Hallo Tobias,
zu den einzelnen Mainboards kann ich dir wenig sagen. Bevor
ich
dir Mist erzähle überlass ich das Thema anderen 
Preissenkungen nach CeBit?
bei was für Boards und Prozessoren (RAM?) kann man mit
Preissenkungen rechnen? Kann man überhaupt damit rechnen?
Eigentlich nicht. Das ganze Jahr heisst es, nach Weihnachten,
nach der Cebit, nach Ostern, nach der Urlaubszeit … würden
die Preise fallen. In Wahrheit ist das ein schleichender
Prozess, wo nur mal die Preissenkungen von Intel kurz den
Markt aufwühlen.
Nur das Auftauchen eines neues Produktes führt nach einiger
Zeit zum deutlichen Preisverfall bei den Vorgängertypen. Aber
ob und wann der beim Endkunden ankommt hängt z.B. vom Dollar-
kurs und von der Marktentwicklung ab.
Wie ist es jetzt mit dem 3000+? Ist das nicht sogar schon eine andere Generation?
Mach dir einfach mal klar, das tausende von Herstellern,
Händlern und Einkaufern von Systemhäusern ständig versuchen
den für sie bestmöglichsten Preis zu erzielen. Das ist wie
an der Aktienbörse. Und ebenso wie dort ist jede Überlegung,
das die Preise zu einem vorhersehbaren Zeitpunkt sinken oder
steigen werden, illusorisch. Wenn das so einfach wäre …
Nun ja, Tausende von Herstellern gibt es bei Mainboards, und vor allem bei CPU ja nicht 
Bei http://www.preistrend.de/ findest du unter am linken Rand
unter Trend Grafiken zu den einzelnen Produktbereichen. Aber
nimm die nicht zu wichtig 
Eigentlich dachte ich ja das der Athlon 64 endlich raus
wäre, aber das verschiebt sich ja noch bis zum September.
Für dich ist nur wichtig, wann ein neues Teil in spürbaren
Stückzahlen hier im Handel auftaucht. Das hat leider mit den
Verkündigungen in der Presse absolut nichts zu tun. Z.B. bei
Grakas können zwischen den ersten Tests in der Presse und dem
massiven Auftauchen im Handel schon mal Monate vergehen.
Mit „eigentlich raus“ meinte ich nicht die Presse, sondern die immer wieder verschobenen Erscheinungstermine von AMD. Das der noch nicht da ist, weiss ich. Ich habe die Verschiebungen mitbekomnmen. Wenn der A64 schon da wäre hätte ich das mitbekommen
.
Dann hätte ich wohl mit ersten Preissenkungen bei anderen
Prozessoren bzw. wenn der zweite (Geschwindigkeit) Athlon64
herauskommt.
Stimmt. Aber bei dem Händler deines Vertrauens geht das
bestimmt
nicht mit einem deutlichen Satz nach unten vor sich.
Einen „Händler meines Vertrauens“ habe ich nicht…
. Wenn es einen deutlichen Saz nach unten gibt, dann kriege ich das mit.
Z.B. bei guenstiger.de, oder Geizhals.at(/eu). Aber es gibt da einen Händler (noch nichts gekauft) der immer wieder bei Guenstiger.de auftaucht. Auch wenn er gerade mal um ein paar Cents unterboten wurde ist er häufig noch ein paar Euro billiger, weil er ab 50 Euro keine Versandkosten berechnet.
Wird der Athlon 64 mit der richtigen Software so extrem viel
schneller sein, und damit dann im Preis/Leistungs-Verhältnis
besser als heutige CPU’s?
Bis dafür die richtige Software raus ist, vergehen sicher noch
Jahre. Bis es die gibt ist der Athlon 64 schon veraltet. Jetzt
ist die Software gerade beim MMX-Befehlssatz angekommen - also
bei dem Pentium, den du gerade verschrottest (grob geschätzt).
Spiele sind da etwas weiter - Anwendungen hängen etwas nach.
Ich habe noch den Pentium 2 (266 Mhz)! Es geht hier also nicht um die „Verschrottung“ eines P4 mit 1500 Mhz. „Verschrotten“ würde ich aber auch den 266er nicht
.
Die Faustregel ist, das eine Verdoppelung der CPU-Frequenz
etwas 40 % mehr Systemgeschindigkeit bringt. Wenn du dir die
Preisgestaltung ansiehst, wirst du feststellen, dass die
neusten CPUs immer die teuersten und die mit dem schlechtesten
P/L-Verhältniss sind 
Daher schreib ich ja das mir das P/L-Verhältnis wichtig ist. Z.Z. ist der 2000+ bzw, der 2100+ der Prozessor mit dem besten P/L-Verhältnis. Ich habe aber auch etwas vom erscheinen neuer Prozessoren, oder neuer Generationen. Dadurch werden die letzten Prozessoren billiger. Ausserdem kann man ja wie man bei AMD sieht, nicht immer die Geschwindigkeit an der Taktrate festmachen. Vor allem nicht bei den 64-bit-CPU’s (wenn unterstützt). Das die neuesten Prozessoren immer die teuersten, und die mit dem schlechtesten P/L-Verhältnis sind, habe ich selbst ja mehrfach erwähnt. Mir geht es ja nicht um die neuesten Chips, Platinen usw.
Lohnt es sich überhaupt bis („mindestens“) nach dem ersten
(also zum zweiten) Athlon 64 zu warten, oder ist es besser
jetzt Mainboard, CPU und RAM zu kaufen (auch preislich)?
Schiele da nicht so sehr auf den Marktpreis und seine kurz-
fristigen Änderungen, sondern frage dich, wann du die neue
Kiste brauchst und bezahlen kannst. Dazu überlege noch wann
du genug Zeit zum Basteln und Instalieren hast.
Mir geht es ja nicht um die kurzfristigen änderungen, sondern mehr um die durch Neuerscheinungen ausgelösten. Ich kaufe ja keinen Komplett-PC, sondern nur Teile („neue Kiste“). Da ich einen P2/266 habe, ist das „brauchen“ so eine Sache. Es ist schon blöd wenn man anfängt zu merken das der Rechner nicht mehr sonderlich schnell ist. Ob das das Betriebssystem, oder einzelne Anwendungen sind, man merkt es. Ich hatte zum Beispiel mal „Americas Army“ installiert, aber sogar in der niedrigsten Auflösung hatte ich nicht mal ein Frame/s. Ein schönes Beispiel.
Der Computer im ganzen läuft einfach langsamer, oder anders: Er könnte um einiges schneller sein. Das mit der Zeit ist nicht so entscheidend, da habe ich schon Zeit. Ich bin ja nicht ständig unterwegs. Ich brauche wohl für den aus (altes), und Einbau (neues) ca. 1-2 Stunden (oder?).
Wenn ich also nun ein Mainboard kaufen würde, dann sollte das
Board wenigstens eine variable AGP-Spannung haben.
So einfach wird es nicht gehen. Diese AGPs und noch mehr die
CPUs brauchen einiges an Saft. Also brauchst du ev. ein neues
Netzteil mit min. 350 Watt. Wenn in dein altes Gehäuse kein
ATX-Netzteil passt, brauchst du auch da ein Neues
.
Ich habe ein „HEC-300-LR-PT“ mit 300 Watt. Das ist der leise Testsieger (glaube Chip). Es ist gerüstet für neue Computer (spezielle Anschlüsse)
Ich durchschaue jetzt nicht, ob du auch an eine neue Grafik-
karte denkst. Für die Wahl der Mainboards ist das aber relativ
egal. AGP ist down-kompatibel, d.h. die alte Karte geht sicher
und eine Neue sicher auch.
Da habe ich mich informiert (Mainboard-Hersteller). Es gibt Mainboards die eine variable Spannung (1,8 [odr 1,5?] und 3,3 Volt) Spannung haben. Und solche die nur noch die niedrige können. Wenn ich eine 3,3-Volt-Karte (so wie meine) in ein nicht geschütztes Board einfüge, kann das einen Schaden verursachen. Geschützt heisst z.B. das eine LED angeht (ich glaube neuere ASUS-Boards), und das System nicht startet. Bei den „älteren“ ASUS-Boards (KT333) ist die Spannung noch variabel. Dafür gibt es aber keine Unterstützung für AGP-8-fach. So eine Aussage ist also nicht ungefährlich
.
Nimm als Graka eine Karte, die alles kann, was du brauchst.
Die Entwicklung ist hier momentan am Schnellsten. Selbst
eine Karte mit Nvidia GeForce4 MX440 Prozessor und 64 Mb
DD-RAM wird von praktisch keinem heutigen Spiel ausgereizt.
Deinem alten Gerät nach bist du eh kein Hard-Core-Zocker…
Ja ich habe schon länger keine schnellen Spiele mehr gespielt, aber das liegt auch mit an der Geschwindigkeit des Rechners. Das heisst ja nicht das ich es nicht will
.
Ich habe einen ELSA Ecomo 751 (21"). Da wäre es gut auch mal die hohen Auflösungen zu nutzen, sofern sie unterstützt werden und Sinn machen. Die Maximal-Auflösung meines Monitors ist 2.048 x 1.536. 1600x1200 kenne ich schon vom Spiel Timeschock-Pinnball (beste Flippersimulation die ich kenne). Bei diesem Flipper gibt es natürlich keine schnellen Bewegungen außer der Kugel. Für die reicht aber auch mein Rechner wohl noch
. Die 1600x1200 machen vor allem auf einem so großen Monitor schon was aus.
Frag dich lieber, ob du eine mit TV-Ausgang oder anderem
Kram brauchst. Selbst dann gibt es für unter 100 € schon
einige gute Modelle mit der erwähnten GPU.
Wenn ich mir (früher oder später) eine Grafikkarte kaufe, dann sollte sie schon eine Vernünftige Leistung haben. Einen TV-Ausgang habe ich bei meiner ATI Rage Fury 128 auch. Das wäre schon gut. Aber was interessant wäre ist die Möglichkeit eine Shutterbrille zu betreiben. Geht das auch mit aktuellen (schnellen) Karten, oder sind die die das können zur Zeit eher ältere (weil zur Zeit evtl. keine von den schnellen die Möglichkeit bietet?)?
Lass dich vorallem bei der Graka nicht von Pressetest in
die neusten teuren Produkte hetzen.
Preis/Leistung sollten stimmen.
genau was ich schreibe
Die Frage ist auch immer, welche Mindestleistung bist du
bwereit zu bezahlen.
Zur Zeit hat der Athlon XP 2000+ das beste
Preis/Leistungs-Verhältnis. Evtl. noch der 2100+.
Der kleinste Prozessor der jeweils akuellen Serie ist der
jeweils billigste. Daher ist jetzt das P/L mit Abstand beim
Athlon XP 1700+ für ca. 65 € am Besten. Wenn du dazu ein
passendes Board käufst und dazu wiederum passendes RAM nimmst,
kommst du sicher günstig weg.
Ich habe alle Preise bei Guenstiger.de genommen, und mir den „Preis-pro-Ratingpunkt“ errechnet. Zumindest bei Prozessoren des selben Herstellers kann ich mir so ein Bild machen. Ab 2100+ aufwärts setzt der große Preissprung ein. Der Unterschied von 2000+ zu 2100+ ist schon leicht höher als darunterliegende Sprünge, aber noch nicht extrem.
Wenn du mal alle 1/4 Jahr in die Zeitung schaust und dir, kurz
bevor der XP aus dem Handel verschwindet, in ca 2 Jahren einen
Athlon XP 3000+ (wenn der ins Board passt!) für dann (!) 50 €
zum Nachrüsten holst, liegst du sicher relativ gut *g* Ich bin
gerade vom Duron 750 zum Athlon Thunderbird 1333 MHz
gesprungen 
Bei mir sind die Sprünge „etwas“ größer. Ich soll noch 2 Jahre warten? Oder mir jetzt ein BNoard kaufen, und dann damit aufrüsten? Die Boards jetzt sind doch schon beschränkt auf bestimmte Prozessorgrössen (?). Also bei mir lohnt es sich nicht mehr von 266 auf 333 zu springen
. Das wäre wohl das Maximum für mein Board.
Wird sich beim RAM von den „normalen“ Schwankungen abgesehen
auch was tun?
Wenn ich das genau wüßte, würde ich sofort RAM-Spekulant *g*
ich meine ja abgesehen von den „normalen“ Schwankungen
.
Wenn man weiss das es billiger wird, gibt es ja danach nicht viel zu spekulieren (wenn der Preis nicht mehr „großartig“ steigt)
Mach dir lieber Gedanken, wieviel du kaufst. Das wiederum
hängt von Betriebssystem ab … Bei Windows XP sind 512 Mb
das absosute Minimum!
Viele Grüße
Jake