Preisbindung für Bücher - anderer Aspekt

Hallo,

die Frage hier drunter hat mich an etwas erinnnert, was ich mich immer schon gefragt habe. Aber jetzt frage ich euch:

Preisbindung ist in Deutschland doch heutzutage ein Anachronismus. Bücher gehören zu den wenigen Produkten, bei denen man das noch darf.

Warum eigentlich? Ich erinnere mich, das liegt aber viele, viele Jahre zurück, an zwei Erklärungen dafür:

Erstens, dass der Buchhändler um des Bildungsniveaus willen für teures Geld auch Bücher vorrätig halten muss, die wenig gekauft werden.

Zweitens, dass der Buchhändler kostspielige Kataloge bevorratet, bei Bedarf lange Zeit darin sucht, um ein exotisches Buch für jemanden aufzufinden. Und dass die Beschaffung dieses Buches dann sehr aufwendig ist.

Heutzutage stimmt beides micht mehr:

Erstens gibt es Geschäfte, z. B. Salzmann, Stihlke, sicher auch andere, die halten nur aktuelle Bücher vorrätig. Die verdienen sich also dumm und dusselig, weil sie dieselben Preise nehmen (müssen), obwohl der Umsatz bei ihnen nur so flutscht, sie nicht den Aufwand betreiben, wie ein nach konservativem Bildungsmuster organisiertes Geschäft.

Zweitens bevorraten die Geschäfte heutzutage keine dickwälzigen Kataloge mehr (ich habe die Verkäufer in Vor-Computerzeiten zuweilen bewundert, dass sie sich in diesen Dingern zurechtfanden, und war beindruckt, wieviel Zeit sie sich nahmen). Heutzutage aber tippen die wie du und ich in Amazon oder sonstwo auf dem PC rum und finden es ruckizucki. Und wenn du es bestellst, geht das online ebenso einfach. Selbst wenn du ein Buch aus der Mongolei oder Simbabwe haben willst.

Wie schafft es der Buchhandel trotzdem, dieses Privileg aufrecht zu halten? Kann man nichts dagegen tun? Oder läuft da vielleicht schon etwas?

Gruß
Peter

Hallo Peter,
Am Buch verdienen ja nicht nur die Händler, sondern auch die Verlage.
Mit der Buchpreisbindung werden v. a. die Verlage geschützt.
Mit dem Geld, dass durch einen Bestseller hereinkommt, kann es sich der Verlag leisten, auch andere Bücher zu Verlegen, z. B. spezielle Fachliteratur, die nur von wenigen gelesen wird, oder auch mal das Wagnis eingehen, einem jungen Autor eine Chance zu geben, ohne dass dann diese Bücher unsummen kosten.
Natürlich wird in gewisser Weise auch der Händler geschützt. Stell dir mal vor, bei uns würd´s aussehen wie in den USA, nur noch Barnes & Nobles… Und jeder sieht gleich aus… Immer nur Aldi ist doch auch doof oder? Aussderdem schätze ich es sehr, von jemanden beraten zu werden, der Ahnung von der Sache hat, auch bzw. vor allem wenn es spezielle Literatur ist.

Erstens gibt es Geschäfte, z. B. Salzmann, Stihlke, sicher
auch andere, die halten nur aktuelle Bücher vorrätig. Die
verdienen sich also dumm und dusselig, weil sie dieselben
Preise nehmen (müssen), obwohl der Umsatz bei ihnen nur so
flutscht, sie nicht den Aufwand betreiben, wie ein nach
konservativem Bildungsmuster organisiertes Geschäft.

Tja stimmt leider! Deshalb: geh zum kleinen Buchhändler deines Vertrauens!

Zweitens bevorraten die Geschäfte heutzutage keine
dickwälzigen Kataloge mehr (ich habe die Verkäufer in
Vor-Computerzeiten zuweilen bewundert, dass sie sich in diesen
Dingern zurechtfanden, und war beindruckt, wieviel Zeit sie
sich nahmen). Heutzutage aber tippen die wie du und ich in
Amazon oder sonstwo auf dem PC rum und finden es ruckizucki.

Die Tippen u. a. im VLB: Verzeichnis lieferbarer Bücher
das sind alle lieferbaren Bücher mit ISBN drin enthalten. Sind eine GmbH des Börsenvereins des Dt. Buchhandels und finanzieren sich in letzer Konsequenz auch durch die Buchpreisbindung. Die bestellen dort das Buch und es ist am nächsten Tag da, auch beim kleinen Buchhändler um die Ecke, ist das nicht wunderbar?

Und wenn du es bestellst, geht das online ebenso einfach.
Selbst wenn du ein Buch aus der Mongolei oder Simbabwe haben
willst.

Das kostet dich dann auch keine Unsummen, schliesslich wurde dieses Buch durch die Buchpreisbindung schon mitfinanziert, und du und die 30 anderen Käufer bundesweit kriegen ein Buch zu einem vernünftigen Preis!
Hast du schon mal englischsprachige Fachbücher oder Rollenspielbücher gekauft? 60 bis 80 € dafür sind auch in den USA keine Seltenheit! Für Bücher, die gerade mal 200 Seiten haben und mies ausgestattet sind!
Grüsse
dragonkidd, die mit der Buchpreisbindung ganz glücklich ist!

Gruß
Peter

Hallo Peter,

Zweitens, dass der Buchhändler kostspielige Kataloge
bevorratet, bei Bedarf lange Zeit darin sucht, um ein
exotisches Buch für jemanden aufzufinden. Und dass die
Beschaffung dieses Buches dann sehr aufwendig ist.

Heutzutage stimmt beides micht mehr:

Erstens gibt es Geschäfte, z. B. Salzmann, Stihlke, sicher
auch andere, die halten nur aktuelle Bücher vorrätig. Die
verdienen sich also dumm und dusselig, weil sie dieselben
Preise nehmen (müssen), obwohl der Umsatz bei ihnen nur so
flutscht, sie nicht den Aufwand betreiben, wie ein nach
konservativem Bildungsmuster organisiertes Geschäft.

das Argument versteh ich nicht.
Ich seh es so, ich kann jedes Buch defacto überall zum gleichen Preis kaufen. Da geh ich lieber in die Buchhandlung, wo man mich beraten kann. In Dresden hab ich für wissenschaftliche Bücher und für religiöse Bücher insgesamt drei Spezialisten (ein viertes Unternehmen scheint für Kunstbücher, ein Fünftes für Belletristik eine gute Anlaufstelle zu sein). Da kauf ich dann auch mal eien Lenz oder sonstiges Allgemeinbuch, weil ich weis, das ich sie damit unterstütze ohne dass ich einen Cent mehr bezahle…

Zweitens bevorraten die Geschäfte heutzutage keine
dickwälzigen Kataloge mehr (ich habe die Verkäufer in
Vor-Computerzeiten zuweilen bewundert, dass sie sich in diesen
Dingern zurechtfanden, und war beindruckt, wieviel Zeit sie
sich nahmen). Heutzutage aber tippen die wie du und ich in
Amazon oder sonstwo auf dem PC rum und finden es ruckizucki.
Und wenn du es bestellst, geht das online ebenso einfach.
Selbst wenn du ein Buch aus der Mongolei oder Simbabwe haben
willst.

Beio Amazon bezahlt man ja noch Porto, zweitens glaube ich, dass Amazon nicht das gesamte Verzeichnis lieferbarer Bücher hat und drittens kann die wissende Verkäuferin anhand von zusammenhangslosen Fragmenten Bücher finden.

Wie schafft es der Buchhandel trotzdem, dieses Privileg
aufrecht zu halten? Kann man nichts dagegen tun? Oder läuft da
vielleicht schon etwas?

Die grossen (Hugendubel, Bertelsmann) wollen es kippen. Aus Kundenfreundlichkeit ? really ?

Ciao maxet.

Hallo maxet

Da geh ich lieber in die Buchhandlung,
wo man mich beraten kann.

Das ist aber auch, das einzigste - meine Meinung nach - was dafür spricht… und zu 98% - ich spreche nur von mir - braucht man keine Beratung…

Beio Amazon bezahlt man ja noch Porto, zweitens glaube ich,
dass Amazon nicht das gesamte Verzeichnis lieferbarer Bücher
hat und drittens kann die wissende Verkäuferin anhand von
zusammenhangslosen Fragmenten Bücher finden.

Na ab 20 Euro zahlt man kein Porto mehr, zudem bietet Amazon
auch gebrauchte/neue Bücher für weniger Geld über die z-Shops an.
Ob die nun das gesamte Verzeichnis haben, kann ich nicht
beurteilen, aber die Suchfunktionen haben mich bisher nicht
im Stich gelassen…

Die grossen (Hugendubel, Bertelsmann) wollen es kippen. Aus
Kundenfreundlichkeit ? really ?

Finde ich persönlich gut, weil die Bücher dann billiger werden. Und es werden trotzdem weiter Buchgeschäfte existieren, welche Dich beraten können. Gibt doch mittlerweile kleinere Netzwerke wo sich 10 bis 15 kleinere Buchhandlungen für Bestellungen und Verkauf zusammgeschlossen haben. Und das mit der Kundenfreundlichkeit ist natürlich ein Vorwand.

Grüße kruder77

Hi,

Beio Amazon bezahlt man ja noch Porto, zweitens glaube ich,
dass Amazon nicht das gesamte Verzeichnis lieferbarer Bücher
hat und drittens kann die wissende Verkäuferin anhand von
zusammenhangslosen Fragmenten Bücher finden.

dagegen zeigt Dir Amazon auch, welche Bücher die Leute gekauft haben, die das betreffende Buch bestellten. Das hilft oftmals mehr als eine Buchverkäuferin, die nicht mehr kennt als den Klappentext oder die begleitenden Kommentare vom Verlag.

Grundsätzlich gilt: Wer weiß was er will, bekommt es via Internet günstiger, schneller und bequemer. Wer Beratung braucht, geht ins Geschäft. Das funktioniert aber nur solange, wie im Geschäft einer ist, der Ahnung hat. Das ist nach meinen Erfahrungen immer seltener der Fall. Und selbst wenn mir im Geschäft einer was scheinbar schlaues erzählt, muß es gar nicht mal richtig sein. Alles in allem bringt der Kauf im Buchladen nur dann etwas, wenn es sich um sehr spezielles Material dreht und im Laden einer sitzt, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat.

So oder so halte ich die Buchpreisbindung für sinnvoll. Nach Abschaffung wird bei der Populärliteratur ein Preiskampf ausbrechen, der zu steigenden Preisen bei vernünftigen Büchern führt. Dies wiederum wird dazu folgen, daß sich von diesen nur noch kleinere Auflagen absetzen lassen, so daß sich die Produktion von Nicht-Mainstream tendenziell immer weniger rechnet, so daß am Ende - wie so oft - der Ramsch über die Qualität siegt.

Gruß,
Christian

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Hallo Kruder!

Die grossen (Hugendubel, Bertelsmann) wollen es kippen. Aus
Kundenfreundlichkeit ? really ?

Finde ich persönlich gut, weil die Bücher dann billiger
werden. ´

Sicherlich, der Mainstream Scheiss wie Dan Brown & Co.

Und es werden trotzdem weiter Buchgeschäfte
existieren, welche Dich beraten können. Gibt doch mittlerweile
kleinere Netzwerke wo sich 10 bis 15 kleinere Buchhandlungen
für Bestellungen und Verkauf zusammgeschlossen haben. Und das
mit der Kundenfreundlichkeit ist natürlich ein Vorwand.

Glaubst du das wirklich?
Solltest mal in die USA gehen… Es ist schon toll, wenn du deinen Iced Caffee Latte mit fettarmer Sojamilch und Süss(s)toff im Buchladen kriegst, aber die Verkäuferin grosse Augen macht, weil du nach einem Buch fragst… Ich hatte dabei immer so den Eindruck als würden die sich fragen warum ich ein bestimmtes Buch haben will, da stehen doch so viele andere rum…
Also ich habe einen Buchhändler meines Vertrauens, der weiss was ich gerne lese und kann mir jedesmal eine Liste runterrattern was neues gekommen ist, was mich interessieren würde. Ich glaube kaum, dass sich so ein kleiner Ein-Mann-Betrieb ohne Buchpreisbindung halten könnte. Zumindest ich würde mir dann so manches Buch dann nicht mehr leisten können…
Es war schon immer etwas teuerer, einen besonderen Geschmack zu haben… *g*
Grüße
dragonkidd

Grüße kruder77

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Hi Dragonkid,

Hallo Kruder!

Die grossen (Hugendubel, Bertelsmann) wollen es kippen. Aus
Kundenfreundlichkeit ? really ?

Finde ich persönlich gut, weil die Bücher dann billiger
werden. ´

Nein, dass glaube ich nicht. Zumindest die Hardcover bleiben so teuer oder steigen sogar noch im Preis.

Und es werden trotzdem weiter Buchgeschäfte
existieren, welche Dich beraten können. Gibt doch mittlerweile
kleinere Netzwerke wo sich 10 bis 15 kleinere Buchhandlungen
für Bestellungen und Verkauf zusammgeschlossen haben. Und das
mit der Kundenfreundlichkeit ist natürlich ein Vorwand.

Ich kann zumindest von einer Buchhandelskette berichten (immerhin 32 Filialen), dass dort nur ausgebildete Buchhändler arbeiten, sogar im Service Center. Nur in der Weihnachtszeit sind dort auch einmal Aushilfen angestellt.

Glaubst du das wirklich?
Solltest mal in die USA gehen… Es ist schon toll, wenn du
deinen Iced Caffee Latte mit fettarmer Sojamilch und
Süss(s)toff im Buchladen kriegst, aber die Verkäuferin grosse
Augen macht, weil du nach einem Buch fragst… Ich hatte dabei
immer so den Eindruck als würden die sich fragen warum ich ein
bestimmtes Buch haben will, da stehen doch so viele andere
rum…

Das ist aber ein amerikanisches Problem. Hast Du mal in einem Elektronikfachmarkt in den USA versucht eine Frage zu stellen, die tiefer geht als „wo kann ich das Ding anstellen?“ Da erntest Du nur völliges Unverständnis, falls man Dich überhaupt versteht, was nicht unbedingt an Deinen Sprachkenntnissen liegt. In den USA rühmt man sich, dass jeder überall arbeiten kann und sofort einen neuen Job bekommt, wenn er nur will. Dadurch können leider viele wenig und wenig viel.

Also ich habe einen Buchhändler meines Vertrauens, der weiss
was ich gerne lese und kann mir jedesmal eine Liste
runterrattern was neues gekommen ist, was mich interessieren
würde. Ich glaube kaum, dass sich so ein kleiner
Ein-Mann-Betrieb ohne Buchpreisbindung halten könnte.
Zumindest ich würde mir dann so manches Buch dann nicht mehr
leisten können…

Weißt Du denn auch, dass die größten Deutschen Buchhändler Thalia, WeltbildPlus und Hugendubel nicht einmal 10% des Marktes kontrollieren?

So long
C.

Hallo dragonkidd!

Sicherlich, der Mainstream Scheiss wie Dan Brown & Co.

hmmm, wahrscheinlich - aber gute bücher sind eh rarrrrr…

Glaubst du das wirklich?
Solltest mal in die USA gehen… Es ist schon toll, wenn du
deinen Iced Caffee Latte mit fettarmer Sojamilch und
Süss(s)toff im Buchladen kriegst, aber die Verkäuferin grosse
Augen macht, weil du nach einem Buch fragst… Ich hatte dabei
immer so den Eindruck als würden die sich fragen warum ich ein
bestimmtes Buch haben will, da stehen doch so viele andere
rum…

das kann ich nicht beurteilen, ich kaufe bücher zumeist übers netz, spart zeit und meist auch geld…

Zumindest ich würde mir dann so manches Buch dann nicht mehr
leisten können…

das geht mir mit der buchpreisbindung auch schon so *snief*…
aber wenn ich mir bücher in deutschland anschaue und die selben
in amiland, dann sind die in amiland preiswerter ich persönlich
zahle lieber $5.20 als 9€ kaufe dafür dann ein paar bücher mehr
damit sich das porto noch rentiert und dann ist schick zumal ich mittlerweile sowieso lieber englisch anstatt deutsch lese…

Grüße kruder77

Hallo ihr beiden :smile:

Nein, dass glaube ich nicht. Zumindest die Hardcover bleiben
so teuer oder steigen sogar noch im Preis.

das würde mich nicht stören, da hardcover sowieso viel zu teuer sind
und wenn die noch teurer werden dann kauft die halt keiner mehr und
die damen und herren bleiben auf ihrer ware sitzen :smile:

Ich kann zumindest von einer Buchhandelskette berichten
(immerhin 32 Filialen), dass dort nur ausgebildete Buchhändler
arbeiten, sogar im Service Center. Nur in der Weihnachtszeit
sind dort auch einmal Aushilfen angestellt.

na siehste & meinste die ganzen unterschiedlichen Unternehmen machen sich keine Konkurrenz? Warum sollten die Preise also steigen?

Das ist aber ein amerikanisches Problem. Hast Du mal in einem
Elektronikfachmarkt in den USA versucht eine Frage zu stellen,
die tiefer geht als „wo kann ich das Ding anstellen?“ Da
erntest Du nur völliges Unverständnis, falls man Dich
überhaupt versteht, was nicht unbedingt an Deinen
Sprachkenntnissen liegt. In den USA rühmt man sich, dass jeder
überall arbeiten kann und sofort einen neuen Job bekommt, wenn
er nur will. Dadurch können leider viele wenig und wenig viel.

Hey, was macht ihr denn alle in den USA? Hmm, das hört sich so
an, als ob man es dann mit einen deutschen Studium dort drüben
weit bringen könnte - es lebe der amerikanische Traum. Ist der
überhaupt noch amerikanisch?

Weißt Du denn auch, dass die größten Deutschen Buchhändler
Thalia, WeltbildPlus und Hugendubel nicht einmal 10% des
Marktes kontrollieren?

Nein! Wer hat die anderen 90% ???

Grüße kruder77

Hallo kruder,

Da geh ich lieber in die Buchhandlung,
wo man mich beraten kann.

Das ist aber auch, das einzigste - meine Meinung nach - was
dafür spricht… und zu 98% - ich spreche nur von mir -
braucht man keine Beratung…

Beio Amazon bezahlt man ja noch Porto, zweitens glaube ich,
dass Amazon nicht das gesamte Verzeichnis lieferbarer Bücher
hat und drittens kann die wissende Verkäuferin anhand von
zusammenhangslosen Fragmenten Bücher finden.

Ob die nun das gesamte Verzeichnis haben, kann ich nicht
beurteilen, aber die Suchfunktionen haben mich bisher nicht
im Stich gelassen…

Es gab da mal eine Zeit lang keine Diogenes Bücher (Donna Leon), das ist jetzt wohl wieder vorbei.
http://www.faz.net/s/Rub1DA1FB848C1E44858CB87A0FE6AD…
entsprechend dem Artikel mal auf die Formulierung:
„Anbieter versendet in 1 bis 2 Tagen“

Inhteressant fand ich auch den Bemerkung, dass Amazon bis zu 50 % Nachlass auf den Buchpreis haben möchte.

Die grossen (Hugendubel, Bertelsmann) wollen es kippen. Aus
Kundenfreundlichkeit ? really ?

Finde ich persönlich gut, weil die Bücher dann billiger
werden.

gerade die wissenschaftlichen Bücher werden dann teurer. Wie hat sich denn der Bibliotheksetat deiner Uni in den letzten jahren entwickelt ? Interessant wird es sicher auch, wenn diu als Freiberufler deine Literatur selbst kaufen musst…

Ciao maxet.

Hi,

Beio Amazon bezahlt man ja noch Porto, zweitens glaube ich,
dass Amazon nicht das gesamte Verzeichnis lieferbarer Bücher
hat und drittens kann die wissende Verkäuferin anhand von
zusammenhangslosen Fragmenten Bücher finden.

dagegen zeigt Dir Amazon auch, welche Bücher die Leute gekauft
haben, die das betreffende Buch bestellten. Das hilft oftmals
mehr als eine Buchverkäuferin, die nicht mehr kennt als den
Klappentext oder die begleitenden Kommentare vom Verlag.

Grundsätzlich gilt: Wer weiß was er will, bekommt es via
Internet günstiger, schneller und bequemer. Wer Beratung
braucht, geht ins Geschäft. Das funktioniert aber nur solange,
wie im Geschäft einer ist, der Ahnung hat. Das ist nach meinen
Erfahrungen immer seltener der Fall. Und selbst wenn mir im
Geschäft einer was scheinbar schlaues erzählt, muß es gar
nicht mal richtig sein. Alles in allem bringt der Kauf im
Buchladen nur dann etwas, wenn es sich um sehr spezielles
Material dreht und im Laden einer sitzt, der sein Hobby zum
Beruf gemacht hat.

Meine Faustregel ist:
Wenn der Laden was wesentlich mehr als 100 m2 Verkaufsraum hat, kann die Verkäuferin i.d.R. nur noch sagen wo ich etwas finden könnte oder bei den bejkannten Titel aus dem VLB bestellen.
Esibt in DD einen laden mit grosser Verkaufsfläche, die eine wirkliche Vielfalt an Büchern (mehr als 3 verschiedene Verlage innerhalb der einzelnen Themengebiete) ausliegenm.
Mit der Beratung meinte ich halt Krauter, die sich spezialisiert haben. EIn Laden hat ca. 5 Regalmeter Belletristik (Garcia, Allende Lenz, Grass etc. ppp. als TB) und die restlichen 20 Regal,meter sind halt religiöse Literatur (inkl. Lebenshilfe und Biographien - jeweils ausgewählt). Da kann man acu reingehen und sagen, für wen man was kaufen möchte und nach einer Kurzbeschreibung hat man drei Ideen in der hand und manweiss in welchem Regal man noch gucken kann …

So oder so halte ich die Buchpreisbindung für sinnvoll. Nach
Abschaffung wird bei der Populärliteratur ein Preiskampf
ausbrechen, der zu steigenden Preisen bei vernünftigen Büchern
führt. Dies wiederum wird dazu folgen, daß sich von diesen nur
noch kleinere Auflagen absetzen lassen, so daß sich die
Produktion von Nicht-Mainstream tendenziell immer weniger
rechnet, so daß am Ende - wie so oft - der Ramsch über die
Qualität siegt.

volle Zustimmung

Ciao maxet.

Nein! Wer hat die anderen 90% ???

Alle anderen?! Wer sonst? Das zeigt doch nur wie fragmentiert der Buchhandelsmarkt ist.