Eine neue Küche hat im Jahr 2009 4100 Euro gekostet. Für welchen Preis ist sie jetzt noch verkaufbar, bzw. was ist sie noch wert. Sie ist mit den Elektrogräten in einem ziemlich guten Zustand und ist nur von einer Person genutzt worden.
Kommt auf die Art an, auf die Einbaugeräte, den gesamten Zustand, die Farbe, die Masse … das ist Glaskugelgucken. Guck doch mal in einschlägige Auktionsportale, da findest du Anhaltspunkte. Ich würde mal sagen, wenn du 1000 kriegst ist es gut gelaufen.
was ist es für ein Hersteller?
Wie viele Gebrauchsspuren hat die Küche?
Welche Größe?
Einbauküche mit Montage durch Fachbetrieb oder selbst montiert?
Wie ist der Zustand der Beschläge?
Willst du die Küche verkaufen, damit Sie raus kommt, oder übergabe einer Mietwohnung bei der die Küche dem Nachmieter verkauft werden soll?
Was für eine Marke der Elektrogeräte?
Wenn du diese Fragen beantwortest, dann kann man eine Schätzung abgeben.
Eine neue Küche hat im Jahr 2009 4100 Euro gekostet. Für
welchen Preis ist sie jetzt noch verkaufbar, bzw. was ist sie
noch wert. Sie ist mit den Elektrogräten in einem ziemlich
guten Zustand und ist nur von einer Person genutzt worden.
Das ist eine Low-Budget- Küche, die zudem praktisch abgeschrieben ist und wo es keinerlei Gewährlesitung oder Garantie auf irgendwelche Geräte mehr gibt. Nach einem Abbau ist von den Schränken nur noch wenig nutzbar.
Nimm das erstbeste Angebot ab 300 EUR an. Selbst- Abbau- und Transport wäre Bedingung.
Wenn die Küche an den neuen Wohnungsinhaber verkauft werden soll und kein echtes Interesse besteht, sind 200 EUR immer noch OK. Eine arme Socke, die froh über die Küche ist, kann dann ggf. kaum mehr als 300 - 500 EUR aufbringen. Immerhin darf der Neubesitzer die Küche dann bei Auszug entsorgen oder hat gleich den Verkauf an der Backe.
Eine neue Küche hat im Jahr 2009 4100 Euro gekostet.
ich habe eine sehr hochwertige Küche, die ein Mehrfaches gekostet hat und für die ich nach ca. 5 Jahren des benutzes ich meine Ex auszahlen musste.
Zum Glück hat Ihr Experte ihr den Wert der Küche genannt, sonst hätte sie mir sicher vorgeworfen, ich wolle sie übervorteilen.
Grobe Rechnung:
Ist es eine Einbauküche, verliert sie zum Zeitpunkt des Einbaus rund 50 % des Wertes, weil sie dann kaum noch woanders genutzt werden kann.
Dann gehen pro Jahr auch wieder grob gerechnet 10 % des Neupreises vom Wert runter, sodaß die Küche nach den besagten fünf Jahren de facto wertfrei war.
Wegen der hochwertigen Ausführung und den hochwertigen Geräten wurde aber noch ein Restwert angesetzt, der aber trotzdem arg niedrig war.
Bei Dir ist letzteres wahrscheinlich nicht der Fall und so sei froh für jeden € den Du kriegst.
Es handelt sich um eine moderne, hochglanz-weiße Nobilia-Küche in L-Form. Größe 2.8o x 3,20 m. Einbau durch Fachbetrieb. Fast keine Gebrauchsspuren ung ute beschläge, da von einer Rentnerin wenig benutzt. Bin Eigentümer der Wohnung, habe die Küche damls selbst gekauft und einbauen lassen. Die Mieterin zieht jetzt wieder aus und weil die Kücke noch so gut ist, würde ich sie wieder zurückkaufen. Sie möchte jedoch 3000 Euro dafür haben.
Elektrogeräte sind von Siemens oder ähnlich.
…die Küche soll der Nachmieter bekommen und dann
mitmieten…
Du willst an den Vermieter verkaufen?
Ganz schlechte Karten.
Der muss dann nämlich sämtliche Reparaturen übernehmen wenn die Wohnung mit Einbauküche und Geräten vermietet wird.
Das wird der nicht wollen.
Im Zweifelsfall kann der Vermieter sogar die ersatzlose Entfernung der Einbauküche verlangen wenn du dich nicht rechtzeitig selber mit dem Nachmieter einigen kannst oder der Vermieter z.B. eine Grundsanierung vornehmen will bevor er neu vermietet.
Und ob du vom Nachmieter eine Abstandzahlung bekommst, ist eine sehr unsichere Sache. Zudem sich der Restwert gegen Null bewegt und nur noch ein gewisser Gebrauchswert vorhanden ist… Ähnlich wie bei einem 15Jahre alten FZ, das neu mal über 15.000 EUR gekostet hat und nun regelmäsig für wenige 100 EUR gehandelt wird. Auch das Entsorgungsproblem muss man dann in der Gegenrechnung akzeptieren.
Die würde nämlich aktuell dich Geld kosten.
Ich würde hier darauf bestehen, dass die Küche bei Auszug vom Mieter entfernt wird oder KOSTENFREI zurückgelassen wird.
In letzterem Fall:
Der neue Mieter muss die Küche für 100 - 500 EUR KAUFEN. Somit bist du aus der Reparaturnummer raus. Evtl. abgesehen von der reduzierten unabdingbaren Gewährleistungspflicht als Gewerbetreibender. Ausweg: Schenkungsvertrag mit dem neuen Mieter mit Abbauverpflichtung bei Auszug- optional für den Vermieter: kostenfreie Rückübertragung der Küche je nach Zustand.
moment mal, hab ich da gerade einen Denkfehler?
Wenn du die Küche damals selber gekauft hast, dann gehört Sie doch dir.
Wieso willst du Sie nochmal kaufen?
Aber sei es drum.
Bei einer guten Nobilia Küche, die wirklich in Schuss ist und die Elektrogeräte alle i.O. würde ich auch ca. 1000 - 1500 € schätzen.
Wenn die Küche jedoch wirklich der Rentnerin gehört, dann würde ich dies vielleicht anders machen.
Wenn es schon einen Nachmieter gibt, dann besteht die Möglichkeit den Nachmieter zu fragen ob er die Küche von der Rentnerin abkaufen will.
Ich würde also der Rentnerin anbieten die Küche stehen zu lassen bis ein Nachmieter sich dazu äußert ob er diese haben will oder nicht.
Falls ja ist alles gut, dann sollen die den Preis untereinander aushandeln. Falls nicht, dann soll die Ex-Mieterin die Küche abbauen.
So hast du keinen Stress damit.
Denn: kaufst du die Küche und vermietest diese mit, dann musst du auch für Reparaturen und Ersatz bei defekten Elektrogeräten sorgen! Das darfst du nicht vergessen!
Gruß
Marcel
…die Küche soll der Nachmieter bekommen und dann mitmieten…
Dann wünsche ich Dir viel Glück dabei.
Wenn die Küche nett angerichtet ist mit einer Obstschale usw. kann es gut sein, dass der Nachmieter die Küche übernimmt. Wenn sie qualitativ hochwertig ist würde ich mich als Nachmieter VIELLEICHT noch auf 600€ einlassen. Bei mehr als 1000€ würde ich sagen: Bau sie aus.