Hallo Ihr Schlauen
entweder ist das ein Druckfehler im VW-Buch oder ich schnalls irgendwie nicht:
Beim Thema (siehe titel) geht es ja um [Veränderung der nachgefr. Menge in %] über [Veränd. des Preises in %]= Preiselastizität der Nachfrage.
Am Schluss dieses Abschnitts steht: …„Können Sie aufgrund diesr Kriterien die Nachfrageelastizitäten von Oper(0.2), Kino(0.9), Kalbfleisch(1.5) Salz(0.1) Juwelen(2.6) und ERBSEN(2.8) erklären?“
Wieso bei Erbsen 2.8?? Die anderen Elast. leuchten mir ja schon ein, aber diese Erbsen?!
Danke jetzt schon für die Hilfe.
Greets Greg
Hallo Greg,
ist sehr lange her, Zahlen hab ich nicht mehr im Kopf. Es täte mich aber ein bissel wundern, wenn die zitierten Erbsen etwas anderes wären als ausgereifte, gedroschene Erbsen für die Futtermittelindustrie. Diese sind nicht bloß objektiv sehr fein mit allen anderen Eiweißfuttermitteln (Ackerbohnen, Sojaschrot …) substituierbar, sondern sie werden auch an einem durchaus transparenten Markt gehandelt, d.h. die Substitution findet nicht bloß auf Flipchart und Wandtafel statt. Beim Gemüsehandel zum Frischverzehr hängt am anderen Ende zuletzt immer ein Verbraucher, der meistens was anderes zu tun hat als den Preis seines Suppentopfes unter Nebenbedingungen zu minimieren. Bei der Futtermittelindustrie hingegen hat es überall Leute am Schreibtisch, die nichts anderes tun als die Aufwendungen für den Einkauf unter Nebenbedingungen (= geforderte Inhaltsstoffe) zu minimieren. Daher meine Vermutung, dass es sich hier um Futtererbsen handelt, dann wäre der Wert einleuchtend.
Schöne Grüße
MM