Ich habe heute ein sehr huebsches Paar (angeblich) Weissgold Ohrhaenger gesehen, sehr fein gearbeitet, sehen ein bisschen orientalisch aus…
Hmm, schwer zu beschreiben. Ungefaehr so sehen sie aus, aber nur unefaer: http://theartifact.com/images/5559.jpg
Der Verkaeufer wollte 70 Dollar dafuer haben. Ich kaufe beinhae nie Schmuck darum kenne ich mich mir den Preisen nicht so aus.
Was meint ihr? Soll ich sie kaufen?
Hallo Salma,
bin zwar nicht grade „modebewusst“, aber preisbewusst und würde Dir deshalb raten, diese wirklich sehr hübschen Ohrringe eher im Modeschmuckbereich zu erwerben.
Ähnlichen Ohrschmuck ( auch sehr fein gearbeitet) habe ich schon mehrfach in 1 Euro Shops, bei Kik, Takko o.ä. gesehen.
Wenn Dir aber wichtig ist, das die Ohrhänger echt sind, halte ich lieber meinen Mund, davon habe ich nämlich null Ahnung…
Lieben Gruß von Finjen
Der Verkaeufer wollte 70 Dollar dafuer haben. Ich kaufe
beinhae nie Schmuck darum kenne ich mich mir den Preisen nicht
so aus.
Was meint ihr? Soll ich sie kaufen?
Kommt auf die Größe (Gewicht) an. Grundsätzlich ist die Preisklasse aber OK. Du kannst sie ja wiegen lassen und dich vorher im Internet um den aktuellen Goldpreis erkundigen, damit dich keiner großzügig übers Ohr haut. Allerdings bezahlt man immer mehr als den Materialwert (Design, Umsatz usw.) Dabei kommt es auch auf den Reinheitsgrad an (ersichtlich am Stempel).
Mich würde interessieren, ob es in den Niederlanden grundsätzlich so ist, daß Gold in Dollar gehandelt wird? Dabei drängt sich die Frage auf, ob es sich um ein richtiges Geschäft handelt und nicht um einen Basar oder ähnliches (die nur Dollar nehmen).
Grundsätzlich gilt auch, daß der Preis grade bei Schmuck verhandelbar ist. Sind 70 Dollar der beste Preis, der Anfangspreis oder hast du es nur mal so gesehen? Gibt es Rabbat auf Barzahlung? Das ist alles wichtig.
Kommt auf die Größe (Gewicht) an. Grundsätzlich ist die
Preisklasse aber OK. Du kannst sie ja wiegen lassen und dich
vorher im Internet um den aktuellen Goldpreis erkundigen,
damit dich keiner großzügig übers Ohr haut.
Pf, hab ich gar keine Zeit fuer …
Allerdings bezahlt
man immer mehr als den Materialwert (Design, Umsatz usw.)
Dabei kommt es auch auf den Reinheitsgrad an (ersichtlich am
Stempel).
Klar bezahlt man nicht nur fuers Gewicht. Dann koennt ich mir ja auch einen Klumpen Gold ans Ohr haengen. hihi!
Mich würde interessieren, ob es in den Niederlanden
grundsätzlich so ist, daß Gold in Dollar gehandelt wird? Dabei
drängt sich die Frage auf, ob es sich um ein richtiges
Geschäft handelt und nicht um einen Basar oder ähnliches (die
nur Dollar nehmen).
Es war ein Juwelenladen am Flughafen. Besitzer ist ein Inder sowie bei so gut wie allen Juwelenlaeden hier. Das ist ein Riesenbusiness.
Ich bin hier auf den Niederlaendischen Antillen, nur ganz kleiner Unterschied. Diese gehoeren nicht zur EU und die Waehrung ist darum auch nicht Euro. Hier gibts den NAF Netherlands Antilles Florin, auch Gulden genannt. Da hier der Einfluss Nordamerikas aber sehr gross ist, Tourismus usw., wird auch fast alles in Dollar angegeben.
Grundsätzlich gilt auch, daß der Preis grade bei Schmuck
verhandelbar ist. Sind 70 Dollar der beste Preis, der
Anfangspreis oder hast du es nur mal so gesehen? Gibt es
Rabbat auf Barzahlung? Das ist alles wichtig.
Die 70 Dollar waren natuerlich der superduper special Low Seasons Preis nur fuer mich. Argh… Eigentlich waren sie 140 Dollar. Ja, klar!
So, jetzt bin ich aber etwas ausgeschweift.
Schoene Gruesse,
Katharina
Kaufen, wenn es gefällt, ansonsten lassen.
Hi Salma,
es gibt generell nicht einen verbindlichen Wert für eine Sache. Die Teile sind für Dich genausoviel Wert, wie Du zu bezahlen bereit bist.
Der einzige Wert, den das Material hat ist der, welcher im Nutzen für dich liegt, sprich: der erste Vorteil von (Fein-)Gold besteht darin, dass man kaum Allergien dagegen haben kann. Bei Weissgold kann das anders aussehen, wer weiss was reinlegiert wurde. Darin liegt auch der Nachteil bei Souvenirs: wenn Du die Teile zuhause um die Ecke kaufst hast Du auch Gewährleistungsansprüche, die du auch tatsächlich geltend machen kannst. Und Du hast den aufregenden Status „Kunde“ mit allen Konsequenzen.
Diese Teile sind Schmuck für dich und werden niemals Wertanlage sein können. Wenn Du in einer Notlage sein wirst wirst Du erstaunt sein, wie wenig Du für das Material erzielen wirst.
Kauf Dir die Teile wenn Sie Dir gefallen, beachte nicht den „Materialwert“ und rechne damit, dass Sie in D nicht zur aktuellen Mode passen.
Gold zum ‚Materialwert‘
Hallo die Damen Globetrotter.
2 Fragen:
wie soll denn das gehen, das man nur den Materialwert bezahlt?
Wer leistet denn dann die freiwillige und kostenfreie Arbeit für das Teil? Plus Ladengeschäft, Personalkosten usw…
Was ist denn die Definition von Materialwert bei Gold? Feingold? In Barren? Granulat? Blech? Zu welchem Kurs denn? Mit welchen Aufschlägen?
Von welchem Anbieter? Wo zu kaufen?
Bin mal gespannt wie ihr das denn so macht, gebt mir doch mal ein Beispiel zu aktuellen „Materialwertberechnungen“ im vorliegendene Fall.
Der einfachheithalber: rechnet mal mit 10g 585er Weissgold. Wie rechnet ihr denn das?
Hallo Zaphod,
du warst noch nie in einem Goldsouq in Saudi, stimmts?
Natürlich ist der Goldpreis der aktuelle Tagesgold-
preis (Barren, wie in der Finanzeitung zitiert) plus
ein Aufschlag, der von dem Goldschmied abhängt.
NUR: ist der Aufschlag gleich, egal ob es sich
um filigrane Ohrringe, klumpige Männerfingerringe
oder Bilderrahmen (sofern „solid gold“) handelt.
Wie rechnet ihr denn das?
Ich rechne das gar nicht, ich hab nur beschrieben, wie
das in einem Goldsouq in Saudi läuft.
ich zitiere Dein Posting:
Vorgabe:frowning:. Allerdings bezahlt
man immer mehr als den Materialwert )
Elke: „Nicht in Saudi.
Geht nach Gewicht (und Reinheitsgrad).
Punkt.“ Zitat Ende
von einem Aufschlag schreibst du nichts. Im Gegentum. Du widersprichst ihm.
Ich muss nicht in einem Souq in SA gewesen sein, um Schmarrn zu erkennen, wenn ich ihn sehe. Im Zweifelsfall halte ich es persönlich mit Dieter Nuhr, aber das ist jedem selbst überlassen.
Gruß
zaph
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
mit ein bisschen gutem Willen hat man
durchaus erkannt, was ich schrieb:
dass es in Goldsouqs nicht darauf ankommt, wie
das Stück gearbeitet ist, noch von wem es designed
ist - es zählt der Goldpreis. Dass der etwas höher
als der Bullionpreis ist, … logisch. Nicht alles
was logisch ist, muss immer ausgeschrieben werden.
Im Zweifelsfall halte ich es
persönlich mit Dieter Nuhr, aber das ist jedem selbst
überlassen.
Das Nuhrzitat ist für mich inzwischen an die Stelle
von Godwin’s Law gerückt: wenn einem nichts Gescheites
mehr einfällt und man noch mal kurz auftrumpfen möchte,
schnell den Nuhr rausgeholt.
ich lese nur mit gutem Willen, allerdings hast Du genau der (richtigen) Aussage ausdrücklich widersprochen, das man immer etwas mehr bezahlt als den Materialpreis, nämlich für alle anderen Dienstleistungen, welche ja irgendwie bezahlt werden müssen.
Fakt ist folgendes:
Für den normalen Touri (selbst für den gut informierten) ist nicht im geringsten Nachvollziehbar, ob die Berechnung x Gramm mal „Materialwert plus Arbeit“ reel ist oder nicht. Wenn jemand mit den vorliegenden Angaben eine Empfehlung ausspricht, oder auch nur rät Berechnungen anzustellen, erweist er dem Anfragegnden keinen guten Dienst.
Daher sollte man das unterlassen.
Und noch ganz Allgemein: ich empfinde es prinzipiell als sehr komplexes Unterfangen, den „tatsächlichen“ Wert einer Sache zu benennen. Als besonders gefährlich empfinde ich es, Fakten zu nutzen, die den Anschein haben, objektiv zu sein, diesem Anspruch aber nicht gerecht werden.
Noch komplexer wird das Thema, wenn man den Wert unter Zeitgesichtspunkten sieht: Im besonderen Schmuck soll im Auge des Käufers seinen Wert behalten. Völlige Utopie in diesem Bereich. Wenn man in die Kalkulation einbeziehen KÖNNTE (der Laie kann das nicht), welchen Wert das schöne Teil im Falle einer Weiterveräusserung erzielen wird, würde man erkennen das die Überlegung sinnloss ist.
Der Betrachtung des MAterialwertes sollte im vorliegenden Fall soviel Aufmerksam zuteeil werden, wie beim Kauf eines T-Shirts.
Und noch ganz Allgemein: ich empfinde es prinzipiell als sehr
komplexes Unterfangen, den „tatsächlichen“ Wert einer Sache zu
benennen.
Jetzt wird es langsam wirklich absurd…
Es gibt keinen tatsächlichen Wert. Eine Sache ist immer exakt soviel wert, wie der Dümmste bereit ist dafür zu zahlen. Gerade am Schuk für Touris ist es besonders einfach Leute auszunehmen, da 1. Touris allgemein in Spendierlaune sind 2. Man für Souvenirs gern mal mehr springen läßt 3. „Westener“ nicht verhandeln können. Also vorsicht!
Die Frage zu den Ohrringen soll doch nur einen Richtwert liefern! Natürlich kann man UNGEFÄHR abschätzen, ob der Preis für ein Stück vernünftig ist oder nicht. Unvernünftig ist er dann, wenn man ein ähnliches Stück woanders um die Hälfte erwerben kann. Um das abzuschätzen muß man aber schon etliche Male Schmuck gekauft haben.
Beim VERKAUF/Tausch von Schmuck geht es übrigens NUR um das Gewicht.
Kauf Dir die Teile wenn Sie Dir gefallen, beachte nicht den
„Materialwert“…
Okay das ist nun meine Meinung: Schmuck, der ausschließlich gefallen soll, heißt *Modeschmuck*. Richtiger Schmuck (aus Edelmetall und Edelsteinen) sollte immer auch Wertanlage sein. Dieses filigrane Zeugs auf dem Bild würde ich auf dem Basar aus Plastik kaufen, und für das Gesparte richtige schöne klassische Ohrringe, aber in einem richtigen Laden.
komplett zustimm.
Eine Anmerkung, weil du es jetzt erwähnst und
Zaphod es auch so herablassend angedeutet hat:
Gerade am Schuk für Touris ist es besonders einfach Leute
auszunehmen, da 1. Touris allgemein in Spendierlaune sind 2.
Man für Souvenirs gern mal mehr springen läßt 3. „Westener“
nicht verhandeln können.
Stimmt. Aber die Goldsouqs in Saudi sind keine
Touri Souqs. Es gibt keine Touristen in Saudiarabien.
Was nicht heißt, dass man als nicht-des-Arabisch-mächtigen
nicht ausgenommen werden kann, aber das ist nur ein
Nebenerwerb, denn soviele Westler gibt es in Saudi nun mal
nicht - mit anderen Worten, den Händlern fehlt die Methode
speziell Westler/Touris auszunehmen. Eigentlich wird
man nur ausgenommen, wenn man die Gepflogenheiten (handeln!)
nicht kennt und den ersten Preis akzeptiert.
Man gehe nach Hofuf und ist an manchen Tagen (zumindest unter
der Woche) eventuell die einzige nicht-arabische Frau.
ich kann einfach nicht sehen, wo ich herablassend gewesen sein soll oder unrichtiges behauptet habe.
Ich kann mich nur wiederholen:
Für „Turischmuck“ auf dem Flughafen für Größenordnung 70$ muss man sich keine Gedanken über den Materialwert machen. Ob der bei 10,12 oder 20 $ liegt kann keiner hier anhand eines „ähnlichen“ Bildes beurteilen. Kaufen wenn das Design gefällt oder ideeler Souvenirwert, ansonsten lassen.
Wenn jemand richtigen Schmuck für hunderte bis tausende Euros kaufen will, gibt es natürlich Richtwerte, welche hier aber keiner mitgegeben hat: wie auch, weder Gewicht noch Material ist eindeutig geklärt.
Der Grossteil der Ratschläge ist falsch (Weissgold ist das teuerste Gold), der Rest ist nur nichtssagend.
Es gibt keinen Richtwert!
Und die Aussage, das nur der Materialwert besteht, ist so allgemein geäussert schlichtweg unrichtig.
Was übrigens die Dame mit der Info anfngen soll, was auf einem Sukh gang und gäbe ist, erklärt sich mir auch nicht.
ich kann und will Deiner Meinung natürlich nicht widersprechen. Was mir generell nicht gefällt sind Floskeln wie
„Richtiger Schmuck sollte immer auch Wertanlage sein“.
Zuerst missfällt mir das „immer“ weil derartige Verallgemeinerungen in den seltensten Fällen bestand haben, zweitens gestehe ich der Ursprungsposterin zu, bzw habe ihr ans Herz gelegt, dass Sie zwischen „richtigem Schmuck“ und „Schmuck, den man am Flughafen der Niederländischen Antillen von Indern abkauft“ eine Unterscheidung ziehen sollte.
Wenn Du im Urlaub am Flughafen der niederländischen Antillen werterhaltende bis wertsteigernde Käufe tätigst, gratuliere ich Dir von Herzen. Ich könnte das nicht.
Absurd sind solche Aussagen: „…Natürlich kann man UNGEFÄHR abschätzen, ob der Preis für ein Stück vernünftig ist oder nicht…“
NEIN, kann man nicht! Egal was Du sagst!
Vielerorts wird in Weissgold Nickel hineinlegiert, bei einer Allergie ist der Wert der Sache negativ! Wer sagt denn, das das Zeug nicht aus Silber ist? Was ist es denn dann Wert?
Beim VERKAUF/Tausch von Schmuck geht es übrigens NUR um das
Gewicht.
Völliger Unsinn! Völlig indifferenziert.
Und Möbel werden in Kalorien Brennwert bemessen?
Kauf Dir mal richtigen Schmuck, von einem richtigen Händler oder gar Goldschmied. Oder von einem Schmuckdesigner.