopädie bin und mir dort nicht standardmäßig „Wellnessrezepte“ abhole. Bislang habe ich sie einmal, vor ca. anderthalb Jahren, konsultiert und nun ein zweites Mal. Gegen leichtere Verspannungen zwischenzeitlich habe ich eine Rückenmassage bei der Physiotherapie aus eigener Tasche bezahlt. Im aktuellen Fall ist es aber halt einfach schon echt langanhaltend, und so richtig führen keine selbst getroffenen Maßnahmen (inklusive zweier Behandlungstermine aus eigener Tasche, ehe ich zum Arzt ging) zum Erfolg…
Viele Grüße,
Inka