ein Bekannter, zu dem ich leider keinen Kontakt mehr habe, hat mir mal erzählt, dass er wenn er Elektronik einkaufen will sich die günstigsten Angebote aus dem Netz sucht, diese ausdruckt und dann damit in den nächsten Mediamarkt geht. Denen hält er den Ausdruck unter die Nase und er kauft dann das selbe Teile zum selben Preis zzgl. angegebener Portokosten.
Nun ist das Ganze schon eine Weile her als er mir das erzählte und ich frage mich, ob das noch immer geht. Hat jemand aktuell ähnliche Erfahrungen gemacht?
wie lief das Ganze ab? Bist mit einem Ausdruck hin? Hast Du dich erst beraten lassen oder hast Du denen den Ausdruck gleich unter die Nase gehalten? Gab es eine Diskussion? Hast gefragt, ob Du das Produkt zu diesem Preis bekommst oder hast Du erzählt, dass Du es bei einem Anderen Anbieter billiger bekommen kannst?
Fragen über Fragen! Vielleicght kannst Du ja nochmal posten.
mir ist es auch schon gelungen, erfolgreich über den Preis zu verhandeln,wenn ich einen konkreten und günstigeren Anbieter kannte, allerdings liegt mir das nicht sehr.
Ich habe mal eine Sendung gesehen, wo ein Profi entspechende Tips gab.
Am erfogreichsten war folgende Strategie: Interesse am Produkt zeigen, evtl. einiges erklären lassen/anprobieren/ ausprobieren etc. Und dann einen Preis bieten, den man bereit ist zu zahlen. Also auf keinen Fall die pauschle Frage „geht da noch was runter“, sondern ein konkretes Angebot machen, dies kann man dann ja mit einem Namen aus dem Internet und ggf einem Ausdruck (wenn Dir nicht geglaubt wird) belegen.
In der Sendung lehnte der Verkäufer entweder grundsätzlich ab (weil ernicht durfte) oder er ging drauf ein mit einem „ja gut“ oder einem Zwischenpreis.
Viel Erfolg und Grüße
Gordie
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bei einigen Elektromarkt-Ketten wird dieses „Preis-Matching“ standardmäßig oder auch zeitweise gemacht, man muss aber einen „Beweis“ mitbringen, d.h. einen aktuellen Prospekt oder Ausdruck vom Mitbewerber.
Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert, vor allem in einem großen Markt, wo es ja keine Begründung (Service, Beratung) für einen höheren Preis gibt.
Kein Problem, dies habe ich auch schon öfter gemacht (sowohl im Geiz-ist-geil-Laden wie auch im Ich-bin-doch-nicht-blöd-Geschäft).
Der Einkauftwert lag immer über 1.000 Euro. Zunächst bin ich abgeblizt (Machen wir grundsätzlich nicht!), aber mit Hartnäckigkeit spart man zwischen 10 und 30 % (je nach Ware bzw. Hersteller).
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Preis verhandeln im Elektronik-Markt - Off Topic
Hallo Myriam,
Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert, vor allem in einem
großen Markt, wo es ja keine Begründung (Service, Beratung)
für einen höheren Preis gibt.
Doch, es gibt einen Grund. Ein Elektofachgeschäft hat einen anderen Fixkostenblock als ein Lagerhaus.
Grundsätzlich aber hat jeder Verbraucher das Recht, den Preis für eine definierte Ware zu bezahlen, den er will. Genauso hat jeder Verkäufer das Recht, die Ware so teuer zu verkaufen, wie er kann. Dieses einfache Gesetz gilt allerdings nicht für den Buchhandel.
Wer sich als Käufer nicht informiert und handelt, bezahlt dann den Preis für Passivität.