Hallo,
meine Freundin und ich möchten uns ein Eigenheim in Blankenfelde zulegen. Wir haben schon mit einem Makler ein Haus besichtigt und haben nächsten Mittwoch den 2. Termin. Der Verkäufer ist vom KP (165.000€) 5.000€ runtergegangen. Laut Aussage des Maklers ist das sein letzter Preis und der Makler bleibt bei seinen 7,14%, was mal locker fast 11.500€ wären. Das finden wir echt zu viel und das Haus steht auch schon ein Jahr zum Verkauf ohne Erfolg.
Meine Frage ist nun, wieviel Preisnachlass möglich wären und wie man taktisch am besten vorgeht. 5 bis 10% sind unserer Meinung realistisch. Und wie kann man am besten die Provision drücken? Wir wollten für Haus und Makler max. 165.000€ zusammen ausgeben. Vielleicht habt Ihr paar Erfahrungen und paar Tipps.
Ich selbst hab vor 2 Jahren die Wohnung meiner Eltern für sie mit einem Preisnachlass von 10.000€ verkauft und ein Bekannter konnte sein Haus vor einem Jahr auch um 14.000€ verkaufen.
Meine Frage ist nun, wieviel Preisnachlass möglich wären und
wie man taktisch am besten vorgeht. 5 bis 10% sind unserer
Das hängt davon ab, wie nötig der Verkäufer das Geld braucht und wer von Euch die besseren Nerven hat. Das Einzige, was Ihr machen könnt, ist Euer „letzets Angebot“ zu unterbreiten und dann abzuwarten, wie der Verkäufer reagiert.
Und wie kann man am besten die Provision drücken?
Gar nicht. Der Makler will sein Geld verdienen und wenn Ihr es ihm nicht bezahlt, wartet er auf den nächsten Käufer.
etwas pokern und noch 5000,- müssten drinsitzen. Vielleicht solltet ihr direkt mit dem Eigentümer verhandeln.
Was mir aber auffällt sind die Maklergebühren! 7,14% findet ich einen Wucherpreis. In der Regel nimmt ein Makler zwischen 3% und 4% (plus MWSt). Tapeziert er euch noch die Räume oder warum ist der Preis so hoch? Ist er dem RDM oder ähnliche Institutionen angschlossen? Dann würde ich da mal dezent nachfragen.
Wobei - er kann immer sagen: Kauft woanders. Trotzdem, mit dem Makler mal über doe Courtage reden. Spart auch Geld.
Das ist die Frage. Bevor er noch 3 Jahre wartet, geht er vielleicht auch etwas runter.
Wenn Ihr vorhabt, 165´ insgesamt auszugeben, dann bietet das so an.
Ich würde Makler und Verkäufer das so sagen: 165´ ist die oberste Grenze. Das werden wir bezahlen. Einigen Sie sich gerne intern, wie Sie sich das aufteilen möchten.
Ich kenne zwar Blankenfelde nicht, der Hauspreis lässt jedoch darauf schließen, dass es keine bevorzugte Lage für immobilien ist und ein Verkauf nicht so ganz einfach.
Daher kann man hier ruhig hoch pokern.
Gruß,
M.
Gruß,
M.
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Wenn Ihr vorhabt, 165´ insgesamt auszugeben, dann bietet das
so an.
Ich würde Makler und Verkäufer das so sagen: 165´ ist die
oberste Grenze. Das werden wir bezahlen. Einigen Sie sich
gerne intern, wie Sie sich das aufteilen möchten.
Und dabei auch darauf achten, dass der Verkäufer dieses Angebot auch erfährt! Es wäre nicht der erste Makler der ein Kaufangebot nicht an den Verkäufer weiterleitet…
Und dabei auch darauf achten, dass der Verkäufer dieses
Angebot auch erfährt! Es wäre nicht der erste Makler der ein
Kaufangebot nicht an den Verkäufer weiterleitet…
Hallo
das wäre auch mein Vorschlag: eure Preisvorstellung als letztes Angebot, sollen Makler und Verkäufer unter sich regeln und wie Tinchen schrieb: wichtig ist, dass der Verkäufer das Angebot auch bekommt.
Bei einem Jahr erfolglosem Verkaufsbemühen ist eigentlich jeder - Verkäufer und Makler froh, wenn das Haus weggeht. Und 5000 € Nachlass sind ein bisschen wenig. Wobei man jedoch jetzt das Objekt nicht kennt bzw. weiß ob Haus und Preis passen.
genau wie meine Vorredner: Biete dem Verkäufer schriftlich/per Fax 150.000.-€ und dem Makler 3,0% inkl. an. Dann warte - man wird wieder auf Dich zukommen. (Fax zur Kenntnis an den Makler).
Es gibt keine festen Provisionshöhen, nur Wünsche, ebenso ist es bei den Verkaufspreisen.
MfG
Ralf Westhelle
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genau wie meine Vorredner: Biete dem Verkäufer schriftlich/per
Fax 150.000.-€ und dem Makler 3,0% inkl. an. Dann warte - man
wird wieder auf Dich zukommen. (Fax zur Kenntnis an den
Makler).
Es gibt keine festen Provisionshöhen, nur Wünsche, ebenso ist
es bei den Verkaufspreisen.
Danke für den Tipp. Werden es wohl auch so in der Richtung versuchen, dann haben wir auch noch ein wenig Verhandlungsspielraum nach oben. Mehr als erstmal nein sagen kann er ja nicht.
Ein Grund für den niedrigeren Preis nennen wäre evtl. gut. Ein Mangel, den Ihr bei der Besichtigung gesehen habt oder sowas. Wir hatten bei der 2. Besichtigung meinen Vater dabei, der perfekt Entsetzen ob der zahlreichen Mängel (ist halt ein altes Haus) gezeigt hat. Das hat uns bei der Preisverhandlung sehr genützt.
Ein (Feuchte-)fleck an der Wand, ein oder mehrere blinde Fenster etc., unisoliertes Dach oder Wand ginge evtl. auch.
Wir haben damals so getan als legten wir die Karten auf den Tisch: Soundsoviel sollte das Haus kosten, dazu haben wir die geschätzten Kosten für die eine oder andere Sanierungsmaßnahme gerechnet und gesagt, für die Summe wäre das einfach zu teuer, da bekäme man ja einen Neubau (was in unserem Fall in etwa auch stimmte), soviel Geld hätten wir einfach nicht.
Andersrum: Als wir unsere Wohnung verkaufen wollten hat die jemand besichtigt der als fast erste Frage fragte: Und, geht da noch was mit dem Preis? Da habe ich ihn dann schon zurückgefragt, was denn an der Wohnung nicht ok sei um einen Nachlass zu begründen.