Preis Versicherrungsmakler für Berufsunfähigkeitsv

Wie teur ist ein Versicherrungsmakler für den Abschluß einer Berufsunfähigkeitsversicherrung?

Wie teur ist ein Versicherrungsmakler für den Abschluß einer
Berufsunfähigkeitsversicherrung?

Üblicherweise bekommt der Makler von der Versicherung eine Provision. Für Dich fallen keine weiteren Kosten an.
Gruß
Boris

Erster Grundsatz: Keiner soll dumm …
Guten Tag Boris,

den Vorwurf der gespaltenen Rechtspersönlichkeit für Versicherungsmakler, die einerseits ihrem hehren Anspruch nach Sachwalter des Kunden sind, andererseits aber ihre Provisionen von den Gesellschaften beziehen, habe nicht ich mir ausgedacht. Ich meine aber, dass das zutrifft.
Denn sie beziehen ihr Einkommen überwiegend und eindeutig von der falschen Partei. Dass das so ist und dass auch der Gesetzgeber solche
Unterschleife zuläßt, ist die eine Sache.
Ich sehe aber nicht ein, dass die Dummheit noch dadurch befördert wird, dass man den Unbedarften hier im Brett einflötet, die Bezahlung der Makler erfolge vordergründig durch die Gesellschaften und der Kunde habe damit nix am Hut. Das ist ungefähr so, als wolle man im Jahr 2008 irgendwelchen Realschulabsolventen die Adebar-Geschichte noch vermitteln.
Also. Die Bezahlung des Maklers erfolgt durch den K U N D E N,
indem seine Beiträge am Anfang der Vertragslaufzeit zum Großteil
vom Versicherungsunternehmen an den Makler abgeführt werden.
Gruß
Günther

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hallo,

meine güte.
muß daß jedes mal in so einer hetzjagt enden!
laßt doch die makler/mehrfachagenten/ausschließlichkeitsvermittler auch leben!

  1. der verbraucher ist i.d.r. nicht in der lage das richtige produkt für sich zu suchen
  2. er hat keinen bock auch noch großartig dafür zu bezahlen (was man an der ziemlich geringen zahl von honorarberatern sieht)

ergo: er braucht jemanden, der ihm das richtige raussucht und der nebenbei auch nichts EXTRA kostet.
wenn du selbst einen vertrag ohne vermittler mit einer gesellschaft abschließt fallen übrigens die selben kosten an wie mit. also so what?

so und bevor sich einer beschwert, ich bin nur mickriger angestellter. mich gehts eigentlich nix an. aber es nervt langsam!

snake

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Alle haben Recht.
Guten Tag snake,
eine Hetzjagd auf Makler wollte ich nicht lostreten. Das tut mir leid,
wenn das so verstanden wird. Ob Makler, Mehrfachagent, Außschließlichkeitsvertreter - angestellt oder HGB-Mann - oder
Gelegenheits- und Nebenberufsvermittler. Sie alle werden durch den
Kunden bezahlt, der einen Vertrag bei Ihnen abschließt.
Insofern soll keine Schelte gegen einzelne Gruppen erfolgen.
Ärgerlich aus meiner Sicht aber ist es, wenn einzelne Vermittlergruppen für sich in Anspruch nehmen, in besonderer Weise
zum Wohle des Kunden tätig zu sein und dabei gleichzeitig in irreführender Art dem Kunden suggerieren, er habe mit ihrer Bezahlung
nichts zu tun, da ja die Bezahlung durch die Versicherung erfolge.

So geschehen durch die ursprüngliche Antwort auf die Brettfrage.

Ich meine, dass soviel Wahrheit von jedem, der in der Versicherungsbranche arbeitet, auszuhalten sein muss.
Eine dahingehende Darstellung als Hetzjagd zu bezeichnen, führt die
Branche nicht weiter. Ohnehin wird in fünf Wochen ein kleines Stück
mehr Klarheit bezüglich der Kostensituation bei Versicherungsverträgen
das Geschehen prägen. Ob der Verbraucher seine Chancen nutzt oder ob er angesichts der neuen Papierflut in seiner seit über einhundert Jahren gepflegten und selbst mitverschuldeten Lethargie und Unbedarftheit weiter umkommt, wird die Zeit erweisen.

Immerhin sollten wir hier im Brett bei den Auskünften für die
Fragesteller nicht noch hinter dem Niveau des Gesetzgebers zurück-
bleiben und die Leute im alten trotteligen Kohl hüten.
Gruß
Günther

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ergo: er braucht jemanden, der ihm das richtige raussucht und
der nebenbei auch nichts EXTRA kostet.
wenn du selbst einen vertrag ohne vermittler mit einer
gesellschaft abschließt fallen übrigens die selben kosten an
wie mit. also so what?

Allerdings ist das vom Prinzip her doch völlig bescheuert, wie dein Beispiel zeigt… würden die Kosten transparent gemacht, hätte man auch die Möglichkeit, sie, wenn man keine Beratung erhält, zu vermeiden!

Genau das nervt mich auch bei versteckten Kickbacks aus Fondsverwaltungskosten, die ja die vermeidberen Ausgabeaufschläge wie’s scheint so langsam ersetzen…

Grüße,
Sebastian

hallo

Allerdings ist das vom Prinzip her doch völlig bescheuert, wie
dein Beispiel zeigt… würden die Kosten transparent gemacht,
hätte man auch die Möglichkeit, sie, wenn man keine Beratung
erhält, zu vermeiden!

dann frag ich mich aber warum es dieses und einige weitere foren gibt in dem probleme der verbraucher diskutiert werden. wenn alle so schlau sind, daß sie beim abschluß einer versicherung keine beratung brauchen, dann ist sie im schadenfall auch nicht nötig. wozu sind wir dann eigentlich hier ?

snake

hallo

Allerdings ist das vom Prinzip her doch völlig bescheuert, wie
dein Beispiel zeigt… würden die Kosten transparent gemacht,
hätte man auch die Möglichkeit, sie, wenn man keine Beratung
erhält, zu vermeiden!

dann frag ich mich aber warum es dieses und einige weitere
foren gibt in dem probleme der verbraucher diskutiert werden.
wenn alle so schlau sind, daß sie beim abschluß einer
versicherung keine beratung brauchen, dann ist sie im
schadenfall auch nicht nötig. wozu sind wir dann eigentlich
hier ?

Wer redet denn von ALLEN? Man beachte den Nebensatz „WENN man keine Beratung erhält“.

Und: wer sich durch Internetquellen wie dieser kostenlos ausreichend aufgeklärt fühlt, würde vielleicht gerne bzw. wird womöglich ohne große Beratung auskommen. Also ist dein Argument eigentlich eher eines gegen „Beratugnsgebühren“ als dafür.

Grüße,
Sebastian

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Ist ja furchtbar!

Ärgerlich aus meiner Sicht aber ist es, wenn einzelne
Vermittlergruppen für sich in Anspruch nehmen, in besonderer
Weise
zum Wohle des Kunden tätig zu sein und dabei gleichzeitig in
irreführender Art dem Kunden suggerieren, er habe mit ihrer
Bezahlung
nichts zu tun, da ja die Bezahlung durch die Versicherung
erfolge.

So geschehen durch die ursprüngliche Antwort auf die
Brettfrage.

Seid Ihr alle so gestreßt, so eine Diskussion führen zu müssen?
Der Frager hat ganz knapp gefragt, ob für ihn WEITERE Kosten entstehen wenn er einen Makler einschaltet anstatt seinen Allianz-Vertreter zu bemühen. Und die knappe Antwort war, das dies meist nicht der Fall ist. Eine dataillierte Urschleimanalyse war hier wohl nicht erwartet worden.
Jeder, der beim Händler ein Auto kauft weiß doch, daß dieser das billiger einkauft als er es verkauft. Und jeder Versicherungskunde weiß heutzutage, daß auch Makler verdienen müssen, um leben zu können, also er beim Versicherer einen Aufpreis bezahlt, der als Maklerhonarar gilt! Wozu Gewissensbisse???
Im übrigen ist mein Standpunkt doch der, Versicherungen nur abzuschließen, wenn es unvermeidlich ist, also nur existenzielle Risiken versichern. Ansonsten sind Versicherungen nur zusätzliche Kostenfaktoren, auch wenn es Provision für mich wäre.
Meine ehrliche Meinung.

Vorschlag: Zwei Bretter hier! Eines, wo Betroffene fragen und ein anderes, wo sich die Experten untereinander austoben können :wink:

Grüße
Boris

ergo: er braucht jemanden, der ihm das richtige raussucht und
der nebenbei auch nichts EXTRA kostet.
wenn du selbst einen vertrag ohne vermittler mit einer
gesellschaft abschließt fallen übrigens die selben kosten an
wie mit. also so what?

Allerdings ist das vom Prinzip her doch völlig bescheuert, wie
dein Beispiel zeigt… würden die Kosten transparent gemacht,
hätte man auch die Möglichkeit, sie, wenn man keine Beratung
erhält, zu vermeiden!

Ja, wer bist du denn (und Gleichgesinnte), der sich einbildet, ausgerechnet in der fast wissenschaftlichen Fakultät „Versicherung“
Beratung zu vermeiden?

Genau das nervt mich auch bei versteckten Kickbacks aus
Fondsverwaltungskosten, die ja die vermeidberen
Ausgabeaufschläge wie’s scheint so langsam ersetzen…

Ja, glaubst du im Ernst, Fondsmanager würden für dich umsonst arbeiten?
Arbeitest DU eigentlich umsonst, oder, da du mir ziemlich jung erscheinst, willst du mal umsonst arbeiten?

Gruß cooler

P.S. Ich bin angestellter Spezi im Bereich bAV - das ganze Internet könnte dir gehören und du würdest diesen winzigen Teilbereich trotzdem nicht BEGREIFEN, so vermessen bin ich, dieses zu behaupten!
Glaubst du die zig jahrelangen Schulungen, Seminare, Praxisfälle, usw.
sind entbehrlich?

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Ja, wer bist du denn (und Gleichgesinnte), der sich einbildet,
ausgerechnet in der fast wissenschaftlichen Fakultät
„Versicherung“
Beratung zu vermeiden?

Das ist ein anderer Diskussionsfeld, und abhängig vom Versicherungsfall gibt es sicher solche und solche Fälle.

Aber angenommen, ich bilde es mir tatsächlich ein und werde tatsächlich nicht beraten – sollte ich dann trotzdem die Beratung zahlen? Nur das wollte ich sagen.

Genau das nervt mich auch bei versteckten Kickbacks aus
Fondsverwaltungskosten, die ja die vermeidberen
Ausgabeaufschläge wie’s scheint so langsam ersetzen…

Ja, glaubst du im Ernst, Fondsmanager würden für dich umsonst
arbeiten?

Ich spreche nicht von der Vergütung des Fondsmanagers, sondern von versteckten Kickbacks an die Depotbank, die den Fondsanteil verwahrt. Die erhält sie, ob sie mich nun berät oder nicht. Ein nennenswerter Teil der Fondsverwaltungsgebühren geht dafür drauf.

Arbeitest DU eigentlich umsonst, oder, da du mir ziemlich jung
erscheinst, willst du mal umsonst arbeiten?

Wer redet denn von umsonst arbeiten? Ich spreche davon, dass es Fälle gibt, an denen gar kein Berater arbeitet, auch nicht umsonst.

P.S. Ich bin angestellter Spezi im Bereich bAV - das ganze
Internet könnte dir gehören und du würdest diesen winzigen
Teilbereich trotzdem nicht BEGREIFEN, so vermessen bin ich,
dieses zu behaupten!

Habe ich auch gar nicht vor :smile:. Im Moment habe ich eine Art bAV (oder sowas ähnliches; läuft über §3 Nr. 63 EStG), die mein Arbeitgeber von sich aus für mich abgeschlossen hat und zahlt. Ich hatte keine Wahl und folglich keine Beratung nötig. Wenn ich in Zukunft in die Situation komme, dass bAV für mich in Frage kommt, werde ich schauen, inwieweit ich es selbst schaffe, mich zu informieren und gegebenenfalls informiert mit meinem lokalen Finanzexperten in Kontakt treten :smile:.

Glaubst du die zig jahrelangen Schulungen, Seminare,
Praxisfälle, usw.
sind entbehrlich?

Die haben sicher ihre Berechtigung. Aber es gibt doch auch einfach gelagerte Fälle. Z.B. wüsste ich nicht, welche für mich persönlich wichtigen Unterscheidungsmerkmale es bei der KFZ-Haftpflicht gäbe. Ich habe sie beratungsfrei im bei einer Direktversicherung im Internet abgeschlossen.

Viele Grüße,
Sebastian

hallo

Aber angenommen, ich bilde es mir tatsächlich ein und werde
tatsächlich nicht beraten – sollte ich dann trotzdem die
Beratung zahlen? Nur das wollte ich sagen.

dann versuch mal diese produkte zu finden ^^

Z.B. wüsste ich nicht, welche für
mich persönlich wichtigen Unterscheidungsmerkmale es bei der
KFZ-Haftpflicht gäbe. Ich habe sie beratungsfrei im bei einer
Direktversicherung im Internet abgeschlossen.

dann viel spaß beim nächsten schadenfall, versichererwechsel, mahnverfahren oder kfz-wechsel (suchs dir aus)
nur zur info: auch hier fallen abschlußkosten an!

snake

Aber angenommen, ich bilde es mir tatsächlich ein und werde
tatsächlich nicht beraten – sollte ich dann trotzdem die
Beratung zahlen? Nur das wollte ich sagen.

dann versuch mal diese produkte zu finden ^^

Das ist wieder ein anderes Problem :smile:. Naja, ein paar solche Produkte gibt es ja im Internet.

Z.B. wüsste ich nicht, welche für
mich persönlich wichtigen Unterscheidungsmerkmale es bei der
KFZ-Haftpflicht gäbe. Ich habe sie beratungsfrei im bei einer
Direktversicherung im Internet abgeschlossen.

dann viel spaß beim nächsten schadenfall, versichererwechsel,
mahnverfahren oder kfz-wechsel (suchs dir aus)

Wieso? Was ist da anders? Im Schadensfall werde ich wohl wie bei einer herkömmlichen Versicherung ein Formular mit dem Unfallhergang ausfüllen müssen. Geht online, habe ich gerade nachgeschaut, ebenso KFZ-Wechsel. Beim Versichererwechsel werde ich wohl eine formlose schriftliche Kündigung hinschicken müssen. Mahnungen zu erteilen oder zu empfangen, habe ich nicht vor :smile:.

Ich vermute, hätte ich einen Berater, würde er mir die Formulare geben und dann für mich einschicken? Dankeschön, kann ich auch.

nur zur info: auch hier fallen abschlußkosten an!

Wahrscheinlich schon irgendwie in der internen Kalkulation des Versicherers, aber er kann sie wohl knapper kalkulieren, wenn er aus ihnen niemanden „füttern“ muss. Nach aussen hin sehe ich natürlich nur die unaufgeschlüsselten aber im Vergleich günstigen Beiträge.

Grüße,
Sebastian

OwT: Streiter euch über eMail weiter! Danke :wink:
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