Preise TGV Est?

Liebe Reisenden,

hab grade versucht, herauszubringen, um wie viel die Schienenverbindungen aus Richtung FFM, MA, KA, S mit Eröffnung des TGV Est am 10. Juni 2007 teurer werden. Weiß jemand was?

Für Hinweise dankt

MM

Lieber MM,

schau doch mal auf deren Seite www.tgv.com, und setz dich mit einem Verkaufsbüro in Verbindung. Die müssten es doch wissen :wink:

Viel Erfolg
Belini

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moin,

in schublladen mag es da schon gedanken geben, aber so wie ich das sehe, befindet sich die betreibergesellschaft noch in den startloechern und hat somit andere probleme…

http://www.rhealys.com/inter_all.html

gruss
kuddel

Servus,

schau doch mal auf deren Seite www.tgv.com, und setz dich mit
einem Verkaufsbüro in Verbindung. Die müssten es doch wissen
:wink:

da der TGV Est vom Tarifsystem in das der SNCF und der DB integriert ist (Frankfurt-Paris wird als ICE gefahren, Stuttgart-Paris als TGV), ist das Verkaufsbüro für Verbindungen, in denen auch deutsche Strecken enthalten sind (z.B. Stuttgart-Paris, Mannheim-Paris etc.), die DB. Die sagt sowohl online als auch an den Schaltern „wissen wir noch nicht“.

Was ich allerdings nicht glaube - insbesondere die Ausbildung der Leute in den „ReiseCentern“ ist dermaßen schlecht, dass ein „wissen wir noch nicht“ an dieser Stelle nichts sagen will.

Schöne Grüße

MM

Moin Kuddel,

am 9. Juni 2007 werden die Schnellzüge Frankfurt-Paris zum letzten Mal mit komfortablen Corail-Wagen über die bildhübsche Champagne-Strecke schaukeln. Ab 10. Juni 2007 ist ab Grenze D/F Schluss mit gemütlich: Die Fahrt Grenze - Paris wird dann ungefähr gleich lang dauern wie die Fahrt Frankfurt - Grenze; das ganze eingeklemmt in ICE- und TGV-Triebwagen, und (schätzungsweise) ungefähr zum doppelten Preis. Weil die SNCF auf ihren Inlands-TGV-Strecken eher maßvolle Preise nimmt, hab ich da allerdings noch nicht alle Hoffnung aufgegeben. Aber interessieren täts mich halt schon, zumal auch die deutsche Seite ein Wort mitredet: Die zwar zur Beschleunigung nichts beigetragen hat, aber beim Absahnen doch wohl mit dabei sein will.

Ma schaun, was ich noch rausbringen kann.

Schöne Grüße

MM

Servus nochmal,

noch ein Nachschlag: Obwohl nur Frankfurt-Paris als ICE, aber Stuttgart-Paris als TGV gefahren werden wird, ist auch der TGV Stuttgart-Paris für Kalenderdaten ab 10.07.2007 auf www.tgv.com unbekannt.

Die Geheimhaltung der Preise klingt nach einer zu erwartenden drastischen Verteuerung (abgesehen davon, dass die Fahrräder künftig zu Hause bleiben müssen).

Schöne Grüße

MM

zum thema komfortabel…
moin martin,

einige male hatte ich das „vergnuegen“, mit dem nachtzug von frankfurt nach gare de l’est zu tuckern…

dieser zug schien schulklassen auf klassenreise magisch anzuziehen!

da gab es dann meist party ohne ende im zug - gut, wenn man auch in urlaubslaune war, aber fuer geschaeftsreisen zog ich dann doch den flieger oder das auto vor…

und tgv ist nicht unbeding „grande vitesse“:
ich fuhr mal die strecke montparnasse ueber lorient nach quimper - bis ungefaehr nach le mans kam hochgeschwindigkeitsfeeling auf, bis lorient war es akzeptabel, aber ab dort erinnerte mich das ganze an die alte inselbahn auf sylt…

gruss
kuddel

Servus,

den Francfort-Paris de Nuit hab ich in großartiger Erinnerung: Er war der letzte internationale, in dem es die Schlafwagenklasse T2 gab: Kleine Zweibettabteile in der zweiten Klasse. Hat richtig Laune gemacht…

In F selber fährt der TGV auf den neu gebauten Stammlinien Hochgeschwindigkeit, und in deren Verzweigungen auf den alten Strecken halt so wie es geht. Das geht leicht, weil alles auf Paris zentriert ist, so daß man den Zeitgewinn mit den mehr oder weniger langen Neubau-Rumpfstrecken auf jeden Fall hat. - So eine Mogelpackung wie der deutsche ICE, der auch dort zu ICE-Preisen (und ICE-Sardinenbestuhlung) verkehrt, wo schon vor dreißig Jahren der IC mit 160 km/h fuhr, ists jedenfalls nicht…

Das Prinzip „Schnell auf der Neubaulinie - und sonst halt wie es so geht“ führt beim neuen TGV Est dazu, dass er von Frankfurt bis Saarbrücken ungefähr so lang braucht wie für den Rest der Linie (die in F ab Metz vollständig neu gebaut worden ist, während die Deutschen überhaupt nichts auf die Reihe gekriegt haben - mit Ausnahme der Umgehung für den S-Bahn Abzweigbahnhof Schifferstadt…).

Besonders schön ists zwischen Neustadt und Lambrecht, wo sich der TGV an Sommersonntagen die Strecke mit der über hundert Jahre alten Dampflokomotive „Speyerbach“ vom Kuckucksbähnel teilt, die mit Wagen aus der Belle Epoque mit 80 km/h richtig Dampf macht. Deutschland ist da mal wieder ganz vorne!

In diesem Sinne

MM