Herr Mustermann möchte regional EDV-Dienstleistungen für den Privatmann, wie PC-Reperatur, Administration, u.Ä. anbieten. Eine Preistabelle, wie beispielsweise bei einem Friseur - Herrenharschnitt kostet 30 Euro, etc - ist auf der EDV-Ebene ja recht irrig. Herr Mustermann könnte ja schlecht sagen, die Einrichtung des Email-Klienten kostet sie 10 Euro, dies und das kostet sie so und soviel Euro. Wie wird ein solcher Dienstleister der Pflicht zur Preistransparenz dennoch gerecht?
Hi
Es gibt durchaus Firmen, die für die eine oder andere EDV-Dienstleistung einen festen Preis nennen können.
Andere Firmen machen Ihre Preise nach Arbeitsaufwand und Kostenvoranschlag.
Ich hatte nen EDV-Mensch letztes Jahr geordert, der auch auf seiner Homepage keinen Preis nannte ( ging um Einrichtung Router - am Ende stellte sich heraus das der Router defekt ist und ich doch nicht zu blöd war *g )
Er stellte mir in Rechnung:
- die Arbeitszeit
- Problemsuche & Problembehandlung
Für die Anfahrt hatte er nen festen Preis.
Als Grundlage für seine Berechnung ging ein fester Stundensatz hervor. Auf seiner Homepage nannte er nur, dass er den Preis nach seiner Leistung berechnet und nannte seinen Stundenlohn sowie die Anfahrtskosten.
Wenn Du deine Preise nun machen willst - schau Dir die Preise deiner regionalen Kollegen an und rechne mit denen. Setz Dir nen Stundensatz und biete sowohl Fixpreise für einfache Einrichtungen an und vermerke noch dazu, dass Du nen Kostenvoranschlag ansetzten kannst.
Ansonsten frag bei der Kammer an was die für Preise empfehlen.
Gruß
Blue
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Hallo,
wenn Mustermann eine Dienstleistung verkauft (z.B. meine wertvolle Zeit für 30 Euro /Stunde) dann schuldet er die Bemühung (bei ausreichender Sachkenntnis). = Wir kommen manchmal vergebens, aber niemals umsonst.
Wenn Mustermann einen Email-Client für 10 Euro anbietet (Schau mal bei Media-Markt in der Service-Abteilung, die berechnen genauso) schuldet er das Ergebnis. Egal wielange es dauert.
Teilweise ist es ganz sinnvol, Standardtätigkeiten pauschal zu berechnen: Windows einrichten und patchen wenn der Rechner gebraucht wird --> dann kannst du was anderes nebenbei machen, solange der vor sich hin tuckert. Beim Kunden: Dienstleistung.
Gruß
Peter
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Herr Mustermann möchte regional EDV-Dienstleistungen für den
Privatmann, wie PC-Reperatur, Administration, u.Ä. anbieten.
Schwere Sache meistens - aber versuche es.
Eine Preistabelle, wie beispielsweise bei einem Friseur -
Herrenharschnitt kostet 30 Euro, etc - ist auf der EDV-Ebene
ja recht irrig. Herr Mustermann könnte ja schlecht sagen, die
Einrichtung des Email-Klienten kostet sie 10 Euro…
Naja… wenn du weißt wie lang du ca. zu irgendetwas brauchst…
Sagen wir mal… du verkaufst einen neuen Computer und sagst:
„Dazu kostet Installation sowie Ersteinrichtung pauschal 50,00€“ oder du sagst, „Standard-WLAN-Lösung inkl. Einrichtung 2er Clients: 60,00€“
Oder du gehst her und sagst: „Dafür brauch ich jetzt ca. 2Std., mein Std.-Lohn beträgt 40€.“
Im Normalfall gibt es einfache Preistabellen für die Kunden zum Einsehen:
Also:
IT-Consult: 150,00€ / Std.
Network Engineer: 80,00€ / Std.
etc.etc…
Hallo!
Herr Mustermann möchte regional EDV-Dienstleistungen für den
Privatmann, wie PC-Reperatur, Administration, u.Ä. anbieten.
Die schießen gerade wie Pilze aus dem Boden.
Eine Preistabelle, wie beispielsweise bei einem Friseur -
Herrenharschnitt kostet 30 Euro, etc - ist auf der EDV-Ebene
ja recht irrig.
Nein, wieso? Das muß das Ziel von Herrn M. sein, alles andere
ist wieder nur ein PC-Service.
Sieh es mal von Verbraucher Seite. Wen würdest du eher bestellen,
jemand der dir sagt „Keine Ahnung was es kostet aber ich nehme
80 Euro pro Stunde“ oder jemanden der dir sagt „Das kostet
145,65Euro!“.
Letzendlich ist doch Herr M. der Fachmann und wenn der schon nicht
weiß wie lange es dauert wie soll der Kunde es wissen?
Auch die Garantie nur zu zahlen wenn das Problem gelöst wurde, ist
sicher ein Anreiz für Kunden.
Herr Mustermann könnte ja schlecht sagen, die
Einrichtung des Email-Klienten kostet sie 10 Euro, dies und
das kostet sie so und soviel Euro.
Wie oben gesagt, doch genau das sollte er tun.
Natürlich wird es Jobs geben bei denen Herr M. drauflegt aber genauso
gibt es Jobs, die schneller gehen. Das ist halt das unternehmerische
Risiko was er eingehen muß. In Summe muß sich das die Waage
halten, mit zunehmender Erfahrung als Dienstleister wird Herr M.
auch immer besser werden mit der Preisangabe.
Gruß
Stefan